Gesundheit: Kurkuma zum Aufhellen der Stimmung und gegen Depressionen

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So abgedroschen der Spruch „ein gesunder Geist lebt in einem gesunden Körper“ auch klingen mag, so wahr ist er auch. Häufig agiert der Mensch nämlich nicht etwa präventiv und geht sorgsam mit seinem wertvollen Körper um, sondern reagiert erst dann, wenn zahlreiche Beschwerden zum Hilfeschrei des Körpers und der Seele werden.

Wenn aus der temporär begrenzten schlechten Laune ein ständiges Grübeln wird, liegt der Verdacht nahe, dass es sich um eine Depression handelt könnte. Paart sich dieses Verhalten noch mit Antriebslosigkeit und massiven Erschöpfungszuständen, wird häufig kein normales, sozial aktives Leben mehr möglich sein.

Die Gründe dafür können ganz vielseitiger Natur sein. Häufig erwirken Schicksalsschläge die emotionale Schieflage. Manchmal sind aber auch körperliche Beschwerden dafür verantwortlich, dass sich eine Depression einstellt. An dieser Stelle wirkt Kurkuma auf zwei ganz unterschiedliche Arten:

Zum einen gehen Forscher davon aus, dass das Stimmungsbarometer (und dabei insbesondere der Botenstoff Serotonin) durch die Einnahme von Kurkuma steigen kann.

Zum anderen verbessert Kurkuma nachweislich die Gesundheitslage eines Menschen – und entreißt einer Depression so vielleicht den Nährboden (Kurkuma-Limonade kann Depressionen natürlich und besser behandeln als Prozac).

Kurkumas Einfluss auf die Stimmungslage

Kurkuma soll wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge die Verfügbarkeit von Serotonin optimieren. Dieser Stimmungsbotenstoff soll den Verlauf einer depressiven Erkrankung positiv beeinflussen können.

Kurkuma beeinflusst biochemische Mechanismen, die vor allem im Cortex und im Hippocamus zu erkennen sind. Hier werden Serotonin und Dopamin freigesetzt.

Kurkuma kann sich günstig auf die Stimmungslage bei Depressionen auswirken, denn es beeinflusst das Immunsystem positiv und unterstützt nachweislich bei der Bildung neuer Nervenzellen (Gesundheit: Darum ist Ingwer und die Kurkuma-Wirkung für Medizin und Forschung so wichtig!).

Medizinskandal Depressionen

Kurkuma wirkt im Gehirn als Antioxidans und kann verhindern, dass freie Radikale intakte Gehirnzellen angreifen. An dieser Stelle gibt es eine Paralelle zu zahlreichen Demenz-Erkrankungen, die nicht selten auch mit einer depressiven Verstimmung einhergehen.

Besonders in der Kombination mit Piperin wird Kurkuma als Pool zahlreicher Psychohormone gehandelt und kann so als natürliche Variante zur Behandlung von Depressionen angewandt werden (Diese Frau kämpft jahrelang gegen Blutkrebs – bis sie Kurkuma nimmt).

Die Stimmungslage – aus medizinischer Sicht

Um zu verstehen, wie vielfältig die Auslöser sein können, die letztlich in einer Depression münden, sei zunächst einmal in zwei ganz grundsätzliche Aspekte unterschieden:

Es gibt psychosoziale Aspekte, die zu einer Depression führen können. Darunter fallen beispielsweise negative Lebenserfahrungen oder die eigene Persönlichkeit. Auch Stress und psychosoziale Belastungen können sich zu dieser Krankheit auswachsen.

Nicht selten bildet sich eine Depression aus, weil ein Mensch nicht mit einer schweren Erkrankung wie etwa einer Diabetes oder einer Krebserkrankung umgehen kann. Mit Blick aus dieser Perspektive kann Kurkuma sich positiv auf die Ursachen auswirken. Eine positive Wirkung bei Diabetes und Krebs konnte zwischenzeitlich mehrfach bestätigt werden (Multi-Aktionspotenzial: 100 gesundheitsfördernde Eigenschaften von Kurkuma).

Die zweite Perspektive sind neurobiologische Aspekte wie etwa genetische Faktoren, ein fehlgesteuertes Stresshormon oder andere Dysfunktionen. Besonders im Bereich der Neurobiologie kann Kurkuma mit seinem Wirkkomplex ansetzen, denn: Kurkuma wirkt nivellierend im Körper. Es ist darauf bedacht, einen gesunden Ausgleich zu schaffen – unter anderem auch im Hormonhaushalt.

Um eine Depression zu lindern, gibt es sowohl medikamentöse Behandlungsansätze, als auch alternative Wege, das Krankheitsbild zu optimieren. Im Rahmen einer Studie des Medical College in Bhavnagar, Gujarat, wurde die Wirkung von Kurkuma und Prozac (Fluoxetin) verglichen.

Das Ergebnis: Die Kurkuma-Therapie gilt als zuträglicher als die herkömmliche Behandlungsmethode. Besonders in punkto Nebenwirkungen konnte das Naturprodukt überzeugen, denn Prozac geht mit massiven Nebenwirkungen einher, die selbst bei einer hohen Dosierung von Kurkuma nicht zu beobachten waren.

Eine Option, um das Krankheitsbild bei einer diagnostizierten Depression zu optimieren, ist eine deutliche Ernährungsempfehlung. Menschen, die an Depressionen leiden, sollten eiweißreiche Kost meiden. Der Grund: Eiweiß unterdrückt das Glückshormon Serotonin, das aus Tryptophan gebildet wird, und mit Konkurrenz kann Serotonin nicht umgehen (Heilsames Kurkuma selbst anbauen und vermehren).

Kurkuma kann hier – trotzt Eiweißzufuhr – unterstützend wirken, denn es optimiert die Bildung von Serotonin. Wie wichtig die Ernährung mit Blick auf eine Depression ist, ist erst seit kurzem auf der Agenda der Wissenschaft. In diesem Zusammenhang wurde bereits entdeckt, dass ein Mangel an hirnrelevanten Nährstoffen eine Depression begünstigen kann (Kurkuma: Trinke “Goldene Milch” nachts für erstaunliche Ergebnisse am Morgen!).

Studien

Kurkumin zur Behandlung von schweren Depressionen, eine randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Studie:

Die Studie “Kurkumin and major depression” sollte die Wirksamkeit dieser Substanz bei schwerer depressiver Störung, einer Major Depression, nachweisen. 56 Patienten mit einer solchen Erkrankung erhielten entweder 2 x täglich 500 mg Kurkumin oder Placebo (Scheinmedikament).

Die Studie dauerte insgesamt 8 Wochen. Nach den ersten 4 Wochen zeigten beide Patientengruppen etwa gleiche Ergebnisse. Nach den zweiten 4 Wochen war die Verbesserung diverser stimmungsbezogener Krankheitszeichen bei den Patienten, welche die Prüfsubstanz erhielten, klar stärker (Kurkuma – von der Gelbwurz zum Zahnweiß).

Als Kriterien zur Beurteilung der Wirkung waren primär die Formulare der Patienten zur Selbstbewertung nach IDS-SR 30 (Bestandsaufnahme depressiver Symptome) und Spielberger STAI (State Trait Anxiety Inventory – Bestandsaufnahme / Eigenschaft des Zustands von Angst) maßgebend. In diesen Fragebögen geht es darum, Angst als Zustand und Eigenschaft in unterschiedlichen Situationen zu charakterisieren und zu bewerten.

Im Rahmen dieser Untersuchungen gab es eine Untergruppe von Patienten mit atypischen Depressionen. Dort stellten die Untersuchenden eine noch bessere Wirksamkeit der Prüfsubstanz fest.

Fazit: Die Wirkung von Kurkumin bietet durch seine antidepressive Wirkung eine teilweise Unterstützung für Menschen mit schweren depressiven Störungen. Der Nutzen von Kurkumin tritt aber wahrscheinlich erst nach regelmäßiger Einnahme von mindestens 4 bis 8 Wochen auf. Erst nach 8 Wochen ist mit einer wahrnehmbaren Verbesserung zu rechnen (Honig-Kurkuma Bomben gegen Entzündungen).

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Add on Behandlung mit Kurkumin hat antidepressive Effekte bei Thai-Patienten mit Major Depression:

Diese Studie lief 12 Wochen lang an der indischen Panjab University. 65 Patienten mit schwerer Depression erhielten zusätzlich zur bestehenden Medikation mit synthetischen Antidepressiva entweder Placebo oder 500 bis 1500 mg Kurkumin täglich (steigende Dosis). Vier Wochen nach dieser Behandlungsphase gab es nochmals einen Termin. Nach 2, 4, 8 12 und 16 Wochen erfolgten Bewertungen mit der Montgomery-Asberg-Depressions-Bewertungs Skala (MADRS) sowie der Hamilton Angst Bewertungsskala (HAM-A) statt.

Kurkumin stellte sich bei der Untersuchung in Woche 12 und 16 als signifikant wirksamer bei der Verbesserung der MADRS-Scores als das Placebo heraus. Interessant war, dass die Wirksamkeit bei Männern deutlicher war als bei Frauen. Bei dieser Add-On Behandlung gab es keine klinischen oder Labor- Nebenwirkungen. Die Verabreichung von Kurkumin war sicher und gut verträglich, auch wenn es mit Antidepressiva kombiniert wurde.

Kurkumin kann also einen signifikanten zusätzlichen Nutzen gegen Depressionen auch bei bestehender medikamentöser Therapie hervorrufen (Gesundes Tandem: Mit Kurkuma und Ingwer gegen Krebs, Entzündungen und mehr).

Lebensmittel, die den Weg aus der Depression weisen

Der Griff zur Schokolade ist in stressigen Zeiten zwar nicht unbedingt ratsam, medizinisch betrachtet aber durchaus verständlich, denn in Schokolade wirken opiumähnliche Stoffe, die zwar für gute Laune sorgen, diese aber nicht langfristig erhalten können.

So kann ein kurzfristiges Tief wohl wirklich austriert werden, doch langfristige Linderung verspricht diese Option nicht. Stattdessen haben Schokoladen-Junkies mit einem anderen Problem zu kämpfen: einem stets erhöhten Blutzuckerspiegel, der im schlimmsten Fall in einer Diabetes-Erkrankung münden kann.

Besser ist bei akutem Stress ein gesunder Obst-Smoothie aus Banane, Ananas, Orangensaft und Papaya. Gepaart mit Leinsamenöl und einer Prise Kurkuma ist das ein wahrer Serotonin-Cocktail, der vergleichsweise schnell wirkt.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang vor allem auch der Verzicht auf Kaffee, denn der schränkt die Serotonin-Produktion ein und wirkt entsprechend kontraproduktiv. Wer übrigens ein Stimmungshoch zur Weihnachtszeit beobachtet, hat nicht immer unrecht (Natürliches Cortison: Kurkuma hat eine starke antientzündliche Wirkung (Video)).

Der Grund liegt in einem beliebten Aroma: Vanille macht Menschen offensichtlich glücklicher, denn auch hier wir Serotonin angeregt. Probiotischer Joghurt soll im Übrigen eine ähnliche Wirkung haben und den Vorteil mitbringen, sich geschmacklich gut mit Kurkuma zu vertragen.

Literatur:

Codes Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Die Natur-Apotheke: 500 Rezepturen für die ganze Familie

Workshop Würzen – Gewürz-Know-how für Einsteiger und Profis mit über 200 raffiniert einfachen Rezepten

Kurkuma: Kleine Wunderwurzel, große Wirkung

Quellen: PublicDomain/kurkuma-wirkung.de am 20.04.2019

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