Whistleblower: Im slowakischen Atomkraftwerk bei Mochovce droht ein Super-GAU! (Videos)

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Ein Atomkraftwerksingenieur lässt eine Information heraus, die wirklich erschreckend ist: Das Atomkraftwerk bei der slowakischen Stadt Mochovce ist derart marode, die Sicherheitsmängel so horrend, dass ein neues Tschernobyl jederzeit geschehen könnte. Und diesmal ist es noch sehr viel näher an uns dran.

Und das Brisanteste daran ist, es wird nur betrieben, um Strom nach Westeuropa zu liefern. Man rechnet wahrscheinlich damit, dass zum Beispiel der große Stromverbraucher Deutschland, der ja aufgrund seiner Energiewende ständig aus dem Ausland dazukaufen muss, auch den Strom aus dem hochgefährlichen „Schrottmeiler“ kaufen wird, der nach Darstellung des Ingenieurs so „löcherig ist, wie ein Schweizer Käse“.

Die Zeitung Krone traf sich heimlich mit dem AKW-Ingenieur in der Slowakei. Um die Identität des Wihistleblowers auf jeden Fall geheim zu halten, reiste das Reporter-Team der Österreichischen Zeitung Krone als Touristen mit dem Zug ein und auf der Heimreise schlossen sie sich einem Clübchen Ausflügler an.

Zu groß war das Risiko, dass die unangenehmen Recherchen sonst „unterbunden“ worden wären. Wie gefährlich es in der Slowakei ist, Korruption, Bestechung und politische Machenschaften aufzudecken, mussten der Investigativjournalist Jan Kuciak und seine Verlobte erfahren. Sie wurden im letzten Jahr ermordet.

Doch Ingenieur „Adam“ sieht sich in der Pflicht, die Menschen zu warnen. Das sei er auch seinen Kindern schuldig. Er könne nicht weiter schweigen. In einem Café trifft er sich mit den österreichischen Reportern und packt aus (Fukushima – Auch nach 8 Jahren ist die Katastrophe nicht vorüber).

Das Team berichtet erschrocken über die Offenbarungen, die sie nun erfahren. Ingenieur Adam war jahrelang Techniker im AKW Mochovce:

„Und dort hat er gesehen, wie aus einem „Sicherheitsprojekt“ genau das Gegenteil wurde. Denn Block 3 wurde durch Umbauarbeiten nicht sicherer, sondern zum Hochrisikoreaktor. Deshalb kann Adam sein Gewissen nicht beruhigen. Und er wagt etwas, das sich vor ihm noch niemand je getraut hat: Er packt aus!

Im „Krone“-Interview listet er die Vielzahl an haarsträubenden Mängeln auf, zu denen es im Zuge der elendslangen (34-jährigen!) Bauphase in der Atomruine gekommen ist. (…) Und nachdem wir zur Vorsicht die Videokamera im Café mit einem Kleiderständer verstellt hatten, legte Adam auch Beweisfotos vor.

Und er erzählte Dinge, die Journalisten, die die Todeszone von Tschernobyl bereist, krebskranke Kinder und sterbende Liquidatoren kennengelernt haben, einen kalten Schauer über den Rücken laufen ließen. (…) Der Ingenieur bringt das Kernproblem rasch auf den Punkt: „Mit Diamantbohrern wurde die Metallhülle durchlöchert. Mit 10.000 Bohrlöchern durchsiebt. Nun gleicht der Turm einem Emmentaler Käse.““

Dr. Reinhard Uhrig, Nuklearexperte von Global 2000 fragt: „Welche Gefahr stellen Tausende Bohrlöcher dar?“ und die Antwort von Ingenieur „Adam“ ist wenig tröstlich: „Sollte es in der Bebenzone rund um Mochovce zu Erschütterungen kommen, würde das Gebäude wie ein Kartenhaus in sich zusammenbrechen. Ein Super-GAU wäre wohl die fatale Folge.“ (Fukushima: Neue radioaktive Hotspots gefunden)

34 Jahre lang wurde an dem Schrottreaktor gebaut und bald soll dieser völlig überalterte, noch aus Sowjetzeiten notgeflickte und durchbohrte Kernreaktor von Block 3 ans Netz gehen (Geheime Superwaffen im Einsatz: Der wahre Grund von Tschernobyl (Video)).

Die Technologie ist vollkommen veraltet, die Bauweise ist schlampig und fahrlässig. Und doch wird der slowakische Energiekonzern Slovenské Elektrárne diesen Reaktorblock in 94 Tagen hochfahren!

Dr. Reinhard Uhrig ist entsetzt. „Seit Jahren kämpfen wir von Global 2000 und die große Anti-Atom-Familie des Landes gegen den völlig veralteten Reaktor aus Sowjetzeiten“, so Uhrig: „Die Sicherheitsvorkehrungen rund um die Atomruine sind eine einzige Farce. Und die von der Slowakei versprochene grenzüberschreitende Umweltverträglichkeitsprüfung hat es bis heute nicht gegeben.“ (Fukushima: Radioaktive Spuren in kalifornischem Wein entdeckt – menschenverachtendes Krisenmanagement geht weiter)

(Das Atomkraftwerk Mochovce in der Slowakei. Links die Kühltürme)

(Der Schrottmeiler Mochovce liegt nur 160 km von Wien entfernt. Bei einem GAU wäre halb Österreich von radioaktiver Verseuchung bedroht, Tschechien und die Slowakei komplett und je nach Wind- und Wetterlage auch der Südosten von Deutschland und der Südwesten von Polen, sowie der Norden Serbiens und Rumäniens)

Die Löcher sind aber noch nicht alles. Der unter höchstem Druck stehende Sekundärkreislauf des Reaktorblocks wurde von Handwerkern zusammengeschweißt, die überhaupt nicht dafür qualifiziert sind (Ärzteorganisation IPPNW besorgt wegen Rückkehr Evakuierter in Fukushima-Region).

Die Recherchen von „Adam“ belegen, dass die unterschiedlichsten Baufirmen völlig unorganisiert und planlos nebeneinander her gearbeitet haben (siehe Video unten).

„Durch die babylonischen Zustände auf der AKW-Baustelle, an der bis zu 7.000 Leute gleichzeitig arbeiteten, ist es zur Kostenexplosion von 2,8 auf 5,4 Milliarden Euro gekommen“, so Global-2000-Expertin Patricia Lorenz (Fukushima und die Erdbeben-Lüge: Das japanische 9/11 heißt 3/11).

Das ficht aber die Betreiber und die Energiefirma alles nicht an. Auch die Atomaufsicht mauert. Die notdürftig zusammengeflickte Atomruine aus der Sowjetzeit soll wieder in Betrieb genommen werden.

Der Bau des AKWs begann 1985 und ist ein sowjetischer Reaktor des Typs WWER 440/213. 1993 wurde der Weiterbau aus ökonomischen Gründen eigestellt. Die Inbetriebnahme dient in erster Linie dem Export von Atomstrom (Fukushima-Folgen gefährlicher als angenommen – verschwiegene Krebsfälle).

Literatur:

Reaktor 1F – Ein Bericht aus Fukushima 1

Grüße aus Fukushima

Fukushima: Vom Erdbeben zur atomaren Katastrophe

Videos:

Quellen: PublicDomain/connectiv.event am 06.04.2019

About aikos2309

3 comments on “Whistleblower: Im slowakischen Atomkraftwerk bei Mochovce droht ein Super-GAU! (Videos)

  1. Da wir sowieso bald einen Supergau infolge der unkontrollierten Einreise haben werden, kommt es auf diesen Gau auch nicht mehr an. Ob wir jetzt schnell oder langsam sterben ist doch in Prinzip egal. Ich persönlich ziehe
    einen schnellen Tod vor.

    1. Maja, im Prinzip sehen Sie das richtig. Dumm ist nur, dass den meisten nicht bewusst ist, wie sehr ihr Denken und die damit einhergehende Resignation das anzieht, was die Menschheit abwenden möchte. Leider tragen alternative Webseite dazu bei, die Samen der Angst und des Schrecken zu säen, anstatt das aufzuzeigen, was das Bewusstsein der Menschen erhebt und auf das lenkt, was sie im tiefsten Herzen wünschen und fühlen: Ein Leben in Freiheit und Frieden!

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