Europa steht vor Syphillis-Epidemie – Geschlechtskrankheiten auf dem Vormarsch

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Dating-Apps und die sinkende Zahl von HIV-Neuinfektionen sorgen dafür, dass die Fälle von Syphillis in Europa dramatisch steigen.

Der Anstieg von Dating-Apps und die sinkende HIV-Rate in den Industrieländern haben zu einem Wiederaufleben einer sexuell übertragbaren Krankheit geführt, die sich bis vor kurzem auf literarische Romane aus dem 19. Jahrhundert beschränkte.

Die Ausbreitung der Syphilis in Europa verschärfe sich, sagte Andrew Amato-Gauci, Leiter des Programms für HIV/AIDS, sexuell übertragbare Infektionen und Virushepatitis am Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten (ECDC).

Er sagte RT, dass verschiedene Faktoren in den Ausbruch einfließen, wie zum Beispiel „Menschen, die Sex ohne Kondome haben, mehrere Sexualpartner und die geringere Angst, HIV durch Sex ohne Kondome zu bekommen“.

Ein neuer Bericht des ECDC zeigt, dass die Zahl der bestätigten Fälle von Syphilis in der EU zwischen 2010 und 2017 um 70 Prozent gestiegen ist.

Die größte Innovation in der Dating-Welt in dieser Zeit ist der Aufstieg von „Hookup“-Apps wie Tinder, Grindr und Bumble – auch bekannt als „Sharing Economy“ für die Dating-Welt.

Seltsamerweise ist Island das führende Land in Europa, in dem die 300.000 Einwohner zumindest entfernte Verwandte sind. Die Syphilisrate in Island ist um 876 Prozent gestiegen. In Irland ist die Syphilisrate um 224 Prozent gestiegen, während sich in Deutschland und Großbritannien die Rate verdoppelt hat.

Nach Angaben des ECDC ist homosexueller Sex – insbesondere „Männer, die Sex mit Männern haben“ – für zwei Drittel der zwischen 2007 und 2017 gemeldeten Fälle verantwortlich. 23 Prozent der Fälle sind heterosexuelle Männer, 15 Prozent Frauen.

Laut Amato-Gauci ist die Zunahme ungeschützten Geschlechtsverkehrs nur ein Teil des Problems. Mangel an Tests und Sexualerziehung sind ebenfalls Themen (Sexuell übertragbare Superbakterien verbreiten sich wie ein Lauffeuer … einmal angesteckt, ist man ein Leben lang infiziert (Videos)).

Codex Humanus - Das Buch der Menschlichkeit

Geschlechtskrankheiten – die stille Epidemie

Sie sind allgegenwärtig, aber niemand spricht gerne über sie: sexuell übertragbare Krankheiten. Lange Zeit galten Syphilis, Tripper und Co als weitestgehend verdrängt.

Doch inzwischen nimmt die Zahl der Infektionen auch in Deutschland wieder zu – obwohl sie eigentlich gut bekämpft werden können. Welche Folgen hat die Ansteckung? Und was lässt sich gegen die Ausbreitung dieser Erkrankungen tun?

Umgangssprachlich ist oft von Geschlechtskrankheiten die Rede. Doch die korrekte Bezeichnung für Syphilis, Tripper, Trichomoniasis und Chlamydien lautet sexuell übertragbare Krankheiten, kurz STI. Anders als etwa HIV sind diese vier Erkrankungen nicht nur gut behandelbar – sie lassen sich auch heilen. Und wer Safer Sex praktiziert, ist in der Regel vor einer Ansteckung geschützt.

Trotzdem nimmt die Zahl der Neuinfektionen seit einigen Jahren weltweit wieder zu. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht angesichts dieser Entwicklung bereits von einer stillen und gefährlichen Epidemie. Ein Blick auf Krankheiten, die schwere gesundheitliche Folgen haben können – wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden.

Sexuell übertragbare Krankheiten nehmen wieder zu

Sex ist für viele die schönste (Neben-)Sache der Welt – über die damit verbundenen Infektionsrisiken spricht allerdings kaum jemand gerne. Mehr als 30 unterschiedliche Bakterien, Viren und Parasiten können beim Liebesspiel übertragen werden.

Zu den häufigsten dieser sexuell übertragbaren Krankheiten gehören neben HIV, dem humanen Papillomavirus (HPV) und Hepatitis auch vier Leiden, die eigentlich problemlos heilbar sind: Syphilis, Gonorrhoe, Trichomoniasis und Chlamydien.

376 Millionen Neuinfektionen

Wegen der guten Behandlungsmöglichkeiten wurden diese Erkrankungen ab Anfang des 20. Jahrhunderts zunehmend zurückgedrängt. Doch inzwischen sind Syphilis und Co wieder auf dem Vormarsch. Wie ein aktueller Bericht der Weltgesundheitsorganisation (WHO) offenbart, gibt es jedes Jahr 376 Millionen neue Infektionen mit diesen Geschlechtskrankheiten.

Das sind mehr als eine Million Neuinfektionen pro Tag. Oft infizieren sich betroffene Männer und Frauen mit mehreren Erregern gleichzeitig oder stecken sich wiederholt an.

Die Schätzungen der WHO beziehen sich auf das Jahr 2016 und zeigen eine bedenkliche Entwicklung: Die Zahl der Infektionen steigt seit einigen Jahren an und ein Rückgang ist offenbar nicht abzusehen.

„Wir beobachten einen besorgniserregenden mangelnden Fortschritt im Kampf gegen die Ausbreitung sexuell übertragbarer Krankheiten weltweit“, sagt der Epidemiologe Peter Salama von der WHO (Eugenik: Mysteriöses Virus breitet sich in den USA aus und bringt Bürger für einen Monat ins Bett).

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„Still und gefährlich“

„Dies ist eine stille und gefährliche Epidemie“, erklärt Studienautorin Melanie Taylor. Still deshalb, weil viele Geschlechtskrankheiten zumindest im Anfangsstadium keine Beschwerden verursachen oder sich nur in unspezifischen Symptomen äußern – und genau das ist das Problem.

Denn unbehandelt können diese Infektionen schwere gesundheitliche Folgen haben und sogar lebensbedrohlich sein.

Die Langzeitschäden reichen dabei von Unfruchtbarkeit über neurologische Störungen bis hin zu Herzkrankheiten. Alle vier Infektionen erhöhen zudem das Risiko der HIV-Ansteckung und -Übertragung. Werdende Mütter können die Krankheitserreger auch an ihr ungeborenes Kind weitergeben – mit fatalen Konsequenzen.

Allein Syphilis hat laut WHO-Bericht im Jahr 2016 zu 200.000 Totgeburten und Sterbefällen bei Neugeborenen geführt und ist damit eine der weltweiten Hauptursachen für Säuglingsverlust (Ein resistenter Killerpilz breitet sich in Krankenhäusern aus (Videos)).

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Literatur:

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Geheimakte NGOs: Wie die Tarnorganisationen der CIA Revolutionen, Umstürze und Kriege anzetteln

Geboren in die Lüge: Unternehmen Weltverschwörung

Quellen: PublicDomain/contra-magazin.com am 23.07.2019

About aikos2309

6 comments on “Europa steht vor Syphillis-Epidemie – Geschlechtskrankheiten auf dem Vormarsch

  1. Was zum Henker soll das? PRAVDA TV zieht die WHO und den ECDC als glaubhafte Quellen in Betracht und scheucht die nächste MainstreamverarschungsSau durchs Dorf? Wenn das tatsächlich Euer Ernst ist, dann wird es Zeit, das PRAVDA TV-Lesezeichen zu löschen. Dieser Artikel ist absolut grotesk!

  2. Finde ich nicht, denn wenn man mal beobachtend durch die Städte geht, die Plakate und riesiege Aufklärungs Infotafeln “Wie Juckts in Schritt “und ähnliches gegen Geschlechjtskrankjheiten sind massiv seit Monaten, wo ich mir am Anfang dachte was soll der Quark!
    Dies wurde hier faktisch nun bestätigt.
    Danke für die Info! 🙂

  3. Woher könnte diese nahezu ausgestorbene Krankheit nur wieder gekommen sein.
    Wart mal… hatten wir in letzter Zeit irgendwelche Besucher….. aus weniger hygiänisch entwickelten Ländern? Oh ja da war doch was….
    Wird nicht die einzige Seuche sein, die wieder auftauchen wird.

    1. “Besucher” ist das falsche Wort – denn Besucher gehen nach einiger Zeit auch wieder. Inhaltlich bin ich aber voll bei Ihnen.

      Kaum war 2015 vorbei, hing in den Innenstädten mehr und mehr “Wie juckts im Schritt – ab zum Arzt“.

      Und TBC erlebt ja auch ein Comeback dank…

      Aber geredet wird lieber über Masernimpfung. Das lenkt so schön ab.

      1. Exact *nickt*. Leider vergessen viele immer, das wenn man sich in fremden Kulturen oder “Umwelten” bewegt, das man sich auch den Erregern dort aussetzt. Und wenn man die halt dann auchnoch importiert…..

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