Die Suche nach dem Paranormalen – Wie viel steckt hinter Geisterjägern?

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In Film und Fernsehen sind sie unsere Helden. Egal ob es sich um die Ghostbusters handelt oder um die mutigen Protagonisten aus Blair Witch Project, die Zuschauer fiebern mit den tapferen Menschen mit, die sich dem ultimativen Bösen stellen.

Auch im echten Leben gibt es jedoch immer mehr Leute, die sich auf die Suche nach dem Paranormalen begeben. Bei dem Gedanken an echte Geister verdrehen die meisten nur ihre Augen. Aber wie viel steckt wirklich hinter der Jagd nach den unsichtbaren Mächten?

Popkultur: Das Phänomen um Paranormal Activity  

Viele Menschen behaupten, bereits mit Geistern in Verbindung getreten zu sein. Dabei muss die Begegnung jedoch nicht immer furchteinflößend sein, denn es kann sich dabei angeblich auch um geliebte Menschen handeln, die bereits verstorben sind oder freundliche Gestalten, die nichts Böses wollen.

Viel aufsehenerregender sind jedoch Geschichten wie aus der Filmreihe Paranormal Activity, in der sich Privatpersonen mit einer Nachtsichtkamera auf die Suche nach Poltergeistern im eigenen Haus machen. Die Horrorfilme wurden zu einer der erfolgreichsten Filmreihen des Genres, bestehend aus bislang sechs Filmen und einer weiteren Produktion, die für 2021 geplant ist.

Zusätzlich erschien ein Spiel für die PS4 und VR-Brille namens Paranormal Activity: Die Verlorene Seele, sowie das Slotspiel Paranormal Activity, das beispielsweise im Casino 777 gespielt werden kann. Darin können Spieler an einem gruseligen Spielautomaten die Walzen drehen, der statt verschiedenen Casinosymbolen mit kleinen, furchteinflößenden Filmsequenzen ausgestattet ist.

Dass der erste Film der Reihe trotz geringem Budget und Indie-Produktion ein solcher Hit geworden ist, erklären viele Kritiker damit, dass die amateurhaften Aufnahmen stärker an reale Szenarien erinnern. Wer hat noch nie die Türen im Haus knarren gehört und das Herz schneller pochen gespürt? Aber gibt es dafür wirklich einen Grund?

Was steckt hinter Geisterjägern?

Anders als in Ghostbusters sind moderne Geisterjäger nicht mit der Mission unterwegs, Geister zu fangen, sondern paranormale Geschehnisse aufzuzeichnen und ihre Echtheit zu beweisen. Deshalb sind Gruppen und Vereine, die sich der Suche nach dem Paranormalen widmen, meist mit wissenschaftlichen Messgeräten unterwegs.

Typische Instrumente sind ein Geigerzähler, der radioaktive Verstrahlung messen kann, Wärmebildkameras, die Wärmequellen und Temperaturunterschiede feststellen können oder Magnetometer, mit denen die magnetische Feldstärke erfasst wird. Auch Kompasse und Nachtsichtgeräte kommen immer wieder zum Einsatz.

Laut Aussagen selbsternannter Geisterjäger kann man paranormale Aktivitäten zum Beispiel an einer Störung des Magnetfelds erkennen, Geister können jedoch auch von besonders kalten oder warmen Temperaturen umgeben sein oder sogar die Luftqualität verändern, wodurch z. B. mehr Kohlenmonoxid gemessen werden kann.

Keine dieser Theorien konnte in irgendeiner Form wissenschaftlich bewiesen werden und wird daher von der Forschung abgelehnt. Hobbysucher sind sich ihrer Sache trotzdem sicher. Andere Geisterjäger vertrauen weniger auf wissenschaftliche Messgeräte und gehen die Suche nach dem Paranormalen von einer spirituellen Seite an.

Sie verwenden Ouija-Bretter, Séancen oder Wünschelruten, um mit Geistern zu kommunizieren. Auch hier können keine echten Beweise festgestellt werden. Menschen, die jedoch bereits Erfahrungen mit dem Übernatürlichen gemacht haben, schwören auf eine echte Verbindung.

Von einem wissenschaftlichen Standpunkt aus kann man bisher keine Beweise für die Existenz von Geistern finden und auch die Suche nach dem Paranormalen wird bislang nur von Interessensgruppen als Hobby betrieben. Ob man daran glaubt oder nicht, bleibt also eine Frage der eigenen Überzeugung – Indizien gibt es jedoch keine.

Quellen: PublicDomain am 20.02.2020

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