Hybrider Wetterkrieg: Erdbeben on demand!

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Die Schweizer ExpressZeitung berichtet: Kennen Sie den: Gab es früher ein Erdbeben, kam das Rote Kreuz. Gibt es heute ein Erdbeben, kommt erst mal ein US-Flugzeugträger. Dabei war das 2010 leider kein Witz: Nach einem Erdbeben am 12. Januar besetzten die USA die Karibikinsel Haiti.

Das Erdbeben hatte die verheerende Stärke von 7,0 bis 7,2 auf der Richterskala. Mehrere hunderttausend Menschen starben. Alles lief ab wie bei einem militärischen Angriff, nur dass es sich eben um ein «natürliches» Erdbeben gehandelt haben soll. Der Präsidentenpalast wurde durch das Erdbeben genauso zerstört wie die lokale UN-Vertretung. «Parlament, Ministerien, Gefängnisse – die Institutionen des Staates liegen in Trümmern», so Spiegel Online am 18. Januar 2010. 

Jedenfalls die Institutionen des Staates Haiti. Die Institution des Staates USA in Haiti stand dagegen nur wenige hundert Meter entfernt wie ein Fels in der Brandung: die Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika.

«Das Gebäude der US-Botschaft widerstand dem Erdbeben und wurde zu einem Zentrum für die medizinische und sonstige Betreuung für Haitianer und Amerikaner», meldete die Los Angeles Times am 13. Januar 2010. Damit verfügte ein fremder Staat plötzlich über die einzige funktionierende Regierungseinrichtung in dem durch das Erdbeben verwüsteten Karibikstaat (Chemtrails, HAARP & Co.: Der Krieg gegen die Erde geht in die letzte Runde).

Ein Land wird sturmreif gebebt

Wie bei einem feindlichen Angriff nahmen US-Soldaten mitten in dem herrschenden Chaos den strategisch wichtigsten Punkt ein – den Flughafen von Port-au-Prince. Ein Bombardement hätte die Aktion nicht besser vorbereiten können. Apropos «Bombardement»: «Das Erdbeben der Stärke 7,0 auf der Richterskala, welches Haiti am Dienstag getroffen hat, war 35-mal stärker als die Atombombe auf Hiroshima (Japan) am Ende des Zweiten Weltkriegs», hiess es auf der lateinamerikanischen Nachrichtenseite latina-press.com.

«Laut Roger Searle, Professor für Geophysik an der University of Durham (UK), wurde durch das Jahrhundertbeben in der Karibik eine Energie von mehr als einer halben Million Tonnen TNT freigesetzt.» Der Vergleich mit einem Bombardement ist also nicht so weit hergeholt. Das ganze Land wurde praktisch sturmreif gebebt. Das Epizentrum des Bebens lag Berichten zufolge «etwa sechzehn Kilometer westlich von Port-au-Prince in zehn Kilometer Tiefe». Haitis Präsident René Préval, der aus Versehen bzw. «wie durch ein Wunder» überlebte, kapitulierte denn auch prompt bzw. trat «die Hoheit für den Flughafen […] an die USA ab», so Spiegel Online (Spenden-Skandal: Das Rote Kreuz baute in Haiti mit 500 Mio. genau 6 Häuser!).

Beistand vom Bruderstaat

Erstaunlich. Wenn man nicht wüsste, dass der Aktion ein Erdbeben vorausgegangen war, könnte man wirklich glauben, die Flughafenbesetzung sei Teil eines US-Angriffs auf Haiti gewesen. Tatsächlich, so Spiegel Online in entwaffnender Offenheit, entwickelte sich Haiti nach dem Beben «wieder zur Kolonie»: «Die USA, Frankreich und Brasilien streiten bereits um die Vorherrschaft im Land. Die haitianische Regierung schaut ohnmächtig zu.»

Statt Hilfsflügen erhielten US-Truppenflüge bevorzugt Landeerlaubnis. Flugzeuge mehrerer Hilfsorganisationen seien in die Dominikanische Republik umgeleitet worden, so der Tagesspiegel vom 17. Januar 2010. Um Hilfe ging es also nicht in erster Linie, denn sonst hätten natürlich Hilfsflüge zuerst landen müssen. Die USA hätten den Flughafen «annektiert», wurde der französische Aussenminister Bernard Kouchner zitiert (HAARP: Das US-Militär hat in einem Bericht angedeutet, dass es in Kriegen die Wettermaschine einsetzen wird).

«Wir werden heute, morgen und in Zukunft hier sein», kommentierte US-Aussenministerin Hillary Clinton die Besetzung bzw. Bebenhilfe auf Haiti. Aber wieso «Besetzung»: Schliesslich handelte es sich doch um einen Hilferuf, und es hiess, die USA seien vor Ort, um Haiti «Beistand» zu leisten. Genau. Denn schliesslich war auch die Sowjetunion ihren Bruderstaaten stets zu Hilfe geeilt – um ihnen mit Panzern und Soldaten «Beistand» zu leisten.

Aber Erdbeben kann man schliesslich nicht künstlich erzeugen. Oder doch? Das kann doch nur reinste Science-Fiction sein: «Auf den ersten Blick neigt man dazu, ,Erd- beben on demand ́ als schlichten Blödsinn abzutun», schreibt Jerry E. Smith, Autor des Buches «Weather Warfare» («Wetter-Kriegführung», Kempton, Illinois, 2006).

«Eine solche Bauchreaktion wird den wissenschaftlichen Tatsachen aber wohl nicht gerecht. Tatsächlich haben Wissenschaftler auf der ganzen Welt verschiedene Mechanismen erkannt und dokumentiert, mit deren Hilfe menschliche Aktivitäten Erdbeben ausgelöst haben.» Demnach wäre also auch hier alles wie immer gewesen: Einer zufälligen Beobachtung folgt eine bewusste Reproduktion und wenn möglich eine neue Technologie. So funktionierte menschlicher Erfindergeist schliesslich von jeher. Verschiedene Aktivitäten können Störungen in der Erdkruste bewirken, indem zum Beispiel Spannungen zwischen tektonischen Platten plötzlich gelöst werden (etwa durch Atomexplosionen oder Einbringen von Wasser).

Tatsächlich ist die Gefahr des Missbrauchs solcher Mechanismen so real, dass die Vereinten Nationen bereits vor fünfunddreissig Jahren (1976) ein entsprechendes Verbot verabschiedeten: die «Konvention zum Verbot des militärischen oder sonstigen feindlichen Gebrauchs von Techniken zur Modifizierung der Umwelt». Dabei bezieht sich der letztere Ausdruck auf «jedwede Technik zur Veränderung […] der Dynamik, Zusammensetzung oder Struktur der Erde, inklusive ihrer Flora und Fauna, ihrer Kruste, der Hydro- und Atmosphäre sowie des Weltraums». Am 17. Januar 1980 wurde die Konvention auch von den USA ratifiziert.

Das Problem ist, dass Verstösse gegen den Vertrag kaum nachweisbar sind. Dass zum Beispiel ein Erdbeben auf eine bewusste Manipulation zurückgeht, lässt sich in der Praxis kausal kaum belegen. Und selbst wenn der Nachweis gelänge – wer wollte entsprechende Sanktionen verhängen und – zum Beispiel gegen die USA – durchsetzen? Dies ist der Hauptpferdefuss dieses schönen Vertragswerks, das damit das Papier nicht wert ist, auf dem es geschrieben steht (Das globale HAARP-Netzwerk: Die neue Dimension des Schreckens (Videos)).

«Haiti­-Beben ist das Ergebnis einer Erdbebenwaffe!»

Interessant daran ist, dass ein solches Verbot natürlich vollkommen überflüssig gewesen wäre, wenn beispielsweise «Techniken zur Beeinflussung der Erdkruste» nicht schon vor fünfunddreissig Jahren verfügbar gewesen wären oder sich nicht zumindest am Horizont abgezeichnet hätten. Das ganze Thema wird jedoch komplett aus der öffentlichen Diskussion ausgeblendet. Wettermanipulation oder gar Erdbebenwaffen sind ein absolutes Tabu in der westlichen Medienhemisphäre.

Dabei klagten damals erstzunehmende Stimmen nach dem Erdbeben in Haiti die USA in der Tat eines «Bebenangriffs» auf den Karibik-Staat an. Der venezolanische Staatspräsident Hugo Chávez beschuldigte den mächtigen Nachbarn im Norden, das Erdbeben beim Test einer «tektonischen Waffe» verursacht zu haben (Press TV, 21.1.2010).

Schon der ehemalige Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter und auch Barack Obama, Zbigniew Brzezinski, schrieb Anfang der Siebziger-Jahre in seinem Buch «Between Two Ages»: «Dank neuer Technologien werden den Führern der bedeutenden Nationen Methoden zur geheimen Kriegsführung zur Verfügung stehen […] Verfahren zur Wetteränderung könnten eingesetzt werden, um längere Dürreperioden oder Stürme hervorzurufen.» (Fukushima und die Erdbeben-Lüge: Das japanische 9/11 heißt 3/11)

HAARP ist kein Laut aus dem Comic

HAARP klingt beinahe wie ein Kunstlaut aus einem Comic. Ist es aber nicht. HAARP war ein Forschungsprojekt der US-Streitkräfte und steht für «High Frequency Active Auroral Research Program», übersetzt: «Aktives Hochfrequenz-Programm zur Erforschung des Nordlichts». Dafür hatten Air Force und Navy mitten in Alaska einen vierzehn Hektar (etwa zwanzig Fussballfelder) grossen Wald aus 180 Antennen aufgestellt.

Die Anlage diente (bis zu ihrem zumindest angeblichen Ende 2015) jedoch keineswegs nur der Erforschung, sondern auch der Erzeugung des bunten Himmelsflackerns. Da- her der Zusatz «active». Dem Spiegel vom 7. Oktober 1996 zufolge ist das mit solchen Technologien auch schon gelungen. In Wirklichkeit interessieren sich die US-Militärs allerdings weniger für eine hübsche Himmelsillumination als vielmehr für die Schicht, in der das Nordlicht entsteht – nämlich die Ionosphäre.

Diese Atmosphärenschicht ist von entscheidender Bedeutung für die drahtlose Kommunikation. Für Marine und Luftwaffe, die mit Schiffen und Flugzeugen über weite Entfernungen kommunizieren wollen, ist sie besonders interessant (Russischer Militärexperte: Tsunami 2004 war eine “geografische Superwaffe der USA aus dem HAARP-Programm”).

Kleine Ursache, grosse Wirkung

Aber nach Meinung von Kritikern ist dies noch nicht die ganze Wahrheit. Was HAARP für sie verdächtig macht, ist die Tatsache, dass es dabei, genauso wie bei Erdbeben, um Wellen und Schwingungen geht. Und zwar nicht nur um Hochfrequenzwellen, sondern auch um extrem niederfrequente Kurzwellen, sogenannte «ELFs» (extremely low frequency). Laut HAARP-eigener Website arbeitet das Programm auch tatsächlich mit ELFs. Diese ELFs könnten, einmal in die Ionosphäre gesendet, dort reflektiert werden und in besonders sensiblen Bereichen der Erdkruste Resonanzen auslösen, so die Vorstellung der Kritiker.

Nach dem Motto «kleine Ursache, grosse Wirkung» könnten sich diese Resonanzen allmählich zu schweren Erschütterungen aufschaukeln, insbesondere dann, wenn die Gegend ohnehin instabil ist. Solche «Resonanzkatastrophen» sind bisher allerdings nur aus der Architektur bekannt:

Als im Jahr 1850 mehrere hundert französische Soldaten im Gleichschritt über die Hängebrücke von Angers marschierten, geriet diese in derartig verheerende Schwingungen, dass sie einstürzte (226 Tote).

Als am 7. November 1940 ein nur mässiger Wind die Tacoma-Narrows-Brücke im US-Bundesstaat Washington in selbsterregte Torsionsschwingungen versetzte, stürzte diese ebenfalls ein.

Als am 10. Juni 2000 nur 160 Menschen im Gleichschritt über die Millenium-Brücke in London marschierten, geriet auch diese in gefährliche Schwingungen. Genau deshalb darf übrigens laut Paragraph 27 der deutschen Strassenverkehrsordnung auf Brücken nicht im Gleichschritt marschiert werden.

Könnten also auch manche Erdbeben «Schwingungs-» oder «Resonanzkatastrophen» sein? Man könne beobachten, «dass es zwischen der Ionosphäre und seismischer Aktivität eine Korrelation gibt», behauptete english.pravda.ru. (24.1.2010) Tatsächlich forschen Wissenschaftler schon seit Jahrzehnten an den verschiedensten elektromagnetischen Wellen und ionosphärischen Effekten im Zusammenhang mit Erdbeben.

Fachleute sprechen dabei von einem «seismo-ionospheric coupling». Die vermeintlich gute Nachricht: Es geht dabei vor allem um die Erdbebenvorhersage, also um die Frage, ob ein sich anbahnendes Erdbeben elektromagnetische Wellen verursacht. Die schlechte: Der Begriff «coupling» (Kopplung, Kuppelung) wird auch für das Einrasten einer mechanischen Verbindung verwendet.

Eine mechanische Verbindung zwischen der Ionosphäre und der Erdkruste? Was für die Erdbebenvorhersage vielleicht eine gute Nachricht ist, würde getrübt, wenn diese «Kuppelung» auch andersherum funktionieren würde, sprich: wenn man durch Einspeisen elektromagnetischer Wellen und Anregung von Schwingungen in der Ionosphäre Erdbeben auslösen könnte.

Terrorismus und US-­Strategie

Tatsächlich werden solche Szenarien schon seit Jahrzehnten von den US-Streitkräften durchgespielt, zum Beispiel bei der Konferenz über «Terrorismus, Massenvernichtungswaffen und US-Strategie» («Conference on Terrorism, Weapons of Mass Destruction and U.S. Strategy») am 28. April 1997 an der Universität von Georgia (Bericht zufolge wurde der verheerende afrikanische Wirbelsturm durch HAARP-Experimente verursacht (Videos)).

Dort zitierte niemand anderer als der damalige US-Verteidigungsminister William S. Cohen den Zukunftsforscher Alvin Toffler, «findige Geister» würden an einer Art Öko-Terrorismus arbeiten, um mit Hilfe von elektromagnetischen Wellen aus der Ferne das Klima zu manipulieren sowie Erdbeben und Vulkanausbrüche auszulösen (also genau das, was der UN-Vertrag verbietet).

Und diese Gefahr sei «real». Die Frage ist nur: Sah Cohen die künstlichen Vulkanausbrüche und Erdbeben nun als Terrorismus oder als Teil der US-Strategie? Oder ist beides etwa ein und dasselbe?

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Literatur:

Durch globales Chaos in die Neue Weltordnung

Geboren in die Lüge: Unternehmen Weltverschwörung

Die Eroberung Europas durch die USA: Eine Strategie der Destabilisierung, Eskalation und Militarisierung Eine Strategie der Destabilisierung, … und komplett überarbeitete Neuausgabe

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Quelle: PublicDomain/ExpressZeitung am 16.03.2020