Panik bis der Arzt kommt: Sprunghafter Suizidanstieg wegen Corona – so tragen Politik und Medien eine Mitschuld 

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In Deutschland sterben nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Suchtprävention jährlich etwa 10.000 Menschen durch Suizid. Die Gründe für den Freitod sind vielfältig: Jobverlust, Trennung, soziale Isolation sind die häufigsten.

In diesem Jahr kommt noch ein weiterer hinzu. Covid-19. Glaubt man den Zahlen der Berliner Senatsverwaltung für Inneres und Sport, zeichnet sich in Berlin seit dem Lockdown im Frühjahr eine dramatische Lage ab. Ist die Corona-Politik der Regierung Schuld am Freitod vieler Menschen? Von Frank Schwede

Es war eine kleine Anfrage des ehemaligen FDP Mitglieds und Abgeordneten Marcel Luthe, die die ganze Wahrheit zutage förderte. Es geht um ein Thema, über das niemand so gerne spricht und schon gar nicht in Zeiten von Corona. Die Rede ist von Suizid. Für Menschen in einer schweren Lebenskrise ist der Freitod oft der letzte Ausweg aus dem Teufelskreis.

Nach einem Bericht der Berliner Zeitung verwendet die Berliner Feuerwehr für Suizideinsätze einen eigenen Einsatzcode: 25D03 lautet er. Seit Verhängung des ersten Lockdown im Frühjahr dieses Jahres findet man diesen Code in den Einsatzprotokollen der Feuerwehr verdächtig oft.

Zwischen April und Oktober 2020 gleich 294 Mal. Das geht so aus der Einsatzstatistik hervor, die die Senatsverwaltung für Inneres dem Abgeordneten Marcel Luthe mitgeteilt hat. Ein geradezu alarmierend sprunghafter Anstieg, der deutlich zeigt, dass die Corona-Politik offensichtlich tödlicher ist als das Virus selbst.

Im Vorjahr rückte die Berliner Feuerwehr nur ganze drei Mal zu einem Suizid aus. In den ersten drei Monaten dieses Jahres taucht Code 25D03 kein einziges Mal in der Statistik auf.

Aktuelle Zahlen aus dem Lockdown light im jetzt ablaufenden November liegen bisher nicht vor. Wie die Berliner Zeitung weiter berichtet, ist die Suizidquote aktuell wohl nicht das einzige Problem. Laut Martin Quäker, Sprecher der Berliner Feuerwehr, sei auch die Zahl der häuslichen Gewalt während des ersten Lockdowns sprunghaft in die Höhe geschnellt.

Martin Luthe sagte gegenüber der Berliner Zeitung, dass jeder einzelne Fall das Ergebnis einer tiefen Verzweiflung sei und dass man diese Zahlen nicht kleinreden dürfe. Luthe:

„…weshalb es einen derart immensen Anstieg gibt, muss der Senat aufklären und die Ursachen, die in vielen Fällen Menschenleben kosten können, sofort abstellen.“ (Corona-Schadensersatz: Top-Anwalt hat sein Versprechen eingelöst und eine Sammelklage in den USA eingereicht (Video))

Wenn am Ende die Angst siegt

Corona versetzt viele Menschen in einen Art Ausnahmezustand – allerdings scheint nach Ansicht zahlreicher Mediziner aktuell die Angst vor der Corona-Politik und ihren Maßnahmen größer zu sein als das Virus selbst. Prominentestes Opfer der Corona-Angst ist der hessische Finanzminister Thomas Schäfer, der sich am 29. März dieses Jahres das Leben nahm.

Nach Worten von Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier habe Schäfer Tag und Nacht daran gearbeitet, die durch die Corona Pandemie ausgelöste Krise zu bewältigen. Ein Kampf, den Schäfer am Ende verloren hat, wie aktuell viele andere Menschen auch. Das passiert eben, wenn die Angst zu einer unüberwindbaren Hürde wird.

Angst, die von Seiten der Regierung und der Medien besonders in den ersten Monaten der Pandemie auf geradezu unverantwortliche Weise geschürt wurde. Und bis heute scheint sich niemand der Verantwortung bewusst zu sein, denn in Sachen Corona-Politik hat sich noch immer nichts geändert. Im Gegenteil. Die Regierung setzt weiter auf ihren altbewehrten Modus Operandi – und der lautet nun mal Panik bis der Arzt kommt.

Das Vorgehen der Regierung spaltete nicht nur die Gesellschaft, sondern zunehmend auch die Ärzteschaft. Während einerseits Mediziner mit fundierten Fakten und Fingerspitzengefühl versuchen die Menschen aufzuklären und zu beruhigen, wird aus dem anderen Lager weiter mit scharfer Munition geschossen. Das hat in den letzten Monaten zu einer tiefgreifenden Unsicherheit unter der Bevölkerung geführt.

Viele Menschen haben dadurch nicht nur das Vertrauen in die Politik verloren, sondern auch in die Medizin. Immer mehr Menschen scheinen aufgrund der intransparenten Politik nicht mehr zu wissen, was und wen sie noch etwas glauben können.

Bei besonders unsicheren und ängstlichen Menschen, wie etwa Hypochondern, kann das im Extremfall schnell eine schwere Krise zur Folge haben, die am Ende dazu führen kann, dass Menschen aus Angst vor Siechtum und Leid den Freitod vorziehen.

Viele Mediziner sehen sich aktuell vor einem Rätsel stehen. Auch der Direktor des Instituts für Rechtsmedizin der Charité und der Universitätsmedizin Berlin, Michael Tsokos. Der Rechtsmediziner hat nämlich erkannt, dass sich in der Gesellschaft durch Corona etwas verändert hat. Gegenüber Focus online sagte Tsokos:

„Wir haben eine neue Art von Suizid-Motivation vor uns, das ich vorher noch nicht kannte. Nämlich, dass Menschen aus Angst vor dem Tod den Tod als Ausweg wählen. Normalerweise wählen Menschen den Tod aus Angst vor dem Leben bzw. Weiterleben. Ursachen sind hier etwa eine schwere Erkrankung oder persönliche Krisen durch Arbeitsplatzverlust oder Trennung, sodass sie nicht weiterleben wollen.“ (Corona-Tests: 96,7 Prozent falsch-positiv).

Deutsche sehen keinen Grund zum Optimismus

Laut einer Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsunternehmens Ipsos wächst in Deutschland die Sorge vor einer weltweiten Bedrohung  am schnellsten und kaum jemand rechnet mit einem baldigen Ende. Anders als in Japan wird hierzulande das Virus selbst nur selten als persönliche Gefahr eingestuft.

Inzwischen geht mehr als jeder zweite Bundesbürger, das sind 54 Prozent, davon aus, dass Corona eine große bis sehr große Gefahr für die Welt darstellt. In keinem anderen Land ist das Bedrohungsempfinden unter den Bürgern seit der letzten Umfrage vom 7. bis 9. Februar 2020 stärker angestiegen als in Deutschland.

Das hat schließlich zur Folge, dass Menschen in Sorge verstärkt mit psychischen Problemen zu kämpfen haben. Die spezifischen Gründe hierfür können vielfältig sein. Durch Corona bedingte Isolation, Existenzängste, Arbeitslosigkeit und Insolvenzen.

Laut der Deutschen DepressionsLiga e. V. (DDL) waren in Deutschland schon vor Corona rund fünf Millionen Bundesbürger an einer Depression erkrankt  Nach Angaben des Bundesamts für Statistik starben 2017 insgesamt 9.235 durch Suizid, das sind mehr als 25 Menschen pro Tag – die meisten von ihnen aufgrund einer Depression, denn Depression sind, so die DDL, der häufigste Grund für Suizid.

Laut einem Bericht der Tagesschau befürchten US Wissenschaftler, dass in den kommenden Jahren bis zu 75.000 Amerikaner zusätzlich entweder durch Alkohol- oder Drogenmissbrauch oder durch Suizid ums Leben kommen werden.

Nach Aussage von Jack Westfall, dem Direktor des Robert Graham Center in Washington, hänge das vor allem mit Jobverlusten und Existenzängsten zusammen. Gegenüber Tagesschau sagte Westfall:

„Der zweite Faktor ist die tiefgreifende soziale Isolation. Die hat es in der Form noch nie gegeben. Nicht in den USA und auch sonst nirgendwo. Die Isolation ruft psychische Störungen hervor und begünstigt damit Drogenmissbrauch und Suizid.“

Zu diesem Ergebnis kommt auch Michael Tsokos. Tskos glaubt auch, dass auf die infektiologische Pandemie eine psycho-soziale Pandemie folgen wird. Tsokos zu Focus online:

„Man weiß ja zum Beispiel von der Weltwirtschaftskrise in den 1929 und den 30er Jahren, aber auch nach der Finanzkrise, dass die Suizidraten gestiegen sind. Durch wirtschaftliche Existenzvernichtung hat auch der Alkoholismus massiv zugenommen.

Wenn wir nun Ende des Jahres eine Übersterblichkeit sehen, müssen wir genau hinschauen. Ist sie ausgelöst durch Corona-Tote, was ich aktuell für sehr fraglich halte, oder sind es vermehrt Suizid- und Alkohol-Tote?“

Nach Worten der DDL müsse das Gesundheitssystem grundlegend optimiert werden, dass sichergestellt werden kann, dass Menschen mit Depressionen ohne lange Wartezeiten und bürokratischen Hickhack schnell professionelle Hilfe erhalten. Und das zu allen Zeiten (WHO bestätigt (aus Versehen): Corona ist nicht gefährlicher als die alljährliche Grippe).

Die Politik muss ihren Kurs ändern

Selbst wenn Ausgangsbeschränkungen notwendig seien, dürfe nach Worten der DDL die Verhältnismäßigkeit nicht aus den Augen verloren werden. Die Politik müsse Strategien und Konzepte entwickeln, damit schnellstmöglich wieder ein normales und geordnetes Leben möglich sei; und zwar zum Wohle aller Menschen und insbesondere jener, die jetzt schon von Depressionen betroffen sind, so die DDL (Belgien: Ärzte beschuldigen in einem unglaublich, offenen Brief die WHO, die Covid-19-Pandemie durch eine gezielte „Infodemie“ erzeugt zu haben).

Allerdings scheint die Regierung auf diesem Ohr taub zu sein, oder sie ist mittlerweile beratungsresistent, wie der Medizinprofessor und Gesundheitsökonom Matthias Schrappe feststellt. Nach Worten Schrappes werde die Bevölkerung aktuell in einen Dauer-Schockzustand versetzt.

Am Sonntag hat der Mediziner zusammen mit acht weiteren Kollegen ein Thesenpapier vorgelegt, in dem mit der Coronapolitik der Regierung hart ins Gericht gegangen wird; gleichzeitig plädieren Schrapp und Kollegen für einen Strategiewechsel.

Nach Worten der Mediziner führe der November-Lockdown zu großen Opfern bei nur zweifelhaften Erfolgen. Ein Lockdown sei kein Instrument, mit dem man die Corona-Situation unter Kontrolle bringen könne, so die Ärzte.

Weiter drängen die Verfasser des Schreibens darauf, Risikogruppen im Kampf gegen Corona in den Mittelpunkt der Maßnahmen zu stellen, um diese auf menschliche Weise zu schützen, doch davon sei die Regierung bisher weit entfernt. Schrapp wörtlich:

„Wenn in Deutschland von Schutz die Rede ist, dann kann man sich darauf verlassen, dass damit wegsperren gemeint ist.“

Schrapp spricht sich für eine langfristige Strategie im Kampf gegen Corona aus, da dass Virus seiner Meinung nach noch lange existent sein wird. Schrapp meint weiter:

„Nehmen sie die klassische Lungenentzündung. Wer damit ins Krankenhaus kommt, hat eine Sterblichkeit von zehn Prozent. Zurzeit hat man mit SARS-CoV-2 im Krankenhaus auch eine Sterblichkeit von zehn Prozent. Es wird für uns normal werden, es wird dazu gehören.“

Intransparenz in Verbindung mit dem bewussten Schüren von Ängsten wirken gegenwärtig wie ein Brandbeschleuniger auf die Psyche vieler Menschen. Das kritisiert auch Michael Tsokos gegenüber Focus Online.

„Es darf nicht mehr die Gefährlichkeit des Virus betont werden. Sie ist meiner Meinung nach nicht so ausgeprägt wie oft dargestellt. Wir dürfen keine Panik machen, sondern wir müssen die Leute beruhigen. Das ist viel entscheidender als in Talkshows immer wieder Horror-Szenarien zu entwerfen.

Was mich wirklich ärgert ist, dass ständig gesagt wird, dass die Todeszahlen steigen. Natürlich steigen sie, weil alles kumulativ gezählt wird. Schon ein Toter mehr ist ein Anstieg. Das sagt aber nichts über den prozentualen Anstieg und ist für viele nicht transparent. Dann bekommen die Menschen Angst. Das ist keine moderate Kommunikation, die Politiker und Virologen so führen sollten.“

Auch die Grünen-Fraktionsvorsitzende im Bundestag, Karin Göring-Eckardt spricht sich für ein Umdenken in der Corona-Politik aus. Im ARD-Morgenmagazin sagte die Politikerin am Mittwochmorgen:

„Was wir brauchen ist erstens Transparenz und Ehrlichkeit. Und wir brauchen Perspektive…“

Doch davon sind wir gegenwärtig noch meilenweit entfernt, stattdessen setzen Politik und Medien weiter auf das bewährte System der Angst und Panik. Das kritisierte vor wenigen Tagen auch der Vizepräsident des Deutschen Bundestages und FDP Politiker Wolfgang Kubicki.

Bei einer Online-Diskussion der Mannheimer Abendakademie und der Friedrich-Naumann-Stiftung äußerte Kubicki seinen Unmut über die Corona-Berichterstattung von ARD und ZDF.

Ganz egal ob Klima-, Flüchtlings- und Coronakrise – nach Worten des FDP Politikers würden ARD und ZDF immer mit Hysterie reagieren. In der Corona-Berichterstattung würde „weniger Aufklärung als Angst verbreitet“, so Kubicki.

Weiter kritisierte der FDP-Politiker, dass durch den zunehmenden Haltungsjournalismus oft abweichende Tatsachen und Positionen verschwiegen würden.

Das kann dann bei sensiblen Themen wie Corona schnell zu einer Unsicherheit unter den Bürgern führen.

Die Regierung fordert von ihren Bürgern Verantwortung und Solidarität. Doch diese Parameter gelten weder für die Politik selbst, noch für die Medien, was in den letzten Monaten dazu geführt hat, dass viele Menschen aus Angst den Tod als Ultima Ratio gewählt haben – soweit aber darf es gar nicht erst kommen.

Suizid wegen Corona – darüber sprechen Politiker und Medien nur ungern, weil sie sich nämlich durch ihren unsensiblen Umgang eine Mitschuld am sinnlosen Tod dieser Menschen tragen.

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Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Whistleblower

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 05.12.2020

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