
Die Überschrift ist die Übersetzung einer spanischen Netzseite vom 09. Januar 2021. Trotz „Heißzeit“-Krise versinken seit Anfang Dezember europäische und überseeische Gebiete unter Schneemassen.
Aktuell ist das mittelspanische Madrid, Hauptstadt Spaniens massiv betroffen. Temperaturen unter 30 Grad minus wurden in spanischen Gebirgsmeßstationen erreicht.
Ist das Phänomen Ausdruck der steigenden Temperaturen, wie der Hollywood-Kracher „The Day After Tomorrow“ schon 2004 orakelte?
„In The Day After Tomorrow“ von unserem „Spielbergle“ Roland Emmerich führt die Erderwärmung zum Abreißen des Golfstromes und anderen Effekten, was die nördlichen USA und Europa in tiefgekühltem Eis erstarren läßt; nur wenige Menschen überleben.
Solche für Kracher-Filme nützlichen Ideen werden in der politischen Klima-Wissenschaft meist nicht laut vertreten; zu schwachsinnig erscheint die Argumentation, wenn Lesch & Co. sonst von Hitze, Dürre und Waldschäden erzählen.
Möglicherweise wird dieses Orwellsche Doppeldenk – alles und sein Gegenteil gilt, gleichzeitig – bald wichtiger, wenn die nach realer Atmosphärenphysik erwartete neue Kühlphase immer deutlicher wird.
Nicht nur die Gletscher wachsen weltweit wieder fleißig (berichtet wird nur von denen, die noch schrumpfen), auch das Schneechaos in den Alpen, Japan, NO-USA und nun in Mittelspanien kündigt eine unheilvolle Abkühlung des Weltklimas an.
Der Blizzard in Spaniens Hauptstadt, administrativ die sechstgrößte Europas, läßt sich nicht vertuschen und wird selbst von Tagesschau.de ungeschönt dargestellt. Es liegt ein halber Meter Schnee in den Straßen und auf den Autos, der droht, die Scheiben einzudrücken (Klima: Der solare Retrograd-Zyklus – die nächste Eiszeit ist fällig!).


Eingeschneite Autofahrer mußten teils 15 Stunden warten, bevor sie von Rettungskräften befreit wurden. Auf sechsspurigen Schnellstraßen rodeln Kinder mit dem Schlitten. Nur die Untergrundbahn fährt noch; Flugzeuge haben Start- und Landeverbot. Es soll schon Tote gegeben haben.
Für die meisten Madrilenen ist ein Schneesturm völlig unbekannt, da der letzte im kalten Jahrzehnt, den 70ern, vor genau 50 Jahren stattfand. In Anbetracht der anstehenden Kaltphase (Minimum etwa um 2100) dürften solche Phänomene aber gehäuft auftreten.
Nebenbei: Die meisten Inseln der Malediven sind in den letzten Jahren gewachsen, nur ein paar sind etwas geschrumpft. Möglicherweise wird also Meerwasser abseits der Kameras bereits in großen Mengen als Eis gebunden.
Schneeballschlacht und Skifahren auf den Straßen von Madrid
Nach dem stärksten Schneesturm seit fünf Jahrzehnten und den kältesten Temperaturen, die jemals gemessen wurden, sind Teile Spaniens zum Stillstand gekommen: Unternehmen und Schulen haben geschlossen, der Strom ist ausgefallen und mindestens vier Menschen sind gestorben.
Der historische Schneefall am Wochenende führte zu strukturellen Schäden und kaputten Heizungsrohren in der Hauptstadt des Landes, und die Armee ist immer noch vor Ort, um bei den Aufräumarbeiten zu helfen.
Storm Filomena lähmte Madrid, erzwang die Schließung des Flughafens Barajas, stellte den Zugverkehr ein und ließ bis zu 2.500 Menschen in ihren Autos gefangen.



Obwohl es nicht alles Untergang und Finsternis war.
Die berühmte Gran Vía Straße in Madrid war Schauplatz einer epischen Schneeballschlacht:
Und „Skifahren auf den Straßen von Madrid“ war auch möglich:
NASA-Satelliten machten Bilder von Spanien, das mit dichtem Schnee bedeckt war.
Am Montagnachmittag fotografierte das MODIS-Instrument (Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer) auf dem NASA-Satelliten Aqua Spanien und enthüllte die Weite des Schnees:

(Satellitenbild eines schneebedeckten Spaniens, aufgenommen vom NASA-Satelliten Aqua am 11. Januar 2021)
„Einige vorstädtische und ländliche Gebiete in Mittel-, Nord- und Ostspanien waren mit bis zu 50 cm Schnee bedeckt“, bemerkte das NASA Earth Observatory.
Eine Kollision zwischen einem Niederdruckwettersystem und einer kalten Luftmasse löste den tödlichen Schneesturm aus, sagte das NASA Earth Observatory.
Im Gespräch mit Good Morning Europe sagte der Klimaforscher Dr. Markus Donat, Filomena sei ein wirklich außergewöhnliches Wetterereignis: „Einerseits hatten wir dieses Niederdrucksystem, das sich vom Atlantik über die Iberische Halbinsel bewegte. Und dieses Niederdrucksystem traf einen Strom sehr kalter Luft aus der Polararktis, kombiniert mit großen Niederschlägen, die von demselben Niederdrucksystem geliefert wurden, und schuf die perfekten Bedingungen für diesen Sturm und diese Rekordmenge an Schneefall.“ (Klima: Die globale Abkühlung)



Madrid verzeichnete 30,5 cm Schnee, als Filomena eintraf. Meteorologen stellten fest, dass die Akkumulation der Hauptstadt die größte seit 1971 war, vielleicht sogar länger. Die spanische Wetteragentur AEMET beschrieb sie als „außergewöhnlich und höchstwahrscheinlich historisch“.
Der spanische Verkehrsminister José Luis Ábalos sagte am Wochenende, dass Storm Filomena „die pessimistischsten Prognosen, die wir hatten, übertroffen hat“.
Innenminister Fernando Grande-Marlaska sagte, die Situation auf den Straßen der Hauptstadt habe sich verbessert, sei aber immer noch „außergewöhnlich“ und viele blieben geschlossen.
Die Minister lehnten es ab zu sagen, ob die Hauptstadt zum Katastrophengebiet erklärt werden würde, und sagten, sie müssten zuerst die Schäden bewerten.
Letzte Woche stellte Spanien einen neuen Rekord bei niedrigen Temperaturen von -34,1 ° C (-29,4 ° F) auf , bevor es einen Tag später mit einem Wert von -35,7 ° C (-32,3 ° F) erneut gebrochen wurde .
Die beispiellose Kälte hat auch in dieser Woche angedauert.
Am Dienstag hatte die Hälfte Spaniens immer noch Probleme, mit dem Kälteeinbruch fertig zu werden, berichtete elpais.com, eine Kälte, die jetzt den angesammelten Schnee in Eis verwandelt, was die Aufräumarbeiten viel schwieriger und tückischer macht.

Laut AEMET waren die Temperaturen am frühen Montagmorgen in vielen Regionen die kältesten seit 1982. Das Quecksilber in Madrid war so niedrig, dass die Stadt 4.000 Slumbewohnern Notunterkünfte anbot, berichtete telegraph.co.uk.
Die kalten Zeiten kommen, gepaart mit niedriger Sonnenaktivität und einem Jetsream der immer weiter in den Süden dringt und die eisigen Temperaturen aus dem Norden in den Süden befördert (Klima: Der wechselnde Jetstream und die globale Abkühlung).
Literatur:
Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit
S.O.S. Erde – Wettermanipulation möglich?
HAARP ist mehr (Edition HAARP)
Videos:
Quellen: PublicDomain/eike-klima-energie.eu/electroverse.net am 14.01.2021
