
Riesen finden in Erzählungen, Mythen und Legenden häufig Erwähnung. Riesen werden in der Mythologie als besonders große und mächtige Wesen beschrieben. Einige sollen sogar magische Kräfte besitzen.
Nahezu alle Völker der Erde kennen solche Geschichten. Auch die Bibel und die Tora. Seit mindestens 3.000 Jahren beschäftigen rätselhafte Funde riesiger menschlicher Knochen die Wissenschaft. Sind Riesen tatsächlich nur ein Mythos, oder gibt es wirklich Beweise für ihre Existenz? Von Frank Schwede
Nach einem Urteil des Obersten Gerichtshof der USA, musste das US amerikanische Forschungs- und Bildungsinstitut Smithsonian im Jahre 2015 Dokumente über die Existenz menschlicher Riesenskelette veröffentlichen.
Die Richter warfen dem Institut in ihrer Urteilsbegründung vor, die Entdeckung der Skelette Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts nicht nur verheimlicht, sondern die Beweise auch zerstört zu haben, um dass die gängige Theorie über die Evolutionsgeschichte des Menschen weiter aufrecht erhalten werden kann (Der geheimnisvolle Riese von Castelnau).
In den Dokumenten ist von Menschen die Rede, die mehr als zweieinhalb Meter maßen. In einem Text aus dem Jahre 1894, der von Forschern der Abteilung für Ethnologie des Smithsonian verfasst wurde, heißt es wörtlich:
„Bedeckt von einer Muskelschicht … wurde ein großes Skelett in horizontaler Position, welches seine ganze Körpergröße preisgab, gefunden. … Vom Schädel bis zu den Füßen ist es zweieinhalb Meter groß. Es ist daher anzunehmen, dass dieses Individuum zu seinen Lebzeiten fast 2,70 Meter groß war.“
Mitarbeiter des Instituts wehrten sich gegen die Vorwürfe der Vertuschung, indem sie behaupteten, nie etwas mit den Skeletten zutun gehabt zu haben. Sehr viele Berichte über Funde von Riesenskeletten wurden in der Vergangenheit entweder korrigiert, verheimlicht oder stellten sich tatsächlich als Fälschung heraus, was eine genaue Beurteilung des Phänomens nur noch mehr erschwert.
Tatsache ist, dass auf nahezu allen Kontinenten immer wieder bei Ausgrabungen oder Bauarbeiten entsprechende Funde gemacht wurden, die unsere Evolutionsgeschichte auf den Prüfstand stellen.
In Eureka, im US Bundesstaat Nevada, fanden Vermesser 1877 in einem Felsen Knochen eines menschlichen Wesens. Pathologen, die den versteinerten Knochenfund untersuchten, stellten fest, dass das Wesen zu Lebzeiten mindestens vier Meter groß gewesen sein muss. Der Felsen, in dem die Knochen gefunden wurden, wird auf ein Alter von rund 185 Millionen Jahre geschätzt.
Auch in einem Indianergrab in Jackson im US Bundesstaat Ohio wurden 1897 Skelette gefunden, die dem Eastern Institut zur Begutachtung übergeben wurden. Allerdings verschwanden auch in diese auf geradezu mysteriöse Weise.
1958 wurde in Italien sogar das komplette Skelett eines Riesen gefunden, das von einer 11 Millionen Jahre alten Kohleschicht umhüllt war. Und im mexikanischen Itzapalapa wurde 1909 das prähistorische Skelett einen menschlichen Riesen ausgegraben, der gleich über 4,5 Meter groß war.
1931 wurde in Mexiko Stadt der Abdruck eines riesigen menschlichen Fußes entdeckt. Schriften mit Aussage von Augenzeugen, die im 16. Jahrhundert durch Patagonien gereist sind, beweisen ebenfalls die Existenz einer Riesenrasse (Geheimnisse der Geschichte aus Russland und Tibet: Mysteriöse Riesen bewohnten Eurasische Seen).



Warum Methusalem so alt wurde
Jahrhundertelang behaupteten Wissenschaftler, dass die Goliath-Sage ein Mythos sei. Doch schon in den 1950er Jahren erhob der französische Gelehrte Denis Saurat seine Stimme gegen die wissenschaftliche Welt. Saurat behauptet in seinem 1955 erschienen Buch Atlantis oder die Herrschaft der Riesen, dass es wirklich Riesen gab, dass die ersten Menschen in einem kurzen Schöpfungsakt geschaffen wurden – und, man höre und staune, dass Methusalem wirklich 969 Jahre alt geworden ist (Atlantis: Was wussten die alten Ägypter wirklich? Jahrtausende, die es nie gegeben hat).
Heißt das, dass mit unserer Geschichtschreibung tatsächlich etwas nicht stimmt? Saurat, ein anglo-französischer Gelehrter und Schriftsteller, schreibt, dass es einst riesige Pflanzen und riesige Insekten auf der Erde gab, deren Überreste man in Ablagerungen gefunden habe.
Die Riesenpflanzen und Rieseninsekten, so schrieb Saurat, konnten nur zur Zeit der Annährung des ersten Mondes vor 13.000 Jahren entstehen, da die gesteigerte Anziehungskraft des Mondes die Schwerkraft der Erde stark entgegenwirkt habe und sie dadurch auf einen Bruchteil ihrer gegenwärtige Stärke vermindert wurde.
Das habe nach Aussage Saurats auch das Gewicht aller Lebewesen auf der Erde verringert, wodurch es erst möglich war, riesenhaft zu wachsen. Schließlich habe die verstärkte kosmische Strahlung durch Mutationen die Rassen der Riesen entstehen lassen.
Saurat bezieht sich auf den österreichischen Ingenieur Hanns Hörbiger, der von der Theorie ausging, dass es in der Frühzeit mehrere Monde gab, die von Eis bedeckt waren, der Erde immer näher kamen und unter ihrem Eigengewicht zerbrachen, was schließlich zur Folge hatte, dass die Bruchstücke auf die Erde stürzten und eine globale Klimakatastrophe auslösten.
Laut Hörbiger hätten sich derartige Katastrophen in der Vergangenheit mehrmals ereignet und alte Kulturen und Menschen geprägt. Bei der Auflösung des Vorgängermondes, der sechste Mond der Erde, sollen dessen Eis- und Wassermassen die biblische Sintflut ausgelöst haben.
Beim Einfangen unseres jetzigen Mondes vor 12.000 Jahren sollen sich ebenfalls Sintfluten ereignet haben, wobei auch das Großreich von Atlantis untergegangen sein soll.
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Saurat weist in seinem Werk daraufhin, dass die Auslösung von Mutationen durch kosmische Strahlung von der Wissenschaft längst erbracht wurde. Ausgelöst wurde sie nach Auffassung Saurats durch die Annäherung des Mondes.
Laut Saurat habe die erste Mondannäherung Riesenpflanzen und Rieseninsekten bewirkt, die zweite die Entstehung der Dinosaurier und die dritte vor mehr als 300.000 Jahren schließlich die Mutation von Adam und Eva.
Saurat behauptet, dass der Mensch durch die Einwirkung kosmischer Strahlung auf die Erbanlagen eines wahrscheinlich längst verschwundenen Tieres, das Zwillinge in die Welt setzte, entstanden ist und dass Adam und Eva in Wahrheit ebenfalls Riesen waren.
Saurat glaubte auch, dass der Riesenwuchs in Verbindung mit einer Verminderung der Schwerkraft eine Garantie für Langlebigkeit war, denn die physiologische Abnützung stehe in direktem Verhältnis zum Körpergewicht – und ein Körper von gleicher Größe und geringerem Gewicht, habe eine höhere Lebenserwartung.



Die Lebensbedingungen in der Prähistorie
Viele Wissenschaftler vertreten mittlerweile die Theorie, dass in der Prähistorie die Lebensbedingungen auf der Erde anders waren, einschließlich der geringen Anziehungskraft, niedrigem Luftdruck und eines um etwa 50 Prozent höheren Sauerstoffanteils in der Luft.
Diese Zahl wird unter anderem auch durch die Analyse der in Bernstein eingeschlossenen Luftblasen bestätigt. Darüber hinaus haben Physiker anhand von Studien erforscht, welche Auswirkungen eine geringe Schwerkraft auf organisches Leben hat.
Das Ergebnis war, dass eine geringe Schwerkraft in Verbindung mit niedrigem Luftdruck und hohem Sauerstoffanteil in der Luft Riesenwuchs unter den Arten zur Folge hat.
Laut Saurats Theorie seien aber auch kleinere Rassen, gleichzeitig mit den Riesen, vor allem in den gemäßigten Zonen entstanden, die der Anziehungskraft des äquatornahen Mondes weniger ausgesetzt waren. Allerdings konnten die kleinen Rassen nach Saurats Theorie aufgrund ihrer geringeren Lebensdauer keine annähernd so hohe Kultur schaffen wie die Riesen.
Von den kleineren Rassen sollen die Riesen als Götter angesehen worden sein. Allerdings mussten die Riesen bald schon in einer mondlosen Welt degenerieren und so sollen die letzten der Giganten bald schon als bösartige Kannibalen durch die Lande gezogen sein – schließlich wurden sie von den kleinen Rassen getötet.
Als Beweis schreibt Saurat in seinem Werk, dass alle fünf Inseln, die einst von Riesen bevölkert wurden, Beweise hinterlassen haben. In den Anden waren es die Ruinen von Tiahuanaco und in Mexiko eine Überlieferung, die präzise Angaben zu einer Rasse von Riesen macht.
In Neu Guinea zelebrieren Eingeborene bis heute den Brauch der Anbetung von riesigen Steinen. Laut Saurat verehren die Eingeborenen in diesen Steinen ihre ehemaligen Könige aus dem Stamm der Riesen.
Saurat war schon Mitte der 1950er Jahre, kurz nach Erscheinen seines Buches, davon überzeugt, dass der Fund von Riesenskeletten von der Wissenschaft geleugnet werden würde. Wörtlich sagte Saurat damals:
„Wichtiger als die Funde von Skeletten, die übrigens nichts beweisen würden, da die Gegner unserer Schule unverzüglich behaupten würden, dass es keine menschlichen Skelette seien, sondern Skelette von menschenähnlichen Riesenaffen, ist ein Fund, der soeben und zwar unmittelbar nach Erscheinen meines Buches, vom Kapitän Lafnachére in der Provinz von Agadir in Marokko gemacht wurde.
Vor einigen Wochen – und die Presse hat es noch nicht einmal gemeldet – gelang es dem Kapitän Lafachére, eine ganzes Warenlager von 500.000 Jahre alten Werkzeugen aus dem Steinzeitalter zu finden, die so groß sind, dass sie nur von vier Meter hohen Giganten anfertigen und benützen konnten.
Die erste Mitteilung über diesen sensationellen Fund wird in der archäologischen Fachpresse in Kürze erscheinen, und die Tatsache, dass es einmal menschliche Giganten gegeben hat, auch von der letzten Möglichkeit des Zweifels befreien.“

Viele Riesen in Osteuropa?
Vor allem in Osteuropa wurden in der jüngsten Vergangenheit immer wieder Skelette von Riesenmenschen ausgegraben. Erst im Frühjahr 2015 fanden Archäologen bei Ausgrabungen nahe Varna am Schwarzen Meer ein solches Riesenskelett.
Laut der bulgarischen Nachrichtenagentur Novonite wurden die Knochen von einem Team aus Archäologen um Dr. Valeri Yotov vom Historischen Museum in Varna gefunden.
Es war nicht der erste archäologische Fund dieser Art in Osteuropa. Erst 2013 wurde im rumänischen Santa Mare das 3.600 Jahre alte Skelett eines Kriegers gefunden, der einmal mehr als zwei Meter groß war und der im Verhältnis der damaligen Bevölkerung, die im Schnitt gerade mal 1,5 Meter erreichte, wahrhaft ein Riese war.
Im Frühjahr 1969 wurden in Italien bei Ausgrabungen neun Kilometer südlich von Rom fünfzig mit Ziegeln bedeckte Särge entdeckt. Ohne Namen oder Inschrift. In den Särgen befanden sich Skelette von Männern mit einer Größe zwischen 2 und 2.30 Meter. Für italienische Verhältnisse ebenfalls enorm groß.
Eine genaue Antwort auf die Frage, was den Riesenwuchs von Menschen, Tieren und Pflanzen auslösen kann, ist schwierig. Zum einen können organische Leiden ursächlich sein, etwa Tumore, zum anderen die bereits beschriebene Strahlung,.
Ein interessantes Beispiel dafür ist der Ausbruch des Vulkans Mount Pele auf der Insel Martinique im Jahre 1902. Der Katastrophe sind 20.000 Menschen zum Opfer gefallen. Die zerstörte Region wurde nie wieder aufgebaut.
Allerdings kehrte das Leben einige Zeit später wieder zurück. Pflanzen und auch verschiedene Tierarten wie Schildkröten, Eidechsen, Hunde, Katzen und auch Insekten. Doch erstaunlicher Weise alles eine Nummer grösser als für gewöhnlich.
Bald schon stellte die französische Regierung eine Forschungsstation am Fuße des Geländes auf, um dem Phänomen auf die Spur zu kommen. Die Wissenschaftler vor Ort stellten fest, dass die Mutation in dieser Region auf die Strahlung zurückging, die durch den Vulkanausbruch ausgelöst wurde.
Die Strahlung wirkte sich auch auf Menschen aus. Der Leiter der Forschungsstation Dr. Jules Grave, wuchs um 12,5 Zentimeter, sein Assistent um zehn. Die Wissenschaftler stellten zudem fest, dass die bestrahlten Pflanzen dreimal so schnell wuchsen und dass sie schon innerhalb von sechs Monaten ihr Entwicklungsniveau erreicht haben.

Eine Eidechse, die vorher eine Länge von nur knapp zwanzig Zentimeter hatte wuchs auf stattliche fünfzig Zentimeter und ihr zuvor harmloser Biss war gefährlicher als der einer Kobra.
Allerdings verschwand das seltsame Phänomen, als die Pflanzen und Tiere von Martinique wegtransportiert wurden. Auf der Insel selbst wurde der Strahlenwert innerhalb von sechs Monaten nach der Explosion erreicht, dann wurde die Intensität wieder schwächer und kehrte schließlich auf ein normales Niveau zurück.
Es durchaus denkbar, dass die Erde in der Prähistorie einmal einer ähnlich ungewöhnlich hohen Strahlung ausgesetzt war, von der wir bis heute noch nichts wissen. Diese Strahlung könnte durchaus zur Bildung ungewöhnlich großer Organismen geführt haben.
Die Theorie stützt sich auch auf die Tatsache, dass riesige Tierarten auch nach dem Aussterben der Dinosaurier auf der Erde gelebt haben. Dasselbe könnte auch auf den Menschen zutreffen.
Für ausgesprochen merkwürdig halte ich den Umstand, dass die offizielle Schulwissenschaft Dinosaurier, die teilweise eine Höhe von mehr als 30 Meter hatten, als bestätigte Tatsache werten, hingegen Riesenmenschen von den gleichen Wissenschaftlern bis heute geleugnet werden (Überall auf der Welt wurden Beweise für die Existenz von Riesen entdeckt und verheimlicht (Video)).
Für die Wissenschaft ist es nun langsam an der Zeit, klar Stellung zu beziehen und die Karten offen auf den Tisch zu legen. Die Menschheit hat schließlich ein Anspruch auf die Wahrheit. Auch dann, wenn die Evolutionstheorie komplett umgeschrieben werden muss.
Bleiben Sie aufmerksam!
Literatur:
Riesen – Von Aigaion bis Ymir
Monstern auf der Spur: Wie die Sagen über Drachen, Riesen und Einhörner entstanden
DIE ANUNNAKI. Vergessene Schöpfer der Menschheit
Im Schattenreich des Untersberges: Von Kaisern, Zwergen, Riesen und Wildfrauen
Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 07.01.2021
