
Der mit Spannung erwartete Bericht der Geheimdienste für den US Kongress hinterlässt mehr Fragen als Antworten, denn die können die „Schlapphüte“ nach eigenem Bekunden auf die mehr als hundert untersuchten UFO-Zwischenfälle der letzten sechzehn Jahre nicht finden. Mehr als schon vorab bekannt war, wurde durch den Bericht nicht enthüllt.
Weder gab es weitere spektakuläre Aufnahmen, noch kam es zur Veröffentlichung klassifizierter Technologie. In dem Bericht heißt es, dass es mit nur einer Ausnahme für keines der gesichteten unbekannten Flugobjekte eine Erklärung gebe. Von Frank Schwede
Es kam, wie es kommen musste und kam so, wie ich es befürchtet habe. Man stochert nach außen weiter im Nebel, also da, wo man schon vor mehr als siebzig Jahre war, als der Hobbyflieger Kenneth Arnold 1947 über dem Mount Rainier zum ersten Mal eine Formation unbekannter Flugobjekte sah.
Das, was eh schon bekannt war, wurde nur noch einmal verdeutlicht und hervorgehoben: Dass es das UFO Phänomen tatsächlich gibt, das auch erfahrene Militärpiloten die Bekanntschaft mit etwas Unbekanntem hatten, mit etwas, das sich weit unserer Vorstellung entzieht, was wir über Luftfahrzeuge wissen.
Wer am Ende noch gehofft hat, vielleicht Hinweise auf außerirdisches Leben in dem Bericht zu finden, wurde ebenfalls enttäuscht – allerdings will man die Existenz von ET auch nicht explizit ausschließen – das aber mag vielleicht auch nur dem Umstand geschuldet sein, dass man das Thema außerirdisches Leben gleich von vornherein in dem insgesamt neun Seiten umfassenden Bericht außen vorgelassen hat.
Die hier untersuchten 144 Zwischenfälle stammen alle aus den Jahren 2004 bis 2021. Man geht davon aus, dass es sich bei den gesichteten UAPs (unidentifizierte Phänomene im Luftraum) um sehr fortschrittliche Technologie handelt und das es sehr wahrscheinlich unterschiedlich viele Arten von UAPs gibt, die natürlich auch unterschiedliche Erklärungen erfordern.
In 80 Fällen wurden die ermittelten Objekte durch gleich mehrere Sensoren erfasst und in 18 Fällen wurde von einem ungewöhnlichen Bewegungsmuster oder ungewöhnlichem Flugverhalten gesprochen. Bei einem Flugobjekt handelt es sich laut dem Bericht vermutlich um einen großen an Luft verlierenden Ballon – für die anderen Objekte konnte bis heute keine Erklärung gefunden werden.
exopolitik.org schreibt: Bei den 18 UAP-Vorfällen hätten Beobachter ungewöhnliche UAP-Bewegungsmuster oder Flugeigenschaften gemeldet:
„Einige UAP schienen in der Luft stationär zu bleiben, sich gegen den Wind zu bewegen, abrupt zu manövrieren oder sich mit beträchtlicher Geschwindigkeit zu bewegen, ohne erkennbare Antriebsmittel. In einer kleinen Anzahl von Fällen verarbeiteten militärische Flugzeugsysteme Funkfrequenzenergie, die mit UAP-Sichtungen in Verbindung gebracht wurden.“
Der Bericht wird in fünf verschiedene Kategorien unterteilt: Objekte wie Drohnen, Ballons oder Vögel. Natürliche atmosphärische Phänomene wie Feuchtigkeit, Eiskristalle oder thermische Fluktuationen. Neuentwicklungen oder Geheimprogramme der USA. Mögliche Technologien anderer Staaten wie China und Russland und last but not least andere.(Der neue UFO-Bericht schliesst nicht aus, dass ausserirdische Flugobjekte auf der Erde aktiv sind)
In dem Untersuchungsbericht wird noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die UAPs in jeder Hinsicht ein Sicherheitsproblem, gleichzeitig aber auch eine Herausforderung für die nationale Sicherheit der USA darstellen.




Kritik an Diskriminierung von Augenzeugen
Interessant ist, dass in dem Bericht bestätigt und auch kritisiert wird, dass Augenzeugen von UFO-Sichtungen viele Jahrzehnte stigmatisiert und verunglimpft wurden. Und schließlich kommt man zu dem Schluss, dass dieses Vorgehen in keiner Weise hilfreich war in der Auseinandersetzung mit dem Thema – weder militärisch noch wissenschaftlich.
Der Bericht bestätigt außerdem, was Whistleblower schon vor vielen Jahren berichtet haben, dass es besonders über militärischen Einrichtungen und in Trainings- und Manövergebieten häufig zu Sichtungen unbekannter Objekte kommt.
Offensichtlich aber scheint man im Pentagon weniger der Frage nachzugehen, ob tatsächlich Aliens für die Sichtungen verantwortlich sind, vielmehr fürchtet man sich vor der Vorstellung, es könnte sich möglicherweise um fortschrittliche Rüstungstechnologie aus Staaten wie China oder Russland handeln.
Erst im Mai dieses Jahres sorgte Ex-US Präsident Barack Obama für viel Spekulation, als er in einer Fernsehshow sagte: „Über Aliens gibt es einige Dinge, die ich hier nicht sagen kann.“
Was das frühere Staatsoberhaupt damit meinte – vor allem, was Obama tatsächlich über die Existenz von Außerirdischen weiß, ist bis heute ein Geheimnis geblieben.
Am Ende stellt sich da für viele die Frage, ob es sich hier bloß um Politikergeschwafel handelt oder möglicherweise doch mehr dahintersteckt. Zieht man aber unterm Strich der Bilanz die vielen Aussagen von Whistleblowern der letzten Jahre hinzu, dürfte klar sein, dass tatsächlich mehr hinter dem Phänomen steckt, das noch immer zu den letzten Geheimnissen unserer Schöpfung gilt.
Dass die Geheimdienste und das Militär ihre Karten nicht vollständig offen den Tisch legen, mag nur diejenigen überraschen, die noch immer unter dem Einfluss von Propaganda stehen – und das sind, wie man weiß, nicht wenige.

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Ich habe schon in meinem letzten Artikel zu diesem Thema geschrieben, dass man von dem Untersuchungsbericht auf keinen Fall zu viel erwarten darf – und es ist so gekommen, wie ich es vermutet habe.
exopolitik.org berichtet weiter: Der Vizevorsitzende des Geheimdienstausschusses im US-Senats, Marco Rubio, kommentierte den Bericht wie folgt: „Dieser Bericht ist ein wichtiger Schritt zur Erfassung solcher Vorfälle, aber er stellt nur einen ersten Schritt dar. Das Verteidigungsministerium und die Geheimdienste haben viel Arbeit vor sich, bevor wir wirklich verstehen können, ob diese Luftraumbedrohungen eine ernste Besorgnis für die nationale Sicherheit darstellen.“
Dass es keinen Alienangriff unter falscher Flagge geben wird, wie noch vor wenigen Wochen von Exopolitiker Michael Salla fantasierte, war ebenso klar.
Und dass der „Tiefe Staat“ sein Spielzeug nicht zeigt, das er für den Fall der Fälle in den Hangars seiner Geheimbasen versteckt hält, dürfte noch weniger überraschen vor dem Hintergrund der Tatsache, dass es da ja noch einen klassifizierten Bericht gibt, der nur Kongressmitgliedern vorbehalten ist.

China hackte 2009 US Rüstungskonzern
Viele werden sich jetzt sicherlich die Frage stellen, was die ganze Geheimniskrämerei überhaupt für einen Sinn macht, denn niemand kann und wird allen Ernstes glauben, dass China und Russland keine Kenntnis über US-Geheimtechnologie haben.
2009 wurde bekannt, dass angeblich unbekannte Hacker beim US Rüstungskonzern Lockheed Martin mehrere Terrabyte an Daten über den Joint Strike Fighter F-35 gestohlen haben.
Später dann mussten die US Geheimdienste zähneknirschend zugeben, dass große Teile der Konstruktionspläne der F-35 von chinesischen Agenten für den Bau der Shenyang J-31 gestohlen wurden.
Unter anderem lagen China genaue Daten über Triebwerke, Stealth-Technologie und Geräte zur gegnerischen Zielerfassung vor. Der Jungfernflug der J-31 fand nur drei Jahre nach dem Datenraub statt. Zufall? Wohl kaum. Das zeigt geradezu deutlich, dass es im Grunde so etwas wie Geheimtechnologie im Grunde genommen überhaupt nicht mehr gibt, höchstens noch vor den Augen der schlafenden Bevölkerung.
Staaten wie die USA, Russland und China wissen längst, was der Gegner für Pfeile im Köcher hat – das aber ist allein nicht nur dem Umstand geschuldet, dass selbst die vermeintlich sicherste Computertechnologie von jedermann gehackt werden kann, sondern das liegt auch daran, dass viele Politiker für viel Geld bereit sind, dass Tafelsilber zu verscherbeln – etwa Hillary Clinton, die ebenfalls im Verdacht steht, Geheimtechnologie an China veräußert zu haben.
Mittlerweile liegen eine Menge Beweise in Form von Patenten auf den Tisch, die belegen, dass sich fortschrittliche Technologie nicht erst in der Entwicklung befindet, sondern bereits im Einsatz ist.

Das heißt, ein Großteil der gesichteten UAPs ist sicherlich klassifizierte Geheimtechnologie aus dem eigenen Lager.
Ob das in der klassifizierten Fassung an den US Kongress auch so steht, darüber kann man nur spekulieren. Möglicherweise werden die Kongressmitglieder über die Verwendung fortschrittlicher Technologien unterrichtet und möglicherweise gibt es auch Hinweise darauf, was Russland und China in Sachen Geheimtechnologie zu bieten haben.
Eins aber steht jetzt schon fest: die Welt weiß heute über UFOs genauso viel wie gestern. Ob mit oder ohne US Geheimdienstbericht.
Das heißt, jeder wird sich selbst weiter auf die Suche nach der Wahrheit begeben müssen.
Bleiben Sie aufmerksam!

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Literatur:
Die geheime Raumfahrt
UFOs: Sichtungen seit 1945 (Typenkompass)
DAS OMNIVERSUM: Transdimensionale Intelligenz, hyperdimensionale Zivilisationen und die geheime Marskolonie
Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 26.06.2021
