Bitcoin Mining mehrheitlich aus erneuerbarer Energie

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Eine Studie des neu gegründeten Bitcoin Mining Councils beobachtet einen Zuwachs an erneuerbaren Energien beim Abbau von BTC.

Das Bitcoin Mining Council will eine Interessensvertretung für die Mining-Branche sein. Jene sieht sich schließlich verstärkt mit Vorwürfen konfrontiert, die mit dem hohen Stromverbrauch des Bitcoin-Schürfens zusammenhängen.

Ein erster Bericht des Councils behauptet nun: Vom ersten zum zweiten Quartal 2021 stieg die Verwendung von erneuerbaren Energien in der Branche um 52,2 Prozent.(Leak zeigt Einbindung von Bitcoin und Ether auf Twitter – Bitcoin-Preis soll 2021 oder Anfang 2022 100.000 USD erreichen)

Der vom MicroStrategy CEO Michael Saylor ins Leben gerufene Council veröffentlichte den Bericht am 1. Juli. Als O-Ton zum Bitcoin Mining heißt es dort:

Bitcoin-Mining verbraucht eine vernachlässigbare Menge an Energie, wird schnell effizienter und wird mit einem höheren Mix an nachhaltiger Energie betrieben als jedes andere große Land oder jede andere Industrie.

Die 23 Mitglieder des Councils gaben dabei an, dass 67,6 Prozent der von ihnen genutzten Energie aus regenerativen Quellen stamme. Im globalen Branchendurchschnitt würde dieser Anteil 56 Prozent umfassen.(Stromausfall: Grün, bis das Licht ausgeht – die unterschätzten Gefahren der Energiewende)

Erweist sich die durch Elon Musk befeuerte Debatte um den negativen Umwelteinfluss des Bitcoin Minings so als unverhältnismäßig?

Zahlen zum Bitcoin Mining zweifelhaft

Ohne das Mining von Bitcoin verdammen zu wollen, muss doch angemerkt werden, dass der Council-Bericht eine gesunde Portion an Skepsis verlangt.(Kim Dotcom wirbt für Kryptomarkt: „Kartenhaus könnte einstürzen” – Cardano-Gründer: Die Zukunft gehört Bitcoin und Co.)

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Er attestiert zwar tatsächlich einen großen Zuwachs an erneuerbaren Energien, stellt für das zweite Quartal 2021 aber gleichsam einen Rückgang der Hash Rate um 45,5 Prozent fest.

Dieser Einbruch ist bekanntlich auf das chinesische Mining-Verbot zurückzuführen. Es bleibt also vollkommen offen, wie nachhaltig die Rückkehr der chinesischen Anbieter zum Mining-Markt ausfallen wird.

Darüber hinaus ist die Methodik der Datenerhebung zweifelhaft. Der Bitcoin Mining Council griff offenbar auf einen Katalog aus lediglich drei Fragen zurück. Die genaue Größe der Stichprobe ist unklar.

Der Journalist Larry Cermak wies auf Twitter deshalb ebenfalls auf Unstimmigkeiten hin. Dabei zog auch er den Bogen zur Situation in China:

Das ist wirklich lächerlich. Keine Methodik offengelegt, sehr zweifelhaftes Ergebnis und superkleine Stichprobe von etwa 5 Prozent der gesamten Hash Rate. Niemand weiß, wie der Energiemix aussehen wird, bis die Hash Rate aus China verlagert und eine neue richtige Studie durchgeführt wird. Warum vertrauen die Menschen dem?(Unabhängigkeit von den Zentralbanken: Bitcoin und El Salvador – wie es vom Crash profitiert)

Quo vadis Chinas Mining-Firmen?

Tatsächlich befindet sich die globale Mining-Branche im Umbruch. Schließlich griffen viele der aus dem Geschäft in China gedrängten Mining-Anlagen auf Kohle und andere umweltschädliche Energiequellen zurück.

Diese Unternehmen werden indes nicht einfach vom Markt verschwinden. Offenbar treten die Bitcoin-Schürfer stattdessen den Exodus in andere Staaten an.

Die Frage nach der Nachhaltigkeit des Bitcoin-Abbaus wird sich somit erst in den folgenden Monaten endgültig beantworten lassen. Vieles hängt davon ab, welche Energiequellen in den künftigen Mining-Hotspots gegeben sind.

Fazit

Allerdings ist unwahrscheinlich, dass die frohe Botschaft nun Elon Musk umstimmen wird, der vergangenen Monat angekündigt hatte, dass Tesla Bitcoin wieder als Zahlungsmittel einführen wird, sofern das Mining der marktführenden Kryptowährung mindestens zu 50 % mit erneuerbaren Energien betrieben wird.

MicroStrategy-Chef und BMC-Mitglied Michael Saylor zeigte sich jedenfalls „erfreut“ über die Ergebnisse der Studie, wobei er allen voran hervorhebt, dass die Branche „freiwillig“ zusammengearbeitet hat, um „wichtige Informationen für die breite Öffentlichkeit und Politik zur Verfügung zu stellen“.

Dies würde helfen, „gängige Vorurteile über den Maßstab der Umweltverschmutzung durch Bitcoin auszuräumen

Anteil erneuerbarer Energien am Strommix verschiedener Branchen und Länder. Quelle: Bitcoin Mining Council

Jedoch sollte erwähnt werden, dass die teilnehmenden Mining-Unternehmen im Rahmen der Studie nur drei Fragen beantworten mussten:

„Wie viel Strom verbraucht ihr Geschäftsbetrieb aktuell insgesamt? Wie hoch ist der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix ihres gesamten Geschäftsbetriebs? Wie hoch ist die zusammengefasste Hashrate ihres Geschäftsbetriebs?“

Die Ergebnisse kommen zu einem opportunen Zeitpunkt für die Mining-Branche, denn in China werden immer mehr Unternehmen durch die Behörden zur Schließung gezwungen, weshalb die Miner zunehmend nach Nordamerika und Zentralasien abwandern.

Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Restrukturierung auf die Energienutzung der Branche auswirkt. Beobachter hoffen, dass sich ein positiver Effekt einstellt – ganz sicher würde die Freigabe von Freier Energie der Mining-Branche nicht mehr helfen.

Literatur:

Freie Energie – Die Revolution des 21. Jahrhunderts

Nikola Tesla. Seine Patente

Das Freie-Energie-Handbuch: Eine Sammlung von Patenten und Informationen (Edition Neue Energien)

Quanten Äther: Die Raumenergie wird nutzbar. Wege zur Energiewandlung im 21. Jahrhundert

Quellen: PublicDomain/btc-echo.de/de.cointelegraph.com am 15.09.2021

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About aikos2309

3 comments on “Bitcoin Mining mehrheitlich aus erneuerbarer Energie

  1. Wenn erst das NanoGraphen in unseren Hirnen zu Quantencomputern fusioniert, können wir ein Bitcoin Token wie 1 + 1 kopfrechnen und werden reich. Ach nee das können dann ja alle, also vergeßt es…

  2. Ich würde niemals in Bitcoin oder so eine virtuelle Währung investieren. Ich investiere nur in das , was ich physisch besitze. Nur Bares ist Wahres. Damit meine ich nicht unbedingt den Euro, US-Dollar oder eine andere Fiat-Währung.

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