
Es scheint wieder loszugehen: Mysteriöse Knallräusche schreckten in der Nacht auf den 21. Januar 2021 viele Berliner aus dem Schlaf. Es war ein Scheppern und Rumsen wie bei einer Explosion.
Alle 15 bis 20 Sekunden waren die unheimlichen Geräusche zu hören und sie erinnerten an eine Sprengung. Das Phänomen ist für die Berliner nicht neu.
Vor mehr als sechs Jahren kam es in den Stadtteilen Wedding, Prenzlauer Berg und Pankow über einen Zeitraum von mehreren Wochen meistens zwischen 23 Uhr und 1 Uhr morgens zu ungewöhnlichen Explosionsgeräuschen.
Nicht nur aus Deutschland, sondern auch aus anderen Ländern liegen Berichte über ungewöhnliche Geräusche vor. Von Frank Schwede
Damals, 2014, legten sich Kamerateams und Experten mit Spezialausrüstung in der deutschen Bundeshauptstadt auf die Lauer, um dem geheimnisvollen Phänomen auf die Spur zu kommen – doch ohne Erfolg.
Die Behörden standen vor einem Rätsel. Ein Sprecher des Bezirksamtes Berlin Mitte wurde in Spiegel Online mit den Worten zitiert: „Wir wissen nicht woher der Lärm kommt.“ Es gab zwar eine Menge Spekulationen, doch keine wirklich heiße Spur.
Man vermutete nächtlichen Schießübungen, defekte Straßenbahnschienen oder geheime Techno-Partys im Untergrund. Doch so plötzlich wie das Phänomen kam, war es auch wieder verschwunden.
Zu dem aktuellen Vorfall in Berlin Mitte teilte die Polizei dem Boulevardblatt Bild mit, dass die Geräusche aus einem Heizkraftwerk in der Otternbuchstraße kamen, wo sich offenbar durch Reglungsschwankungen Sicherheitsventile einer Dampfleitung geöffnet hatten. Das soll zu den Explosionsgeräuschen geführt haben.


Schon am 19. Januar 2022 kam es aufgrund eines Explosionsgeräuschs im Raum Blankenstein in Thüringen zu einem länderübergreifen Einsatz von Polizei und Rettungskräften aus Thüringen und Bayern. Anwohner hatten gegen Mittag einen lauten Knall gehört, sie vermuteten einen Flugzeugabsturz.
Die Beamten suchten das Gebiet großräumig mit Streifenwagen, Hubschrauber und Drohnen ab. Gegen 14.50 Uhr wurde der Einsatz ergebnislos abgebrochen. Niemand weiß, was für den Knall verantwortlich war.(Klimawandel: HAARP, Geoengineering & Co. – was der Erde geschieht, ist erschreckend, hat aber nichts mit CO2 zu tun)


Nicht nur aus Deutschland liegen derartige Berichte vor, sondern auch aus anderen europäischen Ländern. Eine Kommentatorin aus Portugal schreibt zu dem neuerlichen Zwischenfall in Berlin, dass es auch in Portugal zu eigenartigen Geräuschen kommt, vornehmlich in den Nachtstunden.
Viele Beobachter vermuten hinter den unheimlichen Geräuschen Sprengungen militärischer Untergrundanlagen, sogenannter DUMBs sind.(DUMBs in Deutschland: Flughafen BER, Stuttgart 21 und Ramstein)
Es besteht auch die Möglichkeit, vor allem vor dem Hintergrund der Tatsache, dass es in jüngster Zeit zu häufigen weltweit auftretenden Erdbeben kommt.
Rätselhafte Geräusche, die oft auch als Kanonenschüsse oder heftiges Rumpeln beschrieben werden, werden aus allen Erdteilen gemeldet.
Bis heute weiß offenbar niemand wirklich, was genau hinter dem weltweiten Phänomen steckt. Alles, was Forscher in den Händen haben, sind Vermutungen und Theorien.
Auch Geologen versuchen schon eine ganze Weile dem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Sie vermuten, dass das die Antwort auf die Frage tief in Mutter Erde steckt.
Das glaubt auch die US Weltraumbehörde NASA, die das Phänomen als „Hintergrundgeräusch der Erde.“ bezeichnet.
Jede Kultur hat ihre ganze eigene Bezeichnung für die mysteriösen Geräusche, die zu allen Tages- und Nachtzeiten auftreten. In Indien nennt man sie Barisal Guns, in Japan Uminari, in den Niederlanden und in Belgien werden sie als Mistpuffers bezeichnet, auf den Philippinen sind es Retumbos und in Italien die Lagoni, weil man hier vermutet, dass sie in direkter Verbindung mit dem Meer stehen.



Seit 2008 werden die Geräusche in schöner Regelmäßigkeit von Beobachtern aufgezeichnet und können auf YouTube angehört werden.
Im US Bundesstaat North Carolina ist es ganz schlimm – da klappern schon mal die Fensterläden und wenn es richtig heftig kommt, dann vibriert auch das Haus. Das Phänomen ist hier bekannt als Seneca Guns.
Dort und auch in vielen anderen Teilen im Nordosten der USA hat das Knallgeräusch längst Tradition. Schon der US amerikanische Schriftsteller Fenimore Cooper machte Bekanntschaft mit dem unheimlichen Geräusch.
Er beschrieb es in seiner 1850 veröffentlichten Kurzgeschichte The Lake Gun. Cooper:
„Es ist ein Geräusch, das der Explosion schwerer Artillerie ähnelt, die durch keines der bekannten Naturgesetze erklärt werden kann. Es ist tiefgründig, hohl, distanziert und imposant. Der See scheint mit dem umliegenden Hügeln zu sprechen, die das Echo seiner Stimme als genaue Antwort zurücksenden.“
Cooper glaubte, dass der See spricht und mit seiner ganz eigenen Sprache die Anwohner in Angst und Schrecken versetzt. Seismologen haben in der Vergangenheit häufig Messungen in der Region durchgeführt, wenn von den Seneca Pistolen berichtete wurde – doch auch Experten sind laut dem Geologischen Dienst der USA (USGS) bisher zu keinem schlüssigen Ergebnis gekommen.
Indes könnten in South Carolina Erdbeben für das Phänomen verantwortlich sein. Laut Aussage des USGS bringt die Schwingungen der Erde auch die Luft in Wallung.
Ab einer Frequenz von 20 Hertz sind die Schallwellen auch für das menschliche Ohr hörbar. Oft aber sind die Beben zu schwach, um physisch bemerkt zu werden.

Woher kommt das Brummen?
Auch andere seltsame Geräusche werden seit mehr als zwanzig Jahren auf der ganzen Welt beobachtet – dazu gehört auch das Brummton-Phänomen, verursacht durch niederfrequente Töne.
2021 kam es auch im hessischen Darmstadt über einen längeren Zeitraum zu niederfrequenten Geräuschen, die von vielen Anwohnern als unangenehm beschrieben wurden, unter anderem auch von Tanja Heuser aus dem Darmstädter Stadtteil Martinsviertel.(Darmstadt: Dem mysteriösen „Brummton-Phänomen“ auf der Spur (Video))
Heuser berichtete auf ihrem Internetblog von einem nicht enden wollenden Brummton, der sie und viele andere Anwohner müde und mürbe machen würde.
Heuser berichtete der Frankfurter Rundschau, dass die Geräusche zwar irgendwann wieder weg waren, plötzlich aber wieder da und so stark, dass ihr übel wurde und sie starke Migräneattacken bekam.
Vom 7. Juli bis 11. August führte das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie Lärmmessungen im besagten Stadtteil Messungen durch und kam zu dem Ergebnis, dass die Wahrnehmung von niederfrequenten Geräuschen in den vergangenen Jahren insgesamt bundesweit zugenommen habe.
In dem 50 Seiten umfassende Messbericht der Landesbehörde wird weiter berichtet, dass an keiner der insgesamt drei Messstationen schädliche Umwelteinwirkungen aufgrund einer erhebliche Belastung ausgeschlossen werden konnte.
Da an den Messpunkten keinerlei Gemeinsamkeiten festgestellt werden konnte, ist laut dem Bericht davon auszugehen, dass dem Geräusch unterschiedliche Quellen zugrunde liegen, in der Regel von mechanisch bewegten Teilen, etwa niedrig drehende Verbrennungs- oder Elektromotoren.
Auch Mini-Blockheizkraftwerke, Luftwärmepumpen, Klein-Windkraftanlagen, Heizungsanlagen oder Haushaltsgeräte können für Geräusche dieser Art verantwortlich sein.
In den Massenmedien wird in Deutschland seit dem Jahr 2000 in unregelmäßigen Abständen berichtet. 2001 stellten in Baden-Württemberg 200 Bürger Strafanzeige gegen unbekannt wegen Körperverletzung.



Allerdings konnten die Behörden nach eingehender Untersuchung keine expliziten Geräuschquellen ausfindig machen.
Häufig wird der Ton als ein in der Ferne im Standgas laufender Dieselmotor beschrieben oder als gleichmäßiges Brummen, ähnlich das einer Trafostation, als Tuckern, Poltern oder als Dröhnen.
Widerholt haben Betroffene ihre Wahrnehmung mit Tongeneratoren nachgestellt – dadurch ist nun bekannt, dass es keinen einheitlichen Brummton gibt, sondern das sich das Geräusch in einer Frequenzspanne zwischen 30 und 80 Hz bewegt, die mit 0,5 Hz bis 2 Hz monaural oder binaural moduliert sind.
Wissenschaftler haben festgestellt, dass das mysteriöse Brummen weltweit von rund zwei Prozent der Bevölkerung wahrgenommen wird – am häufigsten in der Stille oder in den Nachtstunden – in geschlossenen Räumen häufig intensiver als im Freien. Die ältesten Berichte über Brummtöne stammen aus Großbritannien, wo sie laut Medienberichten erstmals bereits in den 1950er Jahren auftraten.
Auch Professor Detlef Krahé vom Lehrstuhl für Nachrichtentechnik / Audiosignalverarbeitung und InCar Noise Control an der Universität in Wuppertal hat sich mit den Phänomen beschäftig und in zahlreichen betroffenen Haushalten Messungen durchgeführt, auf denen eindeutig ein Signal zu erkennen war. Krahés Fazit lautet, dass das Phänomen allein mit subjektivem Empfinden wie Tinnitus nicht zu erklären sei.
Die Erklärungsansätze reichen von elektromagnetischen Feldern über Vibrationen der Erde bis hin zu militärischen Geheimprojekten und sogar außerirdische Strahlung wird als mögliche Ursache vorgeschlagen.
Laut Experten sind nur 5-10 Prozent der Menschen für niederfrequente Geräusche, die im Infraschall-Bereich liegen, empfänglich, dennoch sollte man das Phänomen ernst nehmen, weil es um die Gesundheit der Menschen geht.
Während es für hörbaren Schall gesetzlich vorgeschriebene Grenzwerte gibt, liegen die für Infraschall nicht vor, das bedeutet, das ein juristisches Vorgehen, etwa am Arbeitsplatz oder in nahe gelegene Industriebetriebe, problematisch ist.
Bei besonders sensiblen Menschen wirken sich tiefe Frequenzen neben dem Ohr auch auf gasgefüllte Hohlräume wie Lunge, Nase, Stirnhöhle und Darm aus. 170 dB können bereits nach zehnminütiger Einwirkung tödliche Folgen für das Opfer haben, weil Lungenbläschen platzen.
Zu den typischen körperlichen Reaktionen bei 140 bis 155 dB gehören neben Atem- und Kopfschmerzen auch eine deutliche Abnahme der Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit sowie diffuse Stressreaktionen, Ohrenklingeln und-rauschen in Verbindung mit Benommenheit.



Wenn das Universum zu uns spricht
Im Frühjahr 2020 haben weltweit viele Menschen seltsame mysteriöse Geräusche am Himmel gehört. Vor allem in den sozialen Medien wurde viel darüber diskutiert, viele User glaubten, dass es inmitten der Corona-Pandemie ein Zeichen für das Ende der Welt sei – doch bis heute konnte auch dafür keine Ursache gefunden werden.
Sogar der Weltraum scheint seine eigene Sprache zu haben. Yang Liwei, der erste chinesische Raumfahrer, der im Oktober 2003 in der Shenzou-5-Raktete zum ersten bemannten chinesischen Weltraum aufbrach, hörte während seines insgesamt 21stündigen Fluges um die Erde mysteriöse Geräusche, die er nicht zuordnen konnte.
Nach Worten Liweis hörte sich das an, als würde jemand mit einem Holzhammer gegen einen Metalleimer hauen. Wissenschaftler glauben, dass es sich um Ausdehnungen und Kontraktionen der Kapsel durch die Temperaturunterschiede beim Aufstieg in die Atmosphäre handelte, da im Weltraum bekanntlich keine Schallwellen übertragen werden können.
Die NASA hat mittlerweile sogar jedem Planeten einen eigenen Klang zuweisen können. Diese Klänge sind auch bekannt als Sphärenmusik, von der schon der griechische Philosoph Pythagoras von Samos berichtet hat.
Um das verstehen zu können, ist es wichtig zu wissen, dass das gesamte Universum aus einer Vielzahl an Informationen besteht, zu denen selbstverständlich auch Töne, Klänge und Geräusche zählen.
Da Planet lebendige Wesen sind, kommunizieren auch sie miteinander – in diesem Fall durch unterschiedliche Frequenzen in Form von Schallwellen, die Menschen mit einem besonders gut ausgeprägten Gehör möglicherweise als undefinierbare Geräusche wahrnehmen können.
…
Am 28. April 2020 erschien „Der Hollywood-Code: Kult, Satanismus und Symbolik – Wie Filme und Stars die Menschheit manipulieren“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel: „Die Rache der 12 Monkeys, Contagion und das Coronavirus, oder wie aus Fiktion Realität wird“.
Am 15. Dezember 2020 erschien „“ (auch bei Amazon verfügbar), mit einem spannenden Kapitel: „Popstars als Elite-Marionetten im Dienste der Neuen Corona-Weltordnung“.
Am 10. Mai 2021 erschien „
Ein handsigniertes Buch erhalten Sie für Euro 30,- (alle drei Bücher für Euro 90,-) inkl. Versand bei Zusendung einer Bestellung an: info@pravda-tv.com.
Videos:
Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 21.01.2022
