Der „Ziegelsteinweg“ nach Atlantis? Tiefseeforscher entdecken unglaubliche Felsformationen

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Tiefseeforscher haben im April 2022 im Papahanaumokuakea Marine National Monument vor der Küste von Hawaii unglaubliche Felsformationen auf dem Meeresgrund entdeckt.

Sie hat Ähnlichkeit mit der gelben Ziegelsteinstraße in Der Zauberer von Oz und könnte nach Meinung von Atlantis-Forscher ein bisher unentdeckter Pfad zum mythisch verlorenen Inselreich Atlantis sein. Aber wer sagt eigentlich, dass Atlantis einst vor der Küste von Hawaii lag? Von Frank Schwede

Das Papahanaumokuakea Marine National Monument ist mit 1,5 Millionen Quadratkilometer das weltweit größte Meeresschutzgebiet. Meeresbiologen haben hier eine seltsam anmutende Ziegelsteinformation im Lili´uokalani Ridge entdeckt – ein schmaler Streifen, der so aussieht, als sei er von Menschenhand geschaffen.

Nach Aussage von Meeresbiologen des Forschungsschiffs E/V Nautilus, die das Phänomen Ende April 2022 entdeckt haben, handelt es sich bei dem Phänomen allerdings um Spuren uralter vulkanischer Aktivität. Ein Forschungssprecher sagt dazu:

„Auf dem Gipfel des Nootka Seamount entdeckten wir eine Formation eines getrockneten Seebetts, dass jetzt als gebrochener Fluss aus Hyaloklastit-Gestein identifiziert wird, ein Vulkangestein, das bei hochenergetischen Eruptionen entstanden ist, wo sich viele Gesteinsfragmente auf dem Meeresgrund ablagern.

Die einzigartigen 90-Grad-Brücke hängen wahrscheinlich mit der Hitze- und Abkühlungsbelastung durch mehrere Eruptionen am Rand zusammen.“

Für traditionelle Hawaiier hat die Inselgruppe noch heute eine ganz besondere Bedeutung. Für sie ist dieser Ort der Ursprung des Lebens, an den der Geist der Menschen nach seinem Tod zurückkehrt. Gleichzeitig vermitteln die Inseln die Nähe zwischen Menschen und Umwelt und symbolisieren ein kosmologisches Gleichgewicht.(Die Legenden von Lemuria, Atlantis und Mu und was sie uns über die Sehnsucht nach einer besseren Welt verraten)

Das hier vielleicht vor Millionen von Jahren einmal das mythische Inselreich Atlantis existiert haben könnte, glauben auch viele Hawaiianer, doch bewiesen ist damit noch lange nichts, noch nicht einmal, dass es das Reich wirklich jemals gab. Die Spurensuche beginnt bei dem Schöpfer der einst mystischen Hochkultur, bei Platon. Er erwähnte die Insel 400 v. Chr. in dem Dialog „Kritias“ und „Tiamaios“.

Die Stadt Atlantis im Zentrum dieses Imperiums beschreibt er mit einer enormen Hafenmauer und riesigen Eingangssäulen. Dazu gehört ein Tempel für Meeresgott Poseidon und riesige kreisförmige Landstücke, auf die Atlantern pompöse  Wohnanlagen errichteten.

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Man sagt, dass Atlantis an einem einzigen Tag versank – schuld daran soll eine ein Naturkatastrophe, möglicherweise eine Kataklysmus, ein Tsunami oder ein Vulkanausbruch gewesen sein, der die atlantische Kultur ausgelöscht und ihr Erbe der Legende übergeben hat.(Die Lokalisierung von Platons Atlantis im Weltraum)

Zwischen Legende und Wirklichkeit

Bis heute ist es Forschern nicht gelungen, irgendeinen schlüssigen Beweise dafür zu finden, dass Atlantis in seiner beschriebenen Form existiert hat. Viele Gelehrte glauben, dass Platon den Mythos Atlantis einfach nur erfunden hat, um irgendeine philosophische Theorie zu präsentieren. Somit wäre Atlantis nichts anderes als ein Märchen wie der Zauberer Oz.

Doch bis zum heutigen Tag sind vor allem Hobbyforscher, teilweise sogar auch echte Wissenschaftler fasziniert von der Vorstellung, das irgendwo in den Tiefen der Ozeane die Überreste jener faszinierende Hochkultur schlummern und nur darauf warten, entdeckt zu werden.

Zu den Forschern gehörte auch der Meeresbiologe Dr. J. Manson Valentin, ein passionierter Taucher und Unterwasser-Archäologe, der sein Wirken und Schaffen ganz der Suche nach Relikten der legendären Atlantis-Zivilisation gewidmet hatte.

Bekannt wurde Valentin vor allem durch seine Unterwasserforschung bei den Bahamas in den späten 1960er und den 1970er Jahren. Valentin hat viel dazu beigetragen,  das Gebiet der heutigen Bahama- und Bermuda-Inseln in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem populären geographischen Forschungsgebiet der Atlantologie zu machen.

1968 machte Valentin die durch den franko-amerikanischen Erfinder Dimitri Rebikoff im Jahr 1957 entdeckte sogenannte Bimini Road bekannt, eine umstrittene Unterwasserstruktur, die bis heute in keinem Lehrbuch der Wissenschaft vermerkt ist.(Lemuria: Ein Blick auf den anderen versunkenen Kontinent)

Nichtsdestotrotz hat Valentin die geheimnisvolle Unterwasserstraße zu einem Thema für die Medien gemacht, womit er im Wesentlichen dazu beigetragen hat, dass das Phänomen weltweit bekannt wurde

Die rund achthundert Meter lange Straße, die sich aus großen Steinblöcken von etwa 15 Quadrat-Fuß Größe zusammensetzt, bildet in ihrer Form ein J und erstreckt sich etwa über eine dreiviertel Meile.

 

Eine Reihe von Forschern kam nach eingehenden Untersuchungen zu dem Schluss, dass es sich bei dem Material der Steinblöcke um natürliches holozänes bzw. pleistozänes Küstengestein handelt, also nichts, dass von Menschenhand geschaffen wurde.

Zu einem ganz anderen Ergebnis kam ein gewisser Professor Dr. David Zink, der in den 1970er Jahren eingehend die Bimini Road erforscht hat. Zinks Vermutung war, dass die Steinkonstruktion ursprünglich einmal eine U-Form war, weil er in der Verlängerung des runden Bogens Steinreihen erkannt hatte, die aus dem Sand herausragen.

Das war für Zink Grund zu der Annahme, dass die Bimini Road eine künstliche Anlage ist. Es wird angenommen, dass die Formation einmal Teil des Straßennetzes des Kontinents Atlantis war.

Einige der Blöcke wirken sorgfältig aufgestellt, was nach Ansicht Zinks ebenfalls den Schluss nahe legt, dass die Erbauer der Anlage die Riesenblöcke mit kleinen Blöcken gestützt haben um eine waagerechte Lage zu erreichen.

Zink nahm eine Gesteinsprobe und ließ sie an der Old Dominion University im US Bundesstaat Virginia untersuchen. Dabei stellte sich heraus, dass bei einigen Blöcken dass Kalziumkarbonat als Aragonit, bei anderen in Form von Kalkspat auskristallisiert war, womit Zink ein weiteres Mal ausschließen konnte, dass sie natürlichen Ursprungs sind. Das heißt, die Blöcke stammen von unterschiedlichen Orten und wurden zum Bau der Anlage herantransportiert.

Platons Atlantis

Neben der Bimini Road wollen Forscher aus der Luft eine Reihe weiterer seltsamer Strukturen auf dem Meeresboden auf den Bahama-Banks entdeckt, wozu Reste von Gebäuden, Tempelanlagen, Treppen, Säulen, Steinkreise, Pyramiden und weitere Straßen zählen.

Allerdings ist davon auszugehen, dass vieles davon ein Schwindel oder ganz einfach Fehlinterpretationen sind, in der Hoffnung irgendwann doch Beweise in der Hand zu haben, die belegen können, dass Atlantis tatsächlich existiert hat.

Die wenigen schriftlichen Hinweise, die man zu Atlantis findet, wurden von Platon niedergeschrieben – unter anderem ist es ein Gespräch eines Mannes namens Kritias mit dem griechischen Politiker und Philosophen Solon während eines Besuchs in Ägypten. Solon lebte von ungefähr 630 bis 560 v. Chr. Sein Besuch in Ägypten fand ungefähr 9500 Jahre vor unserer Zeit statt. Plato schreibt:

„Man liest in unserer Bibliothek mit Bewunderung von den vielen großen Taten, die Ihr und Euer Volk vollbracht habt. Aber eine übertrifft an Größe und Heldentum alle anderen. Denn die Aufzeichnungen berichten, dass Euer Staat eine gewaltige Streitmacht besiegen konnte, die ganz Europa und Asien erobern wollte und vom Atlantischen Meer gekommen war. Dieses konnte man damals befahren um zu einem Ziel zu gelangen. Dies war eine Insel, die im Atlantischen Meer vor den Säulen des Herakles lag.

Jene Insel war größer als das nördliche Afrika und Kleinasien zusammen. Von dieser Insel gab es für Reisende Verbindungen zu anderen Inseln, und von jenen zum großen Festland auf der anderen Seite des Ozeans. Und dieses Meer war und ist ein wirklicher Ozean. Denn das Meer auf unserer Seite der Säulen erscheint dagegen nur wie eine Hafenbucht mit einer engen Einfahrt.“

Die Beschreibung lässt eigentlich nur einen Schluss zu, dass Atlantis folglich auf mehreren Inseln im Atlantik lag. Die Größenverhältnisse zwischen dem Ozean und dem im Vergleich nur sehr kleinen Mittelmeer sind gut beschrieben – und auch der dahinterliegende amerikanische Kontinent war auf Papyrusrollen der Bibliothek von Sais offenbar schon verzeichnet. Und nun kommt die entscheidende Passage in dem Gespräch zwischen Kritias und Solon, in der Atlantis erwähnt wird:

„Auf dieser Insel mit dem Namen Atlantis gab es eine große wunderbare Königsherrschaft, die sowohl über dieses Land als auch die vielen Inseln im Ozean herrschte. Zahlreiche Kolonien gab es sowohl auf dem Kontinent im Westen des Meeres als auch in West-Europa bis zum Mittelmeer und in Afrika bis hin nach Ägypten.“

Das heißt, alle Kolonien in Amerika als auch in Europa und Afrika rund um den Atlantischen Ozean waren Zentren der atlantischen Kultur. Der Atlantische Ozean wird auch heute noch gerne auch als Atlantik bezeichnet.

Atlas war in der griechischen Mythologie bekanntlich ein Titan, der das Himmelsgewölbe am westlichen Punkt der Welt stützte und somit war ihm die Herrschaft über die Länder des fernen Westens zugesprochen, zu denen das alte Königreich Mauretanien und das heutige Marokko, Algerien und natürlich die Westsahara gehören, wo sich der Mount Atlas befindet.

Wenn es das Inselreich Atlantis wirklich gab, müssten die Reste der atlantischen Kultur eigentlich überdauert haben, zumindest in den Tiefen der Meere. Der Grund für den Untergang des Inselreichs war aller Wahrscheinlichkeit nach eine gewaltige Naturkatastrophe, die auch Plato in dem Dialog zwischen Kritias und Solon beschreibt:

„Bald hatten alle Länder um das Mittelmeer ihre Freiheit wieder. In der darauffolgenden Zeit gab es jedoch gewaltige Erdbeben und Überschwemmungen. Es gab einen ganz besonders schlimmen Tag und eine besonders schlimme Nacht. In diesen Stunden ertrank das gesamte griechische Heer in den Fluten des Meeres, aber auch die atlantischen Inseln gingen im Ozean unter. Deswegen kann man heute das Meer dort nicht mehr mit Schiffen befahren, denn in geringer Tiefe liegt der Sand, den die Insel Atlantis bei ihrem Untergang zurückgelassen hat.“

Alles Wege führen auf die Bahamas

Das führt uns zu der Frage: Kann eine so große Insel tatsächlich im Atlantik existiert haben? Wenn ja, dann müsste sie sich eigentlich in die Theorie der Kontinentalplatten einfügen.

Interessant ist, sich in diesem Zusammenhang die Geologie der Bahamas und der Florida Keys anzuschauen, dann fällt nämlich auf, dass es eine so große Insel tatsächlich einmal gab: die große Insel der heutigen Bahamas.

Schon vor 140 Millionen Jahren setzte ein langsames Sinken des gesamten Gebiets ein. Während der letzten großen Eiszeit, der Wisconsin Glacial, die vor 75.000 Jahren begann und vor etwa 10.000 Jahren endete, liegen wegen des an den Polen gefrorenen Wassers die Meeresspiegel etwa 120 Meter tiefer als heute.

Die Bahamas sind zu dieser Zeit noch eine große Insel, die sich nur knapp über dem Ozean befindet. Ein Kataklysmus hätte verheerende Folgen gehabt. Zu dieser Zeit könnte der von Platon beschriebene Untergang Atlantis tatsächlich geschehen sein.

So sah das auch der US amerikanische Hellseher, Prophet und Anhänger der Atlantis-Theorie Edgar Cayce, der voraussah, dass im Jahr 1968 oder 1969 ein Tempel von Atlantis bei Bimini wieder aus dem Meer auftaucht.

 

Auch wenn zu dieser Zeit kein Tempel aufgetaucht ist, so war es zumindest eine Straße, die möglicherweise einmal zum Inselreich führte: die Bimini Road. Hellsichtigkeit ist eben immer eine reine Interpretationssache.

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Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 23.05.2022

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