Russischer Ex-Präsident Medwedew zweifelt, ob es die Ukraine in 2 Jahren noch gibt

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Der ehemalige russische Präsident Medwedew hat die Frage gestellt, ob es die Ukraine als Staat in zwei Jahren noch geben wird.

Der Hintergrund der Aussage von Medwedew waren die neuen Lend-Lease-Lieferungen aus den USA, die die Ukraine erhalten möchte. Dabei geht es darum, dass die USA der Ukraine Waffen liefern, die die Ukraine irgendwann später bezahlt. Von Thomas Röper

Die Staaten, die im Zweiten Weltkrieg Waffen und andere Ausrüstung nach Lend-Lease-Verträgen aus den USA erhalten haben, haben diese Schulden danach viele Jahrzehnte lang zurückgezahlt.

Russland zum Beispiel hat die letzten Lend-Lease-Zahlungen für Waffenlieferungen der USA an die Sowjetunion erst vor wenigen Jahren geleistet.

Wie lange gibt es die Ukraine noch?

Nun hatte die Ukraine die geniale Idee, kein billiges russisches Gas mehr zu kaufen, sondern sich von den USA das teurere Flüssiggas nach Lend-Lease-Regelungen liefern zulassen. Das bedeutet, die Ukraine bekommt heute Gas aus den USA und bezahlt es irgendwann später mit Zins und Zinseszins.(Militäroperation: Haben sich Russlands Ziele in der Ukraine geändert?)

Auf diese neueste Idee aus dem Kiewer Absurditätenkabinett hat der ehemalige russische Präsident auf Telegram mit folgenden Worten reagiert:

„Ich habe die Meldung gesehen, wonach die Ukraine im Rahmen des Lend-Lease-Vertrages LNG von ihren überseeischen Herren und Meistern erhalten möchte, wobei die Zahlung für die Lieferung in zwei Jahren erfolgen soll. Sonst würde sie im kommenden Winter einfach erfrieren.

Nur eine Frage. Wer hat gesagt, dass es in zwei Jahren überhaupt noch eine Ukraine auf der Weltkarte geben wird? Den Amerikanern ist das allerdings egal – sie sind so sehr mit dem „Anti-Russland-Projekt“ beschäftigt, dass ihnen alles andere egal ist…“

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Die Frage lautet, wer all die Lend-Lease-Kredite, die die Ukraine in Form von Waffen im Wert von vielen Milliarden schon bekommen hat, eigentlich zurückzahlen soll, wenn die Ukraine tatsächlich aufhört, als Staat zu existieren. Gleiches würde für das Gas gelten, das die USA nun nach Lend-Lease-Bedingungen liefern sollen.

Dass die Ukraine in zwei Jahren als Staat nicht mehr existiert, ist nicht ausgeschlossen, denn inzwischen bereiten sich östliche Landesteile der Ukraine offen auf eine Vereinigung mit Russland vor, während Polen Nägel mit Köpfen macht und die westlichen Teile der Ukraine schlucken möchte.

Wer macht das Geld?

Die Sache mit dem Flüssiggas aus den USA hat noch einen Haken. Es existiert keine Infrastruktur, mit der das in die Ukraine geliefert werden könnte. Die Ukraine hat keine Flüssiggas-Terminals und es existieren keine ausreichenden Pipelines, um das amerikanische Gas aus europäischen Terminals in die Ukraine zu pumpen.

Aber das ist kein Problem, denn damit, russisches Gas umzudeklarieren, hat man in der Ukraine Erfahrung. Um zu erklären, wie man das Problem aktuell lösen könnte, erzähle ich noch einmal, wie die Ukraine das Problem in der Vergangenheit gelöst hat.

„Europäisches“ Gas, das nie in Europa war

Die Ukraine hat 2015 verkündet, kein russisches Gas mehr zu kaufen, sondern stattdessen Gas aus Europa zu beziehen. Bekanntlich hat Europa aber kein Gas, das es der Ukraine liefern könnte. Stattdessen handelte es sich in Wahrheit um russisches Gas, das die Ukraine damals teurer eingekauft hat.

 

Das funktionierte folgendermaßen: Ein europäischer Gasimporteur kauft das russische Gas und der ukrainische Gasversorger Naftogas kauft es bei dem europäischen Importeur, wodurch das Gas natürlich zwangsläufig teurer wird, als wenn die Ukraine es direkt bei Gazprom kaufen würde.

Das Gas selbst hat Europa nicht erreicht, es wurde bereits in der Ukraine aus der Transitpipeline in das ukrainische Gasnetz abgezweigt und auf dem Papier zu „europäischem“ Gas umdeklariert, da es von einer in Europa ansässigen Firma gekauft wurde, die die Rechnungen an Kiew geschrieben hat.

Diesen Prozess der virtuellen Umleitung des Gases aus Europa (wo es nie gewesen ist) in die Ukraine nennt man Reversgas.

Im Zuge der Bidenleaks habe ich 2020 ein Interview mit Alexander Onischenko geführt, der nach dem Maidan einige Zeit die rechte Hand des ukrainischen Präsidenten Poroschenko gewesen ist. Da das Interview für Nicht-Kenner der Ukraine schwer verständlich war, habe ich in einer mehrteiligen Serie die Hintergründe erklärt, den ersten Teil der Serie finden Sie hier.

Onischenko hat all das selbst miterlebt und mir die Details erzählt, denn in der hochgradig korrupten Ukraine war dieser Revers eine wichtige Verdienstquelle. Laut Onischenko hat die in Europa ansässige Firma für die Umdeklarierung des Gases bis zu 100 Dollar pro 1.000 Kubikmeter Gas berechnet.

Es war also ein Milliardengeschäft, an dem – das kann jeder anhand des ukrainischen Gasverbrauches nachrechnen – jedes Jahr Milliarden verdient wurden. Die Angaben von Onischenko haben sich übrigens Ende Dezember 2021 alle bestätigt.

Für die Ukraine und die Hintermänner der Gasfirma in Ungarn, die für ein paar Stempel 100 Dollar pro 1.000 Kubikmeter Gas verdient haben, war es eine schlechte Nachricht, als Ungarn im Oktober 2021 aufgehört hat, sein Gas über die Ukraine zu beziehen, denn damit war es mit dem Revers und dem leicht verdienten Geld erstmal vorbei. Man hat dann später zwar eine andere Lösung gefunden, aber nun hat ist man auf eine noch lukrativere Idee gekommen.

Wie kommt LNG in die Ukraine?

Da es keine Pipelines gibt, die amerikanisches Flüssiggas aus Europa in die Ukraine pumpen kann, hat man eine ähnliche Lösung gefunden, wie beim Revers. Und das ist gar nicht so kompliziert. Man lässt das amerikanische Gas in irgendeinen europäischen Hafen fahren, wo es entladen und in das europäische Gasnetz eingespeist wird. Das Gas geht dann zum Beispiel nach Deutschland.

Die Ukraine nimmt sich aus ihrer Transitpipeline die gleiche Menge Gas und bezahlt dafür den amerikanischen Preis für LNG an eine Scheinfirma, die als Vermittler auftritt.

Diese Firma bestellt außerdem das russische Gas, das in der Ukraine verbraucht wird, und kann es mit einem ordentlichen Aufschlag virtuell weiterverkaufen, denn formal liefert sie ja amerikanisches LNG auf den europäischen Markt, das wesentlich teurer ist, als das russische Gas, das die Ukraine aus der Transitpipeline gezogen hat.

Ich hoffe, ich habe das verständlich erklärt. Der Trick ist vereinfacht gesagt, dass die Ukraine billiges russisches Gas bezieht, aber dafür der Preis in Rechnung gestellt wird, den amerikanisches LNG kostet.

Und die Differenz dürfte sich wieder, so wie schon beim vorherigen Revers-Geschäft, ein Zwischenhändler in die Tasche stecken. Allerdings reden wir dieses Mal nicht von „nur“ hundert Dollar pro 1.000 Kubikmeter Gas, sondern aller Wahrscheinlichkeit nach von weit über 1.000 Dollar, denn so groß ist der Unterschied zwischen dem Preis für russisches Gas, das gemäß langfristiger Verträge gekauft wird, und den Preisen, die an den Börsen in der EU gezahlt werden.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wieder die gleichen Leute das Geld verdienen werden, die auch schon am früheren Gasrevers verdient haben. Man muss dabei nur die Augen offenhalten, denn wenn in dem Zusammenhang der Lieferung von amerikanischem LNG an die Ukraine irgendwo der Name Amos Hochstein auftaucht, ist die Frage klar.

 

Die Ironie in Medwedews Aussage

Übrigens ist das für die ukrainische Regierung um Präsident Selensky ein tolles Geschäft, denn sie muss für das Ges zunächst gar nichts bezahlen, es wird ja per Lend-Lease geliefert.(US-Gesetz zeigt: Der Westen hat die russische Militäroperation bewusst provoziert)

Wie schon beim Revers bekommen auch die Verantwortlichen aus der Ukraine ein paar Millionen vom Kuchen, während der Löwenanteil von Hochstein kontrolliert wird Die Schulden für das nicht bezahlte Gas müssen dann zukünftige ukrainische Regierungen und vor allem die ukrainischen Steuerzahler bezahlen.

Und hier kommt die Ironie ins Spiel, die in Medwedews Aussage über die fragliche Zukunft der Ukraine steckt: Wer bezahlt das Gas denn später, wenn es in zwei Jahren keine Ukraine mehr gibt?

Die Frage braucht aber die Profiteuer des Deals nicht zu interessieren, denn die Kosten für Lend-Lease übernimmt zunächst der amerikanische Steuerzahler. Wenn es dann später keine Ukraine mehr gegen sollte, die irgendwann die Rechnung bezahlen kann, dann bleibt der amerikanische Steuerzahler darauf sitzen. Unsere kreativen Freunde werden ihr Geld in jedem Fall verdienen…

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Quellen: PublicDomain/anti-spiegel.ru am 15.06.2022

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2 comments on “Russischer Ex-Präsident Medwedew zweifelt, ob es die Ukraine in 2 Jahren noch gibt

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