
Finstere Aussichten am Amtsgericht!
In einem Schreiben an seine Mitarbeiter malt Gerichtspräsident Michael Wolting ein düsteres Bild von der Stadt, falls es im Zuge der Energie-Krise zu einem Blackout kommt, also der Strom ausfällt.
„In diesem Fall droht unmittelbare Lebensgefahr“, schreibt Wolting. „Sie können voraussichtlich nicht mehr telefonieren und es werden menschliche Verhaltensweisen zu Tage treten, von deren Existenz Sie bislang überhaupt nichts ahnen“, mahnt er seine Mitarbeiter.
Sein Rat: „Gehen Sie in dieser Situation auf keinen Fall allein auf die Straße, statten Sie sich mit einer stabilen Taschenlampe und insbesondere als Frau mit Pfefferspray aus.“
Angst wolle er nicht verbreiten, schreibt Wolting noch. Doch genau das scheint der Brief bei vielen Mitarbeitern zu bewirken. „Wir machen uns schon jetzt Sorgen, was werden soll mit Strom und Gas. Und jetzt das“, so eine Gerichtsmitarbeiterin. Auf Nachfrage wollte sich Wolting nicht zu dem Schreiben äußern.
An anderen Gerichten wurde das Szenario eines totalen Stromausfalls auch durchgespielt – aber ohne Mitarbeiterschreiben.
Landgerichtssprecher Johann Jagenlauf: „Wir haben uns natürlich Gedanken gemacht und konkrete Vorkehrungen getroffen. Mehr sagen wir nicht.“
Spezialeinheiten der Bundespolizei bereiten sich auf Blackout vor
Ein mehrtägiger Stromausfall war noch vor mehreren Wochen ein eher unwahrscheinliches Szenario. Die Anschläge auf die Deutsche Bahn und die beiden Ostsee-Pipelines hat gezeigt, wie leicht unsere kritische Infrastruktur angegriffen und zerstört werden kann. (Durchgesickerte Medien-Drehbücher berichten von geplanten Blackouts in diesem Winter in Europa)


Dazu kommt die labile Versorgungslage durch die Abschaltung der Kohle- und Atomkraftwerke. Die Stromversorgung ist, auch durch den Ausfall fast der Hälfte aller französischen Atomkraftwerke, mittlerweile in ganz Europa kritisch.
Obwohl die Politiker immer wieder betonen, dass die Versorgungslage in Deutschland sicher sei, bereiten sich Kommunen, Landkreise und auch die Bürger auf ein solches Szenario vor. Jetzt treffen auch Spezialeinheiten der Bundespolizei entsprechende Vorkehrungen.
Blackout ist mittlerweile kein undenkbares Szenario mehr
Die Flutkatastrophe im Ahrtal hat gezeigt, was passiert, wenn sich die Menschen nicht mehr über Fernsehen, Radio und Handys informieren können. Es kam zu Plünderungen und falsche Helfer verbreiteten Angst und Desinformation.
Sowohl Polizei als auch Feuerwehr und technisches Hilfswerk wurden teilweise bei ihrer Arbeit gehindert. Selbst die Kommunikation über den digitalen Funk ist bei den Sicherheits- und Rettungskräften zusammengebrochen.
Bundespolizei erhöht Mindeststandard zur Erhöhung der Durchhaltefähigkeit
Spezialkräfte der Bundespolizei bereiten sich jetzt darauf vor, solche Szenarien zu vermeiden. Der Präsident der Bundespolizeidirektion 11, Olaf Lindner, sagte gegenüber der Deutschen Presseagentur: „Wir haben unsere Durchhaltefähigkeit erhöht.
Es geht zum Beispiel darum, bei einem etwaigen Cyberangriff auf die Stromversorgung in Berlin möglichst lange handlungsfähig zu bleiben“ (Deutschlandfunk: 23.10.22). Lindner verwies zum Beispiel auf den Ausfall von Zapfsäulen und die Gefahr, dass den Einsatzfahrzeugen der Kraftstoff ausgehen könnte.
„Wir haben unsere Reserven noch einmal massiv erhöht“, sagte Lindner. Dazu habe man den Mindeststandard in Sachen Durchhaltefähigkeit für die gesamte Bundespolizei noch einmal erhöht.

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Politische Aufmerksamkeit in Bezug auf kritische Infrastruktur gestiegen
„Hybride Bedrohungen und Risiken für die kritische Infrastruktur waren für uns und für andere Fachleute immer schon ein Thema“, sagte Lindner. Für die Spezialkräfte der Polizei sei auch der Schutz von Anlagen auf hoher See nicht neu.
Die Bundespolizei würde seit vielen Jahren Szenarien durchspielen, wie zum Beispiel Angriffe auf Gas-Plattformen in der Ostsee verhindert werden können.
Durch die Flutkatastrophe im Ahrtal 2021, den Krieg in der Ukraine und die gerade erfolgten Sabotage-Akte gegen die Ostsee-Pipelines und die Deutsche Bahn gäbe es mittlerweile aber eine ganz neue politische Aufmerksamkeit in Bezug auf den Schutz der kritischen Infrastruktur.
Die Direktion 11 der Bundespolizei mit Sitz in Berlin wurde vor fünf Jahren gegründet. Zu ihr gehört die GSG 9, sowie alle anderen Spezialkräfte der Bundespolizei. Die Spezialeinheiten sind auf insgesamt sechs Dienststellen an 40 Standorten zusammengefasst.
Zu den Aufgaben der Direktion 11 gehört auch der Schutz deutscher Diplomaten im Ausland.
Mittlerweile schließen Beteiligte eventuelle lokale Stromausfälle bereits nicht mehr aus (MDR: 09.10.22). Politisch wird weiterhin taktiert und auf zukünftige Lösungen, wie zum Beispiel dem Ausbau der Batteriespeicher, die Umstellung auf grünen Wasserstoff, oder die Einführung eines Flex-Alert-Systems, verwiesen.
Über so ein System erhalten die Bürger in Kalifornien und in Teilen Frankreichs eine SMS, wenn das Stromnetz in ihrer Nähe zu überlasten droht und werden angewiesen, ihren Stromverbrauch zu drosseln.

Bis es in Deutschland genügend Batteriespeicher gibt oder ein Flex-Alert-System einsatzfähig ist, werden vermutlich Jahre vergehen. Der kommende Winter steht allerdings unmittelbar vor der Tür.
Die angedachten zukünftigen Maßnahmen werden in diesem Winter nicht helfen.
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Quellen: PublicDomain/blackout-news.de am 29.10.2022
