Untersuchung der Nord-Stream-Explosionen: Was hat Schweden zu verbergen?

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Schweden hat eine Woche lang das Gebiet der Nord-Stream-Explosionen abgesperrt, eigene Untersuchungen durchgeführt und Beweismittel geborgen, die als geheim eingestuft wurden.

Das russische Außenministerium hat in einer Erklärung auf die Ungereimtheiten der schwedischen Ermittlungen zu den Nord-Stream-Explosionen und auf verdächtige schwedische Kriegsschiffe in der Region unmittelbar vor den Explosionen hingewiesen.

Ich habe die Erklärung von Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums übersetzt. Von Thomas Röper

Beginn der Übersetzung:

Schon in den ersten Tagen nach den Explosionen der Gaspipelines, als West- und Mitteleuropa immer wieder das Wort „Sabotage“ in den Mund nahmen, ohne die wahre Bedeutung des Begriffs zu verstehen, sprachen wir von Sabotage, Explosionen, Subversion und Zerstörung ziviler Infrastruktur, die für den europäischen Kontinent schicksalhaft ist.

Westliche Journalisten, die auf der Suche nach „der Hand Moskaus“, „Spuren des Kremls“, „der russischen Spur“ sind, haben auf Daten eines kommerziellen Schiffsverfolgungsdienstes zurückgegriffen, der den Standort von Schiffen anzeigt.

Können Sie sich vorstellen, was passiert wäre, wenn ein russisches Schiff vor Ort entdeckt worden wäre? Ich kann es mir vorstellen. Sogar in Kindersendungen, Zeichentrickfilmen und Werbespots würde die sensationelle Nachricht verbreitet, dass russische Schiffe an der Stelle gefunden wurden, an der die Rohre gesprengt wurden.

Es hätte keines besseren Beweises für die „Schuld“ der Russen bedurft als auf diese Weise festgestellte russische Schiffsbewegungen. Sie hätten unser Schiff genommen, das dort „gefunden“ worden wäre, es mit den Blasen auf dem Wasser in Verbindung gebracht, ein paar Horrorgeschichten erzählt und das wäre es gewesen. Es wäre ein Fazit gezogen worden und es wäre eine Beweisgrundlage geschaffen worden. (9/11 Pipeline-Terror: Sabotageprojekte der Geheimdienste)

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Westliche Journalisten hätten das Thema umfassend aufgedeckt.

Das Problem ist, dass schwedische Journalisten die Bewegung von Schiffen in den Gebieten der Explosionen vom 22. bis 25. September dieses Jahres entdeckt haben, aber keine russischen Schiffe. Es waren Schiffe der schwedischen Marine.

Die schwedische Marine bestätigte die Informationen über die Anwesenheit ihrer Schiffe in dem Gebiet und ihre Seeüberwachung, äußerte sich jedoch nicht zu dem Ziel. Wissen Sie, warum? Sie sagten, es handele sich um „streng geheime“ Informationen.

Wie das? Es gab Explosionen ziviler Infrastruktur. Die „gesamte“ NATO versammelte sich und sprach aus dem Munde der Verteidigungsminister der Bündnisländer über die Notwendigkeit, diese Einrichtungen zu schützen.

Ihr in Stockholm seid immer noch nicht in der Lage zu sagen, was Eure Schiffe vor den Explosionen dort gemacht haben? Das sind geheime Informationen? Ernsthaft?

Gerade veröffentlichte die schwedische Boulevardzeitung Expressen – dieselbe Boulevardzeitung, über die häufig „geheime“ Informationen von schwedischen Regierungsstellen, einschließlich der Geheimdienste des Landes, durchsickern – einen Bericht über einen Besuch in einem der Gebiete in der ausschließlichen Wirtschaftszone Schwedens, in denen sich die Explosionen ereignet haben.(Putin gibt Hinweise auf die Verantwortlichen für die Sabotage von Nord Stream)

 

Die Journalisten sollen zusammen mit Experten des norwegischen Robotikunternehmens Blueye Robotics mit eigenen Kräften auf das Meer hinausgefahren sein und mit einer Tiefseedrohne Bilder und Videos des zerstörten Abschnitts der Gaspipeline Nord Stream 1 aufgenommen haben.

Der Bericht zeigt unter anderem, wie streng das Gebiet derzeit von den schwedischen und benachbarten dänischen Behörden kontrolliert wird. Der Bericht zeigt, dass Flugzeuge der schwedischen Küstenwache über den Reportern kreisen, ein schwedischer Kampfjet vorbeirauscht und ein dänisches Kriegsschiff am Horizont erscheint.

Pressefreiheit, werden Sie sagen. Vielleicht, wenn man den Umstand außer Acht lässt, dass einfache Journalisten mit leistungsstarken Fotoapparaten nach fast einem Monat intensiver Arbeit der schwedischen Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste in diesem Bereich des Tatortes gelassen wurden.

Die schwedische Regierung – die übrigens ihre Befugnisse in Bezug auf ihre ausschließliche Wirtschaftszone, die gemäß dem UN-Seerechtsübereinkommen zu den internationalen Gewässern gehört, erheblich überschreitet – hat den Zugang zum Explosionsgebiet mehr als eine Woche lang mit dem Hinweis auf „die Notwendigkeit einer vorläufigen Untersuchung des Tatorts“ gesperrt.

Ein besonderes Verbot wurde für das Tauchen und den Einsatz von Tauchbooten verhängt. (Bundesregierung will Erkenntnisse zur Nord-Stream-Sprengung geheim halten)

Alle Zugangsbeschränkungen zu dem Gebiet sind inzwischen aufgehoben worden. Die schwedischen Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste haben Berichten zufolge jedoch das Material der Inspektion als Verschlusssache eingestuft, einige physische Beweise beschlagnahmt und sind nicht bereit, die Ergebnisse der Ermittlungen auch nur mit EU-Partnern, geschweige denn mit Russland, zu teilen.

Ich erkenne die schwedische Regierung nicht wieder. In der Regel weiß sie immer alles und gehört zu den ersten, die die Ergebnisse ihrer Schlussfolgerungen mitteilen. Ich erinnere mich noch gut an die Erklärung des schwedischen Außenministers Linde, der sofort wusste, was in den Tiefen geschah und wer dafür verantwortlich zu machen war: wir.

Was hindert den Minister daran, die Informationen mit uns, den Eigentümern, Miteigentümern dieser Infrastruktur und sicherlich auch mit den Eigentümern des Gases, das durch sie gepumpt wurde, zu teilen? Was so geheimes habt Ihr gefunden, dass Ihr es niemandem zeigen wollt? Ist das eine Art Nato-Rundumschlag?

Wenn Dir etwas in die Hände fällt, darfst Du es dann niemandem zeigen? So funktioniert das nicht. Und wissen Sie warum? Ihr unterschreibt mit Eurem Namen, dass Ihr etwas zu verbergen habt. Was Ihr da gefunden habt, darf niemand sonst sehen. Das beweist, dass der „kollektive Westen“ hinter allem steckt, was dort geschah.

Es waren die Schiffe der NATO, des „kollektiven Westens“, der westlichen Regime, die dort unmittelbar vor dem Geschehen „weideten“. Ich möchte Sie daran erinnern, dass im Jahr 2015 NATO-Granaten entdeckt wurden, die eine ähnliche Explosion hätten auslösen können. Ihr verheimlicht jetzt alles, was Ihr der internationalen Gemeinschaft mitteilen müsstet.

 

Die schwedische Regierung ging nicht auf den Vorschlag Moskaus für eine gemeinsame Untersuchung ein und beschränkte sich auf die förmliche Feststellung, dass die Untersuchung in der alleinigen Zuständigkeit der schwedischen Staatsanwaltschaft liegt, die in ihrer Entscheidungsfindung „unabhängig“ ist, was das lustigste ist. Was Ihr nicht sagt.

Jetzt brauchen Eure Strafverfolgungsbehörden Zeit, Vertraulichkeit und Unabhängigkeit, um ihre Entscheidung zu treffen? Wie war das mit all den „Nowitschoks“, „Nawalnys“ und „Skripals“?

Habt Ihr etwas gebraucht, um andere zu beschuldigen? Nein, natürlich nicht. Ihr seid einfach an die Mikrofone gegangen und habt in erster Linie uns beschuldigt, immer und für alles. Ihr hattet keine Zeit, über die Unabhängigkeit der Strafverfolgung und über Recht und Ordnung zu sprechen. Ihr musstet uns schnell beschuldigen.

Die schwedische Regierung sabotiert demonstrativ einen konstruktiven Dialog mit der russischen Seite in einer für die europäische Sicherheit so wichtigen Frage. Warum? Weil es etwas zu verbergen gibt.

Die Frage ist, wovor habt Ihr in Stockholm Angst? Habt Ihr Angst, dass gewisse schwedischen Beschützer und neue Verbündete keine Zeit hatten, alle Beweise zu vernichten? Genau danach sieht es aus.

All diese schwedischen „Spielchen“ sehen immer mehr nach dem Wunsch aus, wichtige Umstände zu vertuschen und die Verbreitung von Informationen und Möglichkeiten für alternative Untersuchungen einzuschränken.

Alternative Ermittlungen sind nicht solche, die zu anderen Schlussfolgerungen führen, sondern solche, die jede beteiligte Partei im Rahmen ihrer nationalen Gesetzgebung, einschließlich internationaler Rechtsnormen, durchführen muss.

Ende der Übersetzung

Anmerkung der Pravda TV Redaktion:

Wer hat die Pipeline gesprengt?

Gazprom hat gerade diese Fotos einer NATO-Seafox-Drohne veröffentlicht, die 2015 direkt neben Nord Stream 1 gefunden wurde. Die Drohne detonierte nicht. Die NATO wurde auf frischer Tat ertappt und behauptete, die Drohne sei während der Übungen verloren gegangen. Sie haben es vorher versucht. Stelle dir das vor.

Quellen: PublicDomain/anti-spiegel.ru am 21.10.2022

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