Wenn du dein Nervensystem nicht zurücksetzt, kannst du nichts manifestieren (Video)

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Das kennen viele von uns. Ständiger Stress, kaum Zeit zum Luftholen, wir können nicht abschalten und befinden uns im Überlebensmodus.

Das hinterlässt auf Dauer Spuren: Erschöpfung, Schlafstörungen, hoher Puls, Verdauungsprobleme und Spannungskopfschmerz sind nur einige Symptome. Erfahren Sie in diesem Artikel, wie wir Stress abbauen und das in unser Leben holen, was uns gut tut. Von Frank Schwede

Anhaltende Druck wie finanzielle Sorgen, belastende Beziehungen, emotionaler Stress und unverarbeitete Traumata aus der Kindheit, führen häufig dazu, dass unser Köper in Daueralarmbereitschaft schaltet.

Hierbei spielt das Nervensystem eine entscheidende Rolle. Insbesondere der Sympathikus, ein Teil des autonomen Nervensystems, ist unter Dauerstress überaktiv und versetzt unseren gesamten Körper in einem anhaltenden Kampf- und Fluchtmodus.

Das kann auf Dauer auch zu hormonellen Veränderungen führen, bei denen der Cortisolspiegel steigt, Adrenalinschübe häufiger auftreten und die Regulierung von Serotonin und Dopamin gestört wird.

Aus evolutionsbiologischer Sicht betrachtet, interpretiert der Körper Ängste und Dauerstress als Lebensgefahr, weshalb er überlebenswichtige Funktionen priorisiert, während er kognitive und emotionale Prozesse in den Hintergrund stellt.

Vor allem Menschen aus sozial unsicherem Lebensumfeld, befinden sich häufig aus Angst in einem dauerhaften Alarmzustand. Das heißt, ihr Nervensystem ist darauf trainiert, in ständiger Wachsamkeit zu bleiben, wodurch Stressreaktionen schneller und intensiver ausgelöst werden.

Ein weiterer wichtiger Faktor ist langfristige Überlastung ohne ausreichende Erholung. Der Überlebensmodus muss als nicht zwangsläufig durch ein Traumata oder durch eine akute Belastungssituation ausgelöst werden.

Er kann sich auch über einen längeren Zeitraum schleichend entwickeln – etwa durch Schlafmangel, Überarbeitung oder emotionale Konflikte. Das führt über einen längeren Zeitraum oft unbemerkt in einen Zustand chronischer Anspannung.

Der Überlebensmodus zeigt sich in einer Vielzahl von Symptomen, die Körper und Geist gleichermaßen betreffen. Körperlich äußert er sich oft durch Erschöpfung, Schlafstörungen, einen erhöhten Puls, Verdauungsprobleme oder Spannungskopfschmerz.

Da sich der Körper in Daueralarmbereitschaft befindet, können auch chronische Muskelverspannungen hinzukommen. Es kann sogar ein hormonelles Ungleichgewicht entstehen, das sich in Form von Zyklusstörungen. Libidoverlust oder Hautproblemen bemerkbar macht. (Eine Reise durch sieben Bewusstseinsebenen: Der nächtliche Tod und die Wiedergeburt)

 

Wir ziehen nur die Dinge an, die unser Überleben sichern

Wie klar zu erkennen ist, können wir, wenn wir uns im ständigen Überlebensmodus befinden, die schönen Dinge des Lebens nicht mehr genießen, auch wenn wir uns das noch so sehr wünschen und vielleicht sogar auch wollen.

Auch das soziale Leben wird stark beeinflusst. Viele ziehen sich zurück, sind emotional distanziert und haben Schwierigkeiten, Freude und Entspannung zu finden.

Das heißt auf den Punkt gebracht, wenn wir uns im Dauerstress oder im Angstzustand befinden, dürfen keine Wunder vom Leben erwarten. Wir ziehen holen nämlich nur die Dinge zu uns, die unser Überleben sichern.

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Unsere Denkweise ist in dieser Situation von dem Gefühl geprägt, einfach durchhalten zu müssen. Wir planen ständig für den Notfall und haben Schwierigkeiten, langfristige Ziele zu verfolgen, da unser gesamtes System auf das unmittelbare Überleben ausgerichtet ist.

Unser Nervensystem ist eine Art Brücke zwischen Überleben und Schöpfung. Es entscheidet, ob wir uns in Sicherheit oder im Überlebensmodus auf der Flucht befinden.

Das kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass wir das Vertrauen in andere Menschen verlieren, da unser Gehirn Gefahr und Misstrauen als überlebenswichtig einstuft, was entweder zu sozialem Rückzug führt oder in eine erhöhte Abhängigkeit von wenigen Bezugspersonen.

Im ständigen Überlebensmodus leben, ist ein Teufelskreis. Geschieht dies über einen längeren Zeitraum, ist es für Betroffene oft schwierig, einen Ausweg zu finden. Neben den körperlichen Symptomen geht für diese Menschen auch ein Stückchen Lebensfreude verloren, auch wenn sich die Betroffenen tief in ihrem Herzen mehr Freude am Leben wünschen.

Der Grund ist, dass der Zustand von Freude nicht aus rationalem Denken entsteht – aber genau das geschieht, wenn wir uns im Überlebensmodus befinden. Freude entsteht oft aus einer Vielzahl verrückter Gedanken und Vorstellungen, die wir nur dann entwickeln können, wenn wir entspannt und kreativ sind.

Sobald wir entspannen, reagiert das Feld im außen. Wir formen unsere Realität durch die Kraft unserer Gedanken. Erst wenn wir dazu in der Lage sind, das zu verstehen, lernen wir auch zu begreifen, warum wir immer wieder den gleichen Mustern verfallen.

Mentalen Stress können wir nicht nur emotional fühlen – er wirkt sich auch auf unser Energiefeld und unser Handeln aus. Jedes Mal, wenn wir uns im Überlebensmodus befinden, wird es zunehmend schwierig, den Alltag auf normale Weise zu bewältigen, weil wir immer weitere Probleme in unser Leben ziehen.

Wir sabotieren uns oft selbst

Stress ist eine Art Frequenz, die sagt: „Schick mir mehr von dem, wovor ich mich verteidigen muss.“ Hinzu kommt noch das Gesetz der selbst erfüllenden Prophezeiung.

Wenn wir ständig damit rechnen, dass etwas schiefgeht, beeinflussen wir mit unserem Denken unsere Handlungen und Entscheidungen. Wir sabotieren uns oft unbewusst selbst, wodurch die Wahrscheinlichkeit, dass das befürchtete Unglück tatsächlich eintritt, steigt.

Die meisten Menschen merken oft zu spät, dass sie sich in einem chronischen Überlebensmodus befinden, weil sie diesen Zustand irgendwann für völlig normal halten.

Oft fängt es damit an, alles im Voraus planen zu wollen, damit nichts schiefgeht. Das gipfelt am Ende nicht selten in Besessenheit, das Leben unter Kontrolle zu bringen. Das ist reine Überlebensenergie, getarnt unter dem Vorwand, Verantwortung übernehmen zu wollen.

Wenn sich unser Körper im Überlebensmodus befindet, ist er nicht bereit, die schönen Dinge des Lebens aufzunehmen. Er ist nur darauf ausgelegt, sich zu schützen.

Negatives Denken verbraucht sehr viel mentale Kapazität und kann das Gehirn in Grübelschleifen gefangen halten. Das versperrt den Weg, nach konstruktiven Lösungen zu suchen.

Hinzu kommt, dass eine negative Grundstimmung oft dazu führt, dass wir Ereignisse, die oft gar nicht so schlimm sind, negativ interpretieren. Positive Aspekte und Hoffnung werden dabei oft übersehen, was die jeweilige Situation meist schlimmer erscheinen lässt, als sie in Wirklichkeit ist.

Das kann auch die Motivation, etwas zu ändern, hemmen. Weil wir konditioniert sind, ständig nach Bedrohungen zu suchen, sind wir nicht bereit, nach Alternativlösungen zu suchen, weil sie sich ungewohnt anfühlen, selbst wenn sie gut sind.

Das heißt nicht automatisch, dass negative Gedanken eine mystische Kraft besitzen, die das Unglück anzieht, sondern vielmehr handelt es sich um ein Denkmuster, das durch psychologische und biologische Mechanismen reale negative Konsequenzen in unser Leben nach sich ziehen kann.

Es handelt sich also vielmehr um ein erlerntes Verhalten, das auch wieder verlernt werden kann – doch das ist oft nicht so einfach, wie es auf dem ersten Blick aussieht, denn obwohl der akute Stress, die negativen Gedanken weg sind, erleben die Betroffenen oft eine seltsame Phase, die sie überrascht.

Das liegt daran, dass unser Körper und Geist Zeit braucht, um sich aus dem negativen Kreislauf zu lösen und wieder in einen ausgeglichenen Zustand zurück zu finden, zwischen dem, was wir wünschen und der belastende Energie, die sich noch in uns befindet.

Eine lange Phase der Umstellung

Häufig brechen Emotionen aus, die im Überlebensmodus unterdrückt wurden: Traurigkeit, Wut oder Erschöpfung. Gleichzeitig fühlt sich der Zustand der Entspannung ungewohnt, oft sogar unangenehm an.

Der Grund ist, dass das Nervensystem über einen langen Zeitraum in Alarmbereitschaft war. Manche erleben deshalb ein Gefühl der inneren Unruhe oder Langeweile.

Viele Patienten berichten in dieser Phase auch von Stimmungsschwankungen oder emotionaler Taubheit, bei der sich entfremdet fühlen. Gleichzeitig ist es möglich, dass das Gehirn noch immer Gefahren sieht, wo keine sind, was sich in Ängsten. Katastrophendenken oder nicht selten in hypochondrischen Sorgen äußern kann.

Das Nervensystem wurde über einen langen Zeitraum trainiert, Bedrohungen zu antizipieren, und benötigt deshalb Zeit, um sich wieder auf Sicherheit einzustellen. Diese Phase kann sich sehr unangenehm anfühlen.

Körperlich äußert sich das oft in Schwankungen des Hormonhaushalts. Der Adrenalin- und Cortisolspiegel, der den Körper im Überlebensmodus aufrechterhalten hat, sinkt, was extreme Erschöpfung zur Folge haben kann.

Das heißt, viele verspüren trotz ausreichendem Schlaf einen Energiemangel, leiden vielleicht unter Muskelverspannungen oder Verdauungsproblemen, weil sich das vegetative Nervensystem erst der neuen Situation anpassen muss.

Auch intensive Träume und sogar Albträume sind in der Umstellungsphase nicht selten. Grund ist, dass das Unterbewusstsein Erlebnisse aufarbeiten muss, die zuvor im Notfallmodus unterdrückt wurden.

Und noch etwas ist wichtig: Während der Überlebensmodus vom ständigen Kämpfen und Funktionieren geprägt war, stellt sich für Betroffenen nun die Frage, wer sie wirklich sind. Auch das ist zunächst eine völlig ungewohnte Situation.

Auch soziale Beziehungen verändern sich. Der Überlebensmodus war oft durch den Selbstschutzmechanismus geprägt, der Nähe erschwert hat. Nun kann das Bedürfnis nach Kontakten wieder wachsen, auch wenn vielleicht zunächst die Angst vor Verletzlichkeit noch überwiegt.

Zusammenfassend heißt das: Die Übergangsphase kann ziemlich verwirrend sein, dennoch ist sie ein natürlicher Teil der Rekonvaleszenz. Der Körper signalisiert, dass er sich neu ausgerichtet hat und seinen alten Schutzmechanismus loslassen kann.

Entscheidend ist, sich in der Übergangsphase Zeit zu geben und zu akzeptieren, dass der Weg aus dem Überlebensmodus kein linearer ist, sondern ein schrittweiser Prozess, der oft viel Zeit erfordert. .

Wie aber bringt man dem Körper bei, sich sicher zu fühlen – und zwar dauerhaft, nicht nur für einen kurzen Momenten der Ruhe? Man setzt sein Nervensystem nicht zurück, indem man anders denkt, sondern indem man bewusst und wiederholt anders fühlt, bis der Körper eine neue Basis gefunden hat.

Und das ohne stundenlange Meditation, sondern durch eine einfache Atemübung, durch die es möglich ist, die drei fehlenden Frequenzen im Nervensystem zu integrieren:

Offenheit, Loslassen und geerdete Sicherheit. Ein weitverbreitetes Problem ist, die meisten Menschen atmen nur durch Stress, Anspannung oder Kontrollbedürfnis. Aber wer durch das Herz atmet, umgeht den Verstand und geht direkt ins Zentrum seines Energiefeldes.

Der erste Atemzug ist die Frequenz des Empfangens. Atme durch das Herz ein. Atme durch das Herz aus. Stell dir dabei vor, wie sich dein gesamtes Energiefeld ausdehnt, so wie dein Körper seine Fenster wieder öffnet, nachdem sie zu lange verschlossen waren.

Dein Nervensystem lernt durch Emotionen, nicht durch Sprache. Das Ausatmen signalisiert dir, dass du dich öffnen kannst. Es ist sicher, das Leben hereinzulassen.

Du schreibst Deinen Instinkt um, der sagt: „Ich überlebe nur, indem ich mich verschließe.“

Der zweite Atemzug ist die Frequenz des Loslassens. Das Einatmen ist gleich, aber das Ausatmen ist eine Befreiung, keine dramatische Entladung, sondern ein sanftes Fallenlassen.

Trauma, Geschichten, Druck, Scham, Perfektionismus. Es muss nicht gelöst werden, sondern nur losgelassen werden. Es muss nicht gelöst werden. Es muss nur losgelassen werden. Diese Übung trainiert das Nervensystem, aufzuhören, emotionale Belastungen als Identität zu speichern. Der Körper beginnt nun zu lernen: Ich kann loslassen, ohne mich selbst zu verlieren. Ich muss nicht alles festhalten, um sicher zu sein.

Der dritte Atemzug ist die Frequenz der Präsenz. Atme durch das Herz ein. Atme mit der tiefsten Wahrheit aus. Genau hier, genau jetzt bin ich sicher. Nicht sicher in der Zukunft. Nicht sicher, wenn die Dinge wieder in Ordnung sind. Ich bin jetzt sicher. Diese eine Erkenntnis schaltet den Überlebensmodus schneller um als jede Affirmation es je könnte.

Das Nervensystem braucht keine Gewissheit. Es braucht den Beweis der Sicherheit im gegenwärtigen Moment. Das ist es, was die Angst verschwinden lässt. Das ist es, was das Feld wieder öffnet.

Wiederholen Sie diese drei Atemzüge. Öffnen, loslassen, kehren Sie für drei bis fünf Minuten zurück, ein- bis zweimal täglich. Und Sie beruhigen nicht nur Ihren Körper. Sie programmieren die Grundfrequenz um, die Ihre Realität prägt.

Fazit

Die meisten Menschen versuchen, ihre Träume zu verwirklichen, indem sie ihren Geist zu positivem Denken zwingen – doch nicht dein Verstand, sondern dein Nervensystem erschafft deine Realität. Wenn sich dein Körper unsicher fühlt, zieht sich deine Energie zusammen und du ziehst mehr Kampf, Stress und Einschränkungen an.

Doch wenn du dein Nervensystem wieder in einen sicheren und harmonischen Zustand versetzt, öffnest du den Kanal für Wunder, Fülle, Liebe und Harmonie, die mühelos in dein Leben fließen.

In diesem Video lernst du, wie du dein Nervensystem umprogrammierst, Stress abbaust und einen herzorientierten Zustand aktivierst, der alles anzieht, was du dir wünschst. Eine einfache, aber kraftvolle Drei-Atemzüge-Übung verbindet dich mit dem Quantenfeld und harmonisiert deine Schwingung für Frieden, Freude und Manifestation.

Dein Nervensystem ist die Brücke zwischen Überleben und Schöpfung … bist du bereit, sie zu überqueren und endlich zu erleben, wie sich das Leben anfühlt, wenn Wunder zur Normalität werden?

Video:

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 17.01.2026

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