
Militärische Untergrundanlagen, sogenannte DUMBs, sind in der UFO-Forschung kein neues Thema. Eine Vielzahl solcher Einrichtungen in den Vereinigten Staaten, in denen seit mehr als 70 Jahren geheime UFO-Technologie entwickelt wird, könnte sogar über Hochgeschwindigkeits-Transportsysteme miteinander verbunden sein. Von Frank Schwede
Spätestens seit die New York Times 2017 ein geheimes UFO-Programm (AATIP) des Pentagon und mehrere Videos von Piloten der US Marine, auf denen unbekannte Flugobjekte zu sehen sind, enthüllte, hat sich das Blatt in der UFO-Forschung gewendet und UFOs, inzwischen UAPs genannt, gelten mittlerweile nahezu in allen Ländern, einschließlich Deutschland, als legitimes Forschungsfeld.
Dennoch wird weiter viel verheimlicht und es werden Geschichten erfunden, die das Thema weiter ad absurdum führen sollen, dass die ganze Wahrheit weiter im Verborgenen bleibt.
Laut Insiderinformationen sollen die USA – ebenso Russland und China- bereits seit Jahrzehnten nicht nur UFO-Sichtungen untersucht haben, sonder auch an einem internationalen Wettlauf um die Bergung und technische Rückentwicklung abgestürzter UFOs/UAPs beteiligt sein.
Hochrangige US-Regierungsbeamte vergleichen das lediglich als übergeordnetes “The Legacy Program“ bezeichnete Projekt mit dem „Manhattan Projekt“ zur Entwicklung der Atombombe.
Sie sagen, das erste Land, das dieser Technologien habhaft wird und für sich nutzen kann, wird über Jahre hinaus, eine technologische Führungsrolle haben. Wie glaubwürdig ist diese Aussage wirklich?
Zahlreiche Quellen und Zeugenaussagen, unter anderem von Catherine Austin Fitz, können belegen, dass das UFO Legacy Programm aus US amerikanischen Geheimbudgets betrieben wird.
Austin Fitz sagt, dass zwischen den Jahren 1988 und 2015 bis zu 21 Billion US-Dollar an nicht genehmigten Ausgaben getätigt wurden. Sie nimmt an, dass diese Gelder für geheime militärische Forschung und Entwicklung verwendet wurden.
Was die Bergung und Untersuchung angeblich abgestürzter außerirdischer Raumschiffe betrifft, klingt das, aus rein logischer Sicht betrachtet, ziemlich unglaubwürdig.
Sollte tatsächlich außerirdische Technologie auf der Erde abgestürzt sein, wird sicherlich kein irdischer Wissenschaftler dazu in der Lage sein, diese exotische Technologie zu verstehen, geschweige sie zurück zu entwickeln.
Es geht nicht um Offenlegung, sondern um Verwirrung
Niemand kann sich selbst mit größter Mühe und Fantasie auch nur ansatzweise vorstellen, wie außerirdische Technologie funktioniert, mit welchen Antriebssystemen diese Flugmaschinen ausgestattet sind und aus welchen Materialien die Raumfahrzeuge gefertigt wurden.
Die Geschichten, die beispielsweise über den Roswell-Absturz in den vergangenen Jahrzehnten verbreitet wurden, sind nichts weiter als Science-Fiction-Storys, die dazu gedient haben, irdische Geheimtechnologie, die im Laufe der vergangenen 70 Jahre entwickelt wurde, geheim zu halten.
Um weitere Geheimhaltung geht es auch den Regierungsbeamten und den Mitgliedern der Disclosure-Bewegung. Es geht nicht um ehrliche und echte Offenlegung, sondern nur darum, nur das zuzugeben, was sowieso schon bekannt ist und sich nicht länger verheimlichen lässt und der allgemeinen Verwirrung wegen weitere Nebelkerzen zu werfen.
Tatsache ist, dass seit Jahrzehnten an dieser entsprechenden Geheimtechnologie gearbeitet wird, allerdings im Rahmen irdischer Technologien und nicht, wie behauptet, aus rückentwickelter Alien-Technologie. Das ist völliger Unsinn.
Geforscht und gearbeitet wird spätestens seit Ende der 1940er Jahre größtenteils in geschützten militärischen Untergrundanlagen, sogenannten DUMBs, die speziell für diese Art Forschung errichtet wurden.
Eine Vielzahl dieser Anlagen in den Vereinigten Staaten ist sogar über ein Hochgeschwindigkeits-Transportsystem miteinander verbunden, entwickelt von dem US-amerikanischen Ingenieur Robert M. Salter, der für die RAND Corporation tätig war.
Die im Jahr 1948 gegründete Denkfabrik RAND-Corporation beschäftigt sich neben dem Bau unterirdischer Militäranlagen unter anderem auch mit dem „UFO Legacy-Program“.
In den 1970er Jahren sorgten zwei Artikel von Salter für Schlagzeilen, mit denen er die US Regierung zur Schaffung eines unterirdischen Vakuumröhren-Schienensystems anregen wollte.
In dem ersten Artikel mit dem Titel „The Very High Speed Transit System“, erschienen im August 1972, beschreibt Salter das Grundkonzept seines als „Planetran“ genannten Systems, während er sich im Artikel „Trans-Planetary Subway Systeme“ aus dem Jahr 1978 stärker auf das Engineering und die Ausrüstung konzentriert, die benötigt wird um die Tunnel für die Züge zu bauen.
Salter schrieb, dass Züge in einem Vakuum-Tunnel eine theoretische Geschwindigkeit von bis zu 16.000 Kilometer in der Stunde erreichen können. Die Strecke von New York nach Los Angeles von rund 4000 Kilometern soll mit einer Geschwindigkeit von 4.800 km/h in nur einer Stunde zurückzulegen sein.
Schon die Nazis kannten DUMBs
Salter hat noch einige andere wirklich verrückte Ideen auf Lager gehabt. In einem Interview sprach er darüber, dass er an der nuklearen Antriebsforschung von RAND mitarbeite, die 1946 kurz nach Ende des Zweiten Kriegs, begann und parallel zu der des US-Militärs verlief.
Wird ein Großteil der geheimen UAP-Technologie-Forschung in geheimen militärischen Untergrundanlagen betrieben, die auf die gesamten USA verteilt sind? Eine solche Einrichtung, ein gemeinsames Trainingszentrum des US Militärs und der CIA, befindet sich in Warrenton im Norden Virginias.
In dem Buch „The Secret Team” von Fletcher Prouty wird der Standort als streng geheim beschrieben und als Bundesumsiedlungszentrum einer unbekannte Behörde ausgewiesen. Dies wurde auch in einem Artikel im Inquiry-Magazin mit dem Titel „Going Underground“ von Robert Walters bestätigt.
Eine weitere als streng geheim eingestufte unterirdische Anlage existiert in den Bergen von West Virginia. Sie wird gemeinsam von der US Marine und der NSA betrieben.
Die Geschichte militärischer Untergrundanlagen in den USA lässt sich bis in die Zeit nach Ende des Zweiten Weltkriegs und der Operation Paperclip zurückverfolgen. In seinem Buch „The History of General Patton´s Third US Army“ beschreibt Colonel Robert S. Allen die Entdeckungen von Nazi-Untergrundbasen durch die Alliierten.
Viele der Anlagen der Nationalsozialisten lagen über 15 Meter unter der Erde. Die massiven unterirdischen Anlagen der Nazis könnten nach Meinung von Experten einen ersten Einblick in die Welt der UFOs liefern, weil vermutet wird, dass dort an Flugscheiben gearbeitet wurde, für die es bis heute keine offizielle Bestätigung gibt.
Unter dem Kommando von Hans Kammler, dem Leiter von Bau- und Rüstungsprojekten im Deutschen Reich, existierten zahlreiche unterirdische Einrichtungen, in denen deutsche Unternehmen an fortschrittlicher Flugzeugtechnologie und geheime Waffenprogramme arbeiteten, wird behauptet.
Eine möglicherweise im Pazifik gelegene unterirdische Anlage für den Bau geheimer UFO-Technologie, könnte sich in Santa Barbara im US-Bundesstaat Kalifornien befinden. Santa Barbara liegt nur 100 Meilen von Antelope Valley entfernt.
Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass ein großes Netzwerk von sogenannten unterirdischen UFO-Fertigungsanlagen existieren könnte, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit über ein Hochgeschwindigkeits-Schienensystem miteinander verbunden sind.
Untergrundanlagen im Pazifik
Eine weitere wichtige und interessante Einrichtung befindet 160 Kilometer von Los Angeles entfernt, wo eine ganze Reihe von Forschungs-, Entwicklungs- und Testlabore angesiedelt sind, unter anderem auch die Sandia National Laboratories, eine im Jahr 1948 gegründete US amerikanische Forschungs- und Entwicklungseinrichtung, die dem nationalen nuklearen Sicherheitskonzept dient.
Bereits 1964 schlug das US Army Corps of Engineers den Bau von zwölf massiven Anlagen bis zu 1200 Meter in die Tiefe vor. Zwei Standorte sind von enorm wichtiger Bedeutung.
Eine unter Yuma County im Bundesstaat Arizona. Sie ist über einen vertikalen oder geneigten Schacht zu erreichen. Solche Eingänge sind typisch im Zusammenhang mit UFO-Sichtungen.
Ein weitere ist Inyo County im Osten des US-Bundesstaat Kalifornien. Auch diese Einrichtung verfügt über einen Schrägschacht. Inyo County befindet sich innerhalb der inneren Grenze des Marinestützpunkts China Lake.
China Lake gehört zu einem der wichtigsten Teststützpunkte der US Marine, der in der Vergangenheit schon häufig im Zusammenhang mit dem Legacy-Program erwähnt wurde.
Ein Militärangehöriger hat bestätigt, dass sich die Anlage über eine Meile erstreckt und dass in geheimen Untergrundanlagen Waffen beherbergt sind, die stärker als Atomwaffen seien. Ist damit geheime UFO-Technologie gemeint?
Neben dem US Army Corps of Engineers ist auch die US Navy eng mit unterirdischen Anlagen verbunden – ganz sicher auch mit geheimen Unterwasserbasen.
Vor der Pazifikküste von Kalifornien wurden schon häufig UAPs gesichtet. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die spektakuläre Sichtung der Navy-Piloten Chad Unterwood und Kevin Day, die vor der Küste von San Diego sogenannte Tic-Tac-UFOs beobachteten, die den beiden durch ihr unberechenbares Flugverhalten auffielen.
Die UAPs waren dazu in der Lage, ihre Höhe als auch ihre Geschwindigkeit in der Luft auf eine Weise zu verändern, die darauf schließen lässt, dass es sich nicht um konventionelle Fluggeräte gehandelt hat.
Im Sommer 2019 wurde bekannt, dass das Naval Warfare Center Aircraft Division (NAWCAD) in Patuxent River im US-Bundesstaat Maryland, beim US-Patent- und Markenamt vier Patente eines gewissen Dr. Salvator Pais eingereicht hat, die sich mit elektromagnetischen Antrieben beschäftigen, die ganz sicher nicht von Alien-Technologie rückentwickelt wurde.
Eines der Patente beschreibt ein hybrides Raumfahrt- und Unterwasserfahrzeug, das dank seines revolutionären elektromagnetischen Antriebssystems zu außergewöhnlichen Leistungen in Bezug auf Geschwindigkeit und Manövrierfähigkeit in Luft, Wasser und Weltraum fähig sein soll.
Die von Unterwood und Day beschriebenen Parameter der gesichteten Objekte lassen darauf schließen, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um das in dem Patent beschriebenen Fahrzeug handelt, das möglicherweise aus einer vor der Küste Kaliforniens befindlichen geheimen Unterwasserbasis kam.
Militärische Untergrundanlagen sind in der UFO-Forschung kein neues Thema. Vielfach wurden sie in der Vergangenheit auch im Zusammenhang mit Area 51 und dem Bau der geheimnisvollen TR-3B erwähnt, dennoch ist bis heute wenig davon der Öffentlichkeit bekannt.
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Das verwendete Video zum Beitrag:
Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 13.02.2026














