Alarmstufe ROT

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Schicksalsdatum 26 : So will Schäuble Ihr Gold beschlagnahmen

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Der Schock des Herbst 2008 wird im Vergleich zu dem, was uns in den nächsten Monaten bevorsteht, wie ein kleines Sommergewitter erscheinen. – Rapider Zusammenbruch des gesamten westlichen Systems der kapitalfinanzierten Rente.  Bankenpleiten, Staatspleiten, Umbruch.

Alle anderen großen Tendenzen der weltweiten Situation laufen auf eine Verschlechterung der Lage, ja gar Katastrophen zu. Allmählich fangen die großen Medien an, über eine Situation zu berichten, die wir schon vor langer Zeit für den Sommer 2012 vorhergesehen hatten. In der einen oder anderen Weise, häufiger im Innenteil als auf den Titelblättern (die seit Monaten ausschließlich über Griechenland und den Euro berichten), finden sich in den großen Zeitungen nunmehr die folgenden 13 Themen:

1. Weltweite Rezession (Ende des Mythos vom „amerikanischen Aufschwung“)

2. Wachsende Insolvenz der westlichen Banken – und des Finanzsystems der westlichen Staaten; inzwischen wird dieses Problem von zumindest einem Teil der Medien, Politiker und der Öffentlichkeit erkannt

3. Zunehmendes Misstrauen gegen die wichtigsten Bilanzwerte der großen internationalen Banken wie Staatsanleihen, Immobilien und CDS

4. Massiver Rückgang des Welthandels

5. Internationale Spannungen (insbesondere im Mittleren Osten) verschärfen sich bis zum konkreten Risiko eines Regionalkriegs

6. Dauerhafte Pattsituation bei den Vereinten Nationen

7. Rapider Zusammenbruch des gesamten westlichen Systems der kapitalfinanzierten Rente

8. Wachsende politische Spannungen innerhalb der globalen Supermächten (USA, China, Russland), die nach außen immer so „monolitisch“ erschienen

9. Keine Aussicht auf erneute „Wunderlösungen“ wie 2008/2009, da den großen Zentralbanken des Westen (FED, Bank of England, Bank of Japan) die Kontrolle über ihre Geldpolitik entgleitet und die Staaten überschuldet sind

10. Rasch abnehmendes Vertrauen in all die Staaten, die selbst und ihre Bevölkerung hoch verschuldet sind

11. Unmöglichkeit, den Anstieg der Massen- und Langzeitarbeitslosigkeit zu verhindern oder zu verlangsamen

12. Scheitern der Politik der kreditfinanzierten Konjunkturprogramme wie auch der Austeritätspolitik

13. Quasi durchgehende Ineffizienz der verschiedenen internationalen Organisationen, ob alt oder neu, G20, G8, Rio+20, WHO etc. bezüglich aller wichtigen Themen. Angesichts des Fehlens jeglichen Konsens gelingt es noch nicht einmal mehr, sich auf eine weltweite Tagesordnung zu einigen, sei es zu Wirtschaft, Finanzmärkten, Umwelt, Konfliktlösung, Armutsbekämpfung usw.

Den USA wird in Kürze die Rechnung präsentiert, nachdem sie mit allen Mitteln versuchten, den Fristablauf ihrer alten Größe hinauszuschieben. Wie in allen Lebensbereichen ist für den Versuch, das Unvermeidbar zu verhindern, ein hoher Preis zu zahlen, nämlich die Konfrontation der Illusion mit der Realität und die daraus folgende Krise, die weniger hart gewesen wäre, wenn rechtzeitig Anpassungsmaßnahmen an die neue Realität ergriffen worden wären. Für die Welt vor der Krise ist das Spiel nun vorbei. Die sieben Trompeten vor Jericho werden im September/Oktober 2012 ertönen und die letzten Reste der „Dollarmauer“, die noch die Nachkriegsordnung zu schützen vermocht hatten, zum Einsturz bringen.

Der Schock des Herbst 2008 wird im Vergleich zu dem, was uns in den nächsten Monaten bevorsteht, wie ein kleines Sommergewitter erscheinen.
Wir haben noch nie seit 2006, als wir mit unseren Arbeiten zur umfassenden weltweiten Krise begannen, ein Zusammentreffen einer solchen Reihe von Faktoren grundlegender Bedeutung von so hoher Sprengkraft innerhalb einer so kurzen Zeitspanne konstatieren müssen. Entsprechend müssen wir nun im Rahmen unseres Bemühens, regelmäßig einen „Krisenwetterbericht“ herauszugeben, die höchste Warnstufe ausrufen; denn was dem globalen System im September/Oktober 2012 bevorsteht, rechtfertigt diese Warnung allemal.

Die foldenden sieben Schlüsselfaktoren des Schocks vom September/Oktober 2012 werden die Mauern der Welt von Gestern zum Einsturz bringen. Vier dieser Faktoren sind geopolitischer Art und im Mittleren Osten angesiedelt, drei sind finanzieller und wirtschaftlicher Art.

1. Iran/Israel/USA: Der Krieg zu viel wird sehr wohl ausbrechen

2. Die syrische Bombe: Das israelisch-amerikanisch- iranische Streichholz am Syrisch-Irakischen Pulverfass

3. Der arabische Herbst: Die Golfstaaten werden von den Herbststürmen weggefegt.

4. Das Afghanistan/Pakistan-Chaos: Die US- Armee und die Nato als Gefangene eines Krieges, aus dem der Rückzug immer schwieriger wird

5. USA: „Taxmargeddon“ setzt mit dem Sommer 2012 ein – Die US- Wirtschaft ab Herbst im freien Fall

6. Die Mutter aller Bankeninsolvenzen macht im September/Oktober 2012 in London und New York ihre Aufwartung: Auch die City und Wall Street erleben ihren „Bankia- Moment“

7. Die unerträgliche Leichtigkeit des QE des Sommers 2012 – Die amerikanische, britische und japanische Zentralbank zur Ohnmacht verdammt

Quelle: MMnews vom 22.06.2012

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