ZDF berichtet über Bilderberger! Aber wie!?

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Am Montagabend, kurz vor Mitternacht, widmete das ZDF doch tatsächlich den Bilderbergern einen kurzen Beitrag. „Ein Meeting, das es offiziell gar nicht gibt“, sorgt Ina Bergmann schon in der Einleitung für Spannung. Doch was folgt? Vielleicht gar ein Interview mit Jürgen Trittin oder Matthias Nass? Aber keineswegs. Der dreiminütige Bericht setzt sich fast ausschließlich mit den „Verschwörungstheoretikern“ auseinander, die es doch tatsächlich wagen, Fragen in Zusammenhang mit einem geheimen Treffen auf höchster Ebene zu stellen.

Ina Bergmanns Rhetorik verdient wirklich Respekt. Der Text, den sie spricht, ist natürlich vorgegeben. Doch ihre Artikulation, in Verbindung mit dem passenden Gesichtsausdruck, stellt die Weichen gleich zu Anfang in die gewünschte Richtung. Dass mehr als hundert einflussreiche Damen und Herren aus Wirtschaft und Politik sich diskret zusammenfinden und ihre Namen erst im nachhinein bekanntwerden, wird von vielversprechendem Augenleuchten begleitet. Und dann, die Backen leicht angehoben, unmissverständlichen Zynismus durch Stimmklang und Mimik zur Schau stellend, folgen die Worte: „…und sind mit diesem elitären Networking eine wahre Freude für jeden Verschwörungstheoretiker!“ – Und damit wär’s gesagt.

Während Bilder von jungen Menschen gezeigt werden, die sich vor demWestfields Marriott Hotel in Chantilly, dem jüngsten Austragungsort der 60. Bilderberg-Konferenz, versammelt hatten, erklärt eine männliche Stimme: „Die hier protestieren haben Angst. Sie fühlen sich verfolgt. Sie fürchten, dass die Mächtigen der Welt sich gegen sie verschworen haben.“

Über das Bilderberg-Treffen selbst wird lediglich erwähnt, dass diese informelle Zusammenkunft seit 1954 regelmäßig stattfindet. Dass Margret Thatcher, Helmut Schmidt, Angela Merkel, Barack Obama und Josef Ackermann dabei waren und dass die Öffentlichkeit immer ausgeschlossen ist. Der ruhige Klang der Stimme des Sprechers vermittelt den Eindruck, als wäre dies ja auch völlig normal. Die Präsenz von namhaften Vertretern der Medien aus aller Welt wird ignoriert. Warum sind sie eingeladen, wenn jede Berichterstattung unerwünscht ist? Warum nicht, mag der linientreue ZDF-Zuseher als Gegenfrage stellen. Ist ist ja ohnehin alles informell. Sie treffen sich halt. Na und?

Dieser kurze Beitrag des ZDF verdeutlicht, wie die Medien zur Meinungsbildung eingesetzt werden. Und, wie das Beispiel zeigt, nicht nur Privatsender, sondern auch die, dem demokratischen Staat unterstellten, öffentlich-rechtlichen erfüllen ihre Aufgabe vorschriftsmäßig. Zu viele Informationen, Kritiken, Berichte, Gerüchte und Spekulationen über die Bilderberger-Treffen kursieren im Internet und sind teils auch in Buchform erhältlich. Eigentlich sollte jeder denkende Mensch seine Aufmerksamkeit auf den Umstand der Geheimhaltung richten. Seit 58 Jahren finden sich hochrangige Vertreter aus Wirtschaft, Bankenwesen, Politik und Medien zu „informellen Treffen“ ein. Einfach so. Inoffiziell.

In einem Kommentar zu besagtem Artikel wurde erwähnt, dass im Vorjahr bei Bilddurchaus ein Beitrag zum Thema erschienen sei. Und jetzt schließt sich das ZDF an. Es wird also gar nicht geheimgehalten, mag der medienhörige Durchschnittsbürger als Argument vorbringen. Es wird doch ohnehin darüber berichtet.

Bedarf es wirklich einer außergewöhnlichen Beobachtungsgabe, um den Unterschied zu erkennen? Alle sind wir mit den vielen Unwichtigkeiten vertraut, die von den Massenmedien aufgerollt werden, über die immer wieder neue Berichte auftauchen, in Hunderten von Zeitungen zur selben Zeit. Wie wichtig war die Frage, mit welchem Handy und auf welche Kosten der letzte deutsche Bundespräsident telefoniert hat? Und seit 58 Jahren treffen sich Repräsentanten der Weltelite mit Politikern und Medienvertretern, von der Öffentlichkeit hermetisch abgeschirmt, und nur die „dummen Verschwörungstheoretiker“ haben daran etwas auszusetzen, verlieren sich – dem ZDF-Beitrag zufolge, in unberechtigten – Ängsten, die Mächtigen der Welt könnten Pläne schmieden, die nicht dem Gemeinwohl dienen.

Wie der gestrige Artikel, unter Hinweis auf Wikipedia, erklärt, fallen heimliche Verbindungen mit dem Zweck, einen Plan auszuführen, der auch die Beseitigung tatsächlicher oder vermeintlicher Missstände anstrebt, unter den Begriff „Verschwörung“, sofern dies im Rahmen einer Täuschung geschieht. Beim Vermitteln des Eindruckes, dass es sich bei Zusammenkünften hochrangiger Persönlichkeiten um rein private Unterredungen handelt, ist eine solche Täuschung zweifellos gegeben. Somit handelt es sich bei der Feststellung, dass hier eine Verschwörung vorliegt, um keine Theorie, sondern um eine Tatsache. Und wenn das ZDF, durch Zwangsgebühren finanziert, sich bemüht, vom Gegenteil zu überzeugen, dann sollte eigentlich erwartet werden, dass Informationen über die Bilderberg-Konferenz im Mittelpunkt stehen, anstatt wirre Bemühungen, die Kritiker als unberechtigt Verängstigte darzustellen.

Die gesamte Sendung ist – vermutlich nur vorübergehend – bei der ZDF-Mediathek verfügbar. Das folgende Youtube-Video zeigt den Teil, der sich mit den Bilderbergern auseinandersetzt. Eine Analyse der dadurch übermittelten Botschaft lohnt sich. Mit Information hat dies jedenfalls herzlich wenig zu tun.

Abschließend möchte ich aber auch noch auf einen gerade erschienen Artikel im Spiegel verweisen, der sich insbesondere mit Jürgen Trittins Besuch bei der am Sonntag zu Ende gegangenen letzten Bilderberg-Konferenz befasst. Zwar unterlässt es auch dieser Beitrag nicht, auf sogenannte Verschwörungstheoretiker zu verweisen, doch im großen und ganzen bietet er deutlich mehr Information als der öffentlich-rechtliche Fernsehsender ZDF.

Video zu den handschriftlichen Mitschriften aus der Sammlung von Ex-US-Senator Fred Harris und seine Teilnahme 1966 bei der Bilderberg-Konferenz in Wiesbaden:

Quellen: PRAVDA-TV/infowars.com/ZDF/theintelligence.de vom 05.07.2012

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