Berichte über anhaltende Kämpfe in Damaskus – Moskau wirft Westen Erpressung vor – China verurteilt Massaker

In der syrischen Hauptstadt Damaskus halten die Gefechte zwischen Aufständischen und Regierungstruppen offenbar an. In mehreren Stadteilen seien Schüsse und Explosionen zu hören, berichteten Aktivisten. Die oppositionelle Muslimbruderschaft erklärte, die Kämpfe hätten bereits die Innenstadt erreicht. Überprüfbar sind diese Angaben nicht. Ein Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz sagte, der Bürgerkrieg habe sich zwar ausgeweitet, aber nicht ganz Syrien erfasst.

Inzwischen wies Damakus den Botschafter Marokkos aus und reagierte damit auf einen entsprechenden Schritt Rabats. China verurteilte das jüngste Massaker in dem syrischen Dorf Tremseh und forderte die Bestrafung der Verantwortlichen. Moskau warf den westlichen Ländern Erpressung vor. Einige hätten mit dem Ende der UNO-Beobachtermission gedroht, falls Russland im Sicherheitsrat keine scharfen Sanktionen zulasse.

Quelle: Deutschlandradio vom 16.07.2012

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