Putins KGB-Infiltration der westlichen NWO-Opposition

Einflussreicher russischer Stratege will Bündnis mit Konservativen im Westen “gegen Bilderberg und CFR” .

In Russland hat die Duma kürzlich einen Gesetzesvorschlag gebilligt, der den Einfluss westlicher Kreise auf die russische Politik unterbinden soll. Das Vorhaben richtet sich gegen sämtliche Nichtregierungsorganisationen, die vom Ausland aus finanziert und in Russland poltisch aktiv sind. Sie sollen dazu verpflichtet werden, sich speziell registrieren zu lassen, zudem droht ihnen eine strenge Kontrolle ihrer Finanzen.

Putin-Fans im Westen betrachten inzwischen prinzipiell die russische Opposition als fremdfinanziert und dadurch automatisch illegitim. Russische Oppositionsgruppen mit Auslandskontakten erwidern, dass die im System Putin schwerst benachteiligten Massen selbst weder das Geld hätten, um politisch tätig zu sein, noch die operative Erfahrung um sich in dem staatlichen Unterdrückungsapparat zu bewegen.

Pro-Putin-Propagandisten unterschlagen wiederum in aller Regel die gewaltigen subversiven Aktivitäten der russischen Geheimdienste weltweit und vermeiden in ihren einseitigen Klageschriften gegen Korruption und andere Verbrechen des westlichen Establishments die simple Einsicht, dass solche Zustände in Russland genauso, wenn nicht vielleicht sogar stärker ausgeprägt sind.

Was immer unter den Tisch fällt, ist das eigentlich bestens dokumentierte Oligarchen-system, das nicht etwa durch Putin zerschlagen, sondern von ihm als Oligarchenmanager überhaupt erst perfektioniert wurde. Ein paar wenige geschasste Milliardäre die zu eigenständig wurden und schon bastelte der KGB daraus die Lüge des heldenhaften Volksretters Putin, der die Ausbeutung seines Vaterlandes gestoppt hätte.

In Wirklichkeit stehen die Mitglieder des Putin’schen Netzwerks Schlange, um das zusammengeraffte und gestohlene russische Volksvermögen in westlichen Großbanken auf Kosten westlicher Steuerzahler zu vermehren. Viel russisches Politikergeld bunkert außerhalb des eigenen Landes.

In erschreckendem Maße wird ersichtlich, wie die unzufriedenen Bürger in NATO-Staaten in eine gemeine Falle gelockt werden. Auf der einen Seite bekommen sie von ihren eigenen Regierungen – bildlich gesprochen – die Folterwerkzeuge gezeigt: Internierungslager werden angekündigt, jeder Widerstand gilt nun als subversiv und terroristisch, Hightech-Überwachung überall, Verarmung durch Schuldenberge.

Man sehnt sich nach einem starken Beschützer, jemandem mit militärischer und politischer Macht. Als dieser vermeintliche Beschützer wird ausgerechnet Ex-KGB-Chef Putin angepriesen; was er verlangt ist Antikapitalismus und kritiklose Unterwerfung. Dieser gigantische Schwindel ist die de facto Strategie, mit der die nichtangepassten, kritischeren Menschen im Westen dazu gebracht werden sollen, erneut Tyrannei über Freiheit und einen neuen Beherrscher zu wählen.

Der Russland-Kenner Jeff Nyquist berichtet über eine Diskussion auf der Webseite des Inter-American Institute zwischen dem einflussreichen russischen Geopolitik-Strategen Aleksandr Dugin und dem brasilianischen Philosophen Olavo de Carvalho. Dugins Ansichten zufolge repräsentiere Russland den glorreichen Kollektivismus, im scharfen Gegensatz zu dem Individualismus im Westen. Ein Eurasischer Commonwealth unter Kontrolle Moskaus, quasi das Schlucken der EU durch Russland, könne den Siegeszug über das angelsächsische Imperium ermöglichen.

Nicht nur sollen die Chinesen und radikale Moslems dieser Allianz hinzugefügt werden, sondern auch die Konservativen und Traditionalisten im Westen sollen dabei helfen, die Dominanz der Bilderberg-Organisation, der Trilateralen Komission und des Council on Foreign Relations zu brechen. Man reicht den Rechtskonservativen die Hand und will sie langsam in das antikapitalistische Russland-Lager ziehen.

Aleksandr Gelyevich Dugin gilt als einer der vehementesten Verfechter eines Eurasischen Imperiums und hat enge Verbindungen zum russischen Militär und dem Kremlin. Die Abteilung Ahnenerbe der deutschen Waffen-SS bezeichnete er als “intellektuelle Oase innerhalb des Nationalsozialistischen Regimes” und die Diktaturen von Stalin und den Zaren bekommen regelmäßig großes Lob. Dugin werden gute Kontakte nachgesagt zu den ehemaligen KGB-Chefs Primakow und Putin.

Der staatliche Propagandasender Russia Today, der insbesondere in den USA ein erhebliches Publikum erreicht, scheint exakt der Strategie zu folgen die Dugin bewirbt: Die Programminhalte teilen sich auf in a) Werbung für das System Putin und b) Herumreiten auf Korruption und Rechtsbrüchen der NATO-Staaten. Man interviewt auch regelmäßig amerikanische Patrioten wie Alex Jones oder Luke Rudkowski und berichtet über Organisationen wie Bilderberg.

Einer der Korrespondenten, der Historiker und Journalist Webster Griffin Tarpley, versucht bei jeder sich bietenden Gelegenheit, das amerikanischen Publikum für Wladimir Putin und den Sozialismus zu begeistern. Gibt es irgendwo etwas aufzudecken über finstere NATO-Machenschaften, Tarpley ist an vorderster Front. Gibt es etwas aufzudecken über Putin oder verdeckte russische Kriegsführung, ist Tarpley nirgendwo zu sehen.

Wenn in Russland wieder einmal eine Bombe hochgeht, richtet er den anschuldigenden Finger auf die westlichen Dienste, nicht auf Putins eigene Sicherheitskräfte. Putin würde seltsamerweise nicht davon profitieren. Knallt es im Westen, waren es selbstverständlich westliche Behörden weil es der westlichen Obrigkeit nützt.

Als häufiger Gast in der Alex Jones Show fügt er sich gekonnt ins Programm ein wenn es darum geht, den angelsächsischen Teil des NWO-Totalitarismus zu verdammen. Dies bringt ihm Sympathiepunkte und Glaubwürdigkeit  ein die er dringend braucht, um seine anderen Inhalte mit hineinzumischen.

Als blühender Sozialist muss er wohl vom Großteil des Publikums von Alex Jones das gleiche halten wie von seinem Intimfeind Ron Paul: Hinterwäldlerisch, rechts, reaktionär und dumm. Nichtsdestotrotz versucht er eine Hörerschaft, die die amerikanische Verfassung und das Freiheitsprinzip schätzt, davon zu überzeugen dass ausgerechnet der Sozialismus irgendwie eine amerikanische Tradition sei, und dass der Verräter der amerikanischen Revolution und Establishment-Merkantilist Alexander Hamilton diesem amerikanischen Sozialismus irgendwie Legitimität verleihen würde.

Es wirkt wie in der stinkenden KGB-Küche zusammengerührter Brei, aber er versucht es trotzdem. Grundlegende Freiheiten wie in der Verfassung festgelegt, darunter auch wirtschaftliche Freiheit, versucht er als moderne Verschwörung von Rockefeller und Co. zu verdammen, die mit Hilfe der zwei österreichischen Akademiker Mises und Hayek und später mit dem liberalen Ron Paul verbreitet worden sei.

Eine klare Verdrehung von Tatsachen: Echten Freihandel bezeichnet Tarpley als gleichbedeutend mit dem alten britischen, diktatorischen Kolonialsystem, obwohl das britische Königshaus restlos alles kontrollierte und selbstverständlich überall Zwang ausübte. Es war vorgeschrieben wer was wie wo für was zu leisten oder zu kaufen hatte. Alexander Hamilton, der einfach den britischen Kolonial-Merkantilismus, also die zentralistische Planwirtschaft kopieren wollte, bekommt das Lob und das Gütesiegel von Tarpley.

Der Akademiker will beeindrucken mit dem fachmännisch klingenden Aufzählen von Namen und Daten, damit das Publikum nicht merkt, wie er plötzlich zur plumpen Manipulation übergeht und die Definition von Liberalismus verkürzt. Aus “alles ist erlaubt, solange man keinem Dritten schadet”, wird einfach “alles ist erlaubt”. Defintionen verfälschen und mit diesen dann argumentieren würde man keinem Erstsemester-Studenten durchgehen lassen, geschweige denn einem “Dr. Tarpley” mit Abschlüssen von Eliteuniversitäten.

Im Gegensatz zu Webster Tarpley und Aleksandr Gelyevich Dugin zeigt der eingangs erwähnte brasilianische Philosoph Carvalho auf, dass die Globalisten-Elite “kein Feind von Russland, China und den islamischen Ländern ist”, sondern ein Kollaborateur mit der Absicht, die “Souveränität […] und die Wirtschaft der Vereinigten Staaten zu zerstören.”

Bilderberg, die Trilateralen und der CFR sind selbst Sozialisten, Planwirtschaftler. Die russischen Experten für psychologische Kriegsführung wissen, dass die amerikanischen Patrioten sich nach einem starken Beschützer mit politischer und militärischer Macht sehnen, also präsentiert man ihnen Putin als eben diesen Beschützer.

Sowohl Putin als auch deutsche Politiker und Insider bereiten seit langem die Fusion vor aus der Russischen Union und der Europäischen Union. Das geflissentliche Wegschauen im Hinblick auf die steigende Abhängigkeit Europas von russischem Gas und auf die wirtschaftliche Kriegsführung Russlands fügt sich in diese Planung ein.

Ein gewichtiger Teil der “Opposition” gegen die Neue Weltordnung im Westen ist streng sozialistisch, pro Putin und meist noch stark beeinflusst von Esoterikzirkeln mit euro-russischen Wurzeln, die sich zurückverfolgen lassen bis Helena Blavatzky, welche mit ihrer Sektiererei Vorbereitungsarbeit leistete für die WallStreet-finanzierte Revolution in Russland.

Quellen: AFP/infokrieg.tv vom 20.08.2012

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8 comments on “Putins KGB-Infiltration der westlichen NWO-Opposition

  1. „Der Russland-Kenner Jeff Nyquist“ hat vor einiger Zeit bei Kopp online ein paar Artikel veröffentlicht. Mir kommt es so vor, als wäre er in den Denkmustern des Kalten Krieges stehengeblieben. Wir sehen doch, daß sich die USA seit dem Zusammenbruch der UDSSR zum tollwütigen Despoten entwickelt haben. Die Freiheitsrechte der Bürger werden immer weiter abgebaut und die restliche Welt unter deren Stiefel gezwungen. Gerade eben erholt sich Russland ein wenig, bekommt ein wenig Selbstvertrauen zurück und den Willen zur Verteidigung ihres Territoriums. Ist auch höchste Zeit, denn nach Syrien und Iran ist Russland das Ziel des westlichen „Verteidigungsbündnisses“ das in den letzten Jahrzehnten stets andere Länder überfallen hat. „Demokratie“ und „Menschenrechte“ – DAS ist die verlogene Propaganda Amerikas.
    Und zur Verteufelung eines eurasischen Imperiums: Wohin passt Europa? Beam dich mal in die ISS – Europa ist geografisch ein Teil der zusammenhängenden Eurasischen Platte. Der Abstand zwischen Europa und Amerika wird auch faktisch (ein paar Millimeter pro Jahr) immer größer.

  2. „pro Putin und meist noch stark beeinflusst von Esoterikzirkeln mit euro-russischen Wurzeln, “
    bezeichne die Leute doch direkt als Slawische untermenschen! USA ist toll obama unser gott
    selten so viel mist gelesen und da muss man nicht mal pro-putin sein 🙂

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