Fed: Drucken bis zum Untergang

Mit QE3 wird in den USA das große Finale eingeleitet. Bald wird auch der Letzte kapieren, dass man mit Gelddrucken allein die Welt nicht retten kann. Wie alle Schneeballsysteme wird auch dieses ein Ende haben – und zwar sehr bald.

Nach QE1 kam QE2. Nach QE3 kommt QE4. QE (“Quantitative Easing”) ist nichts anderes als ein vernebelter Ausdruck für hemmungsloses Gelddrucken. Die US-Notenpresse läuft langsam heiß. Wie lange kann dieses Spiel noch weitergehen? Der einzige Grund warum die U.S.A. einen so großen Schuldenberg anhäufen konnten ist der Status des Dollar als globale Währungsreserve. Deswegen konnten die U.S.A. auch ihre Schulden und Defizite international finanzieren.

Die U.S.A. sind nun an einem Punkt, an dem sich die Schulden drastisch erhöhen müssen, damit das Land einfach nur stillsteht. Wie alle Schneeballsysteme wird auch dieses ein Ende haben – und zwar sehr bald.

Der Dollar wird dramatisch abstürzen und seinen Status als Währungsreserve verlieren. Dadurch wird die U.S. Regierung ihre Defizite nicht mehr begleichen können – auf keinem Markt. Dieser Prozess wird zu endlosem Gelddrucken, kollabierenden Staats-anleihen und einem wertlosen Dollar in einem hyperinflationären schwarzen Loch führen.

Die schwache, vorherrschende Deflation ist nur ein Vorbote der Hyperinflation. Die Angst vor einem deflationären Zusammensturz zwingt die Regierungen dazu Geld zu drucken. Dies führt zum Währungskollaps der in der Historie immer eine Hyperinflation verursachte.

Hyperinflationäre Sintflut unausweichlich

Auch wenn die Lebensmittel- und Treibstoffpreise derzeit auf Rekordniveau sind, so sehen wir nur den Anfang. Nahrungsmittelpreise werden auch künftig drastisch an-steigen. Große Teile der Weltbevölkerung leben schon heute unterhalb der Armutsgrenze und das Problem ist gerade dabei sich zu potenzieren. Der Ölpreis wird wegen der geopolitischen Spannungen und Peak-Oil weiterhin ansteigen. Der Nahe Osten ist nur noch eine Zeitbombe, die auf ihren Auslöser wartet.

Das Bankensystem ist pleite und wird nur noch durch falsche Bewertungen und faule Anlagen zusammen gehalten. Natürlich erteilen auch die Regierungen diesem Treiben ihren Segen, denn schließlich wäre keine größere Bank mit ehrlichen Bewertungen ihrer Investments überlebensfähig.

Unterdessen verfolgt Bernanke weiterhin eifrig die vernichtende Idee der Wertschöpfung aus dünner Luft. Jedem einigermaßen intelligenten Menschen leuchtet natürlich ein, dass Regierungen und Zentralbanken nicht einfach Papier bedrucken können und es dann auch noch selbst (von selbst gedrucktem Papier) aufkaufen. Eine zahlungsunfähige Welt kann nicht durch Schulden gerettet werden. Aber es scheint wohl die perfekte Anleitung zur Selbstzerstörung und zum totalen Kollaps des Systems zu sein.

Wann werden sie kapieren, dass die ungedeckte Erzeugung von Papiergeld und astronomische Schulden, die niemals mit normalem Geld zurückbezahlt werden können, zum totalen Ruin führen werden? Wann werden sie jemals etwas verstehen? Die traurige Wahrheit ist, dass sie niemals etwas dazulernen werden und die Welt in eine Hyper-inflation geleiten. Diese wird unkontrollierbare und katalytische Folgen für die jetzige sowie zukünftige Generationen haben.

Quelle: MMnews vom 14.09.2012

About aikos2309

3 comments on “Fed: Drucken bis zum Untergang

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*