Sudan wirft Israel Luftangriff auf Waffenfabrik vor

Nach verheerenden Explosionen in einer Waffenfabrik in Khartum beschuldigt die sudanesische Regierung Israel, die Anlage aus der Luft attackiert zu haben.

„Vier Kampfjets haben die Al-Yarmook-Fabrik angegriffen“, sagte der sudanesische Informationsminister Ahmed Belal Osman am Mittwoch. Nach seinen Worten waren die Kampfflugzeuge aus östlicher Richtung angeflogen. Die sudanische Regierung trete noch am Mittwochabend zu einer Sondersitzung zusammen, um über Gegenmaßnahmen zu diesem „Aggressionsakt“ zu entscheiden. Auch werde der Sudan beim UN-Sicherheitsrat eine Beschwerde einreichen.

Zuvor hatten Medien von Explosionen und einem Großbrand in der Al-Yarmook-Waffenfabrik in der sudanesischen Hauptstadt Khartum berichtet. Mehrere Menschen sollen Rauchgasvergiftungen erlitten haben. Augenzeugen sollen ein „Flugzeug oder eine Rakete“ über der Fabrik gesehen haben. Nach dem Vorfall nahm die sudanesische Polizei die wichtigsten Anlagen des Landes unter verstärkten Schutz.

Nach Angaben der Agentur AFP hatte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch bereits 1998 informiert, dass sich auf dem Gelände der Al-Yarmook-Fabrik ein Chemiewaffenlager befinde. Die sudanesische Regierung hatte diese Information zurückgewiesen.

Waffenfabrik oder Chemiewaffenlager, diente diese Einrichtung im Sudan der Belieferung  eines Landes wie Syrien, Iran, oder anderen Feinden der zionistischen Regierung?

Quellen: PRAVDA-TV/Al-Jazeera/slackbacker24/AFP/Ria Novosti vom 25.10.2012

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