Kommunistenhatz McCarthy-Ära: Zeitschrift entschuldigt sich für „Schwarze Liste“ und der Berater

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Wer in Hollywood in den 1940er Jahren als Kommunist galt, hatte in der Traumfabrik keine Chance mehr. Nach 65 Jahren hat sich die Zeitschrift „Hollywood Reporter“ jetzt für ihre Rolle bei der Hexenjagd, der McCarthy-Ära, auf angebliche Kommunisten entschuldigt.

(Foto: Joseph McCarthy und sein Berater Roy Cohn im April 1954) 

Der Sohn des Gründers der Zeitschrift schreibt in der aktuellen Ausgabe, sein Vater habe die berühmt-berüchtigte schwarze Liste 1946 aus Neid und Rache gegen mehrere Hollywood-Bosse geschrieben. In der Liste hatte er teils führende Künstler und Film-Mitarbeiter als Kommunisten denunziert. Für viele der Denunzierten bedeutete das das Ende ihrer Karriere.

Führende Studios und Produzenten reagierten mit der sogenannten Waldorf-Erklärung, in der sie versicherten, keine angeblichen oder tatsächlichen Kommunisten zu beschäftigen.

Sowohl die USA, als auch die damalige Sowjetunion wurden von den gleichen Finanziers unterstützt…Propaganda, globale Manipulation und die Kriegslist werden fortgeführt…

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Die McCarthy-Ära:

McCarthy-Ära (benannt nach dem Senator Joseph McCarthy) bezeichnet einen Zeit-abschnitt der jüngeren Geschichte der Vereinigten Staaten in der Anfangsphase des Kalten Krieges gegen die Sowjetunion.

Sie war durch intensiven Antikommunismus geprägt und ist auch als Second Red Scare (deutsch „Zweite Rote Angst“) bekannt. Obwohl Joseph McCarthy erst Anfang 1950, nach dem zweiten Verfahren gegen Alger Hiss in Erscheinung trat, wird heute synonym die gesamte Verfolgung echter oder vermeintlicher Kommunisten seit 1947 als McCarthy-Ära bezeichnet. Sie dauerte bis etwa 1956.

Während dieser Zeit verfolgte die US-Regierung die Kommunistische Partei der USA, ihre Führung, ihre Mitglieder und eine Vielzahl angeblicher Sympathisanten. Nachdem sowohl der stellvertretende Finanzminister Harry Dexter White als auch der Ratgeber Franklin D. Roosevelts, Alger Hiss, als sowjetische Agenten ver-dächtigt wurden, wurden für Regierungsmitarbeiter und die Beschäftigten staatlicher Einrichtungen Loyalitätstests obligatorisch.

Die McCarthy-Ära ist seitdem zu einem Synonym geworden für politische Verfolgung und Stigmatisierung von Andersdenkenden.

Wer ist Roy Cohn?

(Foto: Roy Cohn, Aufnahme aus dem Jahr 1964)

Cohn wurde als einziges Kind von Dora Marcus und Albert Cohn, einem New Yorker Richter, der auch ein einflussreiches Mitglied der Demokratischen Partei war, geboren. Bis zum Tod seiner Mutter 1969 lebte er bei seinen Eltern.

1946 graduierte er am Columbia College und schloss mit 20 Jahren die Columbia Law School ab. Zunächst arbeitete er als Assistent für das Büro des Staatsanwalts Irving Saypol in Manhattan.

Cohn half, eine Reihe von Verfahren mit antikommunistischem Hintergrund zu gewinnen, über die in den Medien berichtet wurde. So wurde er unter anderem bekannt durch die Anklage gegen William W. Remington, einen Mitarbeiter des Handelsministeriums, der wegen Meineids verurteilt wurde, weil er geleugnet hatte, Mitglied in der Kommunistischen Partei gewesen zu sein. Weiter stellte er elf Anführer der Kommunistischen Partei wegen Volksverhetzung im Sinne des Smith Act unter Anklage.

Eine prominente Rolle erlangte Cohn 1951 in dem Spionagefall von Julius und Ethel Rosenberg. Sein Verhör von Ethels Bruder David Greenglass trug maßgeblich dazu bei, dass Julius Rosenberg zum Tode verurteilt wurde.

Anschließend wurde FBI-Direktor J. Edgar Hoover auf den 24-Jährigen Cohn aufmerksam und empfahl ihn McCarthy.

Dieser stellte Cohn daraufhin als Chefberater ein. Innerhalb kurzer Zeit gewann Cohn unter McCarthy erhebliche Macht im Senatsausschuss „Permanent Subcommitee on Investigations“.

Cohn und McCarthy griffen viele Mitarbeiter der Regierung und der Verwaltung sowie Kulturschaffende an und untersuchten nicht nur deren Verbindungen zum Kommunismus.

Kurz nach Cohns Ernennung zum Chefberater kursierten in Washington, D.C. Gerüchte, Cohn sei schwul und habe eine sexuelle Beziehung mit seinem Berater G. David Schine.

1954 veröffentlichte Cohn eine Streitschrift unter dem Titel Only a Miracle Can Save America From the Red Conspiracy („Nur ein Wunder kann Amerika vor der roten Verschwörung retten“). Im gleichen Jahr kam es zu einem offenen Konflikt zwischen dem Militär und McCarthy und Cohn, bei dem es um Schine ging.

Angeblich war dieser während seiner Zeit beim Militär auf Cohns Veranlassung bevorzugt behandelt worden. Cohn und McCarthy gelang es zwar, diesen Vorwurf abzuwehren, gleichwohl trug der Vorfall zum politischen Niedergang von McCarthy bei. Cohn reichte im Anschluss seine Kündigung ein.

Nach seiner Zeit bei McCarthy begann Cohn eine 30 Jahre lang andauernde Karriere als Rechtsanwalt in New York City. Zu seinen Klienten gehörten unter anderem Donald Trump, Anthony Salerno, Carmine Galante und John Gotti, der Eigentümer des Studio 54 Steve Rubell und Ian Schrager sowie die katholische Erzdiözese von New York.

Er wurde bekannt für seinen aktiven sozialen Einsatz und für seinen Einsatz für Wohlfahrtsorganisationen. Er blieb der konservativen Politik eng verbunden und beriet informell Richard Nixon und Ronald Reagan.

1984 wurde bei Cohn AIDS diagnostiziert. Bis zu seinem Tod gab er jedoch an, an Leberkrebs erkrankt zu sein. Cohn starb am 2. August 1986 an den Folgen von AIDS und wurde in Queens, New York begraben.

Quellen: PRAVDA-TV/Wikipedia/wissen.dradio.de vom 21.11.2012

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