Satellitenbild der Woche: Aroma des Windes

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Schweiß von Algen, Staub aus der Wüste, Abgase des Menschen: Eine Nasa-Abbildung offenbart, welche Partikel in der Luft schweben. Wie ein Ölgemälde wirken die farbigen Schlieren – sie verraten den Geruch des Windes.

Ein tiefer Luftzug verrät die Umgebung: Meeresbrise schmeckt würzig, Waldluft erdig, Wüstenwind staubig. Eine Abbildung, die ein Supercomputer der US-Weltraumbehörde Nasa ausgespuckt hat, macht die feinen Unterschiede nun sichtbar.

Wie ein Ölgemälde wirkt die Erde durch die farbigen Schlieren, die verschiedene Partikel kennzeichnen: Staub ist gelbrot, Meersalz blau, Rauch grün und Sulfate sind weiß. Winde verwirbeln die Luft. Die riesigen Wüsten Nordafrikas, Arabiens und Südasiens sorgen für den größten Partikelschub: Passatwinde tragen den feinen Sand nach Westen über den Atlantik. In Südamerika wirken die Minerale als Dünger – sie lassen dort den Regenwald sprießen.

Wunderstoff der Algen

Auch über den Südozeanen steigen große Mengen an Teilchen auf – Meersalz und vor allem sogenannte Sulfat-Aerosole. Dabei handelt es sich um eine Art Schweiß der Algen: Wird es den Einzellern im Wasser zu warm, produzieren sie eine Schwefelverbindung namens DMSP. Bakterien wandeln die Substanz in einen Klimawirkstoff um, das sogenannte Dimethylsulfid (DMS).

Das DMS ist eine Art Wunderstoff der Algen: Er sorgt dafür, dass Wolken sprießen. Je wärmer es den Algen wird, desto mehr Wolken wachsen – womit es wieder kühler wird. Auf diese Weise regeln die Algen das Wetter: Sie sorgen dafür, dass es ihnen im Wasser nicht zu warm wird.

Die auf dem Nasa-Bild grün markierten Schlieren stammen von Rauch. Hier zeigt sich der Einfluss der Menschen, der Wälder rodet – es sind die unschönen Seiten des Farbenspiels.

Quellen: NASA/SpiegelOnline vom 18.11.2012

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