Schweres 7.4 Erdbeben in Guatemala

Um 17.35 Uhr MEZ ereignete sich vor der Küste von Guatemala ein schweres Erdbeben der Stärke 7.4, laut USGS lag das Epizentrum etwa 40 Kilometer vor der Küste.

Zeugen in Gautemala-Stadt beschreiben das Beben als sehr stark (Intensität VI). In Belize war das Beben auch spürbar. Die Erschütterungen dauerten dort 3 Minuten. In El Salvador, Mexiko und Honduras war das Beben ebenfalls spürbar, eventuell auch in Nicaragua.

Update 17.57 Uhr: EMSC hat nun auf M 7.4 (vorher 6.6) nach oben korrigiert. Durch die Nähe zur Subduktionszone muss damit gerechnet werden, dass das Beben sehr flach war. Dadurch entsteht ein enormes Schadenspotential, da die Küste nicht weit weg ist.

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Update 17.59 Uhr: USGS hat nun auch auf M 7.4 (vorher 7.5) korrigiert. Die Tiefe wird mit 41 Kilometern angegeben. Auf Basis dieser Daten wurde die ShakeMap berechnet, die für einen breiten Küstenstreifen in Guatemala und Mexiko Intensität VI bis VII angibt. Zeugen aus dem Landesinneren geben mittlerweile auch Intensität VII an.

Update 18.06 Uhr:
PAGER vom USGS im Bezug auf die zu erwartende Anzahl von Todesopfern durch das Erdbeben:

Demnach leben 236.000 Menschen im Gebiet mit Intensität VII.

Hier die Übersicht der europäischen EMSC zum Erdbeben und danach:

Ein Bericht der mexikanischen SISMOLOGICO NACIONAL UNAM (SSN):

Eine seismische Bewegung von 7.3 Grad auf der Richterskala schüttelte am Mittwoch  Bereiche vom südöstlichen Bundesstaat Chiapas durch, sagte der nationale Erdbebendienst Mexikos.

Das Beben kam um 10:35 (Ortszeit) mit einem Epizentrum 68 Kilometer südwestlich von Ciudad Hidalgo auf, bis zu einer Tiefe von 16 Kilometern, wie durch die seismologischen Daten bestätigt wurde.

Zwei Minuten später, berichtet der nationale Erdbebendienst, ein weiteres Beben der vorläufigen Magnitude 6.35 Grad auf der Richterskala im benachbarten Bundesstaat Oaxaca, nahe der Stadt Rio Grande.

Mögliche Verluste oder Schäden sind noch nicht ermittelt, obwohl Szenen der Panik in den Orten beobachtet wurden, die am nächsten zum Epizentrum lagen.

Zivilschutz-Personal ist bereits auf Tour in Chiapas, Oaxaca und in Mexiko-Stadt, wo das zweite Erdbeben möglicherweise Hochhäuser beschädigt hat.

Mexiko ist eines der größten erdbebengefährdeten Gebiete auf der Welt, die Plattentektonik der Pazific, Cocos, Nordamerika, Karibik und Rivera interagieren.

Die Erschütterung wurde auch in Guatemala und El Salvador gespürt. Das Pacific Tsunami-Alarm Center gab keine Gefahr für einen zerstörerischen Tsunami aus.

Quellen: PRAVDA-TV/dutchsinse/ssn.unam.mx/juskis-erdbebenvorhersage.blogspot.de vom 07.11.2012

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