Tauriden: Unauffälliger Meteorstrom im November

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Die Tauriden sind ein periodischer Meteorstrom, der jedes Jahr im Oktober und November eine sehr schwache Aktivität zeigt, die zwischen dem 5. und 12. November ihren wenig ausgeprägten Höhepunkt findet. Sie wurden nach dem Sternbild Stier (Taurus) benannt, in dem sich der Radiant dieses Sternschnuppen-Stroms befindet.

(Foto: Tauriden-Feuerball vom 28. Oktober 2005)

Die Aktivität der Tauriden lässt sich fast die gesamte Nacht hindurch beobachten, da das Sternbild Stier im November bei Sonnenuntergang aufgeht und erst bei Sonnenaufgang wieder am Horizont verschwindet.

Mit einer Relativgeschwindigkeit von weniger als 30 km/s sind die Tauriden ausgesprochen langsame Meteore.

Seichtes Maximum Anfang November

Der Meteorstrom zeigt kein spitzes Maximum, die Aktivität steigt vieleher über einige Tage hinweg an und fällt danach wieder langsam ab.

Die Tauriden unterteilen sich in zwei separate Meteorströme – die Nördlichen und die Südlichen Tauriden. Die Radianten der Teilströme besitzen einen gegenseitigen Abstand von rund 5 Grad und bewegen sich während der Aktivitätszeit durch die Sternbilder Fische, Widder und Stier. Beide Ströme zeigen eine ZHR von ungefähr 5 Meteoren pro Stunde.

Höchstwahrscheinlich besitzen die Tauriden mehrere Mutterkörper. Neben einigen Planetoiden scheint vor allem der Komet 2P/Encke eine Quelle unzähliger Meteoroiden zu sein, die sich entlang seiner Umlaufbahn um die Sonne angesammelt haben.

 

(Grafik: Radiant der Tauriden)

Vereinzelte Feuerkugeln

Normalerweise zeigen sich die Tauriden nur als lichtschwache und recht unauffällige Sternschnuppen. In der ersten Novemberhälfte sind in einigen Jahren jedoch auch mehrfach helle Feuerkugeln beobachtet worden. Hin und weider werden sie auch als Halloween-Boliden bezeichnet.

In den Jahren 1995 und 2005 berichteten zahlreiche Beobachter von Boliden, die sogar Vollmondhelligkeit erreichten. Teilweise wurde daraufhin sogar ein Nachleuchten der Meteorspur am Himmel von bis zu einer Minute beobachtet.

Hintergründe der Tauriden

Astronomen vermuten, dass die Tauriden Überreste eines riesigen Kometen sind, der vor etwa 10.000 Jahren in mehrere Fragmente zerbrach. Beobachtungen zeigen, dass inerhalb des Tauriden-Stroms Objekte von der Größe eines Staubkorns bis zu einigen Kilometer großen Brocken enthalten sind.

Der Komet Encke, der in etwas mehr als 3 Jahren die Sonne umrundet, ist in dieser Trümmerwolke wahrscheinlich das größte Bruchstück. Im Laufe mehrerer Jahrtausende haben sich die Überreste des ursprünglichen Kometen entlang seiner ehemaligen Bahn verteilt.

In diesen Teilchenstrom sind scheinbar auch Schwärme größerer Brocken eingebettet, die zeitweise für einige Jahrzehnte die Erdbahn kreuzen. Wenn die Erde eine solche dichte Staubwolke Anfang November durchquert, kann es zu erhöhten Aktivitäten der Tauriden kommen.

Quelle: astrocorner.de vom 04.11.2012

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