McDonalds – Was sie Dich nicht wissen lassen wollen! (Videos)

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Wer kennt das nicht: Man war mit ein paar guten Freunden im Kino, der Film war ganz in Ordnung doch nun hat Mensch einen Bärenhunger. Gleich um die Ecke ist ein McDonalds, das Essen dort schmeckt lecker und auch die Sachen sind bezahlbar und schließlich geht doch sowieso jeder dort hin. Jeder?

Nein, denn eine nicht geringe Anzahl von Menschen haben erhebliche Probleme mit McDonalds, ihren Methoden und ihren Produkten. Diese Menschen haben sich mehr als einmal darüber Gedanken gemacht, wie es eigentlich dazu kommt, dass man mittlerweile sogar schon im Himalaja einen McDonalds findet, was Mensch da eigentlich ist und wieso das Essen überhaupt so günstig ist. Wir können hier nur einen kurzen Einblick in das Geschäftsleben hinter dem gelb-roten Ronald McDonald Vorhangs dieses Konzerns geben und das wollen wir Euch natürlich nicht vorenthalten.

Zu aller erst muss auf den Fakt hingewiesen werden muss, dass sich McDonald’s Deutschland Inc. im Punkto soziales Engagement fast ausschließlich für die McDonald’s Kinderhilfe einsetzt. So lassen sich in vielen Filialen kleine Spendenkästen aus Plastik finden, auf dem ein dürres afrikanisches Kind um Geld für sein Überleben wirbt und Mitleid erregt – gewollt und bewusst gesteuert. Allgemein scheint McDonalds weiterhin sehr kinderfreundlich zu sein, was sich in normalen Restaurants oder Gaststätten wohl kaum finden lässt.

Kinderfreundlichkeit

Eines der wichtigsten Instrumente des Konzerns ist die Kinderfigur „Ronald McDonald“. Mit diesem, den Kindern meistens auch vom Fernsehen (Kinderprogrammen, spezielle Kinderwerbespots) bekannten, auf den ersten Blick sympathischen Firmenmaskottchen gelingt es dem Unternehmen, seine jüngste Zielgruppe auch in scheinbar geschützten Räumen wie Kindergärten oder Kinderzimmer direkt anzusprechen und auf sehr emotionaler Ebene einen Bezug zum Unternehmen herzustellen.

Auch in Deutschland sind im Auftrag des Konzerns mehrere Darsteller unterwegs und führen in Kindergärten, Grundschulen und Krankenhäusern Auftritte als Ronald McDonald durch. Hierbei besuchen sie auch kranke Kinder in den Ronald-McDonald-Häusern der McDonald’s Kinderhilfe. Interessant ist hier nun die Parallele zu dem ,,sozialen Engagement“ des Konzerns, der nichts anderes fördert, als die zukünftige Abhängigkeit seit Kindesalter an und damit ebenso Neukunden. Eure Spenden aus dem kleinen Plastekasten fließen daher keinen armen Kindern in Afrika zu, sondern direkter McDonalds Werbung.

Die Stiftung Kindergesundheit führt in einem gemeinsamen Projekt mit der Krankenkasse AOK, genannt ,,PowerKids“, Besuche mit Kindern bei McDonald’s durch. Es sind jene Spendengelder, die angeblich dem dürren Kind in Afrika zu Gute kommen, die zum Entstehen der Zusammenarbeit zwischen AOK und McDoof Besuchen beitragen. In den PowerKids-Kursen sollen Kinder zu sportlichen Tätigkeiten angeregt werden, doch auch hier zeigt sich die Präsenz von McDonald’s: Im „McDonald’s-Spiel“ werden vom Kursleiter verschiedene Begriffe wie z. B. „Hamburger“ oder „Apfeltasche“ gerufen, worauf die Kinder bestimmte körperliche Tätigkeiten ausführen sollen, z. B. sich übereinander auf den Boden zu legen. Hinzu kommen die Kindergeburtstage, welche McDonalds veranstaltet.

Festzuhalten bleibt also, das die angebliche Kinderfreundlichkeit des Unternehmens eine festgeschriebene Strategie ist, um die heutigen Kleinkinder zu instrumentalisieren und eine neue Generation von McDonalds Konsumenten großzuziehen. Wie McDonalds hinter dem gelben M-Vorhang wirklich mit Kindern umgeht sind man Beispiel des ,,Happy Meals“.

…und Kinderarbeit getreu dem Motto: Von Kindern, für Kinder

Das Happy Meal mit seinen Spielzeugen oder Sammelfiguren ist für Kinder toller als jeder “normale” Restaurantbesuch. Das eigene McDonalds-Kinderhilfswerk sammelt sogar gemeinsam mit Unicef Spenden. Werfen wir aber einmal einen Blick in andere Teile der Welt, so sieht es da etwas anders aus:

Im Sommer 2000 wurden Fälle von fünf Fabriken bekannt, bei der die Spielzeuge produziert werden, die wir im Happy Meal wiederfinden. Reporter klagten McDonald’s an, dass dort über 100 Kinder zwischen 12 und 13 Jahren z.T. mit gefälschten Ausweisen arbeiteten. Getreu dem Motto “Von Kindern für Kinder” arbeiteten sie dort 7 Tage die Woche. Für einen ,,normalen“ 15- Stunden-Tag bekamen sie 1,49 €. In der Zeit hatten sie also nicht einmal ganz das Geld verdient, das ein Happy Meal hier kostet!

Viel Spaß beim Spielen, liebe Kinder!

McDonalds stritt die Vorwürfe zunächst ab, nach einem TV-Bericht und eigenen Unter-suchungen allerdings waren sie doch gezwungen, zu reagieren. Sie kündigten allen Betrieben, in denen Kinder arbeiteten und setzten sie auf die Straße– anstatt ihre Möglichkeit zu nutzen, etwa die Löhne der legalen Arbeiter so weit zu erhöhen, dass die Kinder nicht zum Lebensunterhalt der Familie beitragen müssen. Noch heute ist ungeklärt, ob und wie viele weitere solcher Betriebe existieren, Vermutungen das dies allerdings wieder/immer noch der Fall ist liegen allerdings nicht fern. Soviel also zur Kinderfreundlichkeit – Ronald McDonald ist halt doch nicht für alle da.

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Umweltverschmutzung

Weitgehend unbeachtet durch die Öffentlichkeit verzichtet McDonald’s seit ca. 2004 auf die lange als Verpackung des Milchspeiseeises McSundae verwendeten Waffelbecher. Nachdem das Unternehmen früher wiederholt betont hatte, der Einsatz dieser Waffel-becher sei gegenüber Plastikalternativen energieneutral, wird jetzt wieder ein Plastik-becher verwendet. McDonald’s nimmt hier eine höhere Umweltbelastung zu Gunsten einer optisch attraktiveren Verpackung billigend in Kauf.

Ähnliches findet sich auch bei anderen Produkten. Viel bedeutender ist allerdings die Nutzung McDonalds von illegal gerodete Flächen für den Anbau von Sojabohnen, die für die, auf grausame Art und Weise betriebene Tiermast benötigt werden. Weiterhin werden durch diese Rodung und dem illegalen nutzen von Land besonders in Südamerika tausende Farmer und kleinutnernehmer arbeits – und damit existenzlos – (nachzulesen auf http://www.taz.de/index.php?id=archiv&dig=2006/04/15/a0263 )

Arbeitsbedingungen

Die meisten Mitarbeiter in Deutschland sind ausländischer Herkunft und arbeiten nach einer ca. zweiwöchigen Anlernphase in einem so genannten Rotationssystem, was be- deutet, dass sie sämtliche in der Filiale anfallenden Tätigkeiten ohne weitere Speziali-sierung übernehmen müssen. Im Jahr 2001 lag der tarifliche Lohn eines einfachen Mit- arbeiters laut der ,,Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten“ umgerechnet zwischen 948 Euro und 1.190 Euro Brutto im Monat. Damit liegt die Beschäftigten des Konzerns bei einer 40-Stundenwoche oft unter der Sozialhilfegrenze. Das Unternehmen bildet seit 1998 Fachleute für Systemgastronomie aus. Die Vergütung lag bei 617 / 693 / 716 Euro (erstes, zweites und drittes Ausbildungsjahr, jeweils Tarifgebiet West) und liegt nun bei EUR 670 / 750 / 830 Euros 2012/2013.

And lost but not least: Das (Fr)Essen

McDonald’s Produkte sind allesamt, vom Cheeseburger über die Pommes bis zum Salat hin, extrem stark fett-, kalorien- und zuckerhaltig. Als Bsp. nehmen wir uns das Maxi- Menü (1 Big Mac, 1 große Pommes Frites und eine 0,5 l Coca Cola) zu Herzen:

Nach Unternehmensangaben weist dies einen Energiegehalt von 1181 kcal auf, wobei allein über 200 Gramm auf Kohlenhydrate und Fette entfallen. Dies entspricht mehr als 50 Prozent des Tagesbedarfs eines erwachsenen Mannes.

Die Folgen für die Normalbevölkerung sind je nach Ernährungstyp und Genen ver- heerend: Diabetes, Fettleibigkeit (und dadurch ein ständig sinkendes Selbstwertgefühl), Herzprobleme, bis hin zur absoluten Fastfood – Sucht. Daten des Leipziger „CrescNet“- Projekts lassen vermuten, dass sich der Anteil der übergewichtigen Heranwachsenden in Deutschland um etwa 100 Prozent erhöht hat. Ein Unternehmen, welches ungeachtet dieser Faktoren gnadenlos und ohne schlechtes Gewissen Profit aus diesen Produkte schlägt muss als skrupellos betitelt werden. So ist z. B. auch an den vermeintlich gesunden Salaten gesundheitsschädliches Konservierungsmittel.

Interessant ist darüber hinaus die Verfahrensweise des Konzerns, mit ihren ,,Lebens-mitteln“. So müssen mehrere Fleischstücke je nach Anzahl in einer festgelegten Formation angebraten werden. Weicht nur eines dieser Stücke von der Formation ab, werden alle Stücke weggeschmissen. So kann es hin und wieder dazu kommen, dass ganze 8 Fleisch-stücke in den Müll geworfen werden, gleich so, als ob durch das inakkurate und unpenible Anbraten einer Bulletee die anderen ebenso ,,schlecht“ werden. Unzumutbare Methoden, bedenkt man doch das kleine afrikanische Kind auf dem Spendenkasten an der Kasse.

Weiterhin bezieht das Unternehmen nach eigenen Angaben sämtliche Fleischprodukte für seine deutschen Restaurants von einem einzigen Lieferanten, Esca Food Solutions in Duisburg und im bayerischen Günzburg. Dieser Lieferant jedoch bezieht seine Rohstoffe überwiegend vom offenen Markt und arbeitet nur für McDonald’s in verschiedenen Ländern. Mc Donalds stellte nach Protesten gegen Gentechnik im Burger klar: „(…) Unser Fleischlieferant hat also explizit keinen Einfluss darauf, wie die Tiere während ihrer Haltung gefüttert wurden. (…).“.

Deutlich wird hierdurch, dass McDonalds neben seinen Kunden/Konsumenten weder die Haltung der Tiere noch die Art ihre grauenvollen Mästung oder gar Schlachtung interessiert. Auf welchem grausamen Weg diese letztendlich mechanisch gefüttert werden, bis dahin, das ihr Magen so sehr gedehnt wird, dass er fast platzt und darüber hinaus wie diese Tiere letztendlich verenden müssen, um in einen Big Mac zu kommen kann man daher nur im weitesten Sinne erahnen. So hält sich McDonalds bezüglich der Herkunft und Fütterung von Schweinefleisch, Geflügel und Fisch sehr stark bedeckt. Die hierzu veröffentlichten Informationen sind rar, laufend in Veränderung und lückenhaft.

Auf der Website des Unternehmens finden sich hierzu keinerlei Angaben und all dies hat seine guten Gründe. Ein Unternehmen mit Verantwortung würde fälschlicherweise nicht auf einen in Deutschland positionierten Lieferanten (wie sie uns auch heute noch auf manchen Packungen versichern wollen) verweisen, der nur der ,,Überbringer“ des Fleisches ist, sondern auf die wirklichen Produktionstandtorte:

Die Welt – und andere global rückständige Länder, wie Beobachter heute stark vermuten. Kein Wunder also, dass Burger so billig sind. Wie sich jeder denken kann ist ein solch profit-kapitalistisches Unternehmen, dem seine Kunden und Ressourcen hinter dem Profitgedanken stehen, ja mehr noch, über die man sich dem Anschein zu Folge gar keine Gedanken macht, nicht hinnehmbar. Schließlich ist mit der gesamten Werbestrategie ja auch schon vor zukünftige Konsumenten gesorgt, wieso sollte man denn da noch auf Qualität und Gewissen Wert legen?

Bewusst steuert der Konzern diese unabstreitbaren Vorwürfe mit dem Versuch des Ablenkens von sich. So heißt das Credo des Konzerns: „Die Balance zwischen einer ausgewogenen Ernährung und körperlicher Bewegung ermöglicht eine gesunde Lebensweise. Gerade die Ausgewogenheit in der Auswahl der Produkte und körperliche Aktivität sind entscheidend für eine gesunde Lebensweise.

Unverkennbar ist es selbst für eine gutbürgerlichen Durchschnittsperson, dass McDonalds hier mit einem Ablenkungsmanöver versucht, um die eigene Schuld auf seine Kunden zu schieben, getreu dem Motto: ,,Wenn wir uns ein Dreck um sie kümmern, können wir ihnen auch die Schuld für Fettleibigkeit und gesundheitliche Schäden durch unsere Fastfoo -Produkte geben.“

Und, fühlen sie sich noch als ,,König“, lieber Kunde? Zergeht ihnen noch der Cheesburger auf der Zunge, wenn sie an die unbeschreiblich widerliche Tiermast und an die Familie des arbeitslosen südamerikanischen Farmers denken? Freuen sie sich auch darüber, dass ihr Kind mit dem Spielzeug aus dem Happy Meal spielt während ihnen die freundliche Arbeitskraft noch eine Cola über den Tresen schiebt? Nein? Gut, denn genau so sollte es sein!

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Was wollen wir eigentlich mit dem ganzen Zeug von dir?

Wenn du dir das alles durchgelesen hast bist du zumindest an dem was du isst und konsumierst interessiert. Glückwunsch, denn das ist wirklich selten in der heutigen Konsumgesellschaft. Doch alles Interesse bringt rein gar nichts, wenn daraus nicht praktische Konsequenzen folgen, denn Wissen haben heißt Verantwortung haben. Wenn du auch nur mit einigen Methoden von McDoof Probleme hast, dann ist es wichtig, auch etwas dagegen zu tun:

Gebe diese Infos weiter, spreche mit deinem Freundeskreis über das Unternehmen, wenn ihr das nächste Mal zu McDoof gehen wollt oder sich die Gelegenheit bietet und vor allem gehe selbst nicht mehr zu McDonalds, denn es gibt auch andere Möglichkeiten, an günstiges, leckeres und schnelles Essen zu kommen. Der nächste Kebab oder das nächste Pizzahaus sind nur zwei von vielen Möglichkeiten, einen Besuch bei McDonalds zu um- gehen.

Nicht mehr zu McDoof zu gehen, heißt ja nicht gleich, auf schnelles Essen und Fastfood zu verzichten sondern lediglich, seine moralischen und ideologischen Bedenken mit einem praktischen Boykott umzusetzen. Wir raten auch davon ab, seinen Boykott auf den Rücken anderer kapitalistischer Fastfood Firmen wie bspw. Burger King auszutragen, da diese fast immer mit ähnlich verachtungswürdigen Methoden arbeiten, wenn nicht sogar schlimmeren (schließlich stehen sie durch die Marktmonopolstellung McDoofs’ im Hintergrund), fördere statt dessen kleine Restaurants oder Imbisse, die dem Einzel-händler nutzen, denn genau die sind es, die von McDonald in die Armut getrieben werden, sowohl im Produktionsland als auch innerhalb der Vertriebsländer.

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Die unappetitlichen Geheimnisse

Die Fast-Food-Kette gibt sich qualitätsbewusst. Doch eine TV-Doku offenbart, warum der Konzern sein Hähnchenfleisch nicht offensiv bewirbt, mit welchen Tricks er Kinder lockt – und wie Mitarbeiter schikaniert werden.

Wenn McDonald’s sich „umsatzstärkste Fast-Food-Kette der Welt“ nennen darf, dann mag es dafür eine Vielzahl von Gründen geben – aber ausgerechnet der Geschmack seiner Produkte gehört offenbar nicht dazu. Zu diesem Ergebnis kommen zumindest die Tester der Dokumentarfilmreihe „Der Markencheck“, die im Januar 2012 in der ARD ausge-strahlt wurde. Die Sendung blickt hinter die Kulissen des Milliardenkonzerns mit dem charakteristischen gelben „M“ – und nimmt dabei die Qualität der Produkte wie auch die Werbekampagnen und Arbeitsbedingungen unter die Lupe.

Es schmeckt nicht – und doch gehen alle hin

Mit knapp 1400 deutschen Filialen, drei Milliarden Euro Umsatz und 2,7 Millionen Kunden täglich ist McDonald’s in Deutschland unbestritten die Nummer eins unter den Fast-Food-Ketten. Umso erstaunlicher, dass gerade die Angebotsklassiker – der Burger „Royal TS“ und die Pommes Frites – im Vergleich zu entsprechenden Produkten von Burger King sowie des Kölner Schnellrestaurants „Joe Champs“ geschmacklich ausge-sprochen dürftig abschneiden: „Enttäuschend“ lautet das Fazit nach einer Stichprobe mit 100 Kölner Passanten. Ausgerechnet der Marktführer kommt im Geschmackstest auf Platz drei – von dreien, wohlgemerkt. Auch in Sachen Bekömmlichkeit überzeugt McDonald’s ein Duo von Test-Essern nicht. Allerdings hält sich die Repräsentativität solcher Erkenntnisse natürlich in Grenzen.

Die Feststellung, dass Fast Food Geschmackssache ist und eher schwer im Magen liegt, vermag derweil nicht wirklich zu überraschen. Aha-Effekte verspricht dagegen der Aspekt „Verführung“, unter dem die Doku-Autoren McDonald’s ebenfalls getestet haben: Sie zeigen, wie die Jüngsten über die Kombination von Kindermenü und Sammelspielzeug frühzeitig an die Marke gebunden werden. Das Kalkül: Wer der Hamburgerkette schon als Kind verfällt, der bleibt ihr mit großer Wahrscheinlichkeit auch als Erwachsener treu. Ernährungspsychologe Thomas Ellrott spricht beim Kindermenü „Happy Meal“ gar von einer „Einstiegsdroge“.

Ausgefeilte Burger-Psychologie

McDonald’s macht sich dabei zunutze, dass die Beliebtheit der Marke beileibe nicht nur auf dem Essen gründet – es ist vielmehr das „Gesamtpaket“, das zählt: Verlässlichkeit, Gewohnheit und auch die Werbebotschaft, die beim Verbraucher ankommt, gehörten zu den „viel wichtigeren Aspekten, die in der Summe dazu führen, dass der Geschmack nicht entscheidend ist“, sagt Ellrott.

Und bei Kindern ist dieser entscheidende Faktor offenbar das Spielzeug: Darauf – und auf die Verpackung – reagierten die jungen Fast-Food-Esser im „Markencheck“ unterbewusst viel stärker als auf Pommes und Co.. „Raffiniert“ – so lautet folglich das Fazit der Tester in Sachen „Verführung“. Für den Konzern mag das schmeichelhaft sein – beim Verbraucher dürfte es eher für ein mulmiges Gefühl sorgen.

Ebenfalls zu denken gibt, dass McDonald’s zwar eigens mit „Qualitätsscouts“ wirbt, die angeblich die Herkunft der unterschiedlichen Fleischsorten belegen können – aber es speziell für Hühnerfleisch, das in rauen Mengen in der Produktion zum Einsatz kommt, keine solche Werbung gibt. Warum? Die Autoren des „Markenchecks“ vermuten, dass McDonald’s selbst oft nicht weiß, woher das Fleisch genau kommt – und unter welchen Bedingungen es hergestellt wurde.

Bei 4000 Betrieben, die allein das Fleisch für die „Chicken Nuggets“ lieferten, könne man nicht jede Firma jeden Tag kontrollieren, argumentiert McDonald’s. Fakt ist: Zu den Lieferanten der Kette gehört unter anderem die Firma „Wiesenhof“, die in der Ver- gangenheit bereits mit angeblicher Tierquälerei für Negativschlagzeilen gesorgt hat.

Ausbeutung von Mitarbeitern – alles nur Einzelfälle?

Zum durchwachsenen „Gesamtpaket“ McDonald’s gehört derweil nicht zuletzt das Thema Umgang mit Mitarbeitern: Von Rachefeldzügen des Chefs bei der Schichteinteilung, De- gradierungen oder fristlosen Kündigungen, die anschließend zurückgenommen werden mussten, ist im Beitrag die Rede. Ein Arbeitsvertrag enthält den Passus, dass die Mit- arbeiter Kassen-Fehlbeträge von über einem Euro aus eigener Tasche zu bezahlen haben – und das bei einem Stundenlohn von häufig unter acht Euro.

Vor allem in den rund 1000 Filialen in Deutschland, die McDonald’s nicht selbst, sondern über Franchisenehmer betreibt, häuften sich Berichte über solche unfaire Behandlung, heißt es in der Sendung. Zuletzt hatte ein französisches Gericht einer ehemaligen McDonald´s-Filialleiterin einen Schadenersatz von 250 000 Euro zugesprochen – weil sie jahrelang unvergütete Überstunden geschoben hatte. Allerdings trauen sich die be- troffenen Mitarbeiter meist nicht vor die Kamera – und so bleibt das wahre Ausmaß des Problems auch im „Markencheck“ im Dunkeln.

Und auch hier verweist McDonald’s nur allzu gern auf die schiere Größe des Unter-nehmens, die ständige, umfassende Kontrollen schlicht unmöglich mache. Der Personalchef betont, er gehe davon aus, dass es sich um „unabsichtliche Fehler“ handele – und dass die „deutliche Mehrheit der Franchisenehmer sich an Recht und Gesetz hält“.

Video: ARD-Doku

Wer das glaubt, soll weiter den Dreck fressen. Keine Macht den McDoofen!

Hier der Link zu der unappetitlichen McDonalds Kinderhilfe und die Verquickung von „Stiftung“ und Politik.

Video: Industriefleisch, dem Hamburger auf der Spur

Veränderung beginnt bei uns selbst!

Raus aus der Komfortzone und rein in verantwortliches Handeln!

Quellen: PRAVDA-TV/dpa/FocusOnline/spreadtherevolution.wordpress.com(2007)  vom 18.07.2013

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33 comments on “McDonalds – Was sie Dich nicht wissen lassen wollen! (Videos)

  1. die knapp 1200€ sind mehr als man in der gebäudereinigung mit ls3 verdient, ich war in florida kurz bevor der hamburger in deutschland auf 1€ abgesenkt wurde. da kostete er dort 99cent u. wenn er im angebot war 39cent, mich würde ja eher interessieren wie die amis das machen

  2. So gern ich den Artikel ganz lesen würde – ohne Quellenangaben zu den Behauptungen und einer zusätzlichen Kontrolle von Rechtschreibung und Satzbau wirkt dieser Artikel einfach nicht glaubwürdig.

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