Vom Jobcenter in den Hungerlohn

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Taxibeförderung wird teurer – aber die Fahrer haben nichts davon.

Es hört sich wie eine gute Nachricht für Taxifahrer an: Im Herbst will der Senat die Tarife anpassen. Die Fahrt im gelben Wagen wird dann um 6,8 Prozent teurer, soll so das magere Einkommen der Fahrer anheben – soweit die Logik des Senats. Gewerkschaften und Unternehmer wissen aber: Das wird nicht klappen. Am Dienstag demonstrierten sie vor der Bundesagentur für Arbeit in Mitte.

»Da sieht es zwei Monate besser aus, dann ist alles wieder beim Alten«, ist Frank Masteit sicher. Der stellvertretende Vorsitzende des Berliner Taxibundes meint, in dem Fall werden einfach mehr Fahrzeuge angemeldet. Das Problem seien die Konzessionen, die frei vergeben werden. 7499 Taxen gibt es, allein in diesem Jahr könnten 700 dazukommen.

»Die Vergabepraxis muss reguliert werden«, fordert Masteit. Es gebe nur ein festes Kontingent an Fahrgästen. Mehr Taxifahrer bedeuteten weniger Geld für den einzelnen. Selbst Angestellte werden nach Umsatzprovision entlohnt. Bei einer Umfrage an den Berliner Flughäfen fand der Verein heraus: Bis zu 60 Prozent aller Taxifahrer sind Aufstocker beim Jobcenter.

Diesen Weg wollte Andreas Wening bisher nicht gehen. »Das werde ich wohl bald müssen«, sagt der Taxifahrer. Zwölf Stunden am Tag verbringt er im Auto, sechs Tage die Woche. Keine 900 Euro netto bekommt er dafür. Selbstständig machen lohnt sich auch nicht. »Ich habe das mal ausgerechnet«, erzählt Wening. »Viel mehr bleibt da nach Diesel, Funkgebühren und so weiter auch nicht übrig.« So schlecht wie heute wären die Arbeitsbedingungen noch nie gewesen. Früher hatte er 20 Fahrten am Tag, heute zehn.

Kollege gegen Kollege: »Wenn ich nicht aufpasse und jemand hört meinen Funk mit, klaut der mir meinen Kunden«, erzählt Wening. Sein größter Wunsch wäre eine 50-Stundenwoche statt über 70 wie jetzt, und trotzdem ein anständiges Gehalt. Er und seine Verlobte hätten gern Kinder. »Wie sollen wir das bezahlen?«, fragt Wening frustriert.

Burkhard Zitschke von der AG Taxi bei ver.di spricht von Stundenlöhnen zwischen fünf bis acht Euro. Die Gewerkschaft will einen Mindestlohn von 8,50 Euro. Selbst mit einem Tarifvertrag und Preiserhöhungen von 25 Prozent sei der nicht machbar – weil zu viele neue Taxen dazukommen. Statt den Zustand einzudämmen, verschärfe ihn die Politik noch. Die Agentur für Arbeit gibt verstärkt Bildungsgutscheine für Umschulungen zum Taxifahrer aus. Ausbildern winken Steuergelder, privaten Vermittlern bis zu 2500 Euro Erfolgspauschale.

Effektiv vermittele das Arbeitsamt so in Jobs mit sittenwidrigen Löhnen. »Das ist gesetzwidrig«, warnt der ver.di-Referent. »Eine Farce« nennt Zitschke das Anhörungs-verfahren zu den neuen Tarifen, bei dem alle diese Bedenken geäußert wurden. »Der Senat tut so, als hätte er nichts gehört.« Die Praxis der aktiven Vermittlung müsse aufhören, genau wie die freie Konzessionsvergabe. »Vorher ist es sinnlos, überhaupt irgendetwas zu ändern.«

Quelle: neues-deutschland.de vom 28.08.2013

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