USA-Shutdown: So schrecklich wird Washingtons Pleite

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Der Government Shutdown ist dagegen wenig: Nächste Woche droht den USA national und international erstmals die völlige Zahlungsunfähigkeit. Dann wird es für die Supermacht richtig ernst.

Es ist wie die Flucht aus beängstigender Dunkelheit in die endgültige Finsternis: Erleben die USA seit Dienstag „nur“ einen Government Shutdown, einen Regierungsstillstand wegen des Haushaltsstreits, droht am 17. Oktober die völlige Zahlungsunfähigkeit der Supermacht. Denn dann ist die Schuldenobergrenze erreicht.

Während es seit 1976 bereits 18 Shutdowns gab, die zwischen fünf und 21 Tagen dauerten, wäre eine vollständige Zahlungsunfähigkeit eine absolute Premiere mit dramatischen Folgen für die Weltwirtschaft. Am Donnerstag nächster Woche erreicht die US-Regierung die aktuelle Schuldenobergrenze von 16,7 Billionen Dollar (12,3 Billionen Euro). Laut Finanzminister Jacob Lew ist dann in der US-Schatzkammer nur noch Portokassengeld in Höhe von 30 Milliarden Dollar vorhanden plus die täglichen volatilen Steuer- und Gebühreneingänge.

Dann geht es nicht mehr um die Beurlaubung von 800.000 Regierungsangestellten oder die Schließung von Nationalparks und Freiheitsstatue. Stattdessen wären die USA komplett illiquide gegenüber in- wie ausländischen Gläubigern: Keine Rente würde mehr angewiesen, kein Diplomat oder Soldat bezahlt, keine Rechnung an die staatlichen Krankenversicherungen Medicare oder Medicaid beglichen.

Volkswirtschaftlich noch verheerender: Washington müsste beim internationalen Schuldendienst passen. Die USA gehen zum Geldautomaten, und das Display sagt: „Sie haben Ihr Kreditlimit überschritten, die Karte wird eingezogen.“

Die tiefsten Abstürze seit der Finanzkrise 2008

Dieser „Tag Nix“ warf vor zwei Jahren immerhin seinen Schatten voraus. Im Streit um das Schuldenlimit, das am 2. August 2011 erreicht worden wäre, fanden Präsident Barack Obama und John Boehner, der Sprecher des Repräsentantenhauses, erst am 31. Juli einen Kompromiss. Trotzdem stufte die Ratingagentur Standard & Poor’s am 5. August erst-mals in der Geschichte die Kreditwürdigkeit des Landes von Triple-A herunter auf AA+.

Die Weltfinanzmärkte erlebten die tiefsten Abstürze und volatilsten Ausschläge seit der Finanzkrise 2008. Verbrauchervertrauen und Geschäftsklima-Index in den USA ver-harrten für ein halbes Jahr im Keller. Zinsen schossen in die Höhe und verteuerten Immobilienhypotheken um 100 Dollar pro Monat. Die Steuerzahler wurden um 19 Milliarden Dollar zusätzlich belastet.

Diesmal scheinen die Fronten noch härter als damals. Obama verlangt eine Anhebung des Limits ohne jedes Gegengeschäft und argumentiert durchaus logisch: Durch die An-hebung der Schuldenobergrenze wird nicht die Summe der (ja bereits verbrieften) Schulden erhöht, sondern lediglich die Regierung in die Lage versetzt, ihrer gesetzlichen Verpflichtungen zu ihrer Begleichung nachzukommen.

Gleichwohl ist es im Kern richtig, dass die Republikaner, selbst ruchlose Schuldenmacher unter George W. Bush, die galoppierenden Defizite entschlossener als die Spendier-freudigen Demokraten zügeln wollen.

Vielleicht lässt sich das Ultimatum durch das Zusammenkratzen letzter Reserven bis Ende Oktober hinauszögern. Aber Demokraten wie Republikaner sind nun gefordert, nicht nur den Shutdown zu beenden, sondern zugleich das Schuldenlimit anzuheben.

Quellen: AP/WeltOnline vom 06.10.2013

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9 comments on “USA-Shutdown: So schrecklich wird Washingtons Pleite

  1. Herrje… Wie oft noch.
    Es wird keine Staatspleite der USA geben.
    Das ist nur politisches taktik rumgehampel.
    Die werden sich kurz vorher einigen, weil sie sonst ihre Jobs, Macht und Geld los sind.
    Geht das nicht in dne Kopf?
    Das ist alles GEWOLLT.
    Und die Eliten werden siche rnicht ihr Hauptquartier abfackeln.
    Werdet mal erwachsen, ihr seid doch alle immer so schlau…..

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