Asteroiden: Einer ist verschwunden und der andere fliegt heute vorbei (Video)

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Obwohl er die Erde in der Nacht auf den 18. Februar 2014 in einem sicheren Abstand passieren sollte, fand die erwartete dichteste Erdannäherung und -passage des bis zu 300 Meter großen Asteroiden „2000 EM26“ wohl aufgrund des Jahrestags des Tscheljabinsk-Meteors ein vergleichsweise großes und internationales Medieninteresse. Dann jedoch die Überraschung: Der vor 14 Jahren entdeckte und vorherberechnete gewaltige kosmische Brocken war und bleibt verschwunden.

Eigentlich sollte der Vorbeiflug des Asteroiden in rund 2,1 Millionen Kilometern Entfernung (und damit der rund 9-fachen Distanz zwischen Erde und Mond) vom automatisierten Slooh-Observatorium verfolgt und live online übertragen werden. Doch der gewaltige Brocken tauchte einfach nicht an den zuvor vorherberechneten Positionen auf.

Seither rätseln Astronomen darüber was mit dem mittlerweile auf den Spitznamen „Mobby Dick“ getauften Asteroiden passiert sein könnte. Die von vielen Astronomen favorisierte Erklärung ist die, dass die Entfernung und damit auch die Flugbahn des kosmischen Brockens schlicht und einfach falsch berechnet worden sein könnte.

„Zuletzt beobachtet wurde der Asteroid vor 14 Jahren und damals nur 9 Tage lang. Da ist es nicht all zu erstaunlich, dass sich im Laufe der Zeit bis heute Ungenauigkeiten in der Berechnung seiner Flugbahn eingeschlichen haben, erläutert „UniverseToday.com“.

Andere Astronomen vermuten, dass die angenommene Helligkeit des Asteroiden in Wirklichkeit sehr viel geringer sein könnte, als die vorhergesagte Magnitude von 15,4. Die Slooh-Betreiber haben nun auch Amateur-Astronomen weltweit um Hilfe bei der Suche nach dem verschwundenen Asteroiden gebeten.

Tatsächlich weist aber schon die Entdeckungs- und Verfolgungsgeschichte von „2000 EM26“ einige bis heute unbeantwortete Frage auf: „Erstmals entdeckt wurde das Objekt im Jahre 2000. Damals wurde es 9 Tage lang 32 Mal geortet und dann gab es nichts mehr“, erläuterte der Astronom Paul Cox noch während der Live-Übertragung in der erhofften Beobachtungsnacht (s.Video). „Danach sollte das Objekt eigentlich der Erde mehrmals vergleichsweise nahe kommen: 2002, 2003, 2006, 2009, 2011 und 2012. Doch niemandem ist es gelungen, den Asteroiden wieder zu finden. Man konnte es einfach nicht mehr finden.“

Zugleich unterstreicht Cox aber auch, dass es sich bei „2000 EM26“ nicht um irgendeinen kleinen Asteroiden handele. „Wir reden hier nicht über einen kleinen Klumpen-Welt-raumgestein. Aufgrund seiner Größe und seiner wiederkehrenden Nähe zur Erde wurde er immerhin als ein für die Erde potentiell gefährlicher Asteroid eingestuft.“

Bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung, lagen noch keine neuen Erkenntnisse über die Natur und den Verbleib von „2000 ME26“ vor.

Video: Live-Mitschnitt der „2000 ME26“-Beobachtungsnacht

Riesiger Gesteinsbrocken fliegt an Erde vorbei

Schon wieder steuert ein Asteroid in Richtung Erde. Der über hundert Meter dicke Steinklotz soll unserem Planeten auf seinem Vorbeiflug am 21. Februar extrem nahe kommen.

Am 21. Februar steuert schon wieder ein Asteroid auf die Erde zu – und zwar genau einen Tag bevor Apokalyptiker das Ende der Welt vorhersagen. Der Gesteinsbrocken mit dem Namen 1995 CR soll in nur 7,7 Mondentfernungen (3,1 Millionen Kilometern) an unserem Planeten vorbeirasen. Seinen Durchmesser schätzt die Nasa auf 130 bis 300 Meter. Würde ein solcher Brocken auf die Erde einschlagen, hätte das fatale Folgen.

„Ab einem Durchmesser von 50 Metern kann ein Meteorit große Zerstörungen an-richten“, sagt Rainer Kresken vom Europäischen Luftkontrollfahrzentrum ESOC in Darmstadt. Der Tscheljabinsk-Meteor (siehe untere Links), der vor einem Jahr in Russland auf die Erde traf, hatte einen Durchmesser von etwa 20 Metern.

Damals verletzte die Druckwelle, die der Aufprall verursachte, rund 1600 Menschen. Wäre dieser Meteorit über dem Ruhrgebiet niedergegangen, hätte die Druckwelle Raumfahrtingenieur Kresken zufolge leicht auch Tote fordern können.

Geschwindigkeiten von 18 Kilometern in der Sekunde

Die Geschwindigkeiten der Meteoriten sind enorm. „Alle Objekte, die aus dem All auf die Erde schlagen, haben eine Geschwindigkeit von mindestens elf Kilometern pro Sekunde“, sagt Kresken. Der Tscheljabinsk-Meteorit trat im vergangenen Jahr mit 18 Kilometern in der Sekunde in die Erdatmosphäre ein – der 30-fachen Geschwindigkeit einer Concorde.
Erst am Dienstag war ein Asteroid nur knapp an der Erde vorbeigeflogen.

Zwei weitere „gefährliche“ Asteroiden

Neben 1995 CR und Phantom 2000 EM26 sollen in den nächsten zwölf Monaten zwei weitere große Gesteinsbrocken bedrohlich nah die Erde passieren. Der Asteroid 2014 CU13, mit einem geschätzten Durchmesser von 310 Metern wird am 11. März dieses Jahres erwartet. Er soll die Erde in 8,1 Mondentfernungen passieren. Danach wird voraussichtlich erst am 26. Januar 2015 ein weiterer Asteroid der Erde wieder ganz besonders nahe kommen. In nur 1,2 Millionen Kilometern Entfernung soll 2004 BL86 dann der Nasa zufolge an der Erde vorbeischrabben.

Ein Grund für Panik ist laut Rainer Kresken aber weder der Vorbeiflug von 1995 CR noch der der folgenden beiden Asteroiden. Sie werden der Erde zwar nahe kommen, aber nicht einschlagen. Die Nasa führt eine lange Liste mit potentiell gefährlichen Asteroiden und beobachtet deren Umlaufbahnen. Die Gefahr geht nicht in erster Linie von den Gesteins-brocken aus, die auf dieser Liste verzeichnet sind. „Es gibt viele unentdeckte Objekte dieser Art“, sagt Raumfahrtingenieur Kreske. Da ihre Bahnen unbekannt sind, sind sie weitaus gefährlicher. Daher muss der Weltraum immer sorgfältig beobachtet werden.

Link zum Berechnungsmodell der Nasa (JPL) von Asteroid 1995 CR.

Quellen: PRAVDA TV / universetoday.com / slooh.com / FocusOnline / dpa / grenzwissenschaft-aktuell.de vom 21.02.2014

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