Fukushima gefährdet Alaska-Robben (Video)

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Radioaktiver Schnee soll für die drastische Zunahmen erkrankter Robben, Eisbären und Walrosse verantwortlich sein. In Alaska werden vermehrt kranke Tiere mit offenen Wunden gefunden. Die Folgen der Fukushima-Katastrophe für die Natur werden immer sichtbarer.

(Foto: Bereits 2011 wurden erste Robben und Walrosse mit schweren Erkrankungen gefunden – alles deutet auf Fukushima als Ursache hin)

Untersuchungen der Universität von Alaska zeigen einen neuen Krankheitsausbruch unter den Wildtieren in der Region zwischen Nome und Barrow in Alaska. Die Tiere leiden unter Symptomen wie „Lethargie, Fellverlust und offene Wunden“, heißt es in dem Bericht zum Alaska Marine Science Symposium (S.222). Die genaue Ursache für die weit verbreiteten Erkrankungen kennen die Wissenschaftler noch nicht. Sie gehen jedoch davon aus, dass radioaktiver Schnee dazu geführt haben könnte.

Dieser radioaktive Schnee landete damals auch auf dem US-Flugzeugträger „Ronald Reagan“. Die Matrosen an Bord wussten nicht, dass es sich um radioaktiven Schnee handelte und veranstalteten sogar Schneeballschlachten. Doch es war radioaktiver Fallout von Fukushima, der bei den Matrosen infolgedessen zu massiven gesund-heitlichen Schäden führte.

Fünf Tag nach dem Fukushima-Unfall wurde Radioaktivität auch über die atmos-phärischen Luftmassen in Richtung nördlicher Bering und dem Tschuktschensee getragen. Und schon im Sommer 2011 sollen sich erste Anzeichen einer neuen Erkrankung bei Robben und Walrossen gezeigt haben, so das North Slope Borough Department of Wildlife Management. Die Jahreszeit, zu der die Katastrophe in Fukushima geschah, spielt hierbei eine wesentliche Rolle. Zwischen Nome und Barrow war das Meer mit Eis bedeckt, so dass sich Radionukleide auf der Eisdecke ansammeln konnten. Die Tiere könnten so die Radioaktivität sowohl eingeatmet als auch über die Haut aufgenommen haben.

Beim Alaska Marine Science Symposium Mitte Januar präsentierten die Wissenschaftler die genauen Ergebnisse der Tierproben, die sie zwischen 2011 und 2013 genommen hatten. Es wurde deutlich, dass neben den anfangs genannten äußerlich sichtbaren Symptomen auch andere Probleme bei den erkrankten Tieren festgestellt werden konnten. So gab es Läsionen an den Fortpflanzungsorganen, hormonelle Störungen (Schilddrüse, Niere etc.) und Schäden im Verdauungssystem.

Auch vor der kalifornischen Küste sind die Folgen von Fukushima bereits zu spüren. Ein mysteriöses Seestern-Sterben und eine Welle toter, organischer Materie waren nur ein Teil der Vorkommnisse der letzten Monate.

Video:

Quelle: Deutsche-Wirtschafts-Nachrichten vom 30.01.2014

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36 comments on “Fukushima gefährdet Alaska-Robben (Video)

  1. DAS WORT ZUM SONNTAG

    Man muss sich bei diesem Ausmass nur mal überlegen, welche Auswirkungen es für ganz Europa haben wird, wenn nur ein einziges AKW zu einer Gau-Katastrofe wird. Je früher man diese AKWs vom Netz nimmt und runterfährt, um so besser.

    Anstelle der „herkömmlichen“ alternativ erneuerbarer Energien, gäbe es auch den Energie-Katalysator (LENR). Da müsste man sich vermehrt einsetzen. Die Sache ist nicht nur markreif, es gibt auch einen Prototypen, leider nicht mehr, wie es wünschenswert wäre in der Uni Bologna. Die Anlage wurde verschifft in die USA. Hinter diesem Dilemma steckt eine ganze unschöne Geschichte.

    Nur, das soll nicht heissen, dass die Sache aufgegeben ist. Eher, das Gegenteil ist der Fall, weil während der sehr aktiven Forschungsphase von Andrea Rossi ein weltweites wissenschaftliches Interesse sich entwickelte. Ganz besonders, wie ich mal gelesen habe, in Japan. So gäbe es in Deutschland (ECat-Deutschland) und in andern europäischen Ländern Anlaufstellen, wo sich Wissenschaftler, Techniker und Politiker melden können um kund zu tun, dass man jetzt und nicht morgen diese LENR-Alternative haben will. Wenn dies im grossen Umfang geschieht, dann wird in dieser Richtung ENDLICH etwas passieren und es geht vorwärts.

    Warum es zu Verzögerungen gekommen ist, hat halt damit zu tun, dass A.Rossi viel Geld mehr bedeutet(e) als gute Freunde zu haben. Wie ist denn das zu verstehen? Um dies zu erfahren, bitte ich den folgenden Link GENAU durchzulesen:
    Kalte Fusion – ganz heiss!
    http://www.borderlands.de/net_pdf/NET1113S26-28.pdf

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