
In einem unterirdischen Lager für Atommüll des US-Militärs ist am Samstag Strahlungsalarm ausgelöst worden. In Luftproben aus der Anlage im Bundesstaat New Mexico seien ungewöhnlich hohe und gefährliche Strahlungswerte gemessen worden, sagte ein Sprecher des US-Energieministeriums.
Zwar sei ein Fehlalarm noch nicht ausgeschlossen, aber bisher deute alles auf einen wirklichen Zwischenfall hin. Keiner der 139 Arbeiter im Waste Isolation Pilot Plant (WIPP) habe sich zur Zeit des Alarms in den Salzstöcken befunden. Das Lüftungssystem habe automatisch die Verbindungen zur Oberfläche gekappt. Noch am Wochenende könnte ein Team in die Stollen geschickt werden. Mittlerweile haben die Behörden Entwarnung gegeben – was sonst.
Das mögliche Strahlenleck werde weiter untersucht, sagte eine Sprecherin der zum Energieministerium gehörenden Atommüllanlage WIPP am Sonntag. Es bestehe aber „keine Gefahr für die menschliche Gesundheit und die Umwelt“.
Experten entnahmen am Sonntag in der Anlage Proben. Laut der Waste Isolation Pilot Plant (WIPP) wurden weder Angestellte, noch deren Kleidung oder Ausrüstung kontaminiert. In der Anlage nahe Carlsbad in New Mexico wird radioaktiver Müll, vor allem Plutonium, in einem Salzstock in 655 Metern Tiefe gelagert.
In der Anlage nahe der Grenze zu Texas werden radioaktive Abfälle aus der Atom-bomben-Herstellung und Kernwaffenforschung in knapp einem Kilometer Tiefe gelagert. WIPP wurde 1999 in Betrieb genommen. Dem Sprecher zufolge ist es bislang nur zu Fehlalarmen gekommen, ausgelöst durch technische Probleme oder Schwankungen der natürlichen Radioaktivität.
Quelle: derstandard.at vom 16.02.2014
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