Atomtest: ''Tausend Sonnen'' machten ein Paradies zur Hölle (Video)

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Es war 6.45 Uhr, als die Bewohner der Pazifikinsel Rongelap am 1. März 1954 die Sonne aufgehen sahen – zum ersten Mal in ihrem Leben im Westen.

Sie hörten ohrenbetäubenden Donner, die Erde bebte, und bald darauf regnete es Staub vom Himmel.

Vom „Tag der zwei Sonnen“, sprechen die Bewohner der Marshall-Inseln noch immer. Heute wissen sie, dass die „zweite Sonne“ eine Atombombe mit einer Sprengkraft tausend Mal stärker als jene von Hiroshima war. An den Folgen des Kernwaffentests der USA leiden sie noch heute.

Die USA wählen das Bikini-Atoll der damals von ihnen verwalteten Marshall-Inseln nach dem Zweiten Weltkrieg als Ort für ihre Kernwaffentests aus. Im Februar 1946 erzählt der US-Militärgouverneur der Marshalls den Bewohnern der Insel nach dem Sonntagsgottes-dienst von einer Waffe, mit der man alle Kriege beenden wolle.

Er bittet sie, „zum Wohle der Menschheit“ ihre Heimat für ein paar Monate zu verlassen. Wenige Wochen später besteigen die 167 Bikinianer ein US-Schiff. „Sie freuen sich schon auf ihre Reise und ihr neues Zuhause“, berichtet ein US-Film (Video weiter unten) der Welt.

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Doch das neue Zuhause, das Rongerik-Atoll, erweist sich als wenig fruchtbar. Die Bikinianer hungern, zwei Jahre später werden sie auf einen US-Stützpunkt auf der Insel Kwajalein gebracht, bald danach weiter auf die winzige Insel Kili.

Das US-Militär führt derweil die Operation Crossroads durch. Im Juni und Juli 1946 zündet es zwei Atombomben mit einer Sprengkraft von jeweils 23.000 Tonnen TNT. Mehrere ausgemusterte Kriegsschiffe werden versenkt, tausende Versuchstiere verstrahlt.

Der US-Komiker Bob Hope kommentiert: „Sobald der Krieg zu Ende war, entdeckten wir den einzigen Punkt auf dieser Erde, der vom Krieg ungerührt geblieben war und schickten ihn zur Hölle.“

Am 1. November 1952 zünden die Amerikaner die erste Wasserstoffbombe der Welt, „Ivy Mike“, auf der Marshall-Insel Elugelab. Das Eiland verschwindet vollkommen. Es folgen die Vorbereitungen für einen noch größeren Test: Operation Castle.

Am Morgen des 1. März wird Castle Bravo gezündet. Die Sprengkraft der Wasserstoff-bombe übertrifft alles bis dahin Dagewesene – und selbst die Erwartungen des US-Militärs. Die Ingenieure von einer Sprengkraft von 6 Millionen Tonnen TNT aus, tat-sächlich erreicht die Bombe 15 Megatonnen – tausend Mal soviel wie die Bombe, die im Zweiten Weltkrieg Hiroshima in Schutt und Asche legte. Der Atompilz steigt 40 Kilo-meter in die Höhe. Drei Inseln des Bikini-Atolls werden pulverisiert. Der Test ist bis heute die größte Explosion, die die USA je verursacht haben.

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„Es war das erste Mal, dass ich die Sonne im Westen aufgehen sah“, erzählt der damals 14-jährige Lemyo Enob Jahre später. Von einer Helligkeit „wie tausend Sonnen“, be-richtet ein anderer Augenzeuge. Die Bewohner des Rongelap-Atolls östlich der Bikinis sind nicht gewarnt worden. Als weißer Staub vom Himmel fällt, reiben sich die Kinder damit ein. Bald darauf schält sich ihre Haut, die Haare fallen aus. Erst am übernächsten Tag kommt Hilfe, ein US-Kriegsschiff evakuiert die Insel.

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130 Kilometer östlich des Bikini-Atolls fängt zum Zeitpunkt der Explosion der japanische Kutter „Daigo Fukuryu-Maru“ („Glücklicher Drache“) Thunfische. Das Boot befindet sich weit außerhalb der von den USA verhängten Sperrzone, dennoch fällt radioaktiver Asche-regen auf die 23 Besatzungsmitglieder. Der Funker stirbt sofort, die restliche Besatzung erkrankt schwer, viele von ihnen sterben Jahre später an Krebs. Experten vermuten, dass noch hunderte andere Schiffe von Castle Bravo verstrahlt wurden.

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Auf den Marshall-Inseln kommt in den Jahren nach Castle Bravo jedes dritte Kind tot zur Welt oder stirbt binnen Tagen. Die Einwohner nennen die Föten, die ohne Knochen und mit transparenter Haut geboren werden, „Quallen-Babys“. Die Krebsrate auf den Marshalls ist bis heute wesentlich höher als in anderen Teilen der Welt.

1958 stellen die USA ihre Atomtests auf den Marshall-Inseln ein – nach der Zündung von insgesamt 67 Bomben. Internationale Kritik an den Atomversuchen hat sich erst nach und nach geregt. Eine massentaugliche Version kam einige Monate nach Castle Bravo in die Kinos – in Form des wohl bekanntesten Filmmonsters aller Zeiten. „Godzilla“, so die Handlung, wird durch Atombombentests erweckt. „Wenn wir weiter Atomtests machen, taucht womöglich wieder ein Godzilla irgendwo in der Welt auf“, warnt ein Wissen-schaftler am Ende des Films.

1969 verkündet US-Präsident Lyndon B. Johnson, das Bikini-Atoll sei wieder sicher, und die Insulaner kehren zurück. Doch 1975 stellen Wissenschaftler bei einer Routine-kontrolle Spuren von Plutonium im Urin der Bewohner fest, wieder kommt es zur Umsiedlung. Auch die Insulaner Rongelaps bleiben Nomaden: 1957 werden sie nach Hause geschickt, 1985 verlassen sie den Archipel erneut.

Washington bezahlt im Laufe der Jahre insgesamt rund 180 Millionen Dollar an die Marshall-Inseln. An Japan fließen zwei Millionen Dollar für die medizinische Versorgung der verstrahlten Fischer und als Kompensation für den Schaden der Fischereiindustrie.

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Das Bikini-Atoll wirkt heute wie eines von vielen tropischen Paradiesen in der Südsee – ein menschenleeres. Hin und wieder kann man Taucher an den Stränden sehen. Seit den 1990ern gibt es eine Tauchstation, die Ausflüge zu den Wracks der bei den Atomtest versenkten Kriegsschiffen organisiert. Der Aufenthalt gilt heute als sicher – nur vom regelmäßigen Verzehr von lokal erzeugten Lebensmitteln rät die Internationale Atomenergie-Organisation ab.

Video:

Quellen: diepresse.com vom 27.02.2014

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5 comments on “Atomtest: ''Tausend Sonnen'' machten ein Paradies zur Hölle (Video)

  1. wir haben heute den ersten märz 2014…ich hoffe das wir uns nicht am vorabend des dritten weltkrieges befinden…ich bitte inständig alle menschen um frieden und besonnenheit…seht in die augen eurer kinder…

    ich bin zutiefst traurig und besorgt um euch alle die ihr mit mir auf diesem so wunderbaren planeten wohnt…
    leif

  2. Um so ärgerlicher ist es, dass die Macher der zahlreichen Tests mit Atomwaffen längst nicht mehr am Leben sind! Dafür aber einen Schaden den nachfolgenden Generationen hinterlassen haben, der minderstens für die nächsten 1000 Jahre reicht! Ich frage mich, was man an Atomaren Waffen groß testen möchte? Jeder Depp weis, dass sie sehr sehr gefährlich sind! Das reicht doch zu Wissen oder etwa nicht?! Der nächste Wahnsinnige sitzt in Korea. Nehmt dem Spinner alles an Waffen ab und hängt ihn in einen Reaktor rein! Die Erde hat einen Radius von etwa 6000km und einen Durchmesser von ca. 12000km. Der Umfang beträgt nicht mehr als 38 000 km damit ist die Erdkugel einfach viel zu klein für solche Tests. Das sollten auch unsere Supermächte wissen!! Wir haben nur eine Erde und ich hoffe inständig, dass nie eine weitere Erde im Univerum gefunden wird!

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