Fukushima: Tepco leitet 400.000 Tonnen radioaktives Wasser in den Pazifik

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Der Skandalkonzern Tepco hat die Lage in der Atomruine von Fukushima nicht mehr unter Kontrolle. Nun öffnet der Konzern auf Betreiben der Atomlobby alle Schleusen: 400.000 Tonnen radioaktiv verseuchtes Wasser sollen aus den Sicherheitsbehältern ins Meer abgeleitet werden. Dem Ökosystem des Pazifik drohen dramatische Folgen.

Die Betreiberfirma Tokyo Electric Power & Co. (Tepco) wird etwa 400.000 Tonnen radioaktives Wasser ins Meer ableiten. Eine Organisation von Fischern in Fukushima hat ihren Widerstand dagegen aufgegeben.

(Bild: Im Februar 2012, ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima, zeigt sich die Ausbreitung der Radioaktivität im Pazifik. Nun sollen 400.000 Tonnen hoch radiaktives Wasser in den Ozean abgelassen werden, weil die Firma Tepco das Wasser nicht mehr in den eigens gebauten Behältern lagern kann. Die Öffnung der Schleusen ist die billigste Variante – für Tepco)

Als Bedingung für ihre Zustimmung verlangte die Fischer-Organisation, dass Tepco das Wasser vorher filtert und von den schädlichsten radioaktiven Stoffen befreit. Zudem forderten die Fischer eine Einhaltung aller gesetzlichen Richtwerte, berichtet die Japan Times.

Durch die Maßnahme will sich die Betreiberfirma Entlastung verschaffen. Denn Tepco geht allmählich der Platz aus, um das kontaminierte Wasser zu lagern. Täglich muss das Unternehmen etwa 400 Tonnen Grundwasser aus den Reaktoren abpumpen. Das Grund-wasser tritt durch diverse Lecks in der Reaktorhülle ein, gelangt mit den Brenn-elementen in Berührung und wird dabei schwer kontaminiert.

Hinzu kommen etwa 300 Tonnen Kühlwasser täglich, die eine Überhitzung der Brenn-stäbe verhindern sollen. Auf dem Gelände des Atomkraftwerks von Fukushima wird das radioaktive Wasser in 1000-Tonnen-Tanks aufbewahrt. Derzeit lagern dort etwa 430.000 Tonnen des verstrahlten Wassers.

Es wird befürchtet, dass die Maßnahme das Leben in den Meeren noch stärker schädigt als dies ohnehin schon der Fall ist. Amerikanische Forscher stellten bereits rätselhafte Erkrankungen bei Alaska-Robben fest, die sie auf eine Verstrahlung des Pazifiks zurück-führen. Zudem wurden Millionen toter Seesterne an den Küsten der USA angespült.

Tepco versucht jegliche Bedenken zu zerstreuen und versichert, dass man das radioaktive Wasser filtern und Richtwerte genau einhalten werde. Doch das sicherte das Unter-nehmen schon einmal zu und wurde dann dabei ertappt, wie es Strahlenwerte manipulierte, um eine öffentliche Panik zu vermeiden.

Angesichts der Pannenserie rund um das Filtersystem erscheint es zweifelhaft, ob Tepco überhaupt technisch in der Lage ist, das Wasser effektiv zu filtern. Erst am Montag musste Tepco eingestehen, dass das Filtersystem erneut fehlerhaft arbeitete. In 21 Wassertanks wurden bei Messungen erhöhte Strahlenwerte festgestellt.

Die Atom-Lobby hat in den vergangenen Monaten in Japan dafür PR gemacht, dass das Ablassen des hoch radioaktiven Wassers in den Pazifik die ungefährlichste Lösung sei.

Meeresforscher wie Jean-Michel Cousteau warnen dagegen vor den langfristigen Folgen. In einem Statement schrieb Cousteau neulich, dass es zwar keinen Anlass für kurzfristige Hysterie gäbe. Doch er sei sehr besorgt über die unbekannten Folgen, die die weitere radioaktive Verseuchung des Pazifik für das gesamte Ökosystem des Planeten Erde haben könnte.

Tepco kann dagegen aufatmen: Die Öffnung der Schleusen ist die mit Abstand billigste Entsorgung für den Skandal-Konzern. Für die möglichen Folgen für den Pazifik trägt die Atom-Firma selbstverständlich keine Verantwortung.

Quellen: GoogleEarth/Deutsch-Tuerkische-Nachrichten vom 29.03.2014

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33 comments on “Fukushima: Tepco leitet 400.000 Tonnen radioaktives Wasser in den Pazifik

    1. ja. verdammt richtig. verständnis und liebe – alles schön und gut, aber in diesem fall sehe ich das etwas anders. jeder von tepco, der regierung und den zulieferern, die wegen ein paar cent die welt aufs spiel gesetzt haben, sollten alle mal eine runde atom-tank-baden gehen. danach können sie sich ja nochmal gedanken darüber machen, was ihnen ihre kohle bringt…

      1. DIE TEPCO-SCHANDE

        Die Tepco-LEUTE sind eine japanische Gross-Schande, weil die für ihre Verbrechen kein Harakiri begehen. Ein ehrenloses Saupack, das einfach nur zum KOTZEN ist.

  1. Das sind die Folgen unseres Geldsystems, denn das ist die Konsequenz aus einer kosten- und gewinnorientierten Politik, die es nun mal überall auf unserer Welt gibt. D.h. jeder der nach diesen Gesetzen agiert wird auch dieselbe Entscheidung treffen müssen, weil er ja sonst seinen „Job“ verliert. Wann begreifen endlich genügend Menschen, dass die Welt rund ist und das Geld/Macht das Opium gegen unsere Vernunft.
    Wir stehen am Rande des Abgrunds, sehen seine unendlichen Tiefen, doch die Masse drückt von hinten nach. Wir bekämpfen jeden Tag die Symptome und beachten nicht die Ursache, oder nicht?
    Doch nicht die Königin erhält den Staat, sondern die Ameise. STOP. Unser Problem ist der Gehormsam, daher seid nicht mehr gehorsam und ignoriert das Kriegsgeheul.

    1. Hallo Gisela,

      Auch in Afrika sind viele grosse AKWs geplant. Ja und wer glaubt denn, dass die „La Grande Nation“ Frankreisch die Schnellen Brüter aufgibt. Niiiiiiemals.

      Das ist nämlich ein ganz besonderer Wahnsinn, weil da mit flüssigem heissen Natrium gekühlt wird. Wenn das durch einen noch so geringen Leck mit Luftsauerstoff und Feuchtigkeit in Kontakt kommt, gibt es eine ganz grosse Sauerei mit schwerwiegenden Folgen… 🙁

  2. Die Tepco-Lügner können ihr verstrahltes Wasser ja als Heilwasser saufen, denn Radioaktivität ist nach deren Aussagen nur gefährlich, wenn man denkt sie sei gefährlich. Tschernobyl war eine riesen Katastrohe, aber Fukushima ist noch viel schlimmer, weil von dort direkt die Weltmeere verseucht werden, ein lansamer schleichender Prozess ohne das man diesen stoppen kann. Was das für katastrophale Ausmaße für sämtliche Ökosysteme haben wird, kann kein Mensch der Welt abschätzen. Wasser ist Leben, verstrahltes Wasser bringt den Tod!
    Fukushima zeigt ganz deutlich, wie unkontrollierbar und unberechenbar AKWs oder überhaupt radioaktive Techniken sein können, wenn eine höhere Macht ins Spiel des Menschen kommt. Würde sich der Mensch auf das Notwendigste beschränken, könnte man die meisten AKWs abschalten. Doch mit Abschalten allein ist die Gefahr noch nicht gebannt. Vielleicht ist die Radioaktivität sogar eines Tages der Untergang der Menschheit.

  3. Es gibt da noch ein ganz anderes riesen Problem.
    Wenn wir annehmen, das das Weltsystem wirklich kollabiert, und alles in Anarchie versinkt… wie ja viele hoffen.
    Was passiert mit dne ganzen Atomkraftwerken?
    Die laufen ja dann ohne Wartung weiter und weiter und weiter…… bis BOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOMMMMMMMMMMMMMMMMMMM

      1. Klar, die Kernspaltung höhrt ja auch brav auf, wenn keiner mehr da ist um dne Mist zu kontrollieren…
        Siiiiicher.

      2. Nach deiner Logik würden auch alle Atomsprengköpfe hoch gehen und die Menschen verhungern. Wahrscheinlich weißt du nicht einmal, was Anarchie ist. Die Abwesenheit von Herrschaft bedeutet nicht den Weltuntergang.

      3. Quatscxh
        Atomsprengköpfe, haben nicht genug spaltbares MAterial, um ohne den einfluss eines externen Zünders zur Verdichtung hochzugehen. Sorry also wie ne Atombombe funktioniert weiß ich leider.
        Und Technisch gesehen geht das Atomkraftwerk auch nicht in eine rAtomexplosion hoch, sondern so wie Fukuschima, oderr Tschernobyl, wenn die Wartung ausfällt.
        Also eine Wasserdampf oder auch Wasserstoff Explosion.

      4. Und ja ich weiß was Anarchie heißt.
        Glaubst du das die Atomkraftwerkarbeiter noch zur arbeit gehen, wenn die Kakke am Dampfen ist?
        Vieleicht ein paar wenige, eine kurze Zeit lang, aber nicht auf Dauer.

        Wenn du das echt glaubst, dann haste die Menschen noch nicht gut kennengelernt 🙂

  4. Hallo Gisela,

    > AKW’s in Afrika sind zu vergleichen wie Kühlschränke für Eskimos. Mit der Sonnenenergie könnte man…

    Oh, damit hast Du natürlich absolut Recht. Ich habe dazu kürzlich auch ’ne Doku-TV-Sendung gesehen. Obwohl, auch ohne dies zu sehen, ist es im sogar wörtlichen Sinne sonnenklar, dass AKWs in Afrika fertiger Schwachsinn sind.

    Die Frage ist, warum dies trotzdem getan wird. Man muss diese Frage stellen, weil selbst das Deppenvolk von Politikern so weit zudenken vermögen. Ganz einfach, man will mit lokal sehr viel elektrischer Energie ein enormes Wirtschaftswachstum inklusiv den massiven Ausbau von Städten und auch neue vorantreiben. Dies, koste was es wolle, die Natur wird ganz klar rücksichtslos zerstört. Was kann man den Schwarzen vorwerfen? Nichts, denn sie haben dazu ihre weissen Vorbilder.

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