Polarlichter durch Lücke im Magnetfeld 24. November 201420. Dezember 2014 aikos2309 Dieses Polarlicht wurde am Sonntag im Abisko National Park in Schweden beobachtet. Das ganze Wochenende über war die „Aurora borealis“ dort zu bewundern. Normalerweise treten diese nach einer Sonneneruption verstärkt auf. Dies war am Wochenende aber nicht der Fall. Stattdessen hat sich das interplanetare Magnetfeld, das im Sonnensystem außerhalb des direkten Einflusses der Planeten gemessen wird, nach Süden geneigt. Dadurch gab es wohl einen kleinen Spalt im Erdmagnetfeld, der den Sonnenwind durchließ. Das interplanetare Magnetfeld (IMF), also das Magnetfeld, das mit dem Sonnenwind von der Sonne ausgeht, muss eine südliche Richtung haben. Damit steht es entgegen der Richtung des Erdmagnetfeldes und kann somit maximal in Wechselwirkung mit diesem treten. Die Wechselwirkung besteht in einer Art Kopplung des IMF mit dem Erdfeld. Dieser Prozess führt dazu dass dünnere bzw. durchlässigere Stellen im Magnetfeld ent-stehen. An diesen Stellen können dann geladene Teilchen des Sonnenwindes (Elektronen und Protonen) tiefer in das Erdmagnetfeld eindringen und an den Feldlinien entlang in Richtung Erdoberfläche wandern. Diese Teilchen rufen dann das bekannte und ersehnte Polarlicht hervor. Für die Entstehung von geomagnetischen Stürmen und den dann möglichen Polarlichtern ist das IMF bzw. die Richtung des IMF die entscheidende und bei weitem wichtigste Größe. Quellen: PRAVDA TV/ulrich-rieth.de/wetteronline.de vom 24.11.2014 Weitere Artikel: Magnetfeld: Umpolung innerhalb von nur 100 Jahren Astrofoto: Polarlichter auf den Lofoten in Norwegen Loch im Magnetfeld: Entwicklung der südatlantischen Anomalie Astrophänomene & germanische Mythologie: Schleiertanz am Himmel & Bifröst (Radio & Video) Magnetfeld der Erde: Der Schutzschild schwächelt – Polsprung überfällig (Video) Sonnensystem: Jupiters komplexes Magnetfeld 250 Jahre Sonnenflecken-Zahlen: Es war alles ganz anders Magnetfeld der Milchstraße kartiert Mini-Max 2014: Die Sonnenaktivität auf dem Höhepunkt (Video) Geologen entdecken nördlichste Quelle der Erde Unbekannte Quelle im All stört in wiederkehrenden Rhythmen das Erdmagnetfeld (Video) 3D-Aufnahmen: Das neue Bild der Erde (Video) Polsprung – Erdachse verschiebt sich nach Osten Mineralanalyse: Wasser im Erdmantel bestätigt (Video)1 2 Satellitenbild der Woche: Blick aufs Sperrgebiet der Andamanen (Video) Erdmantel: Seltsam stabile Strömungspunkte entdeckt – 3D-Topographie der Erde (Video) Satellitenbild der Woche: Feuer im Paradies (Videos) Mutmassliche Spuren: Besuchten Ägypter der Antike den australischen Kontinent? (Video) Grönland: Radarmessungen zeigen riesige verborgene Seen Satellitenbild der Woche: Nasa zeigt XXL-Zoomfoto vom Mond-Nordpol Inder siedelten schon vor 4.000 Jahren in Australien Satellitenbild der Woche: Die Schönheit des Unwetters in Neuseeland (Video) Ureinwohner Amerikas sind asiatischer Abstammung Satellitenbild der Woche: Sandwind über dem Mittelmeer Beringstraße: Landbrücke als Siedlungsgebiet der Indianer? Satelliten-Biologie: Rottöne verraten gestresste Pflanzen Ureinwohner Amerikas sind asiatischer Abstammung Riesige Schlucht unter Grönlands Eis (Video) Weden – Chronik der Asen (Video) Satellitenbild der Woche: Verschleierte Vulkaninsel (Videos) Erbgut-Analyse: Frühe Chinesen verwandt mit amerikanischen Ureinwohnern Satellitenbild der Woche: Kraft der Wassermassen 10.500 v. Chr. – Der Untergang der ersten Hochkultur (Video) Axel Klitzke – Wissen in Stein: Das verlorene Wissen der Hochkulturen Mittelamerikas (Vortrag) Satellitenbild der Woche: Wettrennen der singenden Sandriesen (Videos) Weltbilderschütterung: Die richtige Entzifferung der Hieroglyphenschriften (Video-Vortrag) Vergangenheit trifft Gegenwart: Der Untergang des Römischen Reiches Seltsame Landkarten und weltbewegende Fehler Hueyatlaco: Menschheit – 250.000 bis 600.000 alter Homo sapiens in Mexiko (Video) Riesenschlucht unter Antarktis-Eis entdeckt (Video) Unterwasser-Canyons: Riesen-Schluchten am Kontinentalrand Europas