Alle sieben Jahre Schuldenerlass: Erwartet uns am 14. September der Finanzcrash?

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Ende des Sabbatjahres: Die Tora gebietet gläubigen Juden, alle sieben Jahre anderen die Schulden zu erlassen. Jetzt ist es wieder so weit: Am Sonntag endet ein Schmittajahr – und das lässt Verschwörungstheoretiker mit Bangen auf die Börsen blicken. Denn es gibt auffällige Parallelen zu katastrophalen Finanzcrashs.

„Am siebten Tag vollendete Gott das Werk, das er geschaffen hatte, und er ruhte am siebten Tag, nachdem er sein ganzes Werk vollbracht hatte. Und Gott segnete den siebten Tag und erklärte ihn für heilig.“ Diese Erzählung aus der Schöpfungsgeschichte ist wohl den meisten von uns geläufig. Ihr verdanken wir schließlich den wohl schönsten Tag der Woche: Den arbeitsfreien Sabbat oder Sonntag, wie der siebte Tag bei uns genannt wird.

Doch nur die wenigsten wissen, dass die Bibel noch etwas viel besseres rät: Alle sieben Jahre – in den sogenannten Sabbat- oder Schmittajahren – dürfen wir ein ganzes Jahr Pause machen. „In jedem siebten Jahr sollst du die Ackerbrache einhalten“, heißt es im 5. Buch Mose (Deuteronomium). Denn Erde, Menschen, Tiere und Pflanzen sollen sich – wie Gott nach der Schöpfung – erholen, anstatt ausgelaugt zu werden.

Schulden verfallen im Sabbatjahr

Theologisch wird diese Anweisung damit begründet, dass Gott den Menschen die Erde geliehen hat, und diese sie erhalten und irgendwann zurückgeben müssen. Von menschlichem Eigentum kann daher streng genommen keine Rede sein. Vielmehr soll jeder, der sich von verschuldeten Bauern Land hinzugekauft hat, dieses im Sabbatjahr an den vorherigen Besitzer unentgeltlich zurückgeben.

Die Bibel legt sogar nahe, dass auch Schulden nicht mehr zurückgezahlt werden müssen, wenn sie nicht rechtzeitig, das heißt bis zum Beginn des Schmittajahres, getilgt sind: „Jeder Gläubiger soll den Teil seines Vermögens, den er einem andern als Darlehen gegeben hat, brachliegen lassen“, heißt es im Alten Testatment. Stattdessen muss sich der Geprellte in Sanftmut üben: „Er soll gegen den andern, falls dieser sein Bruder ist, nicht mit Zwang vorgehen.

Sabbatjahre spielen heute nur noch eine kleine Rolle

Historisch waren die Sabbat-Bräuche wohl dazu gedacht, dem Streben nach Profit und der Entstehung von allzu großen Vermögensunterschieden innerhalb der Gemeinschaft entgegenzuwirken und somit sozialen Unfrieden einzudämmen. Hierfür spricht auch, dass Sklaven jedes siebte Jahr zwischen ihrem Verbleib in der Besitzerfamilie und der Freiheit wählen dürfen.
Tatsächlich deutet einiges darauf hin, dass Sabbatjahre in der Antike zumindest zu manchen Zeiten wirklich eingehalten wurden. Auch heute spielen Sabbatjahre eine gewisse Rolle, vor allem bei orthodoxen Juden und in Israels Landwirtschaft. Doch hat diese uralte Tradition vielleicht noch andere Auswirkungen?

Zahlreiche Börsen-Crashs am Ende des Sabbatjahrs

Glaubt man Autoren wie Jonathan Cahn („The Mystery of the Shemitah”), dann geistern solche Überzeugungen auch durch die Finanzwelt, genauer gesagt durch die Köpfe vermögender und gleichzeitig frommer Juden. Weil diese sich im Zweifel an das Schuldenerlass-Gebot halten würden, seien sie sogar der eigentliche Grund für zahlreiche schwere Börsenabstürze des 20. und 21. Jahrhunderts, schreibt Cahn.

Als Beispiele führt er Börsen-Crashs an, die tatsächlich eines gemeinsam haben: Sie ereigneten sich alle am Ende eines Sabbatjahres, teilweise sogar auf den Tag genau am 29. Elul, wie der letzte Tag eines solchen Jahres genannt wird.

1931, 1973 und 1987 – alles Sabbatjahre

Am 20. September 1931 etwa, nur acht Tage nach dem Ende des Sabbatjahres, schaffte England die Goldparität ab – und löste damit ein neues Trauma in der bereits krisengeplagten Finanz- und Wirtschaftswelt aus. Das Ergebnis: Der prozentual betrachtet größte einmonatige Börsencrash in der Geschichte der Wall Street.

Das Jahr der großen Ölkrise, 1973, war ebenfalls ein Sabbatjahr. Genauso wie 1987: Damals fiel der 29. Elul auf den 23. September. Knapp einen Monat später, am 19. Oktober, gab es an den Finanzmärkten kein Halten mehr: 500 Milliarden Dollar Börsenwert wurden vernichtet – an einem einzigen Tag. Der größte prozentuale Crash an der Wall Street ging als „Schwarzer Montag“ in die Börsengeschichte ein.

Sonntag endet wieder ein Schmittajahr

Die mysteriöse Serie setzt sich im 21. Jahrhundert fort: Am 17. September 2001, dem ersten Börsentag nach dem angeblichen Anschlag auf das World Trade Center, fiel der Dow Jones um 684 Punkte. Es war der bis dahin größte eintägige Börsencrash der amerikanischen Geschichte – und zugleich der 29. Elul eines Schmittajahres. Übertroffen wurde dieser Rekord-Verlust am 29. September 2008, ebenfalls ein 29. Elul. Damals brach der Dow Jones um 777,68 Punkte ein – bis heute ein denkwürdiger Rekord und der Beginn der größten Rezession seit 75 Jahren.

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(Diese Grafik zeigt die Entwicklung des Dow Jones seit 1900 – immer wieder kommt es zu extremen Abstürzen)

Zahllose Warner, besonders im Internet, weisen nun darauf hin, dass wir uns seit dem 25. September 2014 wieder in einem Schmittajahr befinden. Es dauert noch bis diesen Sonntag, den 13. September. Und schon jetzt hat es viele Verwerfungen mit sich gebracht.

Was passiert am Montag?

Am 29. Elul kann den Kursen diesmal zwar nicht viel passieren, denn am Sonntag herrscht auch an den Börsen bekanntlich Ruhe. Das hält aber die Skeptiker nicht davon ab, auf das angeblich trotzdem drohende Unheil hinzuweisen: Ihre Aufmerksamkeit richtet sich auf den kommenden Montag, den 14. September, und die ersten Wochen des neuen jüdischen Jahres.

Auch Yedidya Julian Sinclair, früherer Mitarbeiter der englischen Regierung und heute Vize-Präsident einer internationalen Firma für die Entwicklung von Solarenergie, hat sich dem Zusammenhang zwischen Schmittajahren und Börsenentwicklungen gewidmet. In einem Aufsatz, den er bereits 2014 als Blogger für die „Times of Israel“ publizierte, lässt er jedoch kein gutes Haar an Sensationsautoren wie Cahn.

„Typische Verschwörungstheorien“

Seine Erklärung für die auffallenden Parallelen zwischen Börsen-Verwerfungen und Schmittajahren ist die allzu menschliche Tendenz, im Auge des lockenden Gewinns Vorsicht und Vernunft fahren zu lassen. So würden sich Zyklen von sechs bis neun Jahren ergeben, in denen sich die Börse auf eine Spekulationsblase zubewegt, ehe sie schließlich wieder zusammenbricht – und der Kreislauf von neuem beginnt. Weil die Märkte immer volatiler, die Ausschläge nach oben und unten also immer heftiger werden, entstünden auch immer neue Rekorde, erklärt Sinclair.

Professor Michael Brenner von der Ludwig-Maximilians-Universität in München nennt die Spekulationen „typische Verschwörungstheorien“ (Die Erfindung der „Verschwörungstheorie“ (Videos)). Das Sabbatjahr habe lediglich in Israel Bedeutung, „und hier vor allem symbolische“, sagte der Experte für Jüdische Geschichte und Kultur. Die Anwendung des Schmittajahres beschränke sich zudem auf den landwirtschaftlichen Bereich.

„Zusammenhänge lassen sich nicht auf religiöse Riten reduzieren“

Jegliche Verbindung mit Börsenbewegungen sei „völlig aus der Luft gegriffen“, sagt Brenner. „Aber wenn die Bereiche Juden und Kapital zusammentreffen, gibt es – leider – immer noch alle möglichen Verschwörungstheorien, mögen sie noch so abstrus sein. Etwa in Bezug auf das Sabbatjahr.“

Ähnlich skeptisch äußert sich Börsenexperte Dirk Müller, langjähriger Börsenhändler und Geschäftsführer des Vermögensverwalters Finanzethos in Hamburg: „Die heutigen Wirtschaftszusammenhänge sind doch etwas komplexer, als seine Bewegungen auf alttestamentarische oder sonstige religiöse Riten zu reduzieren“, beruhigt Müller die Anleger.

Jetzt kommt auch noch eine Sonnenfinsternis – wie 1931 und 1987

Die Mahner lassen sich davon nicht beirren. Wer an höhere Zeichen glaubt, sei gewarnt: Einige Beobachter der Börsengeschichte verunsichert es zusätzlich, dass auf das aktuelle Sabbatjahr auch noch ein Jobeljahr folgt. So wird jedes 50. Jahr nach sieben Mal sieben Sabbatjahren genannt. In diesem soll ebenfalls die Arbeit ruhen – und die Gläubiger ihren Kreditnehmern alle Schulden erlassen.

Und wäre all das noch nicht genug der Vorzeichen, fällt das Ende des Sabbatjahres in diesem Jahr auch noch mit einer Sonnenfinsternis zusammen – das war zuletzt 1931 und 1987 der Fall. Es handelt sich um eine partielle Sonnenfinsternis, die am 13. September im südlichen Afrika und im südlichen Indischen Ozean zu sehen sein wird.

Literatur:

Himmelszeichen von Peter Orzechowski

Die Rothschilds: Eine Familie beherrscht die Welt. von Tilman Knechtel

Der Crash ist die Lösung: Warum der finale Kollaps kommt und wie Sie Ihr Vermögen retten von Matthias Weik und Marc Friedrich

Die Rockefellers: Ein amerikanischer Albtraum von Tilman Knechtel

Was Sie nicht wissen sollen!: Einigen wenigen Familien gehört die gesamte westliche Welt – und nun wollen sie den Rest! von Michael Morris

Quellen: PublicDomain/FocusOnline vom 10.09.2015

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