Fakt oder Fake? – „Schwebende Stadt“ über China gibt Rätsel auf (Videos)

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Im chinesischen Fernsehen wurden kürzlich Aufnahmen aus einem nur sieben Sekunden dauernden Video gezeigt, die am 7. Oktober 2015 über der Stadt Foshan in der chinesischen Provinz Guangdong entstanden sein sollen und eine am Himmel schwebende Stadt zu zeigen scheinen. Die Erscheinung soll einige Minuten gedauert haben, jedoch gibt es widersprüchliche Berichte über die Echtheit der Aufnahmen bzw. des Ereignisses als solches: Während die britische Zeitung „Independent“ berichtet, dass die Erscheinung „offenbar viele Menschen auf der Straße zum Stillstehen gebracht habe“, hat sich ein chinesisches Fernsehteam auf die Suche nach Augenzeugen sowie einer offiziellen Bestätigung durch das Wetteramt gemacht – jedoch ohne Erfolg.

Hat die Erscheinung nun tatsächlich stattgefunden oder nicht? Und wenn ja, wodurch könnte sie verursacht worden sein?

Auch wenn das Video sehr kurz ist, sind darauf deutlich Strukturen zu erkennen, die an die Skyline einer Großstadt erinnern und einen äußerst spektakulären Anblick bieten. Angesichts dessen ist es jedoch höchst seltsam, dass von den über sieben Millionen Einwohnern der Stadt nur ein einziger Augenzeuge das Ereignis dokumentiert und das Beweismaterial im Internet veröffentlicht haben soll – und zudem noch unbekannt ist. Diese Umstände nähren daher Zweifel an der Echtheit des Videos, so dass man die Möglichkeit in Betracht ziehen muss, dass es sich hierbei um eine Fälschung handeln könnte.

Video:

„Schwebende Städte“ über China und Afrika

So umstritten und mysteriös der Bericht über die Himmelserscheinung über Foshan auch sein mag – ein Einzelfall ist es dennoch nicht: Auch fünf Tage später soll sich nach anderen Berichten in der mehr als 100 km entfernten chinesischen Provinz Jiangxi gegen 17 Uhr ein ähnlicher Vorfall ereignet haben, der laut des Augenzeugen, eines Herrn Wu, ca. eine halbe Stunde gedauert haben soll und der auf folgendem Foto zu sehen sein soll:

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Auch in diesem Fall gibt es also nur einen Augenzeugen, der zwar mit (Nach-)Namen genannt wurde, aber da der Vorname fehlt, steht auch dessen Identität offenbar nicht genau fest.

Doch auch bereits 2011 soll über einem Fluss der Stadt Huangshan in der Provinz Anhui ein ähnlicher Anblick zu sehen gewesen sein, indem auf den Fotos neben großen Gebäuden auch Bäume zu erkennen sind:

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Laut der Zeitung „Independent“ gehen nicht näher genannte „Experten“ davon aus, dass es sich bei solchen Erscheinungen um ganz natürlich vorkommende Sinnestäuschungen handelt, die gewöhnlich als Fata Morgana bezeichnet werden und die durch die unterschiedliche Brechung des Lichts auf seinem Weg durch Luftschichten verschiedener Temperaturen entstehen. Unklar sind diesbezüglich aber die Identität dieser Experten, ihre Qualifikation sowie eine nachvollziehbare Erklärung, warum solche beeindruckenden Erscheinungen einerseits derart selten vorkommen und andererseits bevorzugt in China?

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Nun mag man einwenden, dass auch aus Afrika ein ähnlicher Fall berichtet wurde, der sich ebenfalls im Jahre 2011 über dem Dorf Dulali in der ländlichen Region Bauchi in Nord-Nigeria zugetragen haben soll. Damals hatten offenbar Hunderte Dorfbewohner eine ungewöhnliche Himmelserscheinung in einer Wolke beobachtet, die sich allerdings nach Angaben eines Augenzeugen zugleich in signifikanter Weise von den zuvor genannten Vorfällen in China unterscheidet, indem sie auch von Geräuschen begleitet gewesen sein soll:

„Die Wolke war durchsichtig und ich sah darin schöne hohe Gebäude, mit geteerten Straßen und Autos. Es war wie eine fliegende Stadt. Und ich konnte daraus ein Geräusch hören wie Maschinen, die Lärm machen, so wie man es bei der Ashaka-Zementfabrik hören kann.“

Bei dieser Beschreibung erstaunt somit nicht nur die visuelle Detailliertheit der Erscheinung, sondern auch die Tatsache, dass Maschinenlärm zu hören war, den der Augen- und Ohrenzeuge eindeutig als aus der Wolke kommend identifiziert hat.

Zwar mag es nicht gänzlich auszuschließen sein, dass es sich bei manchen solcher Erscheinungen tatsächlich um optische Täuschungen handelt, allerdings scheint dies in diesem konkreten Fall jedoch mehr als fraglich, dass zugleich auch noch akustische Täuschungen hinzukommen – und dies in einer solchen Klarheit. Könnte zumindest beim letzten Beispiel etwa eine gänzlich andere Erklärung für diesen Bericht in Frage kommen?

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Holografische Projektionen

Geht man davon aus, dass nicht all diese Fälle auf falsche Berichte, gefälschte Videos oder natürliche Erklärungen zurückzuführen sind, muss man wohl die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass sie auf Sinnestäuschungen basieren könnten, die mit Hilfe modernster Technik ausgelöst wurden. Was zunächst weit hergeholt klingen mag, hat aber offenbar einen realen Hintergrund, zumindest wenn man die Zeitung „Washington Post“ für eine seriöse Quelle hält und einen Artikel aus dem Jahre 1999 mit dem Titel „When Seeing and Hearing Isn’t Believing“ für glaubhaft hält.

So werden darin die technischen Möglichkeiten psychologischer Kriegsführung (Psyops) thematisiert und ernsthafte Überlegungen eines hochrangigen Offiziers der US-Air Force aus dem Jahre 1990 aufgegriffen, bei denen es darum ging, ein Hologramm Allahs über den Himmel Bagdads zu projizieren, um die irakische Bevölkerung und dessen eigene Armee zum Aufstand gegen Saddam Hussein aufzustacheln. Wäre es da nicht denkbar, dass diese Idee zur Entwicklung einer Technologie geführt hat, die genau dazu (und noch viel mehr) in der Lage ist?

Dem Artikel zufolge war jedenfalls ein Physiker des US-Militärs tatsächlich mit der Umsetzbarkeit solcher Hologramme beauftragt, der zu dem Ergebnis gekommen ist, dass es durchaus im Bereich des Möglichen ist, dreidimensionale Objekte an den Himmel zu projizieren, die in der Luft zu schweben scheinen. Dass diese Idee dennoch nicht im Rahmen der Operation „Desert Storm“ in die Tat umgesetzt wurde, habe aber weder daran gelegen, dass dies technisch unmöglich sei (und auch nicht etwa an moralischen Bedenken), sondern schlicht und einfach am enorm großen technischen Aufwand, indem im Weltraum ein Spiegel von der Größe einer Quadratmeile hätte installiert werden müssen. Außerdem habe der hohe Energieverbrauch die Möglichkeiten im Rahmen des damaligen Militäreinsatzes überschritten.

Damit war dieses Thema für das US-Militär jedoch noch keineswegs vom Tisch. Dem Artikel zufolge wurde 1994 ein streng geheimes Militärprogramm ins Leben gerufen, um genau solche Technologien zu entwickeln, wie sie im Rahmen psychologischer Kriegsführung benötigt werden und in Bezug auf den Irak-Krieg 1991 angedacht worden waren. So soll in einem vertraulichen Dokument der Air Force von der Entwicklung eines „holographischen Projektors“ die Rede sein, mit dessen Hilfe im Rahmen von speziellen Militäroperationen „Missionen zur Täuschung“ durchgeführt werden können.

Dass solche Himmelsprojektionen tatsächlich realisierbar sind, demonstrierte auch ein Team aus Künstlern und Wissenschaftlern namens „Project Nimbus“ nach fünfjähriger Vorbereitungszeit im englischen Nottingham, das basierend auf dem 1878 von Eadweard Muybridge entwickelnden Prinzip des „Zoopraxiskop“ das Bild eines grünen Reiters an den Himmel projizierte:

Video:

Es heißt, dass der Projektleiter Dave Lynch bei seinen Nachforschungen auch auf ein Dokument gestoßen ist, in dem das US-Militär bereits zur Zeit des Vietnamkriegs (1955-1975) Himmelsprojektionen als psychologische Waffe gegen die Vietnamesen beschreibt. Auch wenn der Reiter im Video nicht allzu realistisch wirkt, sollte man bedenken, dass dem US-Militär weit mehr finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung stehen, um wesentlich realistischere Darstellungen erzeugen zu können als dem kleinen Forscherteam.

Im Netz der Frequenzen: Elektromagnetische Strahlung, Gesundheit und Umwelt. Was man darüber wissen muß

Weitere Täuschungsmöglichkeiten

In besagtem Artikel wird auch erwähnt, dass der Film „Forrest Gump“ seinerzeit vor allem als Vorwand gedient habe, dem Publikum Hollywoods Stand der Technik (Operation Hollywood: Gehirnwäsche, Pentagon und das Geflecht hinter der Leinwand (Videos)) in Bezug auf die Möglichkeiten optischer und akustischer Tricks zu demonstrieren:

Video:

Weitere Möglichkeiten betreffen somit auch den Bereich akustischer Täuschungen wie z.B. das so genannte „Voice Cloning“ oder „Voice Morphing“, das am „Los Alamos National Laboratory“ entwickelt wurde. Dabei kann anhand einer zehnminütigen Sprachprobe von jeder beliebigen Person in beinahe Echtzeit ein Sprachmuster „geklont“ werden, anhand dessen eine täuschend echt klingende Sprachaufnahme mit jedem beliebigen Text erstellt werden kann. So hatte z.B. der Wissenschaftler George Papcun mit Hilfe dieser Technologie den folgenden Satz erzeugt, der dem früheren Oberbefehlshaber des U.S. Special Operations Command, Gen. Carl W. Steiner, zu entstammen schien: „Gentlemen! We have called you together to inform you that we are going to overthrow the United States government” („Meine Herren! Wir haben Sie zusammengerufen, um Sie darüber zu informieren, dass wir die Regierung der Vereinigten Staaten stürzen werden”). Steiner selbst soll davon so beeindruckt gewesen sein, dass er unbedingt eine Kopie dieser Aufnahme haben wollte.

Hierbei darf man ebenfalls nicht außer Acht lassen, dass dies bereits dem Stand der Technik in den 1990er Jahren entsprach und dass sich die technischen Möglichkeiten seitdem beträchtlich verbessert haben dürften. Selbst mit den (daran gemessen) primitiven Mitteln des Samplings ist es prinzipiell möglich, jede beliebige Aussage einer Person in ihr Gegenteil zu verkehren, wie die folgende „korrigierte“ Fassung einer Ansprache von George Bush sen. zum 1. Golfkrieg demonstriert, die vom Künstler Mark Gunderson (Evolution Control Committee) stammt:

Video:

Eine weitere erstaunliche und ebenfalls längst entwickelte Technologie ist das so genannte „Voice-to-skull“ (V2K)-Verfahren, das an Halloween 1989 unter der Nummer 4,8777,027 patentiert wurde. Hiermit können akustische Signale mit Hilfe von Mikrowellenstrahlen im Bereich von 100 bis 10.000 MHz direkt in den Kopf einer Person induziert werden. So wurden in den letzten Jahren einige Fälle publik, bei denen Leute in den Wahnsinn getrieben worden sein sollen, wobei deren Schicksale von den Medien als haarsträubende Behauptungen dargestellt wurden.

Der Denver-Plan: Vertrag mit der Zeit

Angesichts der Tatsache, dass jedoch bereits 1973 Dr. Joseph C. Sharp am „Walter Reed Army Institute of Research“ den ersten erfolgreichen Test einer auditiven Mikrowellentechnologie durchgeführt hat, bei dem Klänge ohne den „Umweg“ über das Gehör direkt ins Gehirn eingespeist werden können, scheinen solche Fälle jedoch ohne Weiteres realistisch (Elektromagnetische Einflüsse: Das CFIDS-Syndrom · Brummtöne und andere Anomalien (Videos)).

Abschließend ein Video von Truthstreammedia.com, in dem noch einmal die wesentlichen Punkte zu diesem Themenkomplex zusammengefasst werden:

Video:

Literatur:

Der Geist hat keine Firewall: Neues Bewusstsein trifft Mind Control von Grazyna Fosar

Im Netz der Frequenzen: Elektromagnetische Strahlung, Gesundheit und Umwelt. Was man darüber wissen muß von Franz Bludorf

Terra Incognita. Erde in Harmonie. Erde in Wut von Grazyna Fosar

Zaubergesang: Geheimnisvolle Erdfrequenzen – Der Schlüssel zur Wetter- und Gedankenkontrolle von Grazyna Fosar

Quellen: PublicDomain/DailyMail/maki72 für PRAVDA TV vom 22.10.2015

Weitere Artikel:

Elektromagnetische Einflüsse: Das CFIDS-Syndrom · Brummtöne und andere Anomalien (Videos)

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