“Unerklärbare Ausnahmefälle” bei 9/11 – zur Physik des Einsturzes von Hochhäusern (Videos)

Aufsehenerregender Artikel “15 Jahre danach: Zur Physik des Einsturzes von Hochhäusern” bei den 9/11-Anschlägen aus dem renommierten Wissenschaftsmagazin Euphysics News.

Am 11. September 2001 erlebt die Welt den totalen Einsturz von drei großen Hochhäusern in Stahlskelett-Bauweise. Seither bemühen sich Wissenschaftler und Ingenieure darum, zu verstehen, wie es zu dazu kommen konnte.

Im August 2002 startete das U.S. National Institute of Standards and Technology / NIST eine Untersuchung des Zusammenbruchs dreier am 11. September 2001 (dem Tag der so genannten 9/11-Anschläge) eingestürzten Gebäude, die sich sechs Jahre lang hinzog: Dabei handelte es sich um die berühmtem Zwillingstürme des World Trade Centers / WTC, die schon am Morgen einstürzten, und um den weniger bekannten Einsturz des nicht von einem Flugzeug getroffenen 47-geschossigen WTC-Gebäudes 7, der erst am späten Nachmittag erfolgte.

Das NIST führte seine Untersuchung in Kenntnis der Tatsache durch, “dass die totalen Zusammenbrüche der beiden WTC-Türme und des Gebäudes WTC 7 die einzigen bisher bekannt gewordenen derartigen Fälle waren, bei denen Brände eine ausschlaggebende Rolle gespielt haben sollen”. (Der abschließende NIST-Untersuchungsbericht ist aufzurufen unter http://spin1-www.nist.gov/customcf/get_pdf.cfm? pub_id=861610&_ga=1.154262968.1251670635.1473806683 .)

Tatsächlich haben weder vor noch nach den 9/11-Anschlägen Brände oder Naturkatastrophen den totalen Zusammenbruch von Stahlskelett-Hochhäusern verursacht; nur bei dem schweren Erdbeben, das sich 1985 in Mexiko City ereignete, brach ein 21-stöckiges Bürogebäude zusammen.

Solche Gebäude konnten bisher nur durch kontrollierte Sprengungen unter Einsatz von Explosivstoffen und Räumgeräten absichtlich zum Einsturz gebracht werden. Trotzdem kam das NIST nach der mehrjährigen Untersuchung zu dem Ergebnis, alle drei am 11. September 2001 erfolgten Einstürze seien durch Brände verursacht worden.

16 Jahre danach hält eine wachsende Anzahl von Architekten, Ingenieuren und Wissenschaftlern diese Erklärung für nicht überzeugend (High-Tech Energiewaffen: Erneute Brände in Kalifornien und 9/11 (Videos)).

Wie der Einsturz von Hochhäusern verhindert wird

Andere Stahlskelett-Hochhäuser haben große Brände überstanden, ohne zusammenzubrechen ‒ aus den nachfolgend genannten Gründen:

1) Brände in Gebäuden sind normalerweise nicht heiß genug und erlahmen zu schnell, um genug Energie zu erzeugen, die das Stahlskelett oder einzelne Träger zum Einknicken oder Schmelzen bringen könnte. [Die Temperaturbeständigkeit des Stahlskeletts hängt vom Sicherheitsfaktor des verwendeten Stahls ab.

Der beim WTC 7 verwendete Stahl hatte zum Beispiel den Sicherheitsfaktor 3 und höher. Um einzuknicken, hätte das Stahlskelett 67 % seiner Stabilität verlieren, der Stahl also auf mindestens 660°C erhitzt werden müssen.]

2) Die meisten Hochhäuser haben automatische Löschsysteme [z. B. Wassersprinkler], die eine zu große Hitzeeinwirkung und das Schmelzen des Stahlskeletts verhindern.

3) Das Stahlskelett wird mit feuerfesten Materialien ummantelt, die es davor schützen, kurzzeitig zu stark erhitzt zu werden.

4) Stahlskelett-Hochhäuser sind so konstruiert, dass eine begrenzte Beschädigung ihrer tragenden Struktur nicht zum Einsturz des gesamten Gebäudes führen kann.

Aus der Vergangenheit sind drei Stahlskelett-Hochhäuser bekannt, die wegen Bränden Teileinstürze erlitten haben, keines davon ist aber komplett in sich zusammengebrochen. Unzählige weitere Stahlskelett-Bauten haben lang andauernde Großbrände überstanden, ohne teilweise oder vollständig einzustürzen.

(Das abgebildete Gebäude WTC 5 brannte am 11. September 2001 über 8 Stunden lang fast völlig aus, ohne teilweise oder vollständig einzustürzen)

Hochhäuser müssen so entworfen werden, dass sie zusätzlich zur normalen Gewichtsbelastung und gelegentlichen Bränden auch Druckveränderungen aushalten, die durch starken Seitenwind oder Erdbeben entstehen. Damit die Hochhäuser heftigen Luft- und Erdbewegungen standhalten, muss ihre statische Struktur so stabil sein, dass deren stützende Säulen sowohl seitlichen Druck als auch heftige Dehn- und Pressbewegungen aushalten, ohne sich zu verbiegen oder einzuknicken und das auf ihnen lastende Gewicht auch unter Extrembelastungen sicher tragen zu können.

Erst durch die Entwicklung von Spezialstählen, die starke Druck- und Dehnbelastungen aushalten, wurde der Bau von Hochhäusern möglich. Stahl ist zwar sehr stabil, aber auch elastisch genug, um zusätzlich auftretende Druck- und Dehnbelastungen in horizontaler oder vertikaler Richtung besser aushalten zu können als sprödere Materialien wie Beton, die unter Druck zerbrechen.

Beim Bau von Hochhäusern wird auch heute noch manchmal Beton verwendet, der muss dann aber unbedingt durch eingegossene Stahlkonstruktionen verstärkt werden. Damit sie seitlich auftreffendem Druck besser standhalten können, werden Hochhäuser meistens so entworfen, dass die Tragfähigkeit der sie stützenden Säulen nur zu einem geringen Prozentsatz für den Normalfall gebraucht wird.

Die äußeren Säulen der Zwillingstürme waren zum Beispiel so konstruiert, dass nur 20 % ihrer Tragfähigkeit für den Normalfall ausreichten, also 80 % zum Ausgleich zusätzlicher Belastungen durch heftigen seitlichen oder vertikalen Druck zur Verfügung standen.

Weil am 11. September 2001 kein starker Wind wehte und nach dem Einschlagen der Flugzeuge nur das aktuelle Eigengewicht der Gebäude und das Feuer auf die Stahlskelette der WTC-Türme einwirkten, waren viele Ingenieure überrascht, dass die Zwillingstürme trotzdem komplett in sich zusammenbrachen.

Nach dem Bombenanschlag auf das WTC im Jahr 1993 hatte der leitende Bauingenieur John Skilling in einem Interview mit der Seattle Times erklärt, die Türme seien ausdrücklich so gebaut worden, dass sie dem seitlichen Aufprall eines zivilen Verkehrsflugzeuges standhalten könnten: “Unsere Analyse ergab, dass unser größtes Problem der in das Gebäude fließende Flugzeug-Treibstoff wäre, weil der sich entzünden und viele Menschen töten würde. Die bauliche Struktur des Gebäudes bliebe aber erhalten.”

Skilling sagte auch, er glaube nicht, dass eine einzelne Autobombe mit 90 kg Sprengstoff einem der Zwillingstürme größeren Schaden zufügen könne, und fuhr fort: “Mit richtig platzierten Sprengladungen könnte man jedoch starke Beschädigungen verursachen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein Sprengexperte, der den Auftrag bekäme, die Türme mit Sprengstoff zum Einsturz zu bringen, das auch schaffen würde.”

Mit anderen Worten, Skilling war der Meinung, dass die Zwillingstürme nur durch eine kontrollierte Sprengung zu zerstören wären.

 

Techniken des kontrollierten Abbruchs

Kontrollierter Abbruch ist keine neue Praxis. Jahrzehntelang wurde er mit an Kränen schwingenden schweren Abbruchkugeln durchgeführt, mit denen die Mauern der Gebäude stückweise zertrümmert wurden. Aber nicht alle Baustrukturen lassen sich so zerstören. 1935 wurden die beiden 191 m hohen Sky Ride Towers, die anlässlich der 1933 in Chicago veranstalteten Weltausstellung errichtet worden waren, mit 680 kg Dynamit gesprengt.

Thermit, ein Gemisch aus Eisen(III)-oxid [Rost] und Aluminium-Granulat, das nach der elektrischen Zündung große Hitze entwickelt, wird vorrangig zum Verschweißen oder schnellen Durchtrennen von Schienen oder Stahlträgern eingesetzt und leistet deshalb auch beim Abbruch von Stahlskelett-Bauten gute Dienste. Damit lassen sich nämlich auch sehr dicke Stahlträger sehr zuverlässig und schnell auch diagonal durchtrennen.

Durch entsprechende Anordnung einer ausreichenden Anzahl so genannter Trennladungen lassen sich ganze Gebäudeteile abtrennen, die dann wegen der diagonalen Trennlinien auf die darunter liegenden Gebäudeteile rutschen und diese mit zum Einsturz bringen. Diese Technik lässt sich noch verfeinern, wenn die im Innern des Gebäudes liegenden Säulen zeitlich genau abgestimmt zuerst durchtrennt werden. Dann stürzt das Gebäude von innen nach außen in sich zusammen, und die Trümmer fallen auf seinen Grundriss. Diese Methode wird häufig als “Implosion” bezeichnet.

Der Einsturz des WTC 7

Die auf der nachfolgend abgedruckten Bildleiste zu sehende Abfolge des WTC 7-Einsturzes, der am 11.09. um 17.20 Uhr erfolgte, ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil sie alle Merkmale einer Implosion veranschaulicht.

Der obere Teil des Gebäudes stürzte in absolut freiem Fall in den ersten 2,25 Sekunden völlig intakt 32 Meter oder acht Stockwerke in die Tiefe und zerfiel dann in nur einer halben Sekunde in pulverisierte Trümmerteile, die sich völlig symmetrisch über seinem Grundriss auftürmten. Der komplette Einsturz dauerte weniger als 7 Sekunden. In Anbetracht der Art des Zusammenbruchs hätte jede Untersuchung, die Anspruch auf wissenschaftliche Korrektheit erhebt, die Hypothese von einer kontrollierten Sprengung in Betracht ziehen, wenn nicht sogar davon ausgehen müssen.

Stattdessen vertraten das NIST und die Federal Emergency Management Agency / FEMA, die eine Voruntersuchung durchgeführt hat, von vornherein und ausschließlich die Auffassung, der Zusammenbruch sei durch Brände verursacht worden. Der Nachweis dieser vorgefassten Meinung erwies sich offensichtlich als sehr schwierig.

Die neun Monate in Anspruch nehmende FEMA-Studie kam zu dem Schluss: “Wie die Brände im WTC 7 den Einsturz des Gebäudes verursachen konnten, ist derzeit noch ungeklärt. Obwohl das in dem Gebäude eingelagerte Heizöl viel potenzielle Energie enthielt, kommt der Hypothese, Brände hätten den Einsturz verursacht, nur eine geringe Wahrscheinlichkeit zu.”

Das NIST musste die Vorlage seines Berichtes über den Einsturz des WTC 7 von Mitte 2005 auf November 2008 verschieben. Im März 2006 sagte Dr. Shyam Sunder, der Leiter der NIST-Ermittlungen: “Wenn ich ehrlich bin, muss ich zugeben, dass wir große Schwierigkeiten mit dem WTC 7 haben.”

Während der gesamten Untersuchung hat das NIST alle Beweise, die mit seiner Brandtheorie kollidierten, einfach ignoriert. Das bemerkenswerteste Beispiel dafür war sein Versuch, den zu beobachtenden freien Fall des WTC 7 einfach abzustreiten. Als Dr. Sunder dazu befragt wurde, reagierte er mit der Aussage: “Ein freier Fall kann nur dann stattfinden, wenn es unter dem fallenden Gegenstand keinen strukturellen Widerstand gibt.”

(Das NIST-Computermodell zeigt Deformationen des einstürzenden WTC 7, die auf der Bildleiste nicht zu sehen sind)

Beim WTC 7 habe es unter dem einstürzenden Gebäude aber “strukturellen Widerstand” gegeben. Nur weil ihm David Chandler, ein Physik-Lehrer an einer High School, und der Physik-Professor Steven Jones, einer der Autoren dieses Artikels, der die Fallzeit auf einem Video gemessen hatte, widersprachen, wurde im NIST-Schlussbericht der 2,25 Sekunden dauernde freie Fall zugegeben.

Im NIST-Computermodell kommt die Phase des freien Falls jedoch nicht vor; das NIST konnte auch nicht erklären, warum von den unteren Stockwerken des WTC 7 “kein struktureller Widerstand” ausging.

Das NIST-Computermodell zeigt nicht etwa den Einsturz des Gebäudes WTC 7, sondern eine starke Deformierung des Baukörpers, die in den Videos vom Zusammenbruch nicht zu sehen ist; es lässt auch die Phase des freien Falls nicht erkennen. Außerdem endet das Modell ohne weitere Erklärung etwas weniger als 2 Sekunden vor dem Ende des knapp 7 Sekunden dauernden Einsturzes.

Das Computermodell kann auch nicht von unabhängigen Prüfern nachvollzogen werden, weil sich das NIST geweigert hat, einen großen Teil der von ihm dafür verwendeten Daten freizugeben – mit der Begründung, dadurch könne “die öffentliche Sicherheit” gefährdet werden.

Zum Einsturz der Zwillingstürme

Bei der Untersuchung des WTC 7-Einsturzes hat das NIST noch versucht, die Gründe dafür zu analysieren und modellhaft nachzuvollziehen, bei den Zwillingstürmen ist dieser Versuch unterblieben. Im NIST-Bericht heißt es dazu: “Untersucht wurde der Zeitraum vom Einschlag der Flugzeuge in die beiden Türme bis zum Beginn ihres unvermeidlich gewordenen Zusammenbruchs. Auf den genauen Ablauf des Einsturzes wird nicht eingegangen.”

In dem endgültigen Bericht über den Zusammenbruch der Zwillingstürme wird also nicht analysiert, warum die (nicht von Bränden betroffenen) unteren Stockwerke den Einsturz der oberen Stockwerke nicht aufgehalten oder wenigstens verlangsamt haben, der – wie auch NIST zugibt – “in nahezu Fallgeschwindigkeit” erfolgte.

Auch verschiedene andere bei dem Zusammenbruch zu beobachtende Phänomene wurden nicht geklärt. Als eine Gruppe von Klägern das NIST aufforderte, eine Analyse dieser Phänomene durchzuführen und den NIST-Bericht entsprechend zu ergänzen, lehnte das NIST jede Korrektur mit der Begründung ab, es sei “außer Stande, eine schlüssige Erklärung des gesamten Einsturzverlaufes zu liefern, weil es mit seinem Computermodell nicht alle offenen Fragen klären könne.”

Das NIST lieferte nur eine einzige Begründung für seine Behauptung, die unteren Etagen hätten den Einsturz der oberen Etagen nicht stoppen oder verlangsamen können. Auf Seite 323 des National Construction Safety Team Act / NCSTAR 1-6 (s. unter https://www.- nist.gov/node/599551?pub_id=909017  zitiert das NIST ein von Zdeněk Bažant, einem Professor für Hoch- und Tiefbau, und dessen Doktoranden Yong Zhou erstelltes Papier, das im Januar 2002 veröffentlicht wurde und nach Auffassung des NIST alle im Zusammenhang mit den Einstürzen zu stellenden Fragen geklärt hat, als hätte es in seiner Untersuchung nicht selbst diese Fragen klären müssen.

In ihrem Papier behaupten Bažant und Zhou, dass hohe Gewicht der mit einem heftigen Stoß aufprallenden oberen Stockwerke habe die unteren Etagen so stark zusammengepresst, das deren stützende Säulen in einer Kettenreaktion fortlaufend eingeknickt seien. Sie behaupteten auch, die beim Einsturz auftretende Gewichtsbelastung sei 8,4 mal höher als die Belastbarkeit der stützenden Säulen gewesen.

In den Folgejahren haben Forscher den Einsturz der oberen Etagen des Turmes WTC 1 untersucht und herausgefunden, dass er mit fast gleichbleibender Geschwindigkeit ohne heftigen Stoß erfolgte. Sie haben auch kritisiert, dass Bažant davon ausging, auch die oberen Stockwerke seien in Fallgeschwindigkeit eingestürzt, obwohl sie das nachweislich nur mit etwa halber Fallgeschwindigkeit taten.

Der Einsturz eines oberen Stockwerkes erfolgte mit einer Geschwindigkeit von 6,1 m/s und nicht in voller Fallgeschwindigkeit, die 8,5 m/s betragen hätte. Durch die von Bažant angenommene höhere Geschwindigkeit verdoppelt sich auch die angenommene kinetische Energie (der einstürzenden Stockwerke), die durch Quadrierung der Geschwindigkeit zu errechnen ist. Die Forscher haben außerdem festgestellt, dass die von Bažant mit 58×10⁶ kg angegebene Masse der oberen Stockwerke zu hoch angesetzt wurde und tatsächlich nur 33×10⁶ kg betrug.

Wegen der beiden Fehler war die angenommene kinetische Energie der fallenden Masse 3,4 mal zu hoch. Außerdem hat Bažant in seinen Berechnungen nur ein Drittel der tatsächlichen Tragfähigkeit der stützenden Säulen berücksichtigt.

Im Januar 2011 haben Bažant und ein anderer Doktorand namens Jia-Liang Le versucht, den im ersten Erklärungsmodell nicht vorkommenden verlangsamten Fall der oberen Stockwerke mit der Behauptung zu erklären, der Geschwindigkeitsverlust habe nur knappe 3 % betragen, sei deshalb von den Videokameras nicht zu erfassen gewesen und außerdem nur während 1,1 % der gesamten Einsturzzeit aufgetreten.

Le und Bažant verwendeten nun auch ganz andere Werte: Als Masse der oberen Stockwerke nahmen sie jetzt erneut fälschlicherweise 54,18×10⁶ kg an, als Masse eines zusammengepressten Stockwerks aber nur noch 0,627×10⁶ kg, was der vorher angenommenen Masse von 3,87×10⁶ kg widersprach. Die niedere Masse gilt nur für die den Fußboden bildende Betonplatte, die höhere Masse schließt auch alle sonstigen auf einem Stockwerk befindlichen Materialien ein.

Allein durch diese Korrektur erhöht sich die Fallverzögerung auf das Sechsfache zu einem Gesamtwert von 7,1 %. Außerdem hat Bažant die Widerstandsfähigkeit der stützenden Säulen wieder viel zu niedrig angesetzt. Forscher haben inzwischen herausgefunden, dass der normale Einsturz eines Stockwerkes nicht nur mit großer Verzögerung stattfände, sondern schon nach dem Einsturz von höchsten zwei weiteren Stockwerken zum Stillstand käme.

Andere nicht geklärte Sachverhalte

Die bisher nachgewiesenen Ungereimtheiten in den Erklärungsversuchen sind nur ein Teil der vorliegenden Beweise dafür, dass der Zusammenbruch der Zwillingstürme des WTC nicht durch das Einschlagen der Flugzeuge und die dadurch entstandenen Brände verursacht worden sein kann. Videos zeigen, dass die obersten Teile beider Türme innerhalb der ersten vier Sekunden des Einsturzes in Trümmerteile zerfielen.

Auf keinem einzigen Video ist zu sehen, dass die obersten Stockwerke (wie von Bažant behauptet) den Weg zum Boden zunächst unzerstört zurücklegten und erst in Bodennähe zertrümmert wurden. Auf Videos und Fotos ist aber zu sehen, dass auch aus punktförmigen Öffnungen deutlich unterhalb der brennenden Stockwerke Staubwolken austraten.

Das NIST bezeichnet sie als “Rauchwölkchen”, erklärt aber nicht, wie sie entstanden sind. Das NIST liefert auch keine Erklärung dafür, warum sich der größte Teil des in die Türme verbauten Betons bereits in der Luft vom Stahlskelett löste und pulverisiert wurde, und warum Trümmerteile bis zu 150 Meter weit in alle Richtungen weggeschleudert wurden.

Das NIST geht überhaupt nicht auf die fotografisch dokumentierten Lachen geschmolzenen Metalls im Trümmerfeld ein und behauptet, die orangefarbenen Bäche aus geschmolzenem Metall, die sich sieben Minuten vor seinem Einsturz aus Fenstern des Turmes WTC 2 ergossen, bestünden aus geschmolzenem Flugzeug-Aluminium, vermischt mit organischen Materialien.

Experimente haben aber gezeigt, dass geschmolzenes Aluminium, selbst wenn es mit organischen Materialien vermischt ist, silbrig schimmert.

Bei den orangefarbenen Lachen und Bächen aus flüssigem Metall muss es sich um Stahl gehandelt haben, der beim Abbrennen der zum Durchtrennen des Stahlskeletts benutzten Thermitladungen geschmolzen ist.

Inzwischen wurden auch nicht verbrannte Partikel von Nano-Thermit in Proben des WTC-Staubes gefunden, die an ganz unterschiedlichen Stellen genommen wurden. 156 Augenzeugen, darunter 135 Ersthelfer, haben berichtet, sie hätten vor und/oder während der Einstürze Explosionen gesehen, gehört und/oder gefühlt.

Dass die Zwillingstürme mit Explosivstoffen gesprengt wurden, scheint die anfänglich unter den meisten Ersthelfern vorherrschende Ansicht gewesen zu sein. “Ich dachte sofort an Explosionen,” sagte John Coyle, ein Brandursachen-Ermittler. “Jeder glaubte damals sofort, dass Sprengungen stattgefunden hatten.” (9/11 – “Wir sprengten WTC 7 am 11. September 2001” (Videos))

Schlussfolgerung

Es sei zunächst wiederholt, dass vor oder nach den 9/11-Anschlägen keine weiteren Totaleinstürze von Stahlskelett-Hochhäusern durch Brände verursacht wurden. Haben wir also am 11. September 2001 gleich drei unerklärbare Ausnahmefälle erlebt?

Die Versuche des NIST, äußerst Unwahrscheinliches zu erklären, konnten eine wachsende Anzahl von Architekten, Ingenieuren und Wissenschaftlern nicht überzeugen. Die vorliegenden Beweise lassen nur den Schluss zu, dass alle drei Gebäude durch kontrollierte Sprengungen zum Einsturz gebracht wurden. In Anbetracht der weitreichenden Implikationen ist es moralisch zwingend notwendig, diese Hypothese durch eine von verantwortungsvollen Behörden veranlasste, wissenschaftlich unanfechtbare Untersuchung als zutreffend beweisen zu lassen.

Websites:

Architects & Engineers For 9/11 Truth
http://ae911truth.org

Firefighters For 9/11 Truth
http://ff911truth.org
http://ff911truthandunity.org

Pilots For 9/11 Truth
http://pilotsfor911truth.org/

Über die Autoren

Steven Jones war früher Lehrstuhlinhaber für Physik an der Brigham Young University. Seine Hauptforschungsgebiete waren (Kern-)Fusion, Sonnenenergie und Archäometrie (eine Naturwissenschaft, die sich mit der Klärung archäologischer Fragestellungen befasst). Er ist Autor und Coautor zahlreicher Abhandlungen über das erwiesene Auftreten sehr hoher Temperaturen beim Einsturz der WTC-Hochhäuser und das Vorhandensein unverbrannter Partikel von Nano-Thermit im WTC-Staub.

Robert Korol ist ein emeritierter Professor für Hoch- und Tiefbau der McMaster University im kanadischen Ontario, Mitglied der kanadischen Gesellschaft für Hoch- und Tiefbau und des kanadischen Instituts für Ingenieurwesen. Seine Hauptforschungsgebiete waren Strukturelle Mechanik und Stahlskelette. In letzter Zeit hat er den Widerstand von H-Profil-Stahlträgern gegen das Verbiegen und den Energiebedarf bei der Pulverisierung von Betonbodenplatten experimentell untersucht.

Anthony Szamboti ist ein Maschinenbauingenieur mit mehr als 25-jähriger Erfahrung bei der Konstruktion stabiler Strukturen in der Weltraum- und Kommunikationsindustrie. Seit 2006 ist er als Autor und Co-Autor mehrerer technischer Abhandlungen über die WTC-Einstürze hervorgetreten, die im Journal of 9/11 Studies und im International Journal of Protective Structures veröffentlicht wurden.

Ted Walter ist Direktor für Strategie und Entwicklung bei den Architects & Engineers for 9/11 Truth / AE911Truth, einer gemeinnützigen Organisation, die heute mehr als 2.500 Architekten und Ingenieure vertritt. 2015 hat er für die AE911Truth die (sehr informative Broschüre) “JENSEITS DER TÄUSCHUNG – Was die Wissenschaft über die Zerstörung der Gebäude 1, 2 und 7 des World Trade Centers zu sagen hat” veröffentlicht (s. http://www.free21.org/wp-content/uploads/2016/09/090916_Jenseits-der-T%C3%A4uschung_Onlineversion_sRGB_150dpi.pdf ). An der University of California in Berkeley hat er seinen Master of Publc Policy gemacht. 

 

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Literatur:

Macht und Geschichte: Aspekte der neuen Weltordnung

Operation 9/11 Der Wahrheit auf der Spur (Hörbuch 2 CDs)

11.9. – zehn Jahre danach: Der Einsturz eines Lügengebäudes

Die amerikanische Verschwörung: 9/11 und andere Lügen

Videos:

Quellen: PublicDomain/luftpost-kl.de am 08.02.2018

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