Die Finanzwelt ist nicht nur durchgedreht, sie ist Suizid gefährdet (Videos)

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Naja, dass sie durchgedreht ist, ist eine uralte Tatsache, sollte sich eigentlich schon bei jedem herumgeprochen haben. Dr. Noll, Direktor des Schweizerischen Ausbildungszentrum für das Strafvollzugspersonal SAZ, hatte straffällig gewordene Psychopathen mit Tradern, Börsenhändler in Bezug auf Egoismus und Kooperation verglichen und es stellte sich heraus, dass die Trader bei dem Egoismus weit die absoluten Topreiter sind.

Bei dem anschließenden Gefangenendilemmaspiel, bei dem man Gewinn machen konnte haben seltsamerweise die Strafgefangenen gewonnen, obwohl das doch der Job der Trader ist. Vielleicht haben sie ja hier gemogelt, um am Schluss nicht ganz so brutal auszusehen.

Wenn nicht, sollten die Banken sich das gut überlegen, doch besser die straffällig gewordene Psychopathen einzustellen und die Trader einsperren zu lassen (Die Finanzdiktatur).

Der Forensische Psychiater und Jurist Dr. Thomas Noll machte das gleiche Experiment nun mit 28 Finanzmarktakteuren. 25 von ihnen arbeiteten als klassische Börsenhändler in den fünf größten Schweizer Banken. Zwei waren Rohstoffhändler, einer leitete einen Hedgefonds. Sie hatten sich an einem Computermonitor folgender Aufgabe zu stellen:

Man muss sich vorstellen, dass man aufgrund einer Dürre in einer Katastrophe lebt und das Wasser wurde durch die lokalen Behörden verteilt. Das ist die einzige Art, ein Wasser zu kommen, jeder kann um 8:00 Uhr morgens seine Wasserration abholen. Wenn man betrügen will, dann kann man bei den Behörden so tun als ob man auch das Wasser des Nachbarn abholen möchte und bekommt die zusätzliche Ration so lange, bis der Nachbar, durch einen Computer simuliert, dies merkt und selbst beginnt, zu betrügen, in dem er sich früher zu der behördlichen Wasserstelle begibt.

Wenn beide Spieler betrügen, bekommen beide auch weniger Wasser. Wenn nur ein Spieler betrügt, der andere aber nicht, kann der erste einen Gewinn machen. In jeder der 40 Spielrunden können sich die Teilnehmer neu entscheiden.

Die Resultate

Die Trader waren weniger kooperativ als die Durchschnittsbevölkerung und als die Psychopathen, es war also insgesamt die egoistischste unkooperativste Stichprobe der drei Studienpopulationen. Die Durchschnittsprobanden verhielten sich statistisch gesehen noch nicht einmal in einem der 40 Spielzüge unkooperativ, die Psychopathen knapp fünfmal. Die Finanzmarktakteure jedoch zwölfmal.

Ein zweites, überraschendes Ergebnis des Experiments war: Obwohl die Trader häufiger betrogen, hatten sie im Endergebnis kaum mehr Wasser gehortet als die Durchschnittsprobanden und sogar weniger als die Psychopathen.

 

Das heißt, sie haben den Gewinn des Gegenspielers reduziert, nur um den eigenen relativen Gewinn zu erhöhen, ohne dass der absolute Gewinn der Trader erhöht wurde. Sie haben damit insgesamt kein besseres Resultat erzielt als die Durchschnittsbevölkerung, aber den Gegenspieler ruiniert.

Kurz vor dem Kollaps der gesamten Weltwirtschaft wetteten mehrere Hedgefonds mit CDS (3:207) (Gegenversicherung ohne Versicherung) auf die Pleite Griechenlands. Sobald Griechenland eine Rückzahlung nicht zahlen kann, wird der Betrag fällig.

Sie bekämen dann 1.500 Mal das gesamte Weltjahres BIP von:

77.451 Dollar (2014) x 1.500 = 116.178.000.000.000.000 (116 Trillionen und 178 Billiarden).

Wir alle wissen, dass das kann nie zurückbezahlt werden. Dieses Geld gibt es gar nicht. Deshalb macht diese Wette nur einen Sinn, um in dem letzten Crash von der Kapitalismus-Pleite abzulenken.

Die Herrschaften in den obersten Etagen der Bankhäuser können sich mental schon einmal auf ihren letzten Sprung vorbereiten.

»Die „Jakobiner“ des 20. Jahrhunderts würden die Kapitalisten nicht guillotinieren – ein gutes Beispiel nachahmen heißt nicht, es kopieren. Es würde genügen, 50 bis 100 Bankmagnaten zu verhaften, die größten Meister im Plündern der Staatskasse und in dunklen Bankgeschäften.

Es würde genügen, sie auf einige Wochen festzusetzen, um ihre Machenschaften aufzudecken, um allen Ausgebeuteten zu zeigen, „wer den Krieg braucht“.

Sind die Machenschaften der Bankkönige aufgedeckt, so könnte man sie freilassen, nachdem man die Banken und Syndikate der Kapitalisten und alle Unternehmer, die für den Staat „arbeiten“, unter die Kontrolle der Arbeiter gestellt hat.« I. Lenin: „Über die Volksfeinde“.

Ein labiler ökonomischer Mechanismus trifft auf eine labile Psyche

Hohe Boni und unregulierte Märkte bieten den Anreiz zur Spekulation und zur Überhitzung: vom Testosteron gepusht treiben die Händler dann die Börse in eine Blase. Ist die Krise da, herrschen Angst und Panik vor riesigen Verlusten vor, Cortisol übernimmt das Ruder und dreht nun den Gang der Dinge in die Gegenrichtung.

Die Händler verkaufen nur noch, die Kurse rutschen in den Keller. Offenbar arbeiten vor allem solche Menschen an der Börse, die dieses Zusammenspiel aushalten, weil sie in gewisser Egomanie immer nur an den nächsten großen Erfolg denken (Geldentstehung aus dem Nichts).

Was also ist zu tun? Viele Vorschläge der Wissenschaftler decken sich mit denen, die sowieso schon diskutiert werden. Der Hochfrequenzhandel sollte verboten oder zumindest eingeschränkt werden, ebenso die Höhe der Bonuszahlungen.

Vor allem sollten diese auf Langfristigkeit angelegt sein und nicht schon nach einem kurzfristigen Gewinn ausgezahlt werden. Man könnte einen Eignungstest für Investmentmanager einführen, um völlig egoistische Kandidaten auszuschließen.

Einig sind sich die Wissenschaftler jedenfalls in einem Punkt: Auf eine Selbstregulation der Märkte dürfe man nicht mehr setzen, sonst gehe das fatale Spiel von Überhitzung und Krise immer weiter und weiter. Und weiter.

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Literatur:

Erfolg im Crash: Wie Sie mit konkreten Anlageideen von der Krise profitieren

Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört

Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle

Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung

Videos:

Quellen: PublicDomain/linkezeitung.de am 14.05.2018

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