Wie die internationale Gesetzeslage Einfluss auf deutsche Online-Gamer nimmt

Online-Gaming ist eine derzeit stark boomende Freizeitbeschäftigung auch in Deutschland. Sowohl bei herkömmlichen Online-Games, als auch beim Online-Glücksspiel, tummeln sich Millionen von Menschen jeden Alters.

Doch nicht überall ist die Gesetzeslage gleich – vor allem für Deutsche, denn für die gilt speziell beim Online-Gambling eine strenge Gesetzeslage. Wir haben uns genauer angesehen, wie die internationale Gesetzeslage sich insbesondere auf Online-Gamer mit deutscher Staatsbürgerschaft auswirkt, und interessante Infos darüber gefunden.

Online-Gaming auf dem Vormarsch

Millionen von Online-Gamern, die Jahr für Jahr hinzukommen, befördern eine Industrie in ein goldenes Zeitalter: In der Online-Gaming Branche werden Milliarden verdient – und die Wachstumsraten sind erstaunlich stabil bis dynamisch.

Alleine in Deutschland werden Jahr für Jahr mehr als 300 Millionen Euros verdient. MMORG (Massive Multi Online Role-Playing Games) versammeln Millionen von Gamern, die täglich Stunden damit verbringen, In fremden Welten gegen- und miteinander zu spielen.

Dabei geben sie viel Geld aus, und haben vor allem so viel Spaß, dass sie viele Stunden damit verbringen. Auch das Online-Gambling boomt derzeit. Noch nie war es so leicht, Casinospiele zu spielen, wie etwa auf der Plattform Casumo. Dabei taucht man in virtuelle Casinowelten ein, und kann dort Roulette, Black Jack und andere bekannte Glücksspiele spielen, ohne auch nur das Haus verlassen zu müssen. Und dabei war es noch nie so leicht, Geld auszugeben.

Die deutsche Gesetzeslage ist auch schon vor dem Zeitalter des Internets restriktiv gegenüber dem Glücksspiel gewesen. So ist es deutschen Glücksspielern etwa nicht erlaubt, Online in Casinos zu spielen, die sich in Deutschland befinden.

Und deutsche Casinos dürfen Online gar kein Angebot haben. Der internationale Wettbewerb sorgt allerdings für Druck auf Deutschland. Für Deutsche Online-Gamer ist die Situation auf ersten Blick ebenfalls schwierig. Wenn sich deutsche bei Online-Casinos registrieren begeben sie sich in eine rechtliche Grauzone, die für die Spieler allerdings keine Folgen hat – strafrechtlich werden sie nicht verfolgt.

So ist die Situation für deutsche Online-Gamer zwar anders, als für die meisten Gamer aus anderen Ländern. Effektiv ändert sich allerdings kaum etwas.

Die beliebtesten Online-Games

Es gibt eine ganze Reihe von Kriterien, die man berücksichtigen muss, wenn man ermitteln möchte, welche die beliebtesten Online-Games sind. Super Data Research hat die erfolgreichsten von ihnen dennoch ermittelt. Den größten Umsatz bei Mobile Games erzielten im Jahr 2017 Honour of Kings, gefolgt von Fantasy Westward Journey, Monster Strike, Clash Royale und Clash of Clans.

Unter den PC Games sieht die Rangliste wie folgt aus: Platz eins geht an League of Legends, der zweite Platz an Dungeon Fighter Online, gefolgt von Crossfire, Fantasy Westward Journey Online II und World of Warcraft.

Bei den Konsolen kommt das Institut auf folgendes Ergebnis: Platz eins geht an FIFA 17, gefolgt von GTA V, Battlefield 1, Call of Duty: Infinite Warfare, und Ghost Recon: Wildlands.

Auch das Games-Streaming und Videos sind ein boomender Markt. Inzwischen werden weltweit mehr Gaming-Videos und Streamings konsumiert, als auf HBO, Netflix und HULU kombiniert gesehen werden.

Deutsche Gesetze vor Änderung

Insgesamt ist es also offensichtlich, dass deutsche Gamer all diese Dinge ganz genauso konsumieren können – im wesentlichen sind sie mit allen anderen Gamern auf der ganzen Welt gleichgestellt, überhaupt wenn es sich um Online-Gaming handelt. Die Situation beim Online-Glücksspiel ist etwas anders, dennoch brauchen sich Deutsche keine Sorgen darüber zu machen, dass sie sich in einer rechtlichen Grauzone befinden.

Noch dazu hat die deutsche Bundesregierung bereits angekündigt, das Gesetz bald zu überarbeiten, zumal die EU bereits festgestellt hat, dass das deutsche Recht in Sachen Online-Glücksspiel gegen Richtlinien der Europäischen Union verstößt.

Die Situation in dieser Hinsicht bleibt also spannend, aber eher nur die für Anbieter von Online-Glücksspielen. Deutsche Anbieter bereiten sich, wie man vernimmt, längst darauf vor, ebenfalls in den so lukrativen Markt einzusteigen.

Quellen: PublicDomain am 18.08.2018

 

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