Was speziell diese Zeit betrifft, hatte Maria die grausamsten Visionen. Sie sah Mütter, die aus lauter Verzweiflung sogar ihre Säuglinge ablehnen. Sie sah Menschen, die in der Kanalisation leben, umgeben von Ratten, weil es in den Häusern viel zu unsicher ist. Die ganze Bevölkerung wird in zahllose Gruppen zerfallen.
»Was für Gruppen?«, fragte ich. »Nazis, Satanisten, Moslems …«, erwiderte sie. »Es wird Hunderte von Gruppen geben. Wer keiner Gruppe angehört, wird nicht überleben.«
Wenn also z.B. »Welt Online« am 2. Juni 2015 schreibt: »Deutsche schlittern ahnungslos in die Altersarmut«, dann hat das Blatt das Kernproblem noch gar nicht erfasst. Es geht nicht um einen reduzierten Lebensstandard im Alter, sondern ums Überleben an sich.
Marias Visionen beziehen sich zwar überwiegend auf Deutschland, aber um es noch mal in aller Klarheit zu sagen: Wir reden hier von den Folgen eines globalen Systemcrashs. Deshalb kann es als sicher gelten, dass Hunger und staatlicher Zerfall mehr oder weniger global sein werden.
Konkret: Wir reden hier vom Untergang der Demokratie – oder besser gesagt – vom Untergang dessen, was uns jahrelang als Demokratie verkauft wurde!
Alois Irlmaier hat über diese schlimme Zeit gesagt, dass »Höhere« (das könnten Politiker, Medienmächtige usw. sein) auf der Straße erschossen oder hingerichtet werden. Die Politiker hätten keine Moral mehr. Alles sei erlaubt. Es werde drunter und drüber gehen. Die Regierung werde stürzen. Es komme eine ganz schlimme Not, und es regieren dann nur noch Lug und Betrug.
Kurz zusammengefasst können wir sagen: Die Bürger werden eine ungeheure Wut auf die Politik haben. Auslöser wird die Erkenntnis sein, dass sich ihre Sparguthaben, ihre Lebensversicherungen und Renten über Nacht in Luft aufgelöst haben. Und sobald die staatlichen Strukturen zusammengebrochen sind, werden diese Menschen zur Selbstjustiz greifen.
Maria hatte zwar nur Visionen von der Revolution in Deutschland, aber gemäß den Schauungen anderer europäischer Seher wird ganz Europa wenige Wochen vor dem Russenüberfall in einen revolutionären Taumel verfallen.
Sehr deutlich wird dies in der Botschaft von La Salette (1849) gesagt: »Frankreich, Italien, Spanien und England werden im Kriege sein. Das Blut wird auf den Straßen fließen. Der Franzose wird mit dem Franzosen kämpfen, der Italiener mit dem Italiener. Schließlich wird es einen allgemeinen Krieg geben, der entsetzlich sein wird.«
Den Schauungen anderer Seher zufolge werden die bürgerkriegsähnlichen Unruhen schnell in überaus gewalttätige Aufstände übergehen und ganz besonders heftig in Italien und Frankreich ausfallen. Und auch diesen Prophezeiungen lässt sich klar entnehmen, dass alles erst kurz vor dem Russenüberfall in die Spitze laufen soll.
Was das außergewöhnliche Schicksal von Paris betrifft, wurde Alois Irlmaier überaus deutlich: »Die große Stadt mit dem hohen eisernen Turm steht im Feuer. Aber das haben die eigenen Leut‘ angezündet, net die, die vom Osten hermarschiert sind.«
Und die legendäre französische Wahrsagerin Marie-Anne Lenormand (1772 – 1843), behauptet ebenfalls, dass die Brandschatzung von Paris durch die eigene Bevölkerung zu einer Zeit erfolgt, in der Frankreich gerade von außen angegriffen wird.
Präzisere Aussagen gibt es von der stigmatisierten Marie-Julie Jahenny (1850 – 1941). Sie sah, dass die Russen aus der Nordschweiz kommen und sich Paris bis auf etwa 20 Kilometer nähern
werden.
Nicht ganz klar ist, ob Europa kurz vor dem Ausbruch der Revolutionen weitgehend kommunistisch geworden ist. Für Italien wird das aber klar prophezeit. Etwa zeitgleich mit dem neuen Nahostkrieg und dem türkisch-griechischen Krieg sind in Italien die Kommunisten an der Macht.
Der ebenfalls stigmatisierte hl. Pater Pio (1887 – 1968) sah »die rote Fahne im Vatikan« und sagte, dass die Kommunisten über Nacht an die Macht kämen. Danach werde es Massaker geben, in deren Folge etliche Geistliche ihr Leben lassen. Es soll dermaßen schlimm werden, dass sogar der Papst aus Italien fliehen muss.
Über die Schweiz kommt er nach Köln, wo er nach dem Sieg über die Rote Armee im Kölner Dom den Deutschen Kaiser krönt. Gemäß Alois Irlmaier soll der neue bayrische König dort ebenfalls gekrönt werden.
Woher dieser Hass auf die Geistlichen kommt, wissen wir nicht. Aber einer anerkannten prophetischen Quelle, den sogenannten Feldpostbriefen (1914), ist zu entnehmen, dass der regierende Papst aus Italien fliehen muss, »da er als Verräter hingestellt wird.«.
Das heißt, er wird als solcher hingestellt, ist es aber nicht wirklich. Eine groß angelegte kommunistische Medienkampagne mit dem Ziel, den Papst zu verleumden, hätte bestimmt gewaltige Konsequenzen, unabhängig davon, ob die Anschuldigungen wahr wären oder nicht.
Ich könnte mir aber auch vorstellen, dass man – sobald Italien durch eine katastrophale Wirtschaftslage, durch Seuchen und Asylantenkriminalität vollkommen mürbe geworden ist – einen Schuldigen suchen wird. Und wenn der Papst dann immer noch sagt »Alle Asylanten aufnehmen!«, dann wird das Volk früher oder später explodieren.
Nicht ausgeschlossen werden kann auch, dass sich inzwischen Mitglieder der Terrormiliz IS unter die Asylanten gemischt haben und dann im Vorfeld der kommunistischen Machtübernahme Großterror in Italien entfachen.
Dem Papst würde man dann praktisch eine Mitschuld an den Terrorakten geben. Aber das ist nur eine Vermutung. Auslöser für die Papstflucht könnte natürlich auch noch irgendein Skandal in der Kirche sein, der so groß wäre, dass er die Leute durchdrehen ließe.
Abschließend soll noch erwähnt werden, dass auch der sogenannte Seher aus dem Waldviertel für die Zeit kurz vor dem Krieg »einen Siegeszug der Linken« voraussagt (Hellseher Martin Zoller zur Zukunft Europas: Kein 3. Weltkrieg, aber Finanzcrash und Trump wird ermordet (Video)).

Die dreitägige Finsternis
Der Krieg wird natürlich beginnen und übernatürlich enden.
Dieses außergewöhnliche Ereignis, das den Sieg der Russen letztlich verhindert, wurde von über fünfzig Sehern geschaut, deshalb kann als sicher gelten, dass es auch eintritt.
Da nach Aussage praktisch aller Seher von drei Tagen absoluter Finsternis die Rede ist, nach deren Ende schlagartig – also praktisch übergangslos — die Sonne wieder scheinen soll, fragt man sich natürlich, wie das gehen soll. Alle vorstellbaren natürlichen Ursachen für eine solche Finsternis würden zumindest eine mehrtägige Dämmerung nach sich ziehen. Im Grunde lässt sich dieses Phänomen also nicht verstehen.
Deshalb fragte ich Maria nach der Ursache. »Gott ist die Ursache«, sagte sie. »Wer sonst?«
Maria ist also hundertprozentig davon überzeugt, dass dieses Phänomen eine übernatürliche Ursache hat. Und ich gebe ihr Recht. Kein natürliches Ereignis ist denkbar, bei dem nach einer dreitägigen Finsternis schlagartig die Sonne wieder scheint.
Und dann, ohne dass ich eine entsprechende Frage gestellt hätte, sah sie mich plötzlich sehr ernst an und sagte: »Du selbst wirst diese dreitägige Finsternis noch erleben.« Ob ich sie auch überleben werde, sagte sie mir nicht.
Was die Zahl der Todesopfer während der Finsternis betrifft, weichen die Aussagen der Seher deutlich voneinander ab. Das Spektrum reicht von einem Drittel bis zu zwei Drittel der Menschheit. Schlimmstenfalls wäre also mit mehr als fünf Milliarden Toten zu rechnen.
Nicht ganz klar ist, ob sich dieses Phänomen nur auf der Nordhalbkugel abspielen wird oder ob es den gesamten Planeten erfasst.
»Der Mensch denkt, Gott lenkt«, heißt es so schön. Aber in diesem Falle würde sich die Redensart auf eine höchst makabre Art und Weise bewahrheiten. All die komplizierten Bevölkerungsreduktionsprogramme der Eliten wären über Nacht Makulatur, weil Gott höchstselbst die Frage der Überbevölkerung regeln wird.
Und zwar auf Seine Art.
Kann man sich vor dieser Katastrophe überhaupt schützen?
Ja, sagt Irlmaier. Man soll sich während dieser drei finstren Tage zu Hause und nur in geschlossenen Räumen aufhalten. Er spricht die ausdrückliche Warnung aus, auf gar keinen Fall ein Fenster oder die Haustür zu öffnen. Man soll ausschließlich vor geweihten Kerzen beten.
Für den Fall, dass man etwas essen möchte, empfiehlt er Essen aus Blechkonserven. Gläser halten das, was kommt, offensichtlich nicht ab. Aber Appetit hätte man in dieser Zeit sowieso keinen. Sobald man nach Ablauf der drei Tage wieder aus dem Hause ginge, wären die Straßen übersät mit Leichen (Neustart: Visionen und Prophezeiungen – die dreitägige Finsternis und der geografische Polsprung).



Überlebensstrategien
Nicht alle Aspekte des dritten Weltgeschehens konnten in dieser kleinen Schrift berücksichtigt werden. Zu diesem Behufe empfehle ich Ihnen ausdrücklich die exzellenten Bücher von Stephan Berndt.
Wenn sich aufgrund der obigen Zeilen auch nur hundert Menschen auf das Kommende besser vorbereiten, wäre der Zweck des Artikels ja schon erfüllt. Es bringt erfahrungsgemäß auch nur wenig, sich mit Freunden und Verwandten über diese Thematik auszutauschen. Sie werden wahrscheinlich kein Gehör finden.
Die meisten Menschen sind »Lineardenker«. Wenn sie sich die Zukunft vorstellen, schreiben sie die Vergangenheit einfach linear weiter. Diese Menschen können sich einen Systemabbruch einfach nicht vorstellen. Es übersteigt ihren Horizont. Und trotzdem wird dieser Systemabbruch kommen. Ob exakt so, wie in dieser Abhandlung geschildert, weiß Gott allein. Fest steht nur, dass er kommt.
Und dass wir in dieser Umbruchzeit allein in Deutschland mit Millionen von Toten rechnen müssen, steht ebenfalls fest. Zusammengefasst können wir sagen, dass sich das Sterben in Deutschland in vier Etappen vollziehen wird:
In der Zeit nach dem Systemcrash (Herbst 2019 bis Hochsommer 2022: Seuchen, Hunger, Kriminalität, Revolution)
Während des Krieges (Hochsommer bis Spätherbst 2022: Bomben, C-Waffen, Überschwemmungen in Norddeutschland)
Während der Dreitägigen Finsternis (Spätherbst 2022: kosmischer Staub)
In den Wirren der Nachkriegszeit (ab Spätherbst 2022)
Die wichtigste Überlebensstrategie ist meiner Überzeugung nach, nicht mehr allzu viel Zeit zu verplempern. Wenn die Ereignisse erst in die Spitze gelaufen sind, werden Sie wohl kaum jemanden finden, der Ihnen noch Gold oder Silber verkauft – also legen Sie sich rechtzeitig ausreichende Mengen zu. Außerdem werden in der Endphase des Sozialismus unsere finanziellen Mittel zunehmend schrumpfen. Und irgendwann geht dann gar nichts mehr.
Sobald die Ereignisse Fahrt aufnehmen, werden marodierende Banden von Haus zu Haus ziehen und mit Metalldetektoren nach Edelmetallen suchen. Deshalb sollten Sie sich vorher etwas Schlaues einfallen lassen.
Sie könnten in Ihrem Garten z.B. ein zwei Meter tiefes Loch graben, ein ebenso langes Kunststoffrohr hineinlassen und die Gold- und Silbermünzen hineinwerfen. Das Rohr sollte natürlich oben und unten verschließbar sein, damit kein Grundwasser eindringen kann.
Anschließend oben Erde drauf und das Ganze bepflanzen. Fertig. Moderne Metalldetektoren haben eine Ortungstiefe von maximal 40 Zentimetern. Zwanzig bis dreißig Zentimeter sind aber eigentlich die Regel. Es hängt allerdings auch von der Größe der Fläche ab, die der Gegenstand dem Detektor zeigt. Eine hochkant liegende Münze kann nicht so tief geortet werden wie eine flachliegende.
Empfehlenswert wäre es auch, rechtzeitig in dünn besiedelte Gebiete umzuziehen. Am besten auf einen Bauernhof südlich der Donau. Denn wenn der Russe kommt und Panik ausbricht, können Großstädte schnell zur Todesfalle werden. Wenn Sie sich einen Bauernhof leisten können, brauchen Sie auch Personal. Feldarbeiter aus Polen und Tschechien haben sich bewährt. Es können aber auch Chinesen sein. Die sind bekanntlich sehr fleißig (Rückkehr des Messias und Jüngsten Gerichts: „Rote Kuh“ in Israel erfüllt die Prophezeiung (Video)).


Auf jeden Fall sollten Sie über Solarenergie verfügen und immer ausreichend Zugang zu Wasser haben. Und wenn Sie Vorräte für mehrere Monate im Keller bunkern, sollten Sie sich rechtzeitig überlegen, wie Sie die bewachen wollen. Mit plündernden Horden – vor allem aus den Großstädten – dürfen Sie nämlich fest rechnen. Ausreichend Wachpersonal finden Sie genug.
Sobald das System zusammengebrochen ist, können Sie Ihr Anwesen von zehn gut ausgebildeten und schwer bewaffneten Polizisten Tag und Nacht bewachen lassen. Die werden diese Aufgabe gern übernehmen – vorausgesetzt Sie können sie bezahlen.
Wenn Sie denen und deren Familien zwei warme Mahlzeiten am Tag bieten können, sind Sie der King. Über irgendwelche juristischen Konsequenzen brauchen Sie sich nicht den Kopfzerbrechen. Gemäß Irlmaier herrscht während dieser Zeit ohnehin das Faustrecht.
Alles Weitere finden Sie im »Lexikon des Überlebens« von Karl Leopold von Lichtenfels sowie in Büchern, die sich speziell mit Überlebenstechniken befassen.
Und noch etwas: Für das, was kommt, werden Sie sehr viel Kraft brauchen. Das ist Ihnen doch wohl klar, oder? Fangen Sie deshalb jetzt schon mit dem Krafttanken an.
Und zum Schluss wünsche ich Ihnen: Kommen Sie gut durch! Meinen Segen haben Sie. Und den von Maria auch!
Literatur:
Alois Irlmaier: Ein Mann sagt, was er sieht
Nostradamus – Der vollständige Text seiner Prophezeiungen
Prophet der Finsternis: Leben und Visionen des Alois Irlmaier
Quellen: PublicDomain/BoD am 21.10.2018
