Kurkuma: Speisewürze mit wundervoller Wirkung für Herz und Kreislauf

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Kurkuma hat gefäßschützende und entzündungshemmende Wirkung bei Atherosklerose und koronarer Herzkrankheit und kann durch ihre protektiven Eigenschaften die endothelialen Gefäßfunktionen fördern und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen.

Kurkuma hat sich laut Forschern als äußerst nützlich für das gesunde Herz erwiesen. Der Konsum hat die Fähigkeit dieses Organs, hohe Belastungen auszuhalten, bedeutend verbessert. Dies ist einem neuen Artikel im „Journal of Applied Physiology“ zu entnehmen.

„Wir haben gezeigt, dass Kurkumin den Grad der Aktivität des Gens Nrf2 in den Zellen des Herzmuskels und in anderen Muskeln erhöht, das für den Kampf gegen die Oxydanten zuständig ist. Eine derartige Strategie kann die Lebensqualität der Menschen, die an Herzproblemen leiden, bedeutend verbessern“, erklärte Ahmed Wafi von der University of Nebraska Omaha in den USA.

Wie die Forscher kürzlich entdeckten, verbessern Curry und andere Zutaten auf der Basis von Kurkuma nicht nur das Aussehen und den Geschmack des Essens, sondern besitzen eine Menge verborgener nützlicher Eigenschaften.

Andere Forschungsgruppen hatten bereits zuvor gezeigt, dass Kurkumin – die Hauptkomponente dieser Zutat – dem Organismus hilft, gegen Entzündungen und damit verbundene Krankheiten zu kämpfen, sowie vor Blindheit und Demenz schützt.

Andererseits seien viele Forscher der Ansicht, dass dieser Stoff keine nützlichen Effekte besitze, dass er im Wasser fast unlösbar sei und schlecht in den Blutstrom durchsickere.

Wafi und seine Kollegen entdeckten eine weitere nützliche Eigenschaft von Kurkuma und machten die Molekularmechanismen ihrer Wirkung auf den Organismus publik, indem sie beobachteten, wie der Hauptwirkstoff dieser Zutat die Arbeit des Herzens mehrerer Mäuse beeinflusst hatte.

Die Kranzarterie dieser Nagetiere war auf solche Weise geschützt, dass ihr linker Ventrikel ständig überfüllt war und nicht mehr als die Hälfte des Umfangs durchlassen konnte. Derartige künstliche Störungen im Funktionieren des Blutsystems imitierten laut den Forschern das, was in den Herzen von Menschen passiert, die an besonders verbreiteten Formen der Herzschwäche leiden.

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Im Ruhezustand wirken sich diese Störungen nicht besonders stark auf das Menschenleben aus, allerdings überlastet sich sein Herz bei sogar kleinsten Belastungen, und der Mensch wird schnell müde. Heute vertreten viele Forscher die Ansicht, dass diese Probleme bei der Herzfunktion durch Entzündungen hervorgerufen oder durch diese verstärkt werden können (Honig-Kurkuma Bomben gegen Entzündungen).

Wafi und seine Kollegen haben, indem sie sich von dieser Idee leiten ließen, geprüft, wie große Portionen Kurkuma die Arbeit des Herzens der Mäuse mit der „zugenähten“ Arterie bewirken würden. Dazu bauten sie in ihre Haut eine spezielle Pumpe ein, die in ihren Körper ständig geringe Portionen Kurkumin einpumpte, und beobachteten die Veränderungen in ihrer Ausdauer im Laufe der folgenden fünf Monate.

Wie diese Tests zeigten, soll das indische Gewürz tatsächlich die Arbeit des Herzens der Nagetiere bedeutend verbessert haben. Sie begannen längere Strecken auf der Laufbahn zu überwinden – im Vergleich zu ihren Artgenossen, die „Mogel“-Spritzen bekamen und dabei 20-30 Prozent schneller liefen.

Wie die Analyse der Aktivität der Gene in ihren Muskelzellen zeigte, lag der Grund darin, dass die Kurkumin-Moleküle die Aktivität des Nrf2-Gens erhöht hatten, das für den Kampf gegen Entzündungen und Oxydanten zuständig ist, sowie die Aktivität zweier anderer damit verbundener Zonen der DNA, HO-1 und SOD2 (Natürliches Cortison: Kurkuma hat eine starke antientzündliche Wirkung (Video)).

Interessant ist, dass ähnliche Veränderungen auch im Organismus gesunder Mäuse erfolgten, die Kurkuma verzehrt hatten – sie begannen ebenfalls schneller und länger zu laufen als Nagetiere aus der anderen Gruppe.

Wie die Wissenschaftler behaupten, besagt dies alles, dass Kurkuma und andere Aktivatoren des Nrf2-Gens zur Verbesserung der Herzgesundheit und der Erhöhung der Ausdauer des Menschen genutzt werden können.

Kurkuma als Antwort auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Herzerkrankungen oder in der Fachsprache „Kardiovaskuläre Erkrankungen“ sind die Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland. Falsche Ernährung sowie eine zu hohe Kalorienzufuhr in Kombination mit mangelnder Bewegung führen zu Übergewicht, Bluthochdruck, erhöhten Triglycerid- und Cholesterinwerten und zur Bildung von sogenanntem atherosklerotischem Plaque in der Wand der Blutgefäße. Obwohl die Ursachen hinreichend bekannt und untersucht sind, nimmt die Anzahl von Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE) stetig zu.

Dabei kann eine Veränderung der Lebensgewohnheiten, wie eine Ernährungsumstellung oder gesteigerte sportliche Aktivität, viele Risikofaktoren deutlich reduzieren. Um eine solche Lebensumstellung vollziehen zu können, sollte die Ernährung einen überwiegenden Anteil an Obst, Gemüse und auch gesunden Fetten enthalten. Darüber hinaus bieten bestimmte Nahrungsinhaltsstoffe zusätzlich die Möglichkeit positiven Einfluss auf das Herzkreislauf-System zu nehmen.

Zu diesen Nahrungsinhaltsstoffen gehören auch Gewürze wie Kurkuma, die bereits seit Generationen für viele gesundheitsfördernde Eigenschaften bekannt ist. Denn die Heilknolle wirkt nicht nur entzündungshemmend und hat Wirkweisen gegen Krebs, sondern kann auch durch seine antioxidativen Fähigkeiten die Fettzellen angreifen. Aber wie entstehen Herzerkrankungen überhaupt und bei welchen Beschwerden kann Kurkuma unterstützend oder sogar heilend wirken? (Geniale Wirkung: 8 Gründe, warum Du morgens Kurkuma-Wasser trinken solltest)

Studien bestätigen die Wirkung von Kurkuma bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Mittlerweile gibt es eine Reihe von wissenschaftlichen Forschungen, die sich mit den wertvollen Inhaltsstoffen der Kurkuma-Pflanze und deren Wirkweisen auf die Gesundheit befassen. An der Universität von Granada in Spanien untersuchten zwei wissenschaftliche Studien die Wirkung des Curcumins auf Atherosklerose.

Dabei beobachteten sie den Effekt dieses pflanzlichen Sekundärstoffs auf die durch Lipoproteine, spezielle Verbindungen aus Fett, Eiweißen und fettähnlichen Stoffen, verursachten Schäden in den Gefäßwänden. In der Tiermodellstudie erhielten atherosklerotische Kaninchen entweder unterschiedliche Dosen eines Kurkuma-Extraktes oder dienten als Kontrollgruppe. Dabei fanden bereits nach kurzer Zeit unterschiedliche gesundheitliche Entwicklungen in den Gruppen statt (Frau nutzt hoch dosiertes Kurkuma – gegen ihre chronischen Muskelschmerzen – mit Erfolg).

Die Forscher konnten in den mit Kurkuma behandelten Kaninchen-Gruppen deutliche positive Veränderungen erkennen. So könnte nicht nur die Atherosklerose durch Verhindern der Oxidation in den Zellen der Gefäßwände unterbunden werden, was auf eine antioxidative Wirkung des Kurkuma-Extraktes hinweist. Die Wissenschaftler bemerkten auch den Rückgang der Aorta-Fettsreifen und signifikant geringere Schäden an Brust- und Bauchaorta.

Diese Ergebnisse weisen eindeutige gefäßschützende Effekte der Kurkuma-Pflanze auf die Vorstufen einer Entstehung von Herzkrankheiten, wie Atherosklerose und der daraus resultierenden Folgeerkrankungen. Eine weitere signifikante Studie befasste sich mit der Wirkweise des Curcumins, also dem Hauptinhaltsstoff in der Kurkuma-Knolle, auf die Oxidation der Low-Density-Lipoproteine (LDL), also die Proteine, die für den Transport des Cholesterins in den Blutgefäßen verantwortlich sind.

Dabei wurde ebenfalls eine verringerte Lipidperoxidation beobachtet werden, was schlussendlich zu einem niedrigeren Gesamtcholesterinspiegel geführt hat. Auch hier waren die Forscher optimistisch für die therapeutische Entwicklung des Curcumins. Doch nicht nur Tiermodellstudien konnten positive therapeutische Wirkungen des Curcumins aufzeigen, auch Humanstudien widmeten sich zunehmend der ostasiatischen Heilknolle (Kurkuma-Limonade kann Depressionen natürlich und besser behandeln als Prozac).

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Curcumin stärkt die Elastizität der Gefäße und fördert den Blutfluss

In Indien wird die Kurkuma-Pflanze schon seit Jahrtausenden in der ayurvedischen Medizin eingesetzt und ist aufgrund ihrer vielfältigen Einsatzmöglichkeiten sehr begehrt. Dieses Wissen hat auch die Abteilung für Innere Medizin an der Universität von Indonesien aufgegriffen und Patienten mit akutem Koronarsyndrom in einer randomisierten Doppelblind-Studie einer Behandlung mit Curcumin ausgesetzt. Dabei erhielten diverse Gruppen unterschiedliche Dosen Curcumin und als Kontrollgruppe wurde ein Placebo zugeführt.

Nach Beendigung der Studie stellten die Wissenschaftler fest, dass eine geringe Dosierung des Curcumins sowohl das Gesamtcholesterin als auch die Werte für LDL senken konnte. Dies ist insofern von Bedeutung, als dass zu viel Cholesterin in den Arterienwänden langfristig zu schwerwiegenden Herzerkrankungen und einer Belastung des gesamten Herz-Kreislauf-Systems führen kann.

Weiterhin kann Curcumin durch seine anti-entzündlichen Eigenschaften der altersbedingten Abnahme der endothelialen Gefäßfunktion und somit dem Verlust der Gefäßelastizität vorbeugen. Dadurch wirkt es sich unterstützend auf den Blutfluss aus (Multi-Aktionspotenzial: 100 gesundheitsfördernde Eigenschaften von Kurkuma).

Zusammengefasst: Wirkweisen von Curcumin bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Die regelmäßige Einnahme von Kurkuma oder isoliertem Curcumin könnte also letztlich, insbesondere zusammen mit einer gesunden Ernährung, Bewegung und ausreichend Schlaf, einen wertvollen Beitrag zur Gesundheit von Herz und Gefäßen leisten und entsprechenden Erkrankungen vorbeugen.

Folgende Wirkweisen konnten in Studien zur Kurkuma-Pflanze nachgewiesen werden:

Curcumin hat antioxidative Fähigkeiten, die sich positiv auf die Oxidation des LDL auswirken können.

Es wirkt antientzündlich und könnte so die Entzündungsreaktionen im Körper hemmen, die zu diversen Erkrankungen des Herzens und der Gefäße führen.

Es könnte effektiv das Cholesterin senken und somit auch das Risiko für Atherosklerose reduzieren.

Curcumin beugt durch gezielten Hemmung des Fettzell-Wachstums Übergewicht und Adipositas vor,

Curcumin könnte Adipogenese reduzieren und somit den Blutfluss fördern.

Es könnte gezielt Atherosklerose und andere koronare Herzkrankheiten positiv beeinflussen (Diese Frau kämpft jahrelang gegen Blutkrebs – bis sie Kurkuma nimmt).

Literatur:

Codes Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Die Natur-Apotheke: 500 Rezepturen für die ganze Familie

Workshop Würzen – Gewürz-Know-how für Einsteiger und Profis mit über 200 raffiniert einfachen Rezepten

Kurkuma: Kleine Wunderwurzel, große Wirkung

Quellen: PublicDomain/de.sputniknews.com/kurkuma.info am 17.12.2018

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