Der Polsprung und seine Folgen: Wenn die Pole wandern und die Erde auf den Kopf stellen

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Piloten wissen schon lange, dass der Nordpol nicht mehr da ist, wo er eigentlich hin gehört. Wissenschaftler sprechen in diesem Fall gerne von einem magnetischen Polsprung. Das bedeutet, dass der Nordpol in den Süden wandert und der Südpol kommt dann irgendwann mal im Norden an.

Es können sogar vorübergehend mehrere Nord- und Südpole entstehen. So witzig das vielleicht auch klingt: Nach Ansicht von Wissenschaftlern soll das in der Vergangenheit schon 181 Mal geschehen sein. Zuletzt vor 780.000 Jahren.

Und viele Wissenschaftler behaupten sogar, dass wir schon wieder mitten drin sind – allerdings ohne gravierende Folgen für Mutter Erde.

Viel größere Sorgen bereitet internationalen Wissenschaftlern ein geologischer Polsprung, der verheerende Folgen für die gesamte Erde hätte. Ob und wann es dazu kommt, darüber ist die Wissenschaft noch uneins. Der US Geologe Chen Thomas hat darüber 1963 ein Buch veröffentlicht: „The Adam and Eve Story“.

Die CIA hat das Werk kurze Zeit später zensiert. Heute ist es in entschärfte Form wieder zu haben. Was durften die Menschen damals nicht erfahren? Von Frank Schwede.

Wenn es um das das große Ganze geht reagiert der Mensch bekanntlich gerne empfindlich. Da entsteht schon mal schnell Panik, wenn sich dunkle Gewitterwolken über dem Erdball ausbreiten. Das haben offenbar auch die Agenten des US Geheimdienstes CIA gewusst, als sie Chen Thomas Werk „The Adam and Eve Story“ auf den Index setzten.

Dass es sich bei dem Werk um einen Science Fiction Roman handelt, davon ging man nicht aus. Chen Thomas war nämlich Geologe und er hat in seinen Ausführungen kein Blatt vor den Mund genommen und die Fakten beim Namen genannt. Er brannte am Ende sogar ein düsteres Horrorszenario der Erde in die Seele der Menschen, dass es den Lesern im wahrsten Sinne des Wortes eiskalt den Rücken herunterlaufen konnte.

Viel schlimmer aber wog wohl die Tatsache, dass Chen Thomas der prophetischen Weissagung von Edgar Cayce zusätzliche Nahrung gab. Cayce hat nämlich ebenfalls einen Weltuntergang infolge eines geologischen Polsprungs mit Pauken und Trompeten vorhergesagt, somit war Thomas Werk lediglich der wissenschaftliche Stempel dafür, das Cayce tatsächlich recht haben könnte mit seinen Visionen.

Chan Thomas spricht in seinem Buch von einer massiven Verschiebung um fast neunzig Grad in wenigen Tagen. Wörtlich heißt es da:

„In eineinhalb Tagen bewegen sich die Pole fast zum Äquator, und die Hölle bricht los. Die Atmosphäre und die Ozeane verschieben sich mit den Erdplatten – sie drehen sich einfach ständig von West nach Ost – und am Äquator beträgt die Geschwindigkeit Tausend Meilen pro Stunde. Normal beträgt eine Umdrehung einen Tag. Während sich die Erdplatten mit den Polen in Richtung Äquator bewegen, weht der Wind und die Ozeane nach Osten und blasen mit Überschallgeschwindigkeit über die Erde und überschwemmen die Kontinente mit kilometerlangen Wassermassen…

Man kann also sehen, dass es bei Eiszeiten nicht darum geht, dass sich Eismassen bewegen, sondern es ist so, dass sich verschiedene Gebiete der Erde zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Zeiträumen in polaren Regionen befinden, wobei der Positionswechsel innerhalb eines Bruchteils eines Tages erfolgt.“ (Das magnetische Feld der Erde spielt verrückt – Nordpol wird immer schneller)

Wussten Wissenschaftler von einem geologischen Polsprung?

Viele Wissenschaftler bezweifeln allerdings, dass es ein Ereignis dieser Art überhaupt schon einmal in der Geschichte der Erde gegeben hat. Ben Davidson, der Gründer von Space Weather News, ist da anderer Meinung.

Er fand anhand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen heraus, dass es offenbar tatsächlich in der Vergangenheit physikalische Polverschiebungen von neunzig Grad gegeben hat und dass dies den Regierungsbehörden der Vereinigten Staaten seit 1948 sehr wohl bekannt ist. Das heißt, die Zensur der Geschichte von Adam und Eva kam nicht aus heiterem Himmel. Sie hatte offenbar einen guten Grund.

Was aber könnte der Auslöser für eine geologischen Polsprung sein? Charles Hapgood geht in seinem 1958 veröffentlichten Buch „The Earth Shifting Crust“, für das übrigens Albert Einstein das Vorwort schrieb, von der Vermutung aus, dass die Ansammlung von Eis am Nord- und Südpol der Auslöser für eine derartige Erdkrustenverschiebung sei (Pole Flip: Zusammenbruch des Erdmagnetfeldes – für 15 Minuten gegrillt!).

Albert Einstein erklärte den Mechanismus in seinem Vorwort so:

„In polaren Gebieten wird kontinuierlich Eis abgeschieden, das nicht symmetrisch um den Pol herum verteilt ist. Die Erdrotation wirkt auf diese unsymmetrischen abgelagerten Massen und erzeugt einen Zentrifugalimpuls, der auf die starre Erdkruste übertragen wird.

Der auf diese Weise erzeugte ständig zunehmende Zentrifugalimpuls bewirkt, wenn er einen bestimmten Punkt erreicht hat, eine Bewegung der Erdkruste über den Rest des Erdkörpers, wodurch die polaren Regionen in Richtung Äquator verschoben werden.“

Allerdings überkamen Einstein bald Zweifel, ob die Theorie tatsächlich stimmig ist. Spätestens aber von dem Augenblick an, als ihm klar wurde, dass die Menge an Eis an den Polen nicht ausreichen würde, um eine derartig beschriebene Krustenverschiebung auszulösen, wie er zuvor aus den erhoben Daten von Hapgood vermutet hat (Magnetfeld der Erde: Polumkehr kann schneller kommen).

Chen Thomas kam in seinem Buch zu einer ganz anderen Theorie. Er ging von der Vermutung aus, dass der Auslöser eines geologischen Polsprungs im Erdinneren zu finden sei. Thomas schrieb dazu unter anderem:

„Einmal alle paar Jahrtausende entweicht neutrale Materie aus dem inneren Kern des 1385 Kilometer großen Radius in den 20.000 Kilometer dicken geschmolzenen äußeren Kern, und es gibt buchstäblich eine atomare Explosion innerhalb der Erde.

Die Explosion in der Hochernergieschicht des äußeren Kerns zerstört die elektrische und magnetische Struktur sowohl im geschmolzenen äußeren Kern als auch in der äußeren neunzig Kilometer breiten, geschmolzenen Schicht vollständig. Schließlich können die Eiskappen die Schale der Erde um das Innere ziehen, wobei die flachen, geschmolzenen Schichten die Schicht vollständig schmieren.“

Fiel auch Atlantis einem Polsprung zum Opfer?

In den letzten Jahrzehnten haben sich sehr viele Autoren an diesem Thema regelrecht abgearbeitet. Es wurden viele Bücher geschrieben und ebenso viele Theorien aufgestellt. Interessant ist sicherlich auch das Werk „When The Sky Fell“ von dem Autorenpaar Rand und Rose Flem-Ath, die von der Vermutung ausgehen, dass Atlantis unter dem ewigen Eis der Antarktis begraben liegt, weil es etwa 9.500 v. Chr. ebenfalls einem geologischen Polsprung zum Opfer fiel.

Die Autoren mussten allerdings viele Häme von den Lesern einstecken. Vor allem aber wohl vor dem Hintergrund der Tatsache, dass es sich in diesem Fall nicht um Wissenschaftler handelt, sondern eher um blutige Laien (Antarktis, Atlantis und alte Landkarten: Beweise für eine Hochkultur in vorgeschichtlicher Zeit).

 

Der Autor John White geht in einer erweiterten Ausgabe seines Werks „Pole Shift“ in einem angehängten Epilog davon aus, dass es mit großer Wahrscheinlichkeit zu keinem geologischen Polsprung kommen wird. Auch White ist davon überzeugt, dass ein magnetischer Polsprung bereits in vollem Gange ist und dass sich der magnetische Pol in Zukunft immer weiter in Richtung Russland bewegen wird (Polwanderung: Polsprung könnte bevorstehen – untergegangene Zivilisationen liefern die Beweise).

Erste Auswirkungen sind bereits schon zu spüren. Der Tampa International Airport musste seine Hauptlande- und Startbahn vor wenigen Wochen bis zum 13. Januar schließen, um die Markierungen entlang der Runway zu ändern.

Die Erde steht vor großen und weitreichenden Veränderungen, die für die gesamte Menschheit eine gewaltige Herausforderung bedeuten. Doch die können nur dann bewerkstelligt werden, wenn Politik und Wissenschaft mit offenen Karten spielen. Doch davon ist gegenwärtig nur sehr wenig zu spüren.

Bleiben Sie aufmerksam.

Literatur:

Irrtümer der Erdgeschichte. Die Urzeit war gestern.

Die Erde im Umbruch: Katastrophen form(t)en diese Welt. Beweise aus historischer Zeit

Supervulkan

Erde im Aufruhr

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede am 28.01.2019

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