Gesundes Meersalz – Pflege für Körper und Haut

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Bereits in der Antike wurde dem Meer eine heilende Wirkung zugeschrieben. Meersalz ist kostbar und nicht nur kulinarisch unersätzlich, sondern dient bei äußerlicher Anwendung auch der Regeneration der Haut und Schleimhäute.

Meersalz – egal ob äußerlich angewendet, als Inhalation oder als Solebad – ist heute bei der Behandlung unterschiedlicher körperlicher Beschwerden kaum wegzudenken. Aber was genau steckt hinter dem salzigen Wundermittel?

Salz gilt seit jeher als kostbar – und das nicht nur aus geschmacklichen Gründen. Schon die ägyptische Königin Kleopatra ließ sich Salz aus dem Toten Meer für ihr Bad bringen, und auch als Zahlungsmittel war das „weiße Gold“ einst gebräuchlich.

Heutzutage findet es – vorrangig in der Form von Meersalz – besonders im Beauty- und Gesundheitsbereich immer größeren Anklang, schließlich wirkt es auf die Haut wie ein Jungbrunnen.

Das Salz strafft, entschlackt und unterstützt den Körper dabei, vorhandene Giftstoffe auszuscheiden. Produziert wird Meersalz in sogenannten Salzgärten, in denen es durch die Sonnenstrahlen kristallisiert.

Pflege für Haut und Haar

Das gefragteste Salz ist jenes aus dem Toten Meer, denn kein anderes Gewässer weltweit weist einen derart hohen Salz- und Mineralstoffgehalt auf. Diese Konzentration ist zehn Mal höher als jene im normalen Meerwasser.

Während unser täglich konsumiertes Kochsalz nur aus Natriumchlorid besteht, zeichnet sich das Salz aus dem Toten Meer durch zahlreiche Spurenelemente wie Eisen, Jod oder Zink sowie Mineralstoffe wie Chlor, Kalium, Natrium und Magnesium aus.

Auch in den eigenen vier Wänden wird die positive Wirkung des Meersalzes gerne genutzt. Üblich sind insbesondere Bäder im warmen Salzwasser – schließlich entspannen diese einerseits, andererseits wirken sie sich positiv auf die Haut aus. Der hohe Salzgehalt führt dazu, dass das größte menschliche Organ elastischer und dehnbarer wird (Wertvolle „Schätze“ aus der Natur: Mit Olivenöl und Meersalz gegen Schmerzen und Erschöpfung).

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Zusätzlich besitzt Salz eine entzündungshemmende und antiallergische Wirkung – wovon vor allem das Immunsystem profitiert. Das Badewasser sollte idealerweise zwischen 32 und 35 Grad haben. Bei dieser Temperatur werden Inhaltsstoffe besonders einfach durch die geöffneten Hautporen aufgenommen.

Auch für die Haarpflege sind Shampoos mit Meersalz wegen der darin befindlichen Mineralstoffe bestens geeignet. Nach dem Bad im Meer ist allerdings zu berücksichtigen, dass das Salzwasser verdunstet und danach das darin gelöste Salz zurück bleibt und auf Haaren und Kopfhaut kristallisiert.

Dort wirkt es wie ein Löschblatt, das Feuchtigkeit und Fett aufsaugt und zudem wie ein ultrafeines Brennglas wirkt.

Die Folge: die Kopfhaut trocknet leicht aus, das Haar wird brüchig und verliert die Geschmeidigkeit. Darum nach dem Baden im Meer das Haar immer gleich mit Süßwasser spülen.

Linderung von Beschwerden

Solebäder, also Salzwasserbäder, bei denen der Salzgehalt bis zu sechs Prozent beträgt, werden insbesondere bei Hautkrankheiten – etwa Akne, Schuppenflechte oder Neurodermitis – gerne eingesetzt. Das Solebad führt zu einer erhöhten Schweißproduktion: Schädliche Stoffe werden auf dieser Weise der Haut entzogen, Hautzellen- und Hautschuppen werden abgestoßen.

Außerdem wird die Durchblutung angeregt und die Haut fühlt sich nach dem Bad besonders geschmeidig und weich an. Empfehlenswert ist das Solebad zudem bei Erkältungen, Schlafproblemen, Beschwerden mit der Verdauung, Allergien oder nervösen Beschwerden.

Auch bei rheumatischen Leiden oder Rückenschmerzen zeigt sich ein schmerzstillender Effekt.

Selbst bei Atemwegserkrankungen ist die positive Wirkung von Meersalz erwiesen. Wer zu Hause von der salzigen Meeresluft profitieren möchte, kann destilliertes Wasser, welches 0,9 Prozent Kochsalz enthält, für spezielle Inhalationsgeräte nutzen.

Diese bewirken lungengängige kleine Salzwassertröpfchen, die sich positiv auf die Atemwege auswirken und diese reinigen (Körperreinigung: Glaubersalz – Wirkung und Anwendung).

Wer Meersalz-Anwendungen meiden sollte

Doch so positiv das Meersalz auch ist: Nicht für jeden eignen sich Solebäder. So sollte etwa bedacht werden, dass das Salz der Haut ein hohes Maß an Feuchtigkeit entzieht.

Wer bereits unter trockener Haut leidet, sollte Wasser mit hohem Salzgehalt nur mit Vorsicht genießen und den Körper anschließend mit einer Creme mit hohem Feuchtigkeitsgehalt pflegen.

Des Weiteren sind derartige Bäder bei Nierenerkrankungen oder massiven Herz-Kreislaufproblemen zu meiden. Auch bei niedrigem Blutdruck heißt es achtsam zu sein, denn das salzige Wasser kann zu Kreislaufproblemen führen.

Wie wirkt Meersalz auf die Haut?

Reinigung: Verstopfte Poren sind für eine unreine Haut verantwortlich und verursachen Pickel, Mitesser und Akne. Eine salzige Beauty-Anwendung reinigt die Poren, klärt verstopfte Talgdrüsen und trägt abgestorbene Hautschuppen ab. In Folge ist die Haut auch weniger anfällig für Rötungen und Unreinheiten.

Glättend: Salz glättet die Haut und wirkt gegen Falten. Nach der Anwendung strahlt die Haut wieder. Besonders fettige Haut profitiert von einer Salzkur.

Ausgleichend: Salz reguliert den Säure-Basen-Haushalt der Haut, wirkt ausgleichend und hilft gegen Juckreiz.

Desinfizierend: Salz wirkt entzündungshemmend und wird daher zur Behandlung von Psoriasis, Neurodermitis oder Akne eingesetzt. Zudem wirkt das Salz beruhigend auf die Haut und fördert die Wundheilung. Vorsicht ist jedoch bei offenen und frischen Hautstellen geboten, denn das Salz brennt auf der Haut.

Durchblutung: Die Anwendung mit Meersalz regt die Blutzirkulation an und fördert die Regeneration der Haut.

Tipps fürs Zuhause und für unterwegs

Salzbad: Für das Salzbad im eigenen Zuhause sollten ein bis zwei Tassen Meersalz bei laufendem Wasser in die Wanne gegeben werden. Die ideale Badezeit beträgt zwischen 20 und 30 Minuten, anschließend muss sich mit lauwarmem Wasser abduschen. Meersalz lässt sich in den meisten Apotheken und Drogerien erwerben, wer einmal keines zur Verfügung hat, kann auch normales Speisesalz für das Bad verwenden.

Salzpeeling: Um streichelweiche Haut zu bekommen, wird diese nach dem Duschen oder Baden in kreisenden Bewegungen mit grobem Meersalz abgerieben. Auf diese Weise werden Hautschuppen entfernt, die Durchblutung wird gefördert und die Haut nimmt über die Poren wertvolle Mineralien auf. Anschließend sollte eine feuchtigkeitsspendende Creme aufgetragen werden.

Spezielle Solebäder: Diese finden meist nur in Thermal- oder Kurorten Anwendung. Das Hotel Hohenwart in Südtirol etwa bietet diese Anwendung seinen Gästen im eigenen VistaSpa. Dieser Bereich beinhaltet neben einem Sole-Dampfbad auch ein Sole-Becken auf der Dachterrasse, in dem man dank des sehr hohen Salzgehalts das angenehme Gefühl des Schwebens bekommt.

Spezielle Schönheitsbehandlungen: Auch diese werden meist nur in Thermal- oder Kurorten bzw. in Schönheitsressorts angeboten. So bietet etwa die Falkensteiner-Hotelgruppe unterschiedliche Meersalz-Behandlungsmöglichkeiten für ihre Gäste (Salz – Das weisse Gold der Erde).

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Die entsprechenden Wellnesshotels bieten zum Beispiel Anwendungen mit Salz und anderen Naturprodukten, wie Ganz- oder Teilkörperpeelings mit Meersalz und Aromaölen oder Körperpackungen. Diese entgiften den Körper, entfernen vorhandene Hautschuppen und wirken sich glättend und pflegend auf das Hautbild aus.

Eine weitere Möglichkeit, Meersalz für die eigene Gesundheit aktiv zu nutzen, ist die Zahnpflege mit meersalzhaltigen Zahnpasten. Putzt man sich damit regelmäßig die Zähne, so werden bakterielle Zahnbeläge (Plaques) beseitigt und gleichzeitig beugt man Zahnfleischbluten und Parodontose vor. Ein weiterer Effekt: die Überempfindlichkeit von Zähnen und Zahnhälsen wird vermindert.

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Das Keto-Prinzip: Ketogen ernähren mit Kokosöl und Fett: Starke Schilddrüse – gesunder Stoffwechsel – dauerhafte Gewichtsabnahme

Das Kokos-Buch: Natürlich heilen und genießen mit Kokosöl und Co.

Kokosöl: Das Geheimnis gesunder Zellen

Quellen: PublicDomain/gesund.co.at am 27.03.2019

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