Russland hilft dem Iran, sich im bevorstehenden Endkampf gegen den großen Widersacher zu behaupten

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Der russische Generalstab hat nach Angaben aus Moskau die Luftverteidigung der Russen im iranischen Atomreaktorkomplex in Buschehr am Persischen Golf verstärkt. Gleichzeitig hat der Iran erlaubt, die Verlegung mehrerer seiner mobilen S-300-Flugabwehrraketenstellungen nach Süden zu filmen, die der iranische Küste des Persischen Golfs und des Golfs von Oman Deckung geben.

Unter Ausschluss der Öffentlichkeit hingegen wurden Elemente des militärischen Nachrichtendienstes, der elektronischen Kriegsführung sowie der Kommando- und Kontrollberater Russlands für die iranischen Luftverteidigungssysteme mobilisiert, um den Iran gegen Angriffe der USA und der Alliierten zu unterstützen.

Die Reichweite der neuen Überwachung geht weit über die S-300-Reichweite von 200 Kilometern hinaus und bietet Deckung vor US-Drohnen- und Flugzeugstützpunkten auf der arabischen Halbinsel sowie US-Kriegsschiffe im (und unterhalb) des Persischen Golfes sowie vor dem Golf von Oman.

Das Frühwarnsystem vor US-amerikanischen Luft- und Seeangriffen wurde nun unter die alte iranische Schwelle von vier bis sechs Minuten gesenkt. Die Abwehrmaßnahmen der iranischen Streitkräfte wurden ausgehend von der Angriffswarnung und dem Zielort automatisiert.

Dies bedeutet, dass wenn die USA dabei entdeckt werden, wie sie eine Raketensalve auf die iranischen Luftverteidigungsanlagen, Uranminen, Reaktoren und Militäroperationsbunker abfeuern, dann wird der Iran seine eigene Raktensalve sowohl auf US-Abschussrampen als auch auf saudische und andere Ölproduktionsstätten, Raffinerien und Pipelines sowie Tankschiffe in Häfen und auf dem Weg in die Golfregion abfeuern.

“Die iranischen Streitkräfte”, so ein Informant des russischen Militärs, der anonym bleiben wollte, “verfügen über Luftverteidigungssysteme, die in der Lage sind, Luftziele in solchen Höhen zu treffen, in denen Drohnen der Global Hawk-Serie fliegen können.” Das sind etwa 19.000 bis 20.000 Meter.

Die Luftverteidigungsmittel des Iran bestehen sowohl aus im Ausland gekauften Systemen als auch aus Systemen iranischer Konstruktion; darunter insbesondere das alte sowjetische System S-75 und das neue russische System S-300. Kürzlich transportierte der Iran einige S-300er in den Süden, aber das geschah, nachdem die Drohne abgeschossen worden war [20. Juni]. Jetzt arbeiten russische Spezialisten bei Buschehr und das bedeutet, dass die S-300er auch dem Schutz von Buschehr dienen.” (Machtkampf in den USA: Die Falken wollen Krieg mit dem Iran, Trump kämpft für Frieden)

Am 20. Juni, kurz nach Mitternacht, wurde eine US-amerikanische Global Hawk-Drohne bei ihrem Start von einem Flugplatz in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) südlich von Dubai aus vom Iran verfolgt. Der Start und die ursprüngliche Flugroute scheinen mehr als 300 km von iranischen Verfolgungsradars entfernt gewesen zu sein.

Vier Stunden später wurde das Fluggerät vor Kuhmobarak von einer iranischen Rakete zerstört. Sie können dies hier anhand der vom iranischen Außenminister Javad Zarif veröffentlichten Routenverfolgungsdaten selbst nachvollziehen.

Legende: Blaue Linie = Drohnenflugbahn; gelbe Linie = iranisches Fluginformationsgebiet (FIR); rote Linie = iranische Hoheitsgewässer; grüne Linie = iranische Binnengewässer; gelbe Punkte = gesendete iranische Funkwarnungen; rotes Quadrat = Einschlagspunkt. Quelle: der iranische Außenminister Javad Zarif, siehe https://twitter.com/. Die USA behaupten, der Einschlagspunkt liege außerhalb der roten Linie. Zusätzliche Verfolgungsdaten zum US-Drohneneinsatz wurden in einer Simulation der iranischen staatlichen Nachrichtenagentur “Fars” veröffentlicht. Die Nachrichtenagentur behauptet, der erfolgreiche Treffer sei durch die im Iran hergestellte “Khordad”-Rakete, eine “S-300”-Kopie, verübt worden. Die Flughöhe wurde nicht angegeben (das Flugzeug wurde für eine Obergrenze von 18.000 Metern konstruiert).

Der Informant des russischen Militärs gibt an, dass derzeit eine aktive Koordination zwischen dem russischen und dem iranischen Militärstab besteht. “Über die Koordination gibt es natürlich eine Beteiligung Russlands am Nachrichtenaustausch aufgrund von Buschehr und ISIS. Wir unterhalten eine lange und erfolgreiche Partnerschaft mit dem Iran, insbesondere im Kampf gegen den internationalen Terrorismus.”

Zwei Tage nach dem Drohnenvorfall veröffentlichten russische Fachmedien iranisches Videomaterial über die Verlegung der S-300er auf Lastzügen. In diesem Bericht heißt es, dass die S-300er zwar mit Rädern ausgestattet und für schnelle Positionsänderungen motorisiert sind, der Einsatz von Straßentransportern jedoch die Materialermüdung der Waffen auf der Straße minimieren sollte.

Die Informanten des iranischen Militärs sagten zu westlichen Reportern, sie hätten “eine gemeinsame Einsatzzentrale eingerichtet, um alle ihre Verbündeten im Libanon, in Syrien, im Irak, im Jemen und in Afghanistan über jeden Schritt zu informieren, den sie unternehmen, um es im Falle eines vollumfänglichen Krieges im Nahen Osten mit den USA aufzunehmen.” (Setzt Donald Trump die FISA Dokumente gegen den Tiefen Staat ein, um einen 3. Weltkrieg zu verhindern?)

Bisher in offenen russischen Militärquellen veröffentlichte Karten zeigen die vier wichtigsten Flugabwehrgruppen (PVOs) auf iranischem Territorium und die Reichweite ihrer Raketen. Die 3. und 4. PVO werden derzeit verstärkt, um US-Verstärkungen auf See sowie auf saudischem und emiratischem Gebiet entgegenzutreten.

Legende: gelb = Einheiten der Hauptgruppen zur Luftverteidigung (PVO); geteilte blaue Punkte = Militärstützpunkte; blaue Diamante = Standorte der Atomindustrie; rote Ringe = Raketenreichweite; durchgehend rot = Kommando- und Kontrollzentralen. Quelle: Anatoly Gavrilov, “Before the Storm”, National Defence, April 2019

Die Schwächen und Anfälligkeiten der iranischen Verteidigung gegen US-Luftangriffe sind natürlich Staatsgeheimnisse. Die Open-Source-Diskussion des russischen Luftverteidigungsexperten Anatoly Gavrilov kann hier mitverfolgt werden.

Demzufolge, was Gavrilov im März schrieb, sieht der erwartete Plan eines US-Angriffs den Einsatz von Präzisionsraketen und -bomben vor auf “Hauptziele… Anlagen zur Herstellung und Verarbeitung von Kernbrennstoffen, Uranminen, Produktionsstätten für ihre Anreicherung, Raffinerien und andere Industriezentren. Aber zunächst wird es [das Ziel] sein, das Luftverteidigungssystem auszuschalten (vollständig zu zerstören).

Der massenhafte Einsatz von Marschflugkörpern für verschiedene Zwecke und von gelenkten Fliegerbomben wird das Kontrollsystem der iranischen Truppen außer Kraft setzen und das Aufklärungs- und Flugabwehrsystem ausschalten. In diesem Fall besteht die Aufgabe der angreifenden Seite in der Zerstörung von 70% bis 80% des Radars in den ersten zwei oder drei Tagen, und danach werden bis zu 90% … bemannte Flugzeuge werden erst nach Abschluss der Bombardierung mit der Ausschaltung des Luftverteidigungssystems beginnen. Der Westen schützt seine professionellen Piloten, und es spielt dabei keine Rolle, dass auch die Zivilbevölkerung des Iran darunter leiden wird.”

Wie Gavrilov berichtet, liegt die größte Anfälligkeit des Iran für amerikanische Angriffe weniger in der Reichweite, dem Volumen oder der Dichte der Schlagkraft, mit denen die Iraner reagieren können, als vielmehr in der relativen Langsamkeit, mit der sie bisher die eingehenden Angriffsdaten, die Festsetzung von Zielen und die Steuerung von Gegenschlägen verarbeitet haben (Einen Krieg gegen den Iran verkrafteten die USA nicht).

“Unter den heutigen Bedingungen der Organisation und Durchführung schneller Luftkämpfe ist ein hohes Maß an Automatisierung der Prozesse in Bezug auf die Erfassung, Verarbeitung, Übertragung und den Austausch von Radarinformationen, die Entwicklung von Lösungen zur Abwehr von Treffern und die Durchführung von Flugabwehrraketenfeuer äußerst notwendig.”

Reichweite und Höhe der wichtigsten iranischen Luftverteidigungswaffen:

Gavrilov schätzt nicht ein, inwieweit die Iraner in der Lage sind, mit russischer Hilfe die Probleme der Automatisierung und Koordinierung des Feuers selbst zu lösen. Um die verbleibende Schwäche auszugleichen, empfiehlt er spezifische technische Beiträge, die die Russen leisten können. Dazu gehört die Technologie elektronischer Gegenmaßnahmen (Electronic Countermeasures/ECM) zum Blockieren oder Ablenken von US-Zielsignalen und Artillerie-Leitsystemen.

Während Gavrilov der Ansicht ist, dass das iranische Militär bereits eine ausreichend hohe Feuerdichte gegen eintreffende Waffen erreicht hat, ist er sich nicht sicher, ob die Reichweite und Höhe der iranischen Radarsysteme den Angriffsrisiken gewachsen sind.

Um diese zu neutralisieren, empfiehlt er “in Russland hergestellte Systeme elektronischer Kriegsführung (Electronic Warfare/EW). Der Komplex von EW-Systemen kann die Fähigkeit von Angriffsflugzeugen zur Suche, Erkennung und Vernichtung von Zielen am Boden erheblich verringern; die Ausrüstung an Bord von Marschflugkörpern im GPS-Satellitennavigationssystem stören; die Messwerte von Funkhöhenmessern von Kampfflugzeugen, Marschflugkörpern und UAVs [unbemannten Luftfahrzeugen, Drohnen] verfälschen…”

Bei Unterrichtungen sympathischer westlicher Reporter betonten iranische Kommandeure die “Armageddon-Option”; das bedeutet, dass ungeachtet dessen, wie schwach oder stark ihre Abwehrkräfte bei über einen längeren Zeitraum andauernden Angriffen durch die USA auch sein mögen, die iranische Strategie nicht im Abwarten bestehen wird. Sie planen einen Gegenangriff auf arabische und amerikanische Ziele, sobald ein US-Raketenangriff einsetzt; und zwar beim Start, und nicht während des Fluges und auch nicht beim Einschlag.

Am Tag nach dem US-Angriff und dem iranischen Erfolg leitete der russische Präsident Wladimir Putin in Moskau ein Treffen der regulären Mitglieder seines Sicherheitsrats. Das Militär wurde vom Verteidigungsminister Sergei Shoigu vertreten. Der US-Angriff auf den Iran war das Hauptthema auf der Tagesordnung. “Die Teilnehmer”, berichtete das Kreml-Kommuniqué, “diskutierten insbesondere über die Entwicklungen am Persischen Golf.

Sie äußerten ihre ernsthafte Besorgnis über die zunehmenden Spannungen und forderten die beteiligten Länder dazu auf, Zurückhaltung zu üben, da unkluges Handeln unvorhersehbare Folgen für die regionale und globale Stabilität haben könnte.”

Was auf Russisch mit “unvorhersehbare Konsequenzen” umschrieben wurde, wurde auf Farsi so übersetzt, dass es die Einstellung des Ölhandels am Persischen Golf bedeuten könnte. “Solange Erdöl und Rohstoffe anderer Länder die Straße von Hormus passieren, gelangen auch unsere hindurch”, sagte der iranische Stabschef, Generalmajor Mohammad Baqeri, am 28. April.

“Wenn unser Rohöl die Straße von Hormus nicht passiert, wird es das [Rohöl] der anderen auch nicht.”

Literatur:

Codex Humanus – Das Buch der Menschlichkeit

Weltverschwörung: Wer sind die wahren Herrscher der Erde?

Geboren in die Lüge: Unternehmen Weltverschwörung

Quellen: PublicDomain/russia-insider.com/maki72 für PRAVDA TV am 29.06.2019

About aikos2309

4 comments on “Russland hilft dem Iran, sich im bevorstehenden Endkampf gegen den großen Widersacher zu behaupten

  1. Gut das Putin da mitredet und den Iran unterstützt !
    Den raffgierigen Amis geht es doch nur darum das iranische Öl unter Kontrolle zubekommen und auch die Region entgültig zudestabilisieren.
    Man kann ja am Irak und Lybien sehen daß die raffgierigen Öl-Konzerne aus den USA, GB und Frankreich sich in den Ländern breit gemacht haben und dadurch die Kontrolle über das Öl haben.
    Was Lybien betrifft war es auch Wichtig für die US-Terroristen das Wasserprojekt kurz vor der Vollendung zuzerstören, denn es kann ja nicht sein das Nordafrika für Lau mit Wasser beliefert wird !!!

  2. Iran ist noch nicht am FED Bankensystem,darum gehts nur die einzuverleiben und das Land zu plündern und somit den Puffer wieder zu erhöhen um den Mega FinanzCrash rauszuzögern.

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