
Im EU-Vergleich rangieren die Ruhegeldsbezüge der Rentner in Deutschland im unteren Mittelfeld. Nur in Irland, Schweden und Großbritannien sind die Renten noch geringer als hierzulande. Mehr als jeder zweite Rentner in Deutschland erhält weniger als 900 Euro im Monat.
In Deutschland gibt es aufgrund der vollkommen verfehlten Sozialpolitik der Merkel-Regierung viele Gruppen, die bereits von Armut betroffen oder zumindest von Armut bedroht sind. Vor allem die ohnehin schwächsten Gruppen (Kinder und Rentner) sind überproportional betroffen.
Die Merkel-Regierung musste aktuell eingestehen, dass mehr als jede zweite deutsche Rente unter 900 Euro im Monat beträgt, wie es in einem Bericht der Tagesschau heißt.
51,4 Prozent der Altersrentner, das sind über neun Millionen Menschen, werden von der Merkel-Regierung mit diesem mickrigen Betrag abgespeist. Legt man die Bezugsgrenze auf unter 1.000 Euro an, erhöht sich der Anteil der Altersrentner sogar auf 58,6 Prozent.
Viele Ruheständler müssen selbst im hohen Alter noch einen Nebenjob annehmen, um finanziell über die Runden zu kommen – oder aber sie klauben Pfandflaschen aus Abfalleimern oder von der Straße, auf der sie in manchen Fällen dann schließlich auch landen (Neue erschreckende Zahlen zur Armut in Merkel-Deutschland).
Bleibt Deutschland arm? Eine neue Statistik
Deutschland wird seine Armut trotz der besseren wirtschaftlichen Entwicklung nicht los. Der „Elendssockel“ bleibe zumindest stabil, lässt sich aus einer neuen Statistik des statistischen Bundesamtes ablesen.
Die „junge Welt“ berichtet aus der Statistik und zeigt, dass die „Armutsgefährdungsquote“ als statistische Größe sich in der Ära von Angela Merkel als Kanzlerin dieser Republik nicht geändert habe. Der Sockel bleibt seit 14 Jahren gleich.




Unter Merkel gleichen sich Westen und Osten an
Ein kleiner Erfolg wird Angela Merkel zugeordnet: Die Zahlen im Westen und im Osten der Republik nähern sich an. Die Quoten: Unter der Regierung Schröder sind im Westen der Republik noch 13,2 % der Bevölkerung „armutsgefährdet“ gewesen (Armut, wohin das Auge blickt: Offizielle Arbeitslosenzahlen verdecken die Realität im Merkel-Deutschland).
Im Jahre 2018 waren es im Westen dann 15 %. Im Osten der Republik inklusive der Hauptstadt Berlin sind 2005 20,4 % der Menschen armutsgefährdet gewesen. Aktuell sind es 17,5 %. Hier sinkt die Zahl also, während sie im Westen steigt.
Trauriger Rekordhalter dieser Statistik ist sogar ein kleines westliches Bundesland: Bremen. 2018 sind 22,7 % der Menschen armutsgefährdet gewesen. In Bayern ist diese Quote mit 11,7 % signifikant geringer. In Mecklenburg-Vorpommern waren 2018 20,9 % der Menschen armutsgefährdet, in Sachsen-Anhalt 19,5 % und in der Stadt/im Land Berlin 18,2 %.
In Nordrhein-Westfalen schob sich die Quote der Armutsgefährdeten im Jahr 2018 auf 18,1 % nach oben. Im Jahr 2005 waren es 14,4 %.
Die Forderung der „Linken“ aus diesen Befunden: Die „ostdeutschen Länder“ seien immer noch zu armutsgefährdet und müssten entsprechend protegiert werden. Die Armut könne „bekämpft werden“.
Dazu sei ein Mindestlohn erforderlich – 13 Euro würden vorgeschlagen. Zudem solle das Rentenniveau auf 53 % angehoben werden. Ein „Mietendeckel“ und ein Ausbau des „Sozialwohnungsbaus“ seien gleichfalls erforderlich (Deutschland, das Armenhaus von Europa: Warum die Nullzinspolitik der EZB Deutsche besonders hart trifft).
Fazit:
Merkel und Konsorten ficht das nicht an: sie sitzen gut gepolstert im Bundestag und kassieren seit Beginn dieses Monats alleine an Aufwandsentschädigung (Diät) mehr als 10.000 Euro ein; in etwa so viel, wie mehr als die Hälfte der Rentner im ganzen Jahr erhalten.


Dennoch schwadronieren diese Altparteienvertreter davon, dass es den Menschen in diesem Land so gut ginge wie noch niemals zuvor. Noch deutlicher als in jenen wenigen Worten ist die Diskrepanz zwischen den Elfenbeintürmen der Regierenden und der Realität der Menschen im Land kaum auszudrücken.
Literatur:
1
2
Die Angst der Eliten: Wer fürchtet die Demokratie?
Wehrt Euch, Bürger!: Wie die Europäische Zentralbank unser Geld zerstört
Die Abschaffung des Bargelds und die Folgen: Der Weg in die totale Kontrolle
Wer regiert das Geld?: Banken, Demokratie und Täuschung
Quellen: PublicDomain/freiewelt.net am 26.07.2019
