Asteroiden: Die Bedrohung aus dem All oder wie Hollywood uns das Fürchten lehrt

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In Hollywood ist die Erde ja ständig dem Untergang geweiht. Drehbuchautoren haben offenbar ein Faible für solche Weltuntergangsszenarien. Meistens kommen die Angriffe aus den Tiefen des Alls. Mal sind es marodierende Aliens in riesigen Schiffen, die die Erde mit exotischen Waffen angreifen, dann wieder ist es ein Asteroid, der die Erde bedroht.

Am Ende einer solchen Klamotte zaubern Hollywood-Regisseure gerne Helden wie Asse aus dem Ärmel, die die Erde vor dem unausweichlichen Untergang in letzter Sekunde retten sollen. In Drehbuschschmieden spielt man gerne Gott.

Wie aber sieht das im wirklichen Leben aus, gibt es die Hollywood Helden wirklich oder unterliegt die ganze Welt mittlerweile einem Hollywood-Illusionstheater?

Die US Weltraumbehörde NASA und die Katastrophenschutzbehörde FEMA haben kürzlich den Einschlag eines Asteroiden auf der Erde simuliert. Lesen Sie hier, welche möglichen Absichten dahinter stecken könnten. Von Frank Schwede.

Noch immer gehen Wissenschaftler auf der ganzen Welt von der Theorie und der Vermutung aus, dass ein Meteoriteneinschlag die Dinosaurier ausgelöscht hat und das ein Ereignis dieser Art jederzeit wieder passieren kann – zumal es allein im letzten Jahrzehnt zahlreiche Beinahe- und Kleinstschläge gegeben hat.

In Kreisen der US Regierung nimmt man Bedrohungen dieser Art seit neustem offenbar sehr ernst. Denn mittlerweile hat die Regierung sogar schon Pläne zur Vorbereitung auf einen Einschlag durch einen oder möglicherweise sogar mehrere Asteroiden veröffentlicht und entsprechende Aufprallsimulationsübungen durchgeführt.

In diesem Jahr stand die Übung unter der Regie des NASA-Administrators Jim Bridenstine. Während einer Rede auf der IAA-Weltverteidigungskonferenz 2019 im US Bundesstaat Maryland im vergangenen Monat erklärte Bridenstine seinem Publikum, dass große Asteroideneinschläge in der Regel alle 60 Jahre auftreten können.

Wörtlich sagte Bridenstein: „Obwohl wir in letzter Zeit keine größeren Auswirkungen hatten, werden wir wahrscheinlich bald eine haben. Ich wünschte, ich könnte Ihnen sagen, dass diese Ereignisse außergewöhnlich einzigartig sind. Wir müssen den Leuten klar machen, dass es nicht um Hollywood geht, es geht nicht um Filme. Es geht letztendlich darum, den einzigen Planeten, den wir derzeit kennen, zu beschützen, um das Leben aufzunehmen, und das ist der Planet Erde.“

In ihrer jüngsten Geschichte ist die Erde von größeren Asteroideneinschlägen verschont geblieben, abgesehen vom Tunguska-Ereignis im Jahre 1908 und den Tscheljabinsk-Meteor von 2013, die zwar regionale Schäden hinterlassen haben, aber zu keiner totalen Vernichtung der Erde führten.

Meteoriten lösen seit altersher bei Menschen Furcht und Panik aus, das zieht sich wie ein „Roter Faden“ quer durch die Geschichte. Ein nahezu historisches Beispiel ist Hale Bopp, der am 23 Juli 1995 unabhängig von seinen Entdeckern, Alan Hale in New Mexiko und Thomas Bopp in Arizona, auch von anderen Astronomen weltweit gesehen wurde, als er noch sehr weit von der Sonne entfernt war.

Hale-Bopp löste vor allem in religiösen Kreisen eine Massenpanik aus

Hale-Bopp gilt noch heute als der am meisten beobachtete Komet im 20.Jahrhundert und er war einer der hellsten für mehrere Jahrzehnte. Der Komet konnte gleich über einen Zeitraum von achtzehn Monaten mit bloßem Auge beobachtet werden – doppelt so lange wie der bisherige Rekordhalter, der große Komet von 1811.

Auch Hale-Bopp gab Anlass zur Panik – vor allem in religiösen Kreisen. Beispielsweise nahm die Sekte Heaven´s Gate die Erscheinung des Kometen zum Anlass einer gemeinsamen Massentötung. In zahlreichen grenzwissenschaftlichen Magazinen und im Internet war sogar die Rede davon, dass Hale-Bopp von einem unbekannten Objekt begleitet wurde.

Auch wurde immer wieder von einer extremen Veränderung der Geschwindigkeit und der Richtung des Kometen gesprochen. Hale-Bopp war für die Wissenschaft kein normaler Himmelskörper und für viele Verschwörungstheoretiker war er am Ende sogar eine intelligente Energiewaffe.

Genährt wurde diese Verschwörungstheorie in erster Linie durch eine nahezu zeitgleiche Warnung vor einem möglichen Dritten Weltkrieg. War Hale-Bopp also wirklich nur ein ganz gewöhnlicher Komet oder tatsächlich eine Art Energiewaffe, die von einer außerirdischen Macht gewissermaßen in letzter Sekunde von ihrem Kurs abgebracht wurde?

Nicht nur Experten wissen, dass, wenn so ein Himmelskörper in einem dicht besiedelten Gebiet eintritt, das katastrophale Folgen für das ganze Land, im schlimmsten Fall sogar für die ganze Erde haben kann. Um herauszufinden, was da wirklich passieren kann, führten die US Weltraumbehörde NASA und die Federal Emergency Management Agency (FEMA) vor wenigen Wochen Übungen durch, um geeignete Maßnahmen und Strategien zur Abwehr von Himmelskörpern zu testen.

Astronomen simulierten in diesem Fall einen Asteroiden von der Größe eines kleinen Wolkenkratzers, der es dem Notfallteam ermöglichen soll, das Risiko eines Aufpralls zu berechnen und zu ermitteln, vor allem aber um sehen zu können, in welcher Region der Himmelskörper möglicherweise einschlagen könnte.

Das Team simulierte in diesem Fall einen Aufprall, bei dem ein 300 Meter langer Asteroid am 29. April 2027 in die Erdatmosphäre eindringt und einen massiven Feuerball erzeugt, der auf einen Schlag rund zwanzig Megatonnen Energie in einem Gebiet von etwa achtundsechzig Quadratkilometern freisetzt (Wird am 1. Februar ein Asteroid die Erde treffen? Möglicher Einschlag auch 2068 (Videos)).

Allerdings sollten wir uns in diesem Zusammenhang auch der Tatsache bewusst sein, dass Asteroiden auch zur Erzeugung von Panik eingesetzt werden können. In diesem Fall handelt es sich dann auch um simulierte Asteroiden, die es in wirklich nicht gibt, die aber, wie im Fall von Hale-Bopp mit bloßem Auge am Himmel beobachtete werden können. Und an dieser Stelle kommt jetzt wieder Hollywood ins Spiel.

Viele werden jetzt behaupten, dass mit mir die Phantasie ein wenig durchgegangen ist. Doch ich möchte an dieser Stelle an ein Ereignis aus dem Jahre 1996 erinnern, als der Japaner Yuiji Hyakutake glaubte, einen Kometen mit seinem Fernglas am Nachthimmel entdeckt zu haben.

Das Himmelszelt als riesiges Freiluftkino

Später wurde der vermeintliche Komet sogar nach seinem Entdecker benannt. Merkwürdig ist allerdings die Tatsache, dass der Himmel nahezu pausenlos von Astronomen aus der ganzen Welt mit modernster Technik beobachtet wird, doch niemand bekam diesen besagten Kometen zu Gesicht.

Kritiker und Verschwörungstheoretiker behaupteten damals schon, dass es sich in diesem Fall lediglich um ein himmlisches Illusionstheater gehandelt haben könnte, möglicherweise eine Art Generalprobe für das Projekt Blue Beam, eine Technik, mit der man so gut wie alles in den Himmel zaubern kann, um etwa bestimmte politische Maßnahmen in der Gesellschaft durchzusetzen.

Das käme dann in der Tat einer Hollywoodinszenierung gleich, allerdings nicht auf dem Flachbildschirm in der Wohnzimmerstube, sondern im Freiluftkino mit dem Himmelszelt als riesige Leinwand. Blue Beam gilt in der Öffentlichkeit noch immer als hartnäckige Verschwörungstheorie, jedoch soll mittlerweile ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma „Laser Physics of California Tech“ bestätigt haben, dass so etwas technisch durchaus möglich ist, da er nach eigenen Angaben selbst über fünfzehn Jahre lang an der Entwicklung dieser Technologie mitgearbeitet hat.

Der anonyme Mitarbeiter behauptete auch, dass der Komet Hyakutake tatsächlich ein Illusionsschauspiel am Himmel gewesen sei, mit dem Ziel, den Menschen einen Kometen zu zeigen, den es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Bei der Verwendung eines leistungsstarken Teleskops wäre nämlich Astronomen sofort aufgefallen, dass dieser Komet keinen Kern enthielt, dafür aber Röntgenstrahlen heraustraten, was ausgesprochen ungewöhnlich für einen Eisklumpen ist.

Auszuschließen ist ein Szenario dieser Art nicht, vor allem dann nicht, wenn sich die politische und wirtschaftliche Elite von der Masse an die Wand gedrückt fühlt, wie ein Hase, der in der Falle sitzt und weder vor noch zurück kann.

Für die Eliten scheint Blue Beam vielleicht eine Art Ultima Ratio zu sein, denn durch den Einsatz dieser Technik könnte in kürzester Zeit weltweit der Notstand ausgerufen und die Bürgerrechte außer Kraft gesetzt werden. Blue Beam kann alles Mögliche in den Himmel zaubern: einen Kometen, landende Alien-Schiffe aber auch das Portrait eines neuen Weltführers, den Möglichkeiten sind in diesem Fall tatsächlich keine Grenzen gesetzt.

Ich denke, dass Hollywood tatsächlich in vielen Fällen die Vorarbeit durch die bewusste Verbreitung von Albträumen leistet, die in Form von Blockbuster wie „Deep Impact“ und „Armageddon“ zunächst in die Kinos und schließlich in die Köpfe von Millionen von Menschen gebracht werden. Beide Filme sind gegen Ende der 1990er Jahre, also kurz nach dem Erscheinen des Fake-Kometen Hyakutake in die Kinos gekommen, möglicherweise um die Massen auf das Thema Kometen zu sensibilisieren.

Hollywood thematisiert, fokussiert und sensibilisiert die öffentliche Wahrnehmung seit Jahrzehnten auf alle möglichen, zukünftigen Ereignisse des Weltgeschehens, insbesondere was die Themen Außerirdische, Dritter Weltkrieg, Neue Weltordnung und natürlich Asteroiden anbelangt. Nicht umsonst gilt Hollywood bei vielen schon lange als Einpeitscher, Vordenker und Lehrmeister (Die Legende vom Reptilienpakt und marodierenden Aliens – wie Hollywood und die Weltelite den Geist der Menschheit beherrscht (Videos)).

Hollywood ist ein Wirtschaftsunternehmen von gigantischer Größe und mittlerweile wohl auch Teil des militärisch-industriellen Komplexes. Warum also sollte da nicht tatsächlich die Zukunft und das Schicksal der Erde und der Menschheit geschrieben werden. Hollywood ist eine Illusionsmatrix, wir und unser Leben ist nur ein Teil davon, weil die Weltherrscher mittlerweile den Unterschied zwischen Film und Wirklichkeit offenbar nicht mehr kennen und sie die gesamte Menschheit als Schauspieler betrachten, die lediglich die von ihnen zugedachte Rolle zu spielen hat.

Bleiben Sie aufmerksam!

Literatur:

Meteorite

Sonnenbomben: Die Lösung des Tunguska-Rätsels

Meteorite

Stephen Hawking: Geheimnisse des Universums

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 13.05.2019

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