Die Uhr einfach zurückdrehen: Forschern gelang es erstmals Menschen zu verjüngen (Video)

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Spätestens ab dem fünfzigsten Lebensjahr zeigen sich die ersten sichtbaren Alterserscheinungen. Die Haut verliert ihre Spannkraft, die ersten grauen Haare sprießen, Ausdauer und Kraft lassen nach. Bisher glaubten Wissenschaftler, dass es nicht möglich ist, den natürlichen Alterungsprozess aufzuhalten, geschweige ihn rückgängig zu machen.

Kalifornische Wissenschaftler bewiesen nun das Gegenteil. Im Rahmen einer aufsehenerregenden Studie gelang es ihnen, bei neun Probanden die biologische Uhr um zwei Jahre zurückzudrehen. Von Frank Schwede

Wenn das stimmt, was Gregory Fahy am 12. Juli 2019 anlässlich der Aging-Konferenz der Life Extension Advocacy Foundation im Frederic P. Rose Auditorium am New Yorker Cooper Square berichtete, könnte das unsere zukünftige Gesellschaft radikal verändern, niemand müsste sich mehr Gedanken über das Alter machen.

Gregory Fahy ist medizinischer Direktor bei Intervene Immune, eine biopharmazeutisches Unternehmen, das seinen Sitz in der Nähe von Los Angeles hat. Seine Rede trug den verheißungsvollen Titel: Das menschliche Altern umkehren, sofort! Ja, die biologische Uhr zurückdrehen, der Traum ganzer Generationen könnte vielleicht schon morgen für alle wahr werden.

Und Fahy überbrachte auch gleich die gute Nachricht, dass es das erste Mal in der Geschichte der Menschheit gelungen sei, die Lebensuhr des Menschen zurückzudrehen. Passiert ist das im Rahmen einer klinischen Studie, an der neun Probanden im Alter zwischen 51 und 65 Jahren teilgenommen haben, die über einen Zeitraum von einem Jahr einen Cocktail aus drei verschiedenen Medikamenten verabreicht bekamen.

Bei der Behandlung konzentrierte sich das Forscherteam auf die Thymusdrüse, die sich zwischen Herz und Brustbein befindet und die für die Immunabwehr zuständig ist. Spätestens ab dem 20. Lebensjahr bildet sich das rund 50 Gramm schwere Organ wieder zurück und wandelt sich in Fettgewebe um.

Die in der Jugend von der Thymusdrüse aufgebauten Immunzellen reichen etwa bis über das 60. Lebensjahr, was im fortgeschrittenen Alter nicht nur zu einer erhöhten Infektanfälligkeit führen kann, sondern auch zu Autoimmunerkrankungen, weil in der Thymusdrüse auch T-Helferzellen aussortiert werden, die sich gegen unseren Körper richten.

Ein wesentliches Ziel der Studie bestand darin, die aus Fettgewebe bestehende Thymusdrüse zu regenerieren. Um dies Ziel zu erreichen, erhielten die Teilnehmer über einen Zeitraum von zwölf Monaten das Wachstumshormon hGH, das die Thymusdrüse zum erneuten Wachstum anregen sollte, in Kombination dazu das sexualhormonähnliche DHEA und das Diabetemittel Metformin – beide Medikamente dienten der Unterdrückung der Nebenwirkungen von hGH, das einen hohen Insulinspiegel und Diabetes zur Folge haben kann (Wie Meditation den Alterungsprozess verlangsamen kann).

Die Thymusdrüse kitzeln, um sie zu neuem Wachstum anzuregen

Das Ergebnis der Studie hat gezeigt, dass das Thymusgewebe tatsächlich wie erhofft nachgewachsen ist. Auch die Blutzellen haben entsprechende Veränderungen gezeigt, insbesondere das altersbedingte Verhältnis von Monozyten zu Leukozyten, das am Schluss der Therapie in etwa wieder dem jungen Menschen glich. Gegenüber Zeit Online sagte Gregory Fahy:

„Wir vermuten, dass ein biologisches Programm wieder aktiviert wurde, dass den Thymus zu Beginn des Lebens wachsen ließ.“

Schon lange sind sich Genetiker einig darüber, dass das biologische Alter das tatsächliche Alter des Menschen ist. Allein anhand des biologischen Alters lässt sich nämlich bestimmen, ob altersbedingte Krankheiten oder der gar der Tod droht.

Das biologische Alter können Genetiker mithilfe chemischer Veränderungen, sogenannte DNA-Methylierungen, an den Erbmolekühlen bestimmen. Die Veränderungen der DNA zeigen nämlich ein vom biologischen Alter abhängiges epigenetisches Muster, das über Computer-Chips abgelesen werden kann.

Diese Muster kann man mit einer Uhr vergleichen. Deshalb sprechen Genetiker in diesem Fall auch gerne von DNAm-Uhren. Die DNA-Methylierung steuert die gesamte Genaktivität, die sich mit dem Alter verändert.

Im Rahmen dieser Studie wurden vier verschiedene dieser Uhren eingesetzt, die das Alter unter verschiedenen Aspekten bestimmen: eine intrinsische Alterung, zwei weitere, die sich auf den Einfluss des Lebensstils beziehen sowie eine, die bestimmt, wie hoch das Risiko ist, an Altersleiden zu erkranken oder zu sterben.

Genetiker sind auch davon überzeugt, dass die epigenetische Uhr die bisher präziseste Methode ist, um das tatsächliche Alter eines Menschen zu bestimmen, das zeigte sich sehr deutlich im Rahmen dieser Studie.

Bei allen neun Teilnehmern wurde die biologische Uhr um durchschnittlich 18 Monate zurückgesetzt, das heißt, dass die neun Teilnehmer dieser Studie zwei Jahre Lebenszeit dazugewonnen haben oder sollte man in diesem Fall besser sagen geschenkt bekommen haben.

Das Ergebnis war für alle Beteiligten der Studie überraschend. Entsprechend verblüfft äußert sich der Genetiker Steve Horvath von der University California in Los Angeles, der die epigenetische Analyse durchgeführt hat. Wörtlich sagte Horvath:

„Das fühlt sich irgendwie futuristisch an. Ich hätte erwartet, dass die Uhr langsamer wird, aber keine Umkehrung.“.

Der einzige Schönheitsfehler der Studie ist, dass sie in einem sehr kleinen Rahmen stattfand und dass es sich bei den Teilnehmern ausschließlich um Männer handelte. Allerdings hat das zuständige Unternehmen bereits angekündigt, weitere und vor allem umfassendere Studien durchzuführen – in diesem Fall auch mit Teilnehmerinnen.

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Die öffentliche Forschung hinkt der militärischen um 20 Jahre hinterher

So verblüffend das Ergebnis der Studie am Ende auch für die Weltöffentlichkeit sein mag – die Frage sollte in diesem Fall doch wohl lauten, ob das alles wirklich so neu ist oder ob nicht doch schon in der Vergangenheit hinter verschlossenen Türen an der ewigen Jugend geforscht wurde und ich denke, dass die Frage in diesem Fall mit einem eindeutigen ja beantwortet werden kann.

Der Whistleblower Corey Goode hat vor einiger Zeit in einem Interview gesagt, dass er 2007 zusammen mit Michael Relfe und Randy Cramer in einem Zeitraum von rund drei Wochen im Zustand der Bewusstlosigkeit Medikamente verabreicht bekommen hat, die seine biologische Uhr gleich um rund 20 Jahre zurückgedreht haben.

Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch die Aussage des pensionierten Luft- und Raumfahrtingenieurs William Tompkins, der gegenüber den US amerikanischen Bestseller-Autor Dr. Michael Salla erklärte, dass er zwischen 1967 und 1971 in einem klassifizierten Projekt der Luft- und Raumfahrtfirma TRW an der Entwicklung verschiedener Medikamente für die Altersregression beteiligt war.

Noch kurz vor seinem überraschenden Tod im August 2017 teilte Tompkins Salla mit, dass Pläne für die Freigabe von Medikamenten zur Altersumkehr auf breiter Ebene unter der Bevölkerung bereits in der Schublade lägen.

Zwar wurden bei dieser Studie keine neuen, unbekannte Medikamente verwendet, sondern darunter auch rezeptfreie Mittel, doch könnte es durchaus möglich sein, dass bereits auch schon Studien mit spezifisch auf die Altersumkehr entwickelte Medikamente laufen – und das nicht erst seit gestern.

Bei Corey Goode, Randy Cramer und Michael Relfe fanden die Versuche im Rahmen einer Mission der Geheimen Weltraumprogramme statt, dass heißt in diesem Fall, dass es sich um eine Art militärische Studie handelt, bei der andere Spielregeln gelten.

Doch müssen wir uns in diesem Zusammenhang auch darüber im Klaren sein, dass in der Vergangenheit zahlreiche militärische Projekte und technische Entwicklungen für das Militär und für die Raumfahrt für große Veränderungen auf unser Leben hatten.

Ich denke, dass dies erst der Anfang der seit langem angekündigten großen Veränderungen ist und dass noch vielen im kommenden Jahr folgen werden, vor allem auf technologischem Gebiet, aber auch auf medizinischer Ebene, etwa in der Krebstherapie und bei der Behandlung zahlreicher anderer chronischer Erkrankungen (Alterungsprozess aufhalten – Lebenserwartung erhöhen).

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Die Patente hierfür liegen seit Jahren schon in der Schublade führender Wissenschaftler, doch bisher durften sie keine Anwendung finden, weil das Pharmakartell dies zu verhindern wusste.

Ähnlich ist das auch mit innovativen Technologien, die unser Leben erleichtern könnten, auch hier liegt der Schlüssel zur Lösung vieler Probleme griffbereit in der Schublade, doch er darf nicht herausgeholt werden, weil das den Gewinn vieler Unternehmen und Industriezweige einschränken würde.

Wer also eine Antwort auf die Frage sucht, warum sich auf der Welt noch immer keine Veränderungen zeigen und warum wir weiter unsere Runden in einer Endlosschleife drehen müssen, muss nur der Spur des Geldes folgen.

Bleiben Sie aufmerksam!

Video:

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede für PRAVDA TV am 10.11.2019

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