Verblüffender Fund der Vorgeschichte: Sind die Unterwasser-Ruinen von Yonaguni Spuren einer vergessenen Hochkultur? (Videos)

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1985 entdeckte der japanische Taucher Kihachiro Aratake im ostchinesischen Meer, nur 300 Meter vor der Insel Yonaguni, in rund 30 Meter Tiefe seltsame Ruinen, darunter eine megalithische Stufenpyramide, die eine frappierende Ähnlichkeit zu den Zikkuraten der Babylonier hat.

Zahlreiche Forscher und Wissenschaftler vermuten, dass es sich um von Menschhand erschaffene Bauwerke handelt, andere glauben sogar, dass es die Überreste einer uralten Zivilisation sind, die möglicherweise älter als Atlantis und Lemurien ist. Von Frank Schwede.

In nahezu allen alten Kulturen existieren eine Fülle von Legenden und überlieferte Berichte, die sich auf die plötzliche Vernichtung großer Zivilisationen vor der Sintflut beziehen.

Kolossale Bauten, die nur durch die Steinbau- und Transporttechniken einer hochentwickelten Technologie entstanden sein können und heute nur noch als Ruinen sichtbar sind, gehören, wie auch die alten Legenden, zum Nachlass alter Hochkulturen.

Die Tatsache, dass Völker unserer Vorgeschichte, die hinlänglich noch heute für primitiv gehalten werden, Bauwerke hinterlassen haben, die sich noch nach Jahrtausenden an ihrem Ort befinden und auf denen sogar nachfolgende Völker neue Bauten errichtet haben, ist noch immer ein archäologisches Rätsel, auf das die Wissenschaft noch keine Antwort gefunden hat.

Viele dieser Bauwerke befinden sich, wie die Yonaguni Ruinen, auf dem Meeresgrund und werden eher durch Zufall von Tauchern oder durch Satelliten entdeckt. Oft ist es schwer zu bestimmen, zu welcher Zivilisation diese Bauwerke einmal gehört haben,

Die Unterwasserruinen im Südwesten Japans, sind rund 200 Meter lang und 150 Meter breit und weisen verhältnismäßig exakte und breite Kanten auf. Seit der Entdeckung herrscht eine rege Diskussion darüber, ob es sich um eine natürliche geologische Terrassenbildung handelt, oder ob sie von Menschenhand erstellt wurden (Der Untergang von Atlantis und Lemuria: Geheimnisse der unterirdischen Städte).

Der Meeresbiologe Professor Dr. Masaaki Kimura von der Universität Ryukyu glaubt, dass es sich um künstliche Bauwerke handelt, anderer Ansicht ist der Archäologe Dr. Robert M. Schoch von der Boston University, der von einem natürlichen Ursprung ausgeht, allerdings auch ein künstliches Bauwerk für möglich hält.

Auch der Geologe Wolf Wichmann hat die Anlage in zahlreichen Tauchgängen eingehend studiert und kommt zu dem Ergebnis, dass es sich um den Rest einer sogenannten Felsschorre, eine Brandungsplattform, handelt.

Nach Aussage Wichmanns laufen alle Wände und Terrassen entlang natürlicher Schwachpunkte im Gestein und könne aus diesem Grund nur als Erosion erklärt werden.

Die Yonaguni Ruinen sind ein Widerspruch der Prähistorie Asiens

Jedoch könnte es sich nach Ansicht anderer Archäologen und Forscher durchaus auch um die Überreste einer Hochkultur handeln, die während der letzten Eiszeit im Südwesten Japans lebte. Die Forscher stützen ihre Theorie im Wesentlichen auf die geraden Linien und Winkel der Ruinen, die nur durch eine gezielte Bearbeitung möglich sind und unmöglich ein Werk der Natur sein können.

Außerdem sollen sich Löcher in der Formation befinden, die man durchaus als Säulenfundament deuten könnte. Masaaki Kimura ist davon überzeugt, dass sich diese Anlage vor rund 8.000 Jahren noch über dem Meeresspiegel befand.

Das würde bedeuten, dass die Zivilisation, die diese Bauwerke einmal errichtet hat, vor rund 8.000 bis 10.000 Jahren gelebt haben muss, was allerdings im Widerspruch zur Prähistorie Ostasiens stehen würde, da Archäologen aus dieser Zeit bisher nur einfache Keramiken der Jomon Kultur gefunden haben.

Das Zeitalter 10.000 v. Chr. hat auch die Phantasie zahlreicher Schriftsteller in der Vergangenheit immer wieder beflügelt, darunter auch die von Colin Wilson und Graham Hancock, die davon überzeugt sind, dass dies die Epoche der ersten Zivilisation in der Menschheitsgeschichte ist, die auf der ganzen Welt ihre Fingerabdrücke in Form von Pyramidenbauten und heiligen Tempeln hinterlassen haben.

Masaaki Kimura hat außerdem herausgefunden, dass die Insel Yonaguni am Ende der letzten Eiszeit einmal mit dem heutigen chinesischen Festland verbunden war, deshalb ist es nach Worten Kimuars sehr wahrscheinlich, dass diese Zivilisation einem massiven tektonischen Ereignis zum Opfer gefallen ist, das einen gewaltigen Tsunami und einen Anstieg des Meeresspiegels zur Folge hatte.

Seit Ende der letzten Eiszeit ist der Meeresspiegel um rund 40 Meter gestiegen, was zu einer dramatischen Veränderung der Topographie geführt hat. Das lässt zahlreiche Wissenschaftler vermuten, dass es möglicherweise noch weitere Städte und vielleicht sogar ganze Kontinente auf dem Meeresgrund gibt.

Doch die Ruinen sind nicht das einzige Faszinosum. Forscher glauben nämlich, dass die radialen Linien, wenn sie von den Ruinen ausgehen, vielleicht ein ganzes Territorium im Pazifik umreißen. Mitarbeiter der Faram Research Foundation haben in diesem Zusammenhang herausgefunden, dass die Linien ein Gebiet darstellen, das sich von Yonaguni und dem südchinesischen Meer bis zur Spitze des Alaska Archipels, hinunter nach Hawaii und zurück über Indonesien und Burma erstreckt.

Einige Forscher sind davon überzeugt, dass es sich hier um jenes Territorium handelt, das einst vom verlorenen Kontinent Mu besetzt war, einer verlorenen Zivilisation, die grösser und älter ist als Atlantis.

Sind die Mayas die Nachfahren der Mu-Zivilisation?

Eine Legende sagt, dass die verlorene Mu-Zivilisation einst einen Großteil des Pazifischen Ozeans beansprucht haben soll. Mu soll einmal vom philippinischen Meer bis zur Osterinsel gereicht haben und die meisten kleinen Inseln im mittleren Pazifik umfasst haben, darunter auch die Fidschis und Hawaii.

Mu wurde erstmals von August Le Plongeon in seinem 1896 erschienen Werk Queen M´oo and the Egyptian Sphinx erwähnt. Le Plongeon schreibt hier, dass Mu ein vor Jahrtausenden im Atlantik versunkenes Inselkönigreich gewesen ist.

Ganz anderer Ansicht war James Churchward, der zwar eng mit Le Plongeon befreundet war. allerdings geht Churchward geht von der Vermutung aus, dass Mu im Pazifischen Ozean zu finden ist. James Churchward war ein britischer Okkultist, der viele Jahre bei einer Gruppe mystischer Priester in Indien gelebt und dort auch studiert hat.

Churchward sollen im Rahmen seines Studiums esoterische Tafeln gezeigt worden sein, die diese frühere Zivilisation und ihre angeblich 64 Millionen Einwohner schilderten, die vor rund 50.000 Jahren existiert haben soll und die nach Ansicht Churchwards technologisch höher entwickelt war als die Zivilisation Mesopotamiens, Ägyptens, Indiens und die Mayas, die Churchwards Worten zufolge lediglich Überreste der Mu-Zivilisation gewesen sein sollen.

Die Tafeln enthielten eine Vielzahl von Vignetten, und Piktogrammen, die Churchwards Worten zufolge die Geschichte Mus erzählen. Um die Vignetten richtig zu transkribieren, musste Curchward eine alte Sprache namens Naga-Maya studieren, die nur eine Handvoll Menschen auf der Welt beherrschen.

Wie schon August Le Plongeon ging also auch Churchward in seiner Schrift davon aus, dass das Volk der einst in Mittelamerika lebenden Mayas von Überlebenden der Mu-Zivilisation abstammte (Menschen haben schon vor 210.000 Jahren in Europa gelebt und stammen vom versunkenen Kontinent Lemuria ab (Videos)).

Churchward bezog sich in seiner Hypothese auf alte Maya-Texte, die sich später aufgrund der eher mangelhaften Übersetzung als unhaltbar herausstellten, sodass Churchwards Schriften von Maya-Forschern und Alt-Amerikanisten vehement zurückgewiesen wurden.

Obwohl es schwierig ist, sich den Kontinent in seiner ganzen Größe vorzustellen, glauben einige Wissenschaftler, dass die Yonaguni-Ruinen ein Schlüssel zur Erklärung sein könnten. Obwohl Curchwards Übersetzung nicht soviel Bekanntheit erlangte, wie Platons Beschreibung von Atlantis, gehen Forscher davon aus, dass Churchwards Beschreibung von Mu mit der verlorenen Stadt Lemuria, die von der US amerikanisch-russischen Okkultistin und Theosophin Helena Blavatsky populär gemacht wurde, übereinstimmt.

Blavatskys Darstellung des lemurischen Volkes hat viel Ähnlichkeit mit Curchwards Darstellung von Mu, die Blavatsky auch aus einem esoterischen Text gelernt zu haben behauptet, der ihr von indischen Mahatmas gegeben worden sein soll.

Waren möglicherweise Lemurien und Mu dieselbe oder möglicherweise doch zwei völlig ungleiche Zivilisationen, die die mysteriös fortgeschrittenen alten Kulturen förderten, die wir heute kennen. Obwohl wir von der Suche nach Atlantis besessen waren und dies vielleicht auch heute noch sind, scheint es Hinweise auf eine viel ältere Zivilisation zu geben, die vielleicht Hinweise auf das Wissen unserer Ahnen enthält. Könnten die Yonaguni-Pyramiden der Schlüssel hierfür sein.

Auch Professor Masaaki Kimura kommt zu dem Schluss, dass Yonaguni möglicherweise ein deutlicher Hinweis darauf ist, dass es Mu tatsächlich einmal gegeben hat.

Bleiben Sie aufmerksam!

Literatur:

Mein Vater war ein MiB – Band 2: Missing Link – Freimaurer erschufen die Evolutionstheorie, um die größten Geheimnisse der Welt zu verbergen!

Unterirdisch (DuMont Bildband): Verborgene Orte in Deutschland

Verwunschene Orte: Atlas der unheimlichen Orte. Eine düstere Reise um die Welt. Über 40 verfluchte Plätze der Welt und ihre geheimnisvollen Geschichten, illustriert mit historischen Karten.

Vulkane, Schluchten, Höhlen: Geologische Naturwunder in Deutschland

Videos:

Quellen: PublicDomain/Frank Schwede am 01.10.2019

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